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Tour de Suisse Women 2026

Achso jetzt ist Urška also selber schuld weil sie keine Profi Skills hat? Oder der Veranstalter beendet halt das Rennen nicht einen Km nach einer Bodenschwelle wo die Fahrer mit 45 km/h+ drüber fahren müssen.

Ich will hier gar nicht von Schuld sprechen. Ich sehe einen Fahrfehler. Wir alle machen Fahrfehler - egal ob Profi oder Hobbyfahrer. Zum Glück werden die wenigsten Fahrfehler so hart bestraft. Lasst uns doch nicht so tun, als ob Fahrer immer perfekt und fehlerlos sind und alle Schuld generell dem Veranstalter zugewiesen werden soll.

Ich finde es fahrlässig, die Fahrer aus jeglicher Eigenverantwortung zu entlassen. Um Radprofi zu sein gehört mehr dazu, als nur schnell fahren zu können. Und ja, das kann auch mal bedeuten, einen kleinen Zacken rauszunehmen, wenn es für mich nicht mehr sicher ist.

Natürlich will ich auch sichere Rennen, damit so etwas nicht vorkommt. Was hier einige aber fordern, kann nur auf einer Rennstrecke erfüllt werden. Dann finden die Rennen halt in Monza, Spa und auf dem Nürnburgring statt. Ich kann dir aber eines sagen: Auch da wird es Stürze geben.
 
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Ich finde es fahrlässig, die Fahrer aus jeglicher Eigenverantwortung zu entlassen. Um Radprofi zu sein gehört mehr dazu, als nur schnell fahren zu können. Und ja, das kann auch mal bedeuten, einen kleinen Zacken rauszunehmen, wenn es für mich nicht mehr sicher ist.
Beim Radrennen wird die Platzierung ganz zum Schluss entschieden. Es ist keine gute Idee das von den FahrerInnen einen KM vor dem Ziel zu erwarten dass sie da Tempo rausnehmen. Ausserdem kann ich mir vorstellen dass man da auch nicht mehr an die Gefahren denkt, die im Roadbook stehen.
Ausserdem ist da eigentlich jede mit Vollgas rübergefahren. Wenn Zigart gebremst hätte, wäre jemand ihr hinten reingefahren. Ihr Fehler war wohl dass sie nicht gut gelandet ist.
 
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Es gibt zahllose Rennen, bei denen irgendwo auf den letzten Metern rausgenommen werden muss.
Es ist dennoch nicht zu bestreiten das an der Stelle viele ungünstige Faktoren zusammenkommen sind, Speedbump, Tor mit Teufelslappen, Zuschauer am Straßenrand und zwei Sicherungsposten die Fahnen schwenken (im Männerrennen waren es dann auf einmal vier). Das sind in so einer Phase des Rennens schon recht viele Informationen die zu verarbeiten sind und etwas anderes als ein einzelner Fahrbahnteiler oder eine kompliziertere Kurvenkombination. Unmittelbar vor dem Sturz hätte sich de Fries auch beinahe gepackt und die ist alleine unterwegs gewesen. Mir fällt auch ehrlicherweise kein Rennen ein bei dem ich vergleichbares schon gesehen hätte. In einem UCI Rennen dieser Kategorie sollte man schon besseres erwarten können gerade unter dem Gesichtspunkt des Falles Gino Mäder nachdem die Tour de Suisse sich mit neuem Sicherheitskonzept etablieren möchte.
 
Heute dann das Gegenbeispiel:
Gerade, Breite Straße mit gut eingepackter Absprerrung und Lauren Dickson schmeißt sich zu Boden, schlüsselbeint sich dabei und scheidet als Zweitplatzierte aus.
...aber der Veranstalter hat genau dort Banden aufgestellt...das hätte er nicht tun dürfen ☝🏾....das war Körperverletzung...min.
Und die Männer mussten teilweise bei Starkregen fahren 😱...unverantwortlich!!
Ironie Ende.

Die die ständig die Veranstalter verantwortlich machen, sie am liebsten wegen Körperverletzung dran kriegen wollen....schaut ihr euch eigentlich die Frühjahrsklassiker an....speziell da Paris - Roubaix 🤔
 
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Ausserdem ist da eigentlich jede mit Vollgas rübergefahren. Wenn Zigart gebremst hätte, wäre jemand ihr hinten reingefahren. Ihr Fehler war wohl dass sie nicht gut gelandet ist.
Du bestätigst damit doch mein Argument mit den fahrerischen Skills. Das gehört nun mal auch zum Profi sein dazu. Alle anderen kamen drüber. Urska war zudem alleine und einige Meter vor dem Feld unterwegs. Hatte also gute Sicht. Wie gesagt, ein Fahrfehler, der leider passieren kann.

Mit rausnehmen ist nicht in die Eisen gehen gemeint. Sondern etwas dosieren. Das reicht meistens schon.
 
Du bestätigst damit doch mein Argument mit den fahrerischen Skills. Das gehört nun mal auch zum Profi sein dazu. Alle anderen kamen drüber. Urska war zudem alleine und einige Meter vor dem Feld unterwegs. Hatte also gute Sicht. Wie gesagt, ein Fahrfehler, der leider passieren kann.

Mit rausnehmen ist nicht in die Eisen gehen gemeint. Sondern etwas dosieren. Das reicht meistens schon.
Also ich habe nicht in Erinnerung dass das Landen nach Sprüngen über Bremschwellen als notwendiger fahrerischen Skill für Strassenrennfahrer angesehen wird, aber bitte, vielleicht hat da Urska tatsächlich Schwächen und es sollte in Zukunft dafür trainiert werden.
Es war ja auch nicht so dass der Veranstalter nicht gewusst hat, dass es da Probleme könnte deswegen haben sie ja Ordner dafür aufgestellt. Man sieht hier gut dass die Räder gut 10 cm in der Luft sind. Ob es intelligent war so eine Hindernis kurz vor dem letzten KM auf der Streckenführung zu haben und das Peloton darüber zu schicken, ist die Frage.
 
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Mir fällt auch ehrlicherweise kein Rennen ein bei dem ich vergleichbares schon gesehen hätte.
Mir schon. Unter anderem Ackermann:

 
Also ich habe nicht in Erinnerung dass das Landen nach Sprüngen über Bremschwellen als notwendiger fahrerischen Skill für Strassenrennfahrer angesehen wird, ....
Komischerweise ist es nicht mal ungewöhnlich, dass in den mittlerweile zahlreichen Kreisverkehren die idealste Ideallinie gefahren wird, egal wie hoch oder niedrig die dazu überspringenden Kanten sind.
Oder gestern im Finale der Volta Catalunya, wo einige Damen es sauber geschafft haben, dem Sturz mitten in der Kurve zu umgehen durch einen Slalom über den Gehweg, dabei um Absperrungen herum - also es gibt schon nicht wenige FahrerInnen die wirklich sehr gut mit ihrem Arbeitsgerät umgehen können, selbst bei völlig unvorhersehbaren Ereignissen.
 
Angesichts der zahllosen Straßeneinbauten, Verkehrsinseln, Fshrbahnverschwenkungen, Kreisverkehren etc. , die es mittlerweile überall gibt, gehört der Umgang mit solchen Hindernissen heute zu den Grundskills im Profiradsport.
 
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