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Ara Dresden

dasulf

Maja, fliegnichtsoschnell
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Ich meine, hier etwas über den neuen Standort Dresden gelesen zu haben, kann aber nichts finden.
Ist schon jemand von euch dort gefahren, insbesondere den 600er? Wie angenehm ist die Strecke und gibt es neben dem gpx.track auch eine Roadmap?

Gruß
dasulf
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von schibiker

Hilfreich
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Der Standort ist in diesem Jahr neu, von daher wird noch keiner Erfahrungen haben, wenn die Veranstaltung noch nicht war:
https://www.ara-dresden.de/
Die Höhenprofile eher was für Masochisten. Aber wirklich eine spannende Aufmachung und landschaftlich bestimmt reizvoll. Mit 20 Kilo weniger dann vielleicht eines Tages 😉.
 
Der Standort ist in diesem Jahr neu, von daher wird noch keiner Erfahrungen haben, wenn die Veranstaltung noch nicht war:
https://www.ara-dresden.de/
Die Höhenprofile eher was für Masochisten. Aber wirklich eine spannende Aufmachung und landschaftlich bestimmt reizvoll. Mit 20 Kilo weniger dann vielleicht eines Tages 😉.
Laut Terminkalender war das Brevet 04.06. daher meine Frage. Ich wollte es eher für eine komplette Woche mit 20kg extra und einem Kollegen mit evtl Hänger fahren. Als Sommerurlaub sozusagen. Roadbooks mag ich da sehr gerne, weil man unabhängig von der Steckdose bleibt und es mich insgesamt weniger nervt.

Gruß
 
Ich komme aus der Nähe von Dresden und bin den 200er und 300er mitgefahren. Alles sehr gut organisiert und die Strecken sind ein Traum. Ein Roadbook gab/gibt es nicht, dafür findest du eine gute Streckenbeschreibung und das GPX-File auf der website.
 
Ich komme aus der Nähe von Dresden und bin den 200er und 300er mitgefahren. Alles sehr gut organisiert und die Strecken sind ein Traum. Ein Roadbook gab/gibt es nicht, dafür findest du eine gute Streckenbeschreibung und das GPX-File auf der website.
Da sind auch sehr schöne Bilder auf der Website.
Wie hoch war den der Anteil an Kopfsteinpflasterstraßen?
 
Schöne neue Welt. Dann male ich mir eben selbst eins...wird wohl kein Drama werden. Ist ja auch wieder erheblich zweckentfremdet die Route.
Der Kollege hat gerade ein Veto aus der Familie bekommen. Wahrscheinlich werde ich mich bei ihm im Spreewald kurz einrichten.
Wenn ich auch noch alleine fahren sollte und das Roadbook mich komplikationsfrei und ohne elektronische Hilfe ans Ziel gebracht hat, werde ich es wohl zugänglich machen.
 
Bin den 400er gefahren, kann mich nur Anschliessen. Super Orga, tolle Strecke, Kopfsteinpflaster ist nicht das Problem und die Strassen sind in einem sehr ordentlichen Zustand gewesen. Das kenn ich das hier aus Brandenburg teilweise schlimmer. (Betonplattenwege und Grobstkopfsteinpflaster)
Und ich konnte am Vorabend anreisen und in der Turnhalle bei der Radrennbahn in Heidenau direkt am Start übernachten, Alles liegen lassen und vor Abreise duschen und nochmal schlafen. Das war spitze. Und als ich ankam gab es Suppe und Nudeln mit Tomatensosse (beides) als Begrüßung.

Danke Björn Lenhard + Team. ARA Dresden, starke Empfehlung !
 

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kann mich den Vorrednern anschließen: sehr positiver Eindruck vom Standort. Bin am we den 400er gefahren. schon ein krasser Brocken mit knappen 7000hm, aber landschaftlich wahrscheinlich mit einer der schönsten Brevets, den ich bisher gefahren habe. Die Straßen sind hin und wieder eher belgischer Standard, auf der polnischen Seite war der Autoverkehr eher rabiater, paar kleine Schotterparcours,, teilweise auch kurz mit Schnee (ging ja bis auf 1500 üNN), war aber mit 28mm trotzdem sehr gut fahrbar. Es gab trotzallem jede Menge sehr guter Straßen mit wirklich wenig bis null Verkehr.

Orga übrigens mit Vorbildcharakter: man konnte bei Anreise dort in der Halle übernachten und auch nach dem Brevet auspennen. Es gab was zu Essen (sogar vegetarisch!) vor und nach dem Brevet und jede Menge Tipps vom Veranstalter, wo man sich Verpflegen kann (die KPs waren fast alles irgendwelche Aussichtspunkte oder Sehenswürdigkeiten).

Ok, lief zwar komplett über eBrevet, aber das hat scheinbar die wenigsten gestört. Haben ja heute alle ein Smartphone mit GPS heutzutage. An anderen Standorten wurde man von der Orgacrew ebenfalls ausdrücklich gebeten mit eBrevet zu fahren. Das geliebte gelbe Stempel-Kärtchen wird wohl auf kurz oder lang nach und nach verschwinden.
 
Hallo zusammen, da es ja bei ARA Dresden noch freie Startplätze gibt möchte ich hier als Motivation gerne noch meinen Bericht über den 200er letztes Jahr mit Euch teilen.

Rauf und runter, rauf und runter - Brevetbericht ARA DD 200 km am 26.04.2025

Es gab Zeiten, da fand ich die allmorgendlichen 10 Meter Steigung über die Brücke am Teltowkanal in Berlin nervig. Einige Jahre am Fuß der Schwäbischen Alb haben mich davon kuriert: da hieß es entweder nur im Neckartal fahren oder eben irgendwann mal die Alb hoch. Diese Roßkur bewirkte erst Gewöhnung und später sogar Freude an Höhenmetern.

Und so meldete ich mich 2025 zusammen mit zwei Kollegen zum dritten Mal in Folge für einen 200er in Dresden an. Dieses Mal standen satte 4000 Höhenmeter auf dem Programm - pro Strecke gut das Doppelte der "Dosis" für PBP. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre waren wir uns aber sicher, dass die Mühen landschaftlich wieder lohnen würden.

Los ging es für uns zunächst aus Dresden Richtung Startort in die Radrennbahn Heidenau. Das Elbtal hüllte uns unterwegs in einen malerischen Nebel. Schon vor dem Start die Gewissheit, dass das ein toller Tag werden würde.

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Am Start gab es das gewohnte und lieb gewonnene herzliche Frühstück von Audax Randonneurs Allemagne Dresden und dann ging es los. Wie gewohnt ließen wir uns ein Stück von den sportlichen Kameraden und Kameradinnen mittreiben und gingen dann ins gemütliche Brevettempo über. Schon kurz hinter Pirna gab es die Antworten auf eine Frage, die sich stets wiederholen sollte: Warum fahren wir nicht den kürzesten Weg? Die lauteten Antworten stets: Zum einen der Umweg schöner ist und zum Anderen weil es dabei Höhenmeter zu gewinnen gibt. Was mir hier, über die ganze Tour und auch in den letzten Jahren immer wieder positiv auffiel ist der Sportsgeist der Randonnierenden, welche in Dresden starten. Bei manch anderer Veranstaltung steht eher ein Wettbewerbscharakter im Vordergrund. Hier herrscht eine offenere Atmosphäre und Alle unterstützen sich gegenseitig moralisch.

So schmolz ab hier auch Kilometer um Kilometer und es gab Sandsteinhighlights satt: Rathen, Wehlen, Hohnstein, Brandbaude und Kirnitzschtal. In letzterem trafen wir unvermittelt auf eine Legende des Elbsandsteinkletterns: Bernd Arnold. Zusammen mit Björn Lenhard an einem Tag zwei solche Koryphäen - wo gibt es das sonst noch? Nach dem Kirnitzschtal ging es über die tschechische Grenze und über ein Stück Schotter. Björns Worte "da kommt ein bisschen Schotter aber man braucht nicht gleich was Graveltaugliches" hallten mahnend in meinen Ohren als wir uns durch die Überreste eines Waldbrandgebiets kurbelten und froh waren, dass wir halbwegs komfortable Reifen aufgezogen hatten. Nach einer kurzen Abfahrt erwischten wir gerade noch mit Anderen die Fähre in Hrensko. Beim Übersetzen gaben etwa zwei Dutzend Garmins und Wahoos laut piepsend zu verstehen, dass sie mit Straßen besser klar kommen als mit Flüssen.

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Kirnitzschtalbahn

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"... nichts Graveltaugliches ..."

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Waldbrandgebiet auf tschechischer Seite

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Überfahrt in Hrensko

Linkselbisch kam dann in Form der Bahnhofstraße in Schmilka die Probe, wer das kleinste Kettenblatt hat. Weiter ging es in stetigem auf und ab mit einem sehenswerten Abstecher ins Bielatal. Der dortige Bielatalbaude konnten wir dieses mal kulinarisch leider nicht frönen, da wir dem Zeitlimit doch schon recht nah waren. Auch die Free-Solo-Einlage im Klettern, welche 2024 beim Cunnersdorf-Brevet noch drin war, musste aus diesem Grund ausfallen.

Nach einigen Kilometern ging es wiederum in Richtung Tschechien. Kurz hinter der Grenze warteten glücklicherweise auch wieder Verpflegungsmöglichkeiten und wir konnten von Vita Cola auf Kofola umsteigen. Nach einigem auf und ab entschieden wir uns bei der Kontrollstelle bei km 133 zum getrennten Fahren. Ab hier hetzte ich der Uhr etwas hinterher, da wie bei Brevets üblich die Zeiten für die Kontrollstellen auf 200 km interpoliert werden, die Strecke selbst aber 209 km lang war. Es folgte ein Abstecher in eine einsame Region von Tschechien gefolgt von einer Abfahrt auf eine geschäftige Landstraße zwischen Krupka und Dubí. Dieses kurze Stück war das einzige, welches mir landschaftlich und von der Strecke auf der Tour weniger gefallen hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ich wusste, was ab km 150 bevor stand: der längste Anstieg auf der ganzen Tour mit über 10 km nahezu konstanten 5%.

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Blick über Tschechien

Oben in Zinnwald gab es zur Belohnung noch einen Blick auf den Sonnenuntergang und Verpflegung. Danach startete die wilde Hatz der Uhr hinterher über den Kahleberg, durchs Pöbeltal und ein letztes Mal hinauf durch den Molchgrund. Hier hieß es noch einmal wirklich Alles geben, um dem Besenwagen zu entwischen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit folgte die Zieleinfahrt nach Heidenau - fast genau auf das Limit. Zusammen mit meinen Kollegen, den Organisierenden und einigen anderen Teilnehmenden gab es hier noch einen netten Plausch bei einer zünftigen Portion Nudeln, bevor sich alle auf den Heimweg machten.

Wie immer war das hier ein Brevet, den man sich verdienen muss. Die Strecke und die Gesellschaft lohnen die Anreise und die Mühen aber allemal. An dieser Stelle wieder ein Dank an das Team von ARA Dresden. Wir kommen wieder!
 

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Ich mag die Gegend auch sehr und habe in den letzten beiden Jahren dort auch Wochenendtouren unternommen. Wenn ich dorthin nicht immer mehr oder weniger 7-8h im DB Fernverkehr verbringen würde (und zurück nochmal), hätte ich dort die komplette Serie gebucht. Auch wenn ich mir sicher wäre, daß ich bei den längeren Touren höchstwahrscheinlich einen Tag länger brauchen würde. Aber landschaftlich ein wirkliches Aushängeschild.
Ich werde am 9.Mai dort fahren.
 
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