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Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien

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Re: Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien
"In ST37 ist ausser Äpfel und Birnen alles drin. Schrott, alte Wendeplatten, Gullideckel, ..."
 
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Das ist für mich der Inbegriff eines Hollandrades.
Für mich wäre es das hier:

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Heute war es dann soweit, top Wetter und früher Feierabend haben mir die erste richtige Ausfahrt ermöglicht.

Teststrecke war Weinheim - Worms, Zuladung ca 16 kg, wobei 14 unten und 2 oben waren. Da ich die Strecke gut kenne, hatte ich auch gleich den Vergleich.

Vorbau musste ich tauschen, weil ich den Anblick dieser wulstigen Fehlbestellung nicht mehr ertragen konnte 😅.

Auf der gesamten Strecke hat ein Eindruck dominiert: wie butterweich ich über Unebenheiten hinweggleite. Aus Gewohnheit habe ich anfangs bei dicken Wurzeln abgebremst, aber mit der Zeit merkte ich, dass die Reifen alles abfedern und man einfach drüberrollen kann.
Auch freihändiges fahren war ab ca 15 kmh kein Problem und man konnte sich entspannt aufrichten und die Fahrt genießen.
Klar, durch die Zuladung kostet das Lenken mehr Kraft, aber das Vorderrad hat nach jeder Kurve den Drang sich gerade zu stellen, was auf längere Strecke entlastet und entspannt.

Ich weiß nicht ob es am Rahmen oder an der Bereifung liegt aber irgendwie habe ich den Rahmen nicht mehr gespürt. Gefühlt hätte es ein bocksteifer double OS Rahmen mit gerade Gabelscheiden sein können und die Reifen hätten eh alles weggedempft.
Vlt bin ich schon zu lange auf meinem Kuwahara unterwegs, dessen Standardrohrdimensionen ein lebendiges fahren bewirken, aber hier habe ich es definitiv vermisst! Ich denke ein Test mit 42e Reifen sollte mehr Klarheit bringen.

Ich habe auch mit dem Druck gespielt und muss sagen, dass unter 2 Bar sich alles zäh und wie Kaugummikauen anfühlt. Gefühlt geht meine ganze Kraft in der Deformation der Reifen flöten und man kommt kaum voran.

Nächste Woche fahre ich mit dem Rad zur Arbeit, dann wird sich zeigen, ob es wirklich langsamer ist, denn auf der Strecke habe ich ganz feste Zeiten.

Insgesamt war es für mich ein neues Fahrgefühl, was ich vorerst überwiegend den Reifen zuschreiben würde.
Und mein erstes Fazit wäre: bequem aber langsam.
 
Das ist es ja mit den dicken Reifen. Sie fühlen sich langsamer an, sollen aber auf langer Strecke schneller sein, weil sie Kraft des Fahrers sparen, der weniger in die Absorption von Stößen investieren muss und über Unebenheiten einfach drüberbügelt s.o. Auf kurzen Strecken sind sie dann eher eine Frage des Geschmacks und der Bequemlichkeit.
 
Das ist es ja mit den dicken Reifen. Sie fühlen sich langsamer an, sollen aber auf langer Strecke schneller sein, weil sie Kraft des Fahrers sparen, der weniger in die Absorption von Stößen investieren muss und über Unebenheiten einfach drüberbügelt s.o. Auf kurzen Strecken sind sie dann eher eine Frage des Geschmacks und der Bequemlichkeit.
Das Gefühl langsamer zu sein resultiert vielleicht auch aus dem mehr an Komfort und dadurch weniger Rückmeldung. Glaube auch dass es täuscht.
 
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