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Tour de Suisse Women 2026

...ach die Damen fahren auch in der Switz....das ist ja schön, da kann ich ja doch ne TdS gucken 👍🏽drüben bei den Männern ist ja schon wieder alles gelaufen 🤣...nach der 1. Etappe 😅🤣
 

Longo Borghini gewinnt die Etappe und übernimmt die Gesamtwertung.
Im GC ist Femke de Vries nun 1:37. Aber L. Dickson nur 0:27.
 
Glimpflicher ausgegangen als bei den Bildern zu befürchten war. Trotzdem schlimm genug und ich bin gespannt, was das mit Urska Zigart anstellt. Sie war ja eh schon eher unsicher im Feld und in Abfahrten ...
 
Normalerweise gilt ja der Spruch „Sex sells“, bei Radrennen halt „Spektakel sells“.

Sowas baut keiner, weil er "Spektakel" provozieren will. Und auch wenn es extrem dämlich war, das Ding so kurz vor dem Ziel zu haben - Mitschuld haben schon auch die Sportlichen Leiter, die das wohl bei der Streckenbesichtigung übersehen haben ...

In den Abfahrten der beiden Etappen waren auch extrem viele Gullies verdammt gefährlich, oft genau in der Ideallinie und dann auch nch mit Kanten, die man nicht wirklich mit Highspeed treffen will ...
 
Normalerweise gilt ja der Spruch „Sex sells“, bei Radrennen halt „Spektakel sells“.

Was soll ein Sturz mit Spektakel zu tun haben?? Diese leidigen Bodenschwellen sind mittlerweile überall. Man kann sie nicht für ein Rennen abfräsen. Und wo soll das Ziel sonst sein. Irgendwo Ausserorts auf einer 80km/h Strecke? Zwei Helfer vor Ort haben mit Trillerpfeifen und Gesten auf die Schwelle aufmerksam gemacht. Sie war im Roadbook beschrieben, welches an die Teams ausgehändigt wurde. Die Fahrerinnen müssen Bescheid gewusst haben. Am Schluss braucht es eben auch fahrerische Skills, um auf Profi-Niveau mitmachen zu können. Immer nur dem Veranstalter die Schuld zu geben, ist viel zu einfach gedacht.
 
Was soll ein Sturz mit Spektakel zu tun haben?? Diese leidigen Bodenschwellen sind mittlerweile überall. Man kann sie nicht für ein Rennen abfräsen. Und wo soll das Ziel sonst sein. Irgendwo Ausserorts auf einer 80km/h Strecke? Zwei Helfer vor Ort haben mit Trillerpfeifen und Gesten auf die Schwelle aufmerksam gemacht. Sie war im Roadbook beschrieben, welches an die Teams ausgehändigt wurde. Die Fahrerinnen müssen Bescheid gewusst haben. Am Schluss braucht es eben auch fahrerische Skills, um auf Profi-Niveau mitmachen zu können. Immer nur dem Veranstalter die Schuld zu geben, ist viel zu einfach gedacht.
Achso jetzt ist Urška also selber schuld weil sie keine Profi Skills hat? Oder der Veranstalter beendet halt das Rennen nicht einen Km nach einer Bodenschwelle wo die Fahrer mit 45 km/h+ drüber fahren müssen.
 
Achso jetzt ist Urška also selber schuld weil sie keine Profi Skills hat? Oder der Veranstalter beendet halt das Rennen nicht einen Km nach einer Bodenschwelle wo die Fahrer mit 45 km/h+ drüber fahren müssen.
Das wird wahrscheinlich in jedem Thread auftauchen, in dem über die Gefahren eines Radrennens diskutiert wird - die Fahrer (in diesem Fall Fahrerinnen) machen das Rennen.
Und der Teil der Gesellschaft, der gerne alle Risiken ausschließen will, schiebt hier die Verantwortung auf den Veranstalter - und der andere Teil, der mehr die Selbstverantwortung betont, nimmt die Fahrer in die Pflicht.

Da ich noch mit der Betonung von Eigenverantwortlichkeit aufgewachsen bin, sehe ich die Fahrer in der Pflicht.

Wer jedoch bspw. den Straßenbaulastverträger verklagt, weil er nicht auf Straßenschäden hingewiesen hat und deshalb seinen kaputtgefahrenen Schlauch ersetzt haben will, wird wohl die Verantwortung auf den Veranstalter schieben ...
 
Wie willst du denn da bitte die Fahrer in die Pflicht nehmen zwecks "Eigenverantwortlichkeit"? Das ist wirklich bescheuert.

Der Veranstalter ist für die Streckensicherung verantwortlich. Eine rote Linie auf dem Boden ist keine Streckensicherung. Ende. Veranstalter und UCI schuld, aber zur Sicherheit werden breitere Lenker und kürzere Socken sicherlich mehr beitragen.

Ich male mir das mal aus: "Gut in einem Kilometer kommt das Ziel, hier kommt jetzt eine gefährliche Bodenwelle. Ich bremse jetzt mal besser ab, hüpfe in gemäßigtem Tempo drüber und beschleunige wieder. Dann fahre ich danach wieder schnell los, weil ist ja ein Rennen."
 
Gegen die Bodenschwellen selbst kann man nicht viel machen. Mit öhnlichen Hindernisse haben die FahrerInnen auf der ganzen Strecke zuvor auch zu tun - findet eben alles im öffentlichen Raum statt und nicht im überdachten Holzoval.

Unglücklich finde ich, dass der Bogen vom Teufelslappen und Beginn der Seitenabsperrungen fast genau am gleichen Fleck waren, dass lenkt die Aufmerksamkeit u.U. etwas ab.
100-200 Meter Differenz wären vielleicht günstiger gewesen.


Edith:

Tadej Pogacar reagiert auf schweren Sturz von Verlobter Urska Zigart bei Tour de Suisse: "Eine echte Kämpferin" - Eurosport https://share.google/pSR5efAn4QhKNHmz8
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Stelle war durch einen Posten abgesichert, die Gruppe nicht riesengroß und Zigart laut Video vorne in der Gruppe, hatte also Sicht auf die Stelle. Vielleicht hätte man den Bereich noch besser kennzeichnen können, aber einen grundlegenden Fehler des Veranstalters kann ich nicht erkennen.
Dass die diversen verkehrsberuhigenden Umbauten an Straßen, Radrennen gefährlicher machen ist keine neue Erkenntnis. Dass man solche Stellen grundsätzlich vermeiden kann, halte ich indes für illusorisch. Dafür gibt es mittlerweile zu viele solcher Einbauten. Und für eine Entschärfung bzw. vorübergehende Demontage fehlt außer bei der Tour das Geld und die öffentliche Unterstützung.
 
Wie willst du denn da bitte die Fahrer in die Pflicht nehmen zwecks "Eigenverantwortlichkeit"? Das ist wirklich bescheuert.
Wer ein Rennen fährt und sich vorher nicht schlau macht bzw. wer als sportlicher Leiter Verantwortung für seine Fahrer übernimmt und nicht auf solche Dinge hinweist, handelt grob fahrlässig,

NIemand hat das Recht unter Ausschaltung des Gehirns gegen eine Wand zu laufen und dann andere für die dadurch entstehende Beule verantwortlich zu machen.
Wer so etwas versucht, gehört eigentlich ausgelacht ... stattdessen fordern wir alles mögliche, was der Eigentümer der Wand machen muss, damit die Folgen meiner Blödheit abgemildert werden.
Irgendwie merkwürdiges Gesellschaftsverständnis ...
 
Was soll ein Sturz mit Spektakel zu tun haben?? Diese leidigen Bodenschwellen sind mittlerweile überall. Man kann sie nicht für ein Rennen abfräsen. Und wo soll das Ziel sonst sein. Irgendwo Ausserorts auf einer 80km/h Strecke? Zwei Helfer vor Ort haben mit Trillerpfeifen und Gesten auf die Schwelle aufmerksam gemacht. Sie war im Roadbook beschrieben, welches an die Teams ausgehändigt wurde. Die Fahrerinnen müssen Bescheid gewusst haben. Am Schluss braucht es eben auch fahrerische Skills, um auf Profi-Niveau mitmachen zu können. Immer nur dem Veranstalter die Schuld zu geben, ist viel zu einfach gedacht.
Das ist zynisch, empathielos und einfach nur dumm.
 
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