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11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

  • Ersteller Ersteller Sport Conny
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AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

9 ist keine primzahl.... und es ist auch umstritten ob 1 eine primzahl ist... 2 ist ohne frage eine primzahl genau wie 3.. aber 9 nicht..

LOL das kommt davon wenn man spätabends hochwissenschaftliche Beiträge zu verfassen versucht :D

Asche auf mein kahles Haupt.

Zu diesen Klappspaten auf Kinderrad grossen Rädern muss ich sagen das sieht einfach aus wie "will und kann nicht"
hehe und dann in voller Rennmontur auf so einem Hobel :D
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Eventuell ist es ja gar nicht so schlecht, wie du schreibst.
Für was soll es gut sein, wenn ich einen Rahmen durch einen Klappmechanismus instabil mache:confused:
Das bedarf jetzt irgend wie einer Erklärung, um ehrlich zu sein;)

Das Birdy sollte schon ganz gut verarbeitet sein, wie kommst du denn darauf?
naja für den Preis und 0815 Stahl erwarte ich mehr, bzw bekomme ich mehr;)

Geschmackssache, gell? :dope:
Klar man kann sich auch mit einem 20 kg Damenrad den Mt.Ventoux hoch quälen:rolleyes:
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Du kannst das Rad kostenlos mit der Bahn transportieren und musst es nicht großartig auseinandernehmen. ICE-Transport wird stark erleichtert. Und schau dir mal die Preise an was es kostet in normale Rahmen Kupplungen einbauen zu lassen.
Hätte ich viel Geld um mir alle Radsorten zu kaufen die ich gerne hätte, wäre so ein Teil sicher auch drunter.

Ausserdem, woher willst du wissen dass es instabil ist? Ich kann mir gut vorstellen dass er nicht so steif ist wie ein billiger schwerer Aluhobel aber steifer als ein sehr leichter CFK-Rahmen.

Und die kleinen Reifen sind auch nicht per se unvorteilhaft. Nur bei Schlaglöchern etc. klettern die schlechter raus, aber sobald man eine glatte Strasse hat sind die im Vorteil, weil man eine geringe Laufradmasse mit einem kleineren Abstand zur Nabe beschleunigen muss. Das Rad wird dir bei sonst gleichem Aufbau (Gewicht, Reifenmodell) schneller beschleunigen als eins mit grossen Rädern.

campyonly zweifelt doch an allem, was anders oder neu, oder von schimano, oder ihm unbekannt ist, wenn nicht campa draufsteht....
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

79km heute - auf etwa 500m auf der Geraden hab ich mal in den größten Gang geschaltet, also das 10. Ritzel hinten. Naja, als mir das zu gelenklastig wurde, sofort wieder aufs 9. Ritzel - hatte grad dran denken müssen, ob ich ein 11. wohl nutzen würde :D :D Wohl eher weniger.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Das ist ganz simple Physik dass ein Rad mit kleineren Reifen bei sonst gleichem Aufbau schneller beschleunigt, genauso wie ein x kg leichteres Rad schneller beschleunigt als ein schwereres Rad.

Und bei Zeitfahrrädern kommt es ja eher nicht auf die Beschleunigung an, die halten ja eher die Geschwindigkeit und sind nicht ständig am bremsen und beschleunigen. Die dabei gefahrenen Räder sind ja auch nicht unbedingt die leichtesten Modelle, da sieht man ja schon dass es bei der Disziplin nicht so um Beschleunigungsvermögen geht.

Ausserdem, das Totschlagargument, hat AFAIK die UCI was gegen kleine Laufräder.

Ja so ein Klapperfahrrad ist schon toll! Kann man im ICE mit nehmen, und schnell ist man damit auch... was könnte man damit am Berg beschleunigen... stimmt alles Idioten die mit den Rennrädern:eek: :rolleyes:

Wäre nur nicht die UCI dann würden die bei der Tour alle mit Klapperrädern kommen:lol:
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Soll ich dir jetzt die Formeln für die Rotationsträgheit raussuchen, verstehst du den physikalischen Zusammenhang wirklich nicht? Die Masse geht in die Rotationsenergie nur linear ein, während der Radius quadratisch eingeht. Und das man bei Rennrädern mit 622er Reifen sagt, es lohnt sich zuerst Masse am Mantel einzusparen, wegen der Rotationsenergie, sollte dir doch bekannt sein. Wenn der Laufraddurchmesser halbiert wird (bei gleichem Gewicht!), ist das so als würdest du eine Mantel-Felgen-Kombination mit nur noch einem Viertel des Gewichts benutzen! Da aber das Gewicht noch automatisch sinkt, weil man weniger Felgen- und Reifenmasse hat, wird der Vorteil noch grösser. Überlege doch mal wieviel agiler sich ein Rad schon anfühlt wenn man die Reifenmasse halbiert, und dann stell dir vor du würdest die Masse von Reifen und Felge bei deinen großen Laufrädern auf ein Fünftel oder ein Zehntel reduzieren. Ungefähr so fühlen sich die kleinen Räder an.
Die kleinen Räder machen am Berg den gleichen Effekt wie in der Ebene, keinen stärkeren. Wenn das Rad bis auf die LR gleich schwer ist, also durch die kleinen LR dann insgesamt leichter, haste natürlich am Berg noch nen ausgeprägteren Vorteil.
Und wie gesagt, das Problem sind halt Schlaglöcher und so Gelumpe, da sind die kleinen Reifen unkomfortabler.

sag ich doch alles Idioten die mit den Rennrädern:eek:
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

79km heute - auf etwa 500m auf der Geraden hab ich mal in den größten Gang geschaltet, also das 10. Ritzel hinten. Naja, als mir das zu gelenklastig wurde, sofort wieder aufs 9. Ritzel - hatte grad dran denken müssen, ob ich ein 11. wohl nutzen würde :D :D Wohl eher weniger.

Da gibt es mindestens zwei Handlungsoptionen, schneller Fahren, oder eine dem Einsatzbereich angepasste Kassette montieren. Der Vorteil von 11fach liegt in der feineren Abstufung und wenn das 11. die richtige Größe hat kann man es auch benutzen.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Du kannst das Rad kostenlos mit der Bahn transportieren und musst es nicht großartig auseinandernehmen. ICE-Transport wird stark erleichtert. Und schau dir mal die Preise an was es kostet in normale Rahmen Kupplungen einbauen zu lassen.
Hätte ich viel Geld um mir alle Radsorten zu kaufen die ich gerne hätte, wäre so ein Teil sicher auch drunter.

Ausserdem, woher willst du wissen dass es instabil ist? Ich kann mir gut vorstellen dass er nicht so steif ist wie ein billiger schwerer Aluhobel aber steifer als ein sehr leichter CFK-Rahmen.

Und die kleinen Reifen sind auch nicht per se unvorteilhaft. Nur bei Schlaglöchern etc. klettern die schlechter raus, aber sobald man eine glatte Strasse hat sind die im Vorteil, weil man eine geringe Laufradmasse mit einem kleineren Abstand zur Nabe beschleunigen muss. Das Rad wird dir bei sonst gleichem Aufbau (Gewicht, Reifenmodell) schneller beschleunigen als eins mit grossen Rädern.

Wer will mit einem Klapperrad schon in der Öffentlichkeit gesehen werden, so ein Teil ist eine Beleidigung für jeden Rennradfahrer der nur mit einem Minimum an Ästethischem Empfinden gesegnet ist.
Was helfen Räder die leicht Beschleunigen? Klar bei der bescheidenen Aerodynamik der Sitzposition kommt es nicht zum Rollen sprich man ist in einer permanenten Anfahrphase.
Wenn es um leichte CFK Rahmen geht meinst Du etwa z.B. einen Tarmac SL2 der locker die 1500 Watt des Herrn Boonen wegsteckt, das würde ich gerne auf einem Klapperrad sehen aber ich vermute das wird aus genannten Ästethischen Gründen Herr Boonen selbst unter Drogeneinfluß nicht machen.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

sag ich doch alles Idioten die mit den Rennrädern:eek:
Bei der Beschleunigung hat der liebe Ingmar Recht. Weniger rotierende Masse = VIEL weniger gefühlte zu beschleunigende Masse. Haben Zeitfahrräder denn nicht 26"-Laufräder?

So ein Klapprad ist natürlich nicht für 70+ km/h gedacht, aber 35 könnte man damit auch fahren, die Vollfederung gleicht ja den Nachteil der kleinen Räder aus und sorgt für weniger Ausbremsung an Schlaglöchern und ähnlichem.

Ich denke mal, im Stadtverkehr wäre ich damit evtl. schneller, als mit dem Rennrad.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

79km heute - auf etwa 500m auf der Geraden hab ich mal in den größten Gang geschaltet, also das 10. Ritzel hinten. Naja, als mir das zu gelenklastig wurde, sofort wieder aufs 9. Ritzel - hatte grad dran denken müssen, ob ich ein 11. wohl nutzen würde :D :D Wohl eher weniger.

Wenn man zu den 75 % der Menschen gehört die im Flachland wohnen und eigentlich auf eine Schaltung mehr oder weniger ganz verzichten könnten, mag das halbwegs zutreffen. Aber denk die Sache mal etwas weiter....

Wenn man - was die Halbgötter in Vicenza bei der 11fach-Geschichte leider noch nicht begriffen haben - einsieht, dass zusätzliche Ritzel nicht nur für eine feinere Abstufung zu gebrauchen sind, sondern auch eine breitere Spreizung ermöglichen und damit eine grössere Entfaltung möglich machen, erkennt man, dass mit einem 11. Ritzel viel möglich wäre. So könnte man z.B. als Weiterentwicklung von 10fach 13-29 11fach 12-29 oder 11-29 auf den Markt bringen. Damit wären dann sinnvolle Kompaktkurbeln wie 46-34 möglich, selbst für die "Ich-brauche-dringend-dicke-Gänge-Talibans". Die Kompaktkurbel krankt daran, dass sie sehr breit gespreizte Kassetten mit spezifischer Abstufung benötigt, diese aber erst mit 10fach und besser noch mit 11fach möglich sind. Damit würde dann auch 3fach in vielen Bereichen unnötig.

Heute 2 Kettenblätter, 10 Ritzel, 136 km, 1500 HM. Alle Gänge mehrfach und ausgiebig gebraucht und benutzt und das mehr als nur 500 Meter...
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Sofern einfach nur die Kassette "NOCH" schmaler gemacht wird und damit auch die Kette, wird es über kurz oder lang mit sowas Probleme geben.

denn:

Der Umwerfer ist genauso schmal wie vorher. ist er breiter, wirft er die kette nicht mehr gescheit hoch und runter vorn am Kettenblatt.

Die Kette muss immer schmaler werden, somit wächst die Gefahr, dass sie vorn zwischen die Kettenblätter fällt, wenn die Zugspannung nicht feinstens eingestellt ist und schon heute gibts bei den schmalen Ketten die Probleme insb. mit FSA Kurbeln und Kettenblättern.

Hinten muss es alles enger werden an der Kassette, somit wächst die Gefahr, dass die Kette am benachbarten Ritzel schleift.

Vorn am Umwerfer wirds auch enger, wenn dieser nicht breiter wird, ist doch logisch, die Kettenblattabstände vorn müssen ja bleiben.


Also das Gefahrenpotential ist enorm, vor allem ist es für die meisten sinnlos, wer mit 9fach nicht klarkommt, kann nicht schalten und kennt sich mit den Gängen nicht aus, ich komme mit 9fach klar und hab damals schon 10fach für unnötig empfunden.

9fach bietet bereits ein enormes Potential, die meisten wissen es nicht zu nutzen und meinen, mit einem Ritzel und mehr Abstufungen sei schon wieder alles getan. Schalten lernen ist die Devise.

Am Auto nutzen auch viele ihre 5 Gänge nicht aus, da würden auch 7 nichts helfen.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

@cacco: Nur weil sich Hinz und Kunz wegen der Erreichung ihrer Begabungsgrenzen, nicht mit komplexer Technik zu Recht finden, bedeutet das nicht das die Technik nicht sinnvoll ist. Dies macht nur klar das der Umgang mit komplexer Technik das Verständniss der Selben voraussetzt.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

@cacco: Nur weil sich Hinz und Kunz wegen der Erreichung ihrer Begabungsgrenzen, nicht mit komplexer Technik zu Recht finden, bedeutet das nicht das die Technik nicht sinnvoll ist. Dies macht nur klar das der Umgang mit komplexer Technik das Verständniss der Selben voraussetzt.

Es gehört nun wirklich nicht viel dazu, vorrausschauend zu schalten und effektiv zu schalten. Wenn ich von weitem einen Berg sehe oder den Weg kenne, schalte ich einfach entsprechend runter. Das ist einfach.

Mein Dienstagsmitfahrer - ich nenn ihn so, weil ich ihn morgen z.B. wieder treffe zum Fahren, beklagt sich auf einer Strecke immer, dass ihm der nächst schwerere Gang fehle, er hat 9fach, wie ich.

Ich fahre auf der gleichen Gerade im 8. Ritzel hinten und er im 9. Ich kurbel locker und meine Muskeln bleiben selbiges, während er stets unter totalem Druck kurbelt und dann verhärtete Muskeln haben. Hätte er ein 10. oder 11. Ritzel würde er halt die nutzen und noch heftiger reintreten.

Das verstehe ich nicht unter sinnvoll. Icn hab früher auch nicht richtig geschaltet. Meine Tante ist früher fast nur im Auto mit dem 1.2. und 3. Gang gefahren, ein 6. hätte bei ihr auch nicht viel geholfen.

Die meisten fahren zu viel Kette rechts und kennen dann keine Steigerung mehr, wenn sie vor der Haustür losfahren und schon vorn rechts und hinten rechts schalten, gibts auf der Geraden auch keine Steigerung.

Meine Umgewöhnung von MTB auf RR (3fach auf 2fach) war auch erstmal anders, man muss damit klarkommen, tut man aber nach einer Zeit auch.

Ich fahre heute nur noch im Sitzen, ganz selten Wiegetritt, weil ich einfach deutlich vorrausschauender schalte, meine Gelenke schone, das Material, die Kette, einfach alles.
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

So ein Klapprad ist natürlich nicht für 70+ km/h gedacht, aber 35 könnte man damit auch fahren, die Vollfederung gleicht ja den Nachteil der kleinen Räder aus und sorgt für weniger Ausbremsung an Schlaglöchern und ähnlichem.
Wie ich eben sag das Ding klappert Berg ab:lol:
Oooh doch 35km/H, damit gewinnt man bestimmt die Tour ganz locker:eek:
Ich denke mal, im Stadtverkehr wäre ich damit evtl. schneller, als mit dem Rennrad.
Im Stadtverkehr geht wohl Umsicht vor Geschwindigkeit. Muss immer lachen wenn ich aus der Stadt fahr, und die mit den 20Tonnen Räder Rennen fahren wollen:lol: Richtig lustig wird es dann draussen nach einem Kilometer sind die immer kurz vorm Infarkt:D

Es gibt keinen Grund warum die Klappräder weniger steif sein sollten.
doch bei dem Klapp(er)mechanismus:rolleyes:
Wenn da ein Sprinter ala Boonen, Stegmans... mit 1500 Watt reintritt dann löst sich das Unding in all seine Atome und Moleküle auf, und das ist gut so, denn ein Klapperrad ist eh eine materialisierte Unnötigkeit:eek: :lol:

@cacco: Nur weil sich Hinz und Kunz wegen der Erreichung ihrer Begabungsgrenzen, nicht mit komplexer Technik zu Recht finden, bedeutet das nicht das die Technik nicht sinnvoll ist. Dies macht nur klar das der Umgang mit komplexer Technik das Verständniss der Selben voraussetzt.

Meine volle Zustimmung!

@cacco,Bsp. wie viele kaufen sich ein Mottorrad/Auto das eigentlich für die Rennstrecke ist, und eigentlich ein spezielles Fahrtraining erfordert:rolleyes:
kurz gesagt:
Ferrari kaufen macht aus Dir noch lange keinen Schumi;)

Zum schalten sei eigentlich nur so viel gesagt: wenn du drüber nachdenkst machst du eigentlich schon alles falsch! Das muss nämlich in Mark und Bein sein, und ganz automatisch ablaufen. Stell dir vor ein Tom Boonen würde im Sprint vorher lange überlegen welchen Gang er nun bei welcher Steigung etc.. fährt, dann hat er schon verloren:eek:

@Rex Felice, deine vorgeschlagene Übersetzung ist aber dann eher für die Hobbylusche mit 3000km Jahresleistung:rolleyes:
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Kommt 11 hinter 10 oder vor 8:confused:

Scheiß´wenn man nur die Grundschule besucht hat und dann noch mit 21 Jahre vorzeitig entlassen:mad:
 
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Mein Dienstagsmitfahrer - ich nenn ihn so, weil ich ihn morgen z.B. wieder treffe zum Fahren, beklagt sich auf einer Strecke immer, dass ihm der nächst schwerere Gang fehle, er hat 9fach, wie ich.

Ich fahre auf der gleichen Gerade im 8. Ritzel hinten und er im 9. Ich kurbel locker und meine Muskeln bleiben selbiges, während er stets unter totalem Druck kurbelt und dann verhärtete Muskeln haben. Hätte er ein 10. oder 11. Ritzel würde er halt die nutzen und noch heftiger reintreten.

Das verstehe ich nicht unter sinnvoll. Icn hab früher auch nicht richtig geschaltet. Meine Tante ist früher fast nur im Auto mit dem 1.2. und 3. Gang gefahren, ein 6. hätte bei ihr auch nicht viel geholfen.

Die meisten fahren zu viel Kette rechts und kennen dann keine Steigerung mehr, wenn sie vor der Haustür losfahren und schon vorn rechts und hinten rechts schalten, gibts auf der Geraden auch keine Steigerung.

Meine Umgewöhnung von MTB auf RR (3fach auf 2fach) war auch erstmal anders, man muss damit klarkommen, tut man aber nach einer Zeit auch.

Ich fahre heute nur noch im Sitzen, ganz selten Wiegetritt, weil ich einfach deutlich vorrausschauender schalte, meine Gelenke schone, das Material, die Kette, einfach alles.

Ob Du 10 oder 11 Ritzel zur Verfügung hast tut doch in Sachen Trittfrequenz nicht zur Sache, bestenfalls verbessert die feinere Abstufung durch 11fach die "Anschlussdrehzahl" nach dem Schaltvorgang.
Die Beschreibung Er 8. Ritzel Ich 9. Ritzel ist wenig Aufschlussreich ohne die Kassetten Abstufung zu kennen.
In Punkto Trittfrequenz gibt es mehr als eine Wahrheit, hier kommt es auf persönliche Vorlieben und Veranlagungen an. Mir ist eine TF von 100-105 sehr Angenehm fürs Fahren in der Ebene, Situationsabhängig ob Berg oder Tempo über 40 km/h wird 20 Umdrehungen nach Oben oder Unten variiert. Manchmal nutze ich die Variation auch um eine andere Form der Belastung zu erzielen.
Wenn Du nur im Sitzen fährst gilt das dann auch für echte Berge 1000 hm und mehr, oder nur an typischen Laktatwellen? Ich wage zu Behaupten wer nur im Sitzen Fährt verschenkt Leistung wegen zu einseitiger Belastung.
 
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(...) @Rex Felice, deine vorgeschlagene Übersetzung ist aber dann eher für die Hobbylusche mit 3000km Jahresleistung:rolleyes:

- Hast du nachgedacht?
- Hast du nachgerechnet?

Ich bin eine MTB-Marathon fahrende Hobbylusche mit 5000 - 10000 km Jahreskilometern im Voralpen- und Alpenraum und für mich passt es bestens. :p
 
AW: 11-fach - lässt sich das überhaupt noch schalten?

Wenn man - was die Halbgötter in Vicenza bei der 11fach-Geschichte leider noch nicht begriffen haben - einsieht, dass zusätzliche Ritzel nicht nur für eine feinere Abstufung zu gebrauchen sind, sondern auch eine breitere Spreizung ermöglichen und damit eine grössere Entfaltung möglich machen, erkennt man, dass mit einem 11. Ritzel viel möglich wäre. So könnte man z.B. als Weiterentwicklung von 10fach 13-29 11fach 12-29 oder 11-29 auf den Markt bringen. Damit wären dann sinnvolle Kompaktkurbeln wie 46-34 möglich, selbst für die "Ich-brauche-dringend-dicke-Gänge-Talibans". Die Kompaktkurbel krankt daran, dass sie sehr breit gespreizte Kassetten mit spezifischer Abstufung benötigt, diese aber erst mit 10fach und besser noch mit 11fach möglich sind. Damit würde dann auch 3fach in vielen Bereichen unnötig.

Auch wenn ich aus Vorsicht eine 13-29 nach Ligurien mitgenommen habe in Verbindun mit 34/50, kann ich jetzt sagen das war nicht nötig, ein 29er ist nur für extreme Einsätze ab 18% und langer Dauer sinnvoll. Als Standart Ü-Setzung nur für Bergbewohner zu empfehlen, mir ist auch diese Art von generalistischer Ü-Setzungsempfehlung sehr Suspekt. Bei dieser Empfehlung bleiben sehr viele Aspekte wie Geländeprofil, TF Vorlieben, Trainingszustand, Geschwindigkeitsbereich usw. unberücksichtigt. Meine Meinung ist, dass es optimal für mich ist Verschiedene Rennräder dem Einsatzbereich entsprechend konfiguriert zu nutzen, d.h. Kompakt und Standartkurbel mit verschiedenen Kassetten. Denn die von Dir gemachte Empfehlung geht immer zu Lasten einzelner Aspekte und bietet für keine Situation das Optimum.
 
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