• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Das erklärt die Unterschiede bei der Ersatzteil Versorgung zwischen europäischen Autos und asiatischen Autos, wobei China noch eine Ecke schlechter zu sein scheint als die anderen.
 

Anzeige

Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Was passiert denn wenn ein Teil dennoch nicht mehr geliefert werden kann, weil der Zulieferer pleite ist z.B.?
Ich kann mich noch an Navi Rechner erinnern die nicht mehr produziert worden sind.
Zu Elektronik kann ich nichts sagen . Ich kenne folgendes: Umform- oder Spritzgusswerkzeuge dieLieferanten für ihre Teile benötigen sind OEM Eigentum . Er kann dann damit zum neuen Lieferanten gehen wenn nötig.
 
Da hat der Endkunde einfach Pech, weil der OEM seinen Zulieferer nicht mehr quälen kann ... Vielleicht hat der OEM den Zulieferer auch schon im Vorfeld auf dem Gewissen ...
Das ist doch der Grund warum die nur noch mit grossen global agierenden Zulieferern arbeiten wollen. Die kann man dann besser unter Druck setzen und mal ein paar Millionen an Zahlungen verzögern oder gleich mit möglichem neuen Geschäft "verrechnen und verhandeln" . Etwas das kleine Lieferanten nicht überstehen würden.
 
Nein.

Die Neuwagengarantie für umfasst eine Basisfahrzeuggarantie von 4 Jahren oder 80.000 km, eine Rückhaltesystemgarantie von 5 Jahren oder 100.000 km sowie eine Garantie gegen Karosserierost von 12 Jahren mit unbegrenzter Kilometerleistung. Die Batterie- und Antriebsgarantie beträgt 8 Jahre bei einer Laufleistung 192.000 km...

Das ist natürlich gar nix im Vergleich zu früher*, wo jeder poplige Golf mit 25 Jahren Rundum-Sorglos-Garantie ausgeliefert wurde :D
Dann ist ja alles super. Als Gebrauchtwagenfanatiker mit einer Vorliebe für 200000plus Kfz bin ich aus dem Spiel raus. Gleich werde ich persönlich nach 6 jahren (oder warens 7? ) eine Starterbatterie in 15 min tauschen.
 
Ein Mercedes-Binz!

Was der Erstbesitzer damit wohl transportiert hat? Waschmaschinen und Kühlschränke eher nicht. Dafür war das Auto zu fein.
Cellos?
Kristallleuchter?
Perserteppiche?
Rennräder?
 
Den Vogel abgeschossen hatten ja die originalen Federbeinlager um 110tkm, die ich im Rahmen der Fahrwerkserneuerung mit ersetzte:
Trockener ists nicht mal in der Sahara. Da drehte sich auch nichts mehr beim lenken, sondern die Federn sprangen mit entsprechender Geräuschkulisse einfach im Federteller über:eek:.
Das hat doch aber nichts mit Teilequalität sondern mit mangelnder Wartung zu tun. Federbeine und Domlager gehören wie Bremsen doch zu jeder ordentlich ausgeführten Inspektion dazu. Wenn das so aussieht, dann wurde bei der Inspektion geschlampt.
 
Ich kenne folgendes: Umform- oder Spritzgusswerkzeuge dieLieferanten für ihre Teile benötigen sind OEM Eigentum .
Da kommen die OEMs immer mehr davon weg und zahlen nicht mehr den vollen Preis, sondern einen Teil als Umlage. Dadurch verhindern sie, dass sie der Eigentümer sind und es ins eigene Anlagevermögen aufnehmen zu müssen. Und den Lager- und Bereithalte- bzw. Instandhalteaufwand muss der Lieferant managen.

Und so'n Spritzgusswerkzeug, das für ne Arburg ausgelegt ist, kannste nicht so einfach mal auf ne Sumitomo schnallen und weiter geht's. Das haben ihre oberschlauen Kostenplaner mittlerweile auch gemerkt ...
 
Dann ist ja alles super. Als Gebrauchtwagenfanatiker mit einer Vorliebe für 200000plus Kfz bin ich aus dem Spiel raus. Gleich werde ich persönlich nach 6 jahren (oder warens 7? ) eine Starterbatterie in 15 min tauschen.
Das ist aber frühzeitig. Mein 2007er A6 hat seine seit mehr als 10 Jahren drin. Immer schön im Winter am Erhaltungsladegerät. Und ja, der hat auch schon 250.000 km auf der Uhr und läuft noch immer, trotz vielgescholtenem frühen TFSI Motor.

Wie gesagt, bei dem wurde mir auch schon der vorzeitige Tod prophezeit (Turbo, Einspritzer, Elektronik, keine verzinkte Karosserie mehr) als ich ihn damals gekauft habe.... History is repeating :D
 
Das ist aber frühzeitig. Mein 2007er A6 hat seine seit mehr als 10 Jahren drin. Immer schön im Winter am Erhaltungsladegerät. Und ja, der hat auch schon 250.000 km auf der Uhr und läuft noch immer, trotz vielgescholtenem frühen TFSI Motor.

Wie gesagt, bei dem wurde mir auch schon der vorzeitige Tod prophezeit (Turbo, Einspritzer, Elektronik, keine verzinkte Karosserie mehr) als ich ihn damals gekauft habe.... History is repeating :D
Was, du als Elektro-Missionar fährst einen A6?
😱😱😱
Und ja, die Batterie in meiner A-Klasse ist jetzt 16Jahre alt, tut's immer noch....
🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️
 
Was, du als Elektro-Missionar fährst einen A6?
😱😱😱
Und ja, die Batterie in meiner A-Klasse ist jetzt 16Jahre alt, tut's immer noch....
🤷‍♂️🤷‍♂️🤷‍♂️
Klar. Leider braucht man hier auf dem Land aufgrund des mangelhaften ÖPNVs mehr als ein Auto. Auch wenn das gute Stück inzwischen wohl kaum noch mehr als 2000km im Jahr bewegt wird.

Zumindest lege ich auf dem Rad deutlich mehr km zurück, jedoch gibt es gerade im Winter Situationen wo ein Auto nicht ausreicht.

Bei 2000 km Jahreslaufleistung lohnt der Wechsel von Verbrenner auf Elektro weder aus ökonomischen noch aus ökologischen Gründen. Die Grenze liegt irgendwo bei 6-8000 km/ Jahr.

Und wo wir grad dabei sind:

April 2026:
Die Anzahl benzinbetriebener Neuwagen ging mit 53.420 gegenüber dem Vorjahresmonat um -20 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 21,4 Prozent. Der Anteil der dieselbetriebenen Pkw in der Zulassungsstatistik lag mit 32.437 Fahrzeugen nach einem Minus von 13,8 Prozent bei 13,0 Prozent.

Bei den elektrifizierten Antrieben kamen Elektro-Pkw mit 64.350 Neuzulassungen auf ein Plus von 41,3 Prozent und einen Anteil von 25,8 Prozent. Des Weiteren wurden 97.753 Hybride (+6,6 %/39,2 %) neu zugelassen, darunter 27.546 Plug-in-Hybride (+13,3 %/11,1 %).

https://ecomento.de/2026/05/07/elektroauto-hybridauto-neuzulassungen-april-2026/
😉
 
Mal was anderes 😍😍😍
IMG_2331.jpeg
Quelle : BILD
IMG_2332.jpeg
 
Das hat doch aber nichts mit Teilequalität sondern mit mangelnder Wartung zu tun. Federbeine und Domlager gehören wie Bremsen doch zu jeder ordentlich ausgeführten Inspektion dazu. Wenn das so aussieht, dann wurde bei der Inspektion geschlampt.
Nunja die Domlager werkeln unsichtbar im Verborgenen und wenn zum Zeitpunkt einer Inspektion oder HU/AU nicht gerade was auffälliges wie knacken, Schwergängigkeit ect feststellbar ist, wird alles durchgewunken. Solche Dinge machen sich oft erst bemerkbar, wenn es akut wird und sie ausfallen.
Dass die Teilequalität damit nichts zu tun hat, ist zumindest bei Fiat/Lancia/Alfa nur bedingt richtig. Da ich sämtl. Wartungsarbeiten und kleine bis mittlere Reparaturen an meinen Italienern idr selber mache, kann ich behaupten, dass "namhaftes" Aftermarketmaterial und auch Getriebe- und Servoöle tatsächlich hochwertiger und langlebiger sind als das Original Werks Setup. Wie fertig und bombenfest gerostet die Domlager bei so einem leichten Auto wie dem Panda waren, sieht man sicher auch nicht alle Tage.

Oder hier ein Bild, wie der Original-Klimakondensator nach nur 6-7 Jahren beieinander war:

IMG_20250904_134950.jpg


Der verlor eines Tages spontan alle seine Kühllamellen, der ganze Motorraum war voll davon. Die sind einfach wegkorrodiert, ganz billige Qualität und ungeschütztes Aluminium. Aber ok bei einem so günstigen Auto wie dem Panda ist das wohl hinnehmbar, zumindest wenn man es selber repariert. Der neue Zubehör- Klimakondensator in wertiger Anmutung kostete nur etwa 60€ +90€ Neubefüllung der Klimaanlage bei einem Schrauberkumpel mit Klimaanlagen-Schein. Auf dem großen Dienstweg sprich Werkstatt, wäre wohl allein daraus incl. dem gleichzeitig erneuerten Wasserkühler ein halber wirtschaftlicher Totalschaden geworden und man sicher mindestens 1000€ los.
So einen Kleinstwagen länger als über die ihm zugedachten 5-15 Jahre bringen zu wollen, rentiert sich fast nur, wenn man selber schraubt. Die meisten anderen würden ihn aus Kostengründen wohl irgendwann abstoßen.

Neuer Wasserkühler & Klimakondensator
IMG_20250807_155422.jpg


IMG_20250815_175648.jpg


IMG_20250815_183957.jpg


Noch eine andere "tolle" Story zur Fiat Originalteil-Qualität aus dem Bereich Fiat Coupe:
1998 wurde dort ein 6 Gang Getriebe eingeführt, das im Prinzip wie das alte 5 Gang aufgebaut war, bloss mit einem "angeflanschten" zusätzl. 6. Gang und anderer Spreizung. Diese 6 Gang Getriebe gingen kurze Zeit später reihenweise hoch, mutmaßlich wegen Überhitzung, besonders nach längeren, schnellen Autobahnfahrten. Die meisten schrieben das dem 💩Getriebe zu.
Als ich mein Coupe mit 6 Gang 2005 kaufte, wußte ich bereits von der Problematik und eine der ersten Amtshandlungen war daraufhin, die Original Fiat Getriebeölfüllung gegen ein hochwertiges Markenprodukt (Castrol TAF-X) auszutauschen. Das Auto war da erst 5,5 Jahre alt. Was beim Altöl ablassen für eine pechschwarze, schlierige Brühe nach gerademal 30tkm Laufleistung da raussuppte war nicht mehr normal. Für mich war damit der Grund für die vielen Getriebeschäden klar, eine wohl äußerst minderwertige Originalplörre. Das danach eingefüllte Castrol war bis zu seinem Wechsel 2023, nach 130 000 damit gefahrenen Kilometern immernoch schön goldgelb. Und mein Coupe fährt fast ausschliesslich lange Autobahnetappen im 6. Gang...

(Getriebeöl einfüllen über das Röhrchen des Getriebeöl-Meßstabs. Dauert nur eine knappe halbe Stunde, 2 Liter Öl da rein zu träufeln😅.)
IMG_20230926_134724.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
🤔 Wie misst man sowas bei "modernen" Autos, die ja nicht mal mehr für normales Motoröl einen Messstab haben, sondern der Motoröl-Füllstand auf dem Fahrzeugdisplay angezeigt wird ...?
Getriebeöl wird normalerweise mittels Überlaufbohrung eingefüllt, d.h.: Es gibt an der Seite des Gehäuses einen Stopfen, den man heraus dreht. Öl wird eingefüllt, biss es an besagtem Loch austritt, dann ist voll.
 
So ist es, hat man als Selbstschrauber aber zufällig den Luxus, einen Getriebeölmessstab zu haben, erleichtert das diesen Ölwechsel unter Garagenbedingungen ungemein bzw macht ihn überhaupt erst möglich. Ablassen ist ja kein Thema aber einfüllen über den Einfüllstopfen unten im Getriebegehäuse wird ohne Hebebühne ein Ding der Unmöglichkeit. Über das Ölmessstabröhrchen einfüllen kann man dagegen bequem von oben machen. Man steht da halt nur ein halbes Stündchen da bis die richtige Ölmenge lt. Serviceheft wiederwillig durch das Röhrchen versackt ist.
Aber gut, das macht man auch nur alle 20 Jahre mal 😅. Ansonsten bloss ab und zu mal am Stäbchen nach dem Stand der Dinge schauen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück