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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

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Re: Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz
Und deswegen sollten wir unsere Standards nach unten anpassen oder welche Konsequenz ziehst du daraus?
Ganz einfach: Wir sollten unsere Vorgaben sofort an den gesunden Menschenverstand anpassen. Aber stattdessen sind „wir“ lieber der Geisterfahrer. Was sind schon Arbeitsplätze. Hauptsache bis 2045 klimaneutral. Alle anderen werden uns schon folgen. 🤣
 
Ganz einfach: Wir sollten unsere Vorgaben sofort an den gesunden Menschenverstand anpassen. Aber stattdessen sind „wir“ lieber der Geisterfahrer. Was sind schon Arbeitsplätze. Hauptsache bis 2045 klimaneutral. Alle anderen werden uns schon folgen. 🤣
Ehrlich gesagt bin ich froh um unsere hohen Standards und Kontrolle dieser finde ich auch gut.

Da muss ich nur an Crans Montana denke wo man das zu locker gesehen hat
 
Ehrlich gesagt bin ich froh um unsere hohen Standards und Kontrolle dieser finde ich auch gut.

Da muss ich nur an Crans Montana denke wo man das zu locker gesehen hat
Es geht um die Einhaltung von „angemessenen“ und sinnvollen Standards. Man muss nicht gleich den Teufel an die Wand malen und ins andere Extrem verfallen. Zumal das Beispiel mit dem Brand in der Bar „Crans Montana“ überhaupt nicht passt. Dort wurden mehrfach gesetzliche Vorgaben missachtet. Brandschutzauflagen und Kontrollen wurden nicht eingehalten, bauliche Maßnahmen entsprachen nicht den gesetzlichen Vorgaben und der Umgang mit Indoor-Feuerwerk erfolgte nicht bestimmungsgemäß. Hier ist eindeutig menschliches Versagen (unterlassene Kontrollen) und mutmaßlich auch kriminelle Energie (des Betreiberpaars) der Auslöser gewesen, die zu dieser Katastrophe geführt haben. Was nützen mir also Umweltauflagen, wenn ein Produktionsbetrieb sein Abwasser ungefiltert ins Grundwasser einleitet und dies nicht kontrolliert wird.

Aber wir schweifen ab. Wenn Unternehmen und Konsumenten sich die Frage stellen, ob wir am Standort Deutschland noch wettbewerbsfähig produzieren können, dann müssen wir auch auf die Konkurrenz in Übersee schauen. Von den Konsumenten sollte man dann allerdings auch erwarten, dass sie diese billigen Produkte nicht kaufen. Alles andere ist unglaubwürdig.
 
Ganz einfach: Wir sollten unsere Vorgaben sofort an den gesunden Menschenverstand anpassen. Aber stattdessen sind „wir“ lieber der Geisterfahrer. Was sind schon Arbeitsplätze. Hauptsache bis 2045 klimaneutral. Alle anderen werden uns schon folgen. 🤣

Puh, wenn wir jetzt schon bei dümmlichen Stammtischparolen angekommen sind wird es wohl Zeit diesen Thread zu ignorieren.
 
Hatte 2012, glaube ich, beim Rhön Radmarathon zum ersten Mal das Canyon Aeroad gesehen und wollte es quasi sofort haben. Das Problem allerdings, die Geometrie passte nicht und passt bis heute nicht. Hinzu kam damals noch und dieses Problem besteht ebenfalls bis heute, dass Canyon im Grunde bei allen Kompletträdern bzgl. den Anbauteilen flexibel ist, wie eine Litfaßsäule.

Könnte man jedes Rad frei konfigurieren, z.B. mit den 3 großen Schaltungsgruppenherstellern, 3-4 LRS, Kurbellängen, Vorbaulängen, Lenkerbreiten usw., wären die Verkäufe vermutlich höher.

Hinzu kommt noch, dass sich die Räder im Grunde seit über ein Jahrzehnt nicht wirklich geändert haben, außer von FB auf Disc, der Integration und etwas mehr Reifenfreiheit. Es gibt sicherlich eher wenige, die sich 2-3 identische Aeroad zu Hause hinstellen.
 
dass Canyon im Grunde bei allen Kompletträdern bzgl. den Anbauteilen flexibel ist, wie eine Litfaßsäule.
Das ist nun einmal das Geschäftsmodell eines Direktvertriebs. Mehr Kombinationsmöglichkeiten würden unweigerlich zu höheren Preisen führen. Zumal CANYON sehr hohe Stückzahlen an Kompletträdern fertigt und bereits im Vorjahr Komponenten für das Folgejahr bei den Zulieferern einkauft. Das sichert gute Preise, notwendige Stückzahlen und vereinfacht die Logistik. Denn jedes Teil, das auf unbestimmte Zeit im Lager liegt oder nicht verkauft wird, kostet Platz und Geld. Einzig bei den höherpreisigen CFR Modellen kann man die wichtigsten Teile in Größe und Ausstattung anpassen. Zudem finde ich, dass CANYON immer ein gutes Händchen dafür hat, wie die Ausstattungsvarianten zusammengestellt werden. Farblich passt es für mich immer.
Könnte man jedes Rad frei konfigurieren, z.B. mit den 3 großen Schaltungsgruppenherstellern, 3-4 LRS, Kurbellängen, Vorbaulängen, Lenkerbreiten usw., wären die Verkäufe vermutlich höher.
Aber nur, solange dadurch die Preise nicht steigen. Und genau das würden sie. Teurere Lagerhaltung, Teilebeschaffung und Montage wären die Folge. Siehe die CFR-Modelle, die locker mal 300 - 500 Euro (versteckt) teurer sind.
Hinzu kommt noch, dass sich die Räder im Grunde seit über ein Jahrzehnt nicht wirklich geändert haben, außer von FB auf Disc, der Integration und etwas mehr Reifenfreiheit. Es gibt sicherlich eher wenige, die sich 2-3 identische Aeroad zu Hause hinstellen.
Das stimmt so nicht, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich hatte das AEROAD 2019 einmal für einen Tag und habe es nach 30 Kilometern Fahrt wieder eingepackt, zurückgeschickt und gegen ein ULTIMATE getauscht. Damals war das AEROAD knüppelhart. Nun besitze ich seit einer Woche das aktuelle AEROAD. Es ist mindestens so komfortabel wie mein altes ULTIMATE, wenn nicht sogar noch einen Tick besser. Auch das neue Cockpit finde ich genial. Endlich in der Breite verstellbar und in der Höhe absenkbar, ohne am Gabelschaft herumsägen zu müssen.
 
Das ist nun einmal das Geschäftsmodell eines Direktvertriebs. Mehr Kombinationsmöglichkeiten würden unweigerlich zu höheren Preisen führen. Zumal CANYON sehr hohe Stückzahlen an Kompletträdern fertigt und bereits im Vorjahr Komponenten für das Folgejahr bei den Zulieferern einkauft. Das sichert gute Preise, notwendige Stückzahlen und vereinfacht die Logistik. Denn jedes Teil, das auf unbestimmte Zeit im Lager liegt oder nicht verkauft wird, kostet Platz und Geld. Einzig bei den höherpreisigen CFR Modellen kann man die wichtigsten Teile in Größe und Ausstattung anpassen. Zudem finde ich, dass CANYON immer ein gutes Händchen dafür hat, wie die Ausstattungsvarianten zusammengestellt werden. Farblich passt es für mich immer.

Aber nur, solange dadurch die Preise nicht steigen. Und genau das würden sie. Teurere Lagerhaltung, Teilebeschaffung und Montage wären die Folge. Siehe die CFR-Modelle, die locker mal 300 - 500 Euro (versteckt) teurer sind.

Das stimmt so nicht, und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Ich hatte das AEROAD 2019 einmal für einen Tag und habe es nach 30 Kilometern Fahrt wieder eingepackt, zurückgeschickt und gegen ein ULTIMATE getauscht. Damals war das AEROAD knüppelhart. Nun besitze ich seit einer Woche das aktuelle AEROAD. Es ist mindestens so komfortabel wie mein altes ULTIMATE, wenn nicht sogar noch einen Tick besser. Auch das neue Cockpit finde ich genial. Endlich in der Breite verstellbar und in der Höhe absenkbar, ohne am Gabelschaft herumsägen zu müssen.
Ich hab mir gerade deine letzten 550 Beiträge angesehen und mich beschleicht ein komisches Gefühl😇
 
Puh, wenn wir jetzt schon bei dümmlichen Stammtischparolen angekommen sind wird es wohl Zeit diesen Thread zu ignorieren.
Wo werden denn die ganzen Teile inklusive Rahmen eigentlich gefertigt? Vielleicht in Asien? Gelten dort die gleichen Klima- und Umweltstandards und wird dort Mindestlohn gezahlt wie bei uns beziehungsweise in der EU? In Deutschland wird doch, bis auf wenige Ausnahmen, bei Fahrrädern nur zusammengeschraubt. Und so ein Carbonrahmen ist am Ende auch Sondermüll. Aluminium wäre deutlich nachhaltiger und recyclebar.

Die Aussage von den „dümmlichen Stammtischparolen“ schlägt für mich eher in die Kerbe „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Genau darum ging es mir. Der Realität ins Auge schauen und nicht einfach nur raushauen: CANYON ist bääh, der Service ist Mist oder zum dreihundertzwölfzigsten Mal „Jehova! Die Kettenstrebe!“ plärren. Es ist schlichtweg nicht von der Hand zu weisen, dass auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hierzulande einen maßgeblichen Einfluss auf die Profitabilität von Unternehmen im Produktionsgewerbe haben.
 
Na ja, nach meinem Geschmack sehen Canyons seit über 10 Jahren gleich aus, es sind doch immer dieselben Farben. Vielleicht etwas mehr Design bei den Top Modellen. Ich seh im Sommer immer viele Canyons, für mich ist das etwas zuviel "understatement" . Auch die Fahrer sehen alle gleich aus. In der Regel sind es Beginner, somit ist die Zielgruppe klar, so wie bei Cube. Schnell Rädchen verkaufen und weg...
 
Das ist nun einmal das Geschäftsmodell eines Direktvertriebs.
Wenn der Absatz rückläufig ist, sollte man Geschäftmodelle mal überdenken.

Ich hatte das AEROAD 2019 einmal für einen Tag und habe es nach 30 Kilometern Fahrt wieder eingepackt
Und 2019 gab es welchen Reifenbreiten, bei welchen Luftdruck? Damals bin ich auch noch mit 7-8 Bar in 25er Pneus durch die Gegend gefahren, jetzt sind es 4 Bar bei 30-32er Pneus.

Möglich, dass sich danach noch das Carbonlayup verändert hat, aber grundsätzlich hat sich optisch halt recht wenig verändert und das beste Beispiel für eine langanhaltende optische Krücke ist das CX von Canyon.
 
Ich hab mir gerade deine letzten 550 Beiträge angesehen und mich beschleicht ein komisches Gefühl😇
Jetzt sind es 552. Und Gefühle helfen uns nicht weiter. Ich bevorzuge stattdessen den Meinungsaustausch und keine Psychoanalysen, bei denen man stasimäßig Profile durchforstet und daraus Charakterzüge und Verhaltensweisen ableitet. Zumal wir alle wissen, dass du auf gar keinen Fall alle meine 550 Beiträge gelesen hast.
 
CANYON ist bääh,

und wir wünschen uns jetzt alle einen ähnlichen Standart in Deutschland, schleifen weiter die Arbeitnehmerrechte damit am Ende die Gewinne der Unternehme deutlicher steigen und die Ungleichheit zunimmt. Gerne noch in Kombination mit geringeren Umweltstandarts. Weil die Fahrradtour rund ums Kohlekraftwerk deutlich mehr Spaß macht, als die rund ums Windkraftrad? Immerhin gibts dank des Tagebaus dann einige Höhenmeter mit tollen Steigungen..
 
Na ja, nach meinem Geschmack sehen Canyons seit über 10 Jahren gleich aus, es sind doch immer dieselben Farben. Vielleicht etwas mehr Design bei den Top Modellen. Ich seh im Sommer immer viele Canyons, für mich ist das etwas zuviel "understatement" . Auch die Fahrer sehen alle gleich aus. In der Regel sind es Beginner, somit ist die Zielgruppe klar, so wie bei Cube. Schnell Rädchen verkaufen und weg...
Dem kann ich teilweise zustimmen. CANYON nimmt es manchmal zu genau mit seinem Corporate Design. Ist halt der Audi unter den Radherstellern. Die sehen auch immer alle gleich aus.
 
@KarlvonDrais

In dem von dir verlinkten Artikel gibt es keine Nennung eines konkret benannten Zulieferers von CANYON, keine dokumentierte Recherche zu den Produktionsbedingungen bei CANYON und keine Aussage, dass CANYON gegen geltende Standards verstößt. Man kann aus dem Artikel höchstens ableiten, dass CANYON wie fast alle (!) Marken in einem Markt agiert, dessen Lieferketten problematische Bereiche haben (können). Das ist jedoch etwas völlig anderes als ein Beleg dafür, dass CANYON wissentlich gegen gesetzliche Auflagen verstößt.

Und mein Zitat zu „CANYON ist bähh“ bezog sich auf die immer wiederkehrende Schallplatte mit Sprung, dass CANYON angeblich billo sei, nur von Anfängern gefahren werde und keine guten Räder baue. Such dir davon einfach etwas Passendes aus.
 
Und 2019 gab es welchen Reifenbreiten, bei welchen Luftdruck? Damals bin ich auch noch mit 7-8 Bar in 25er Pneus durch die Gegend gefahren, jetzt sind es 4 Bar bei 30-32er Pneus.

Möglich, dass sich danach noch das Carbonlayup verändert hat, aber grundsätzlich hat sich optisch halt recht wenig verändert und das beste Beispiel für eine langanhaltende optische Krücke ist das CX von Canyon.
Ein Punkt für dich bezüglich Reifenbreite und Luftdruck. Dem stimme ich zu. Aber die Geometrie des AEROAD wurde angepasst. Sie ist deutlich weniger aggressiv. Und ganz ehrlich: Schlecht können die Räder von CANYON nicht sein, wenn sie immerhin seit vielen Jahren von mehreren Pro Teams gefahren werden.
 
@KarlvonDrais

In dem von dir verlinkten Artikel gibt es keine Nennung eines konkret benannten Zulieferers von CANYON, keine dokumentierte Recherche zu den Produktionsbedingungen bei CANYON und keine Aussage, dass CANYON gegen geltende Standards verstößt. Man kann aus dem Artikel höchstens ableiten, dass CANYON wie fast alle (!) Marken in einem Markt agiert, dessen Lieferketten problematische Bereiche haben (können). Das ist jedoch etwas völlig anderes als ein Beleg dafür, dass CANYON wissentlich gegen gesetzliche Auflagen verstößt.

Und mein Zitat zu „CANYON ist bähh“ bezog sich auf die immer wiederkehrende Schallplatte mit Sprung, dass CANYON angeblich billo sei, nur von Anfängern gefahren werde und keine guten Räder baue. Such dir davon einfach etwas Passendes aus.
mir reichen der Artikel und eine Internetsuche um Canyon bääh zu finden
 
Ich finde Canyon baut schon gute Räder, Canyon gehört auch auf jeden Fall dazu.
Aber es wird immer öfter so hingestellt das Canyon "Preis/Leistungsverhältnis" Sieger ist und alle anderen Marken, ausser Cube viel zu teuer sind.

Als Anfänger ist man bei Canyon bestimmt gut bedient. Vielleicht auch als Beispiel Frauen, die sich nicht die Bohne für Technik interessieren und einfach fahren wollen. Die bestellen bei Canyon ihr erstes schickes Rädchen, die Pedale, Helm usw gleich dazu und sind einigermaßen "günstig" in den Radsport eingestiegen. Dazu noch paar hübche Instagram Bildchen. Wenn das läuft als Geschäftsmodell ist doch gut.
 
Ich kenne den Artikel. Und man kann das alles bedauerlich finden, nur sind das eben die Wettbewerbsbedingungen unter denen die Konkurrenz arbeitet. Einen Teil davon konnten "wir" bis vor Jahren auffangen durch Dinge wie höhere Produktivität, bessere Technik, Innovationen etc. - diese Zeiten sind aber vorbei. Alleine was unsere EU-Bürokratie an Produktivität kostet, killt sicher Arbeitsplätze.

Und ich gebe zu bedenken: alles, was hier wegen immer schwierigeren Bedingungen verschwindet, wandert in Länder mit quasi Null Umweltauflagen, Mitarbeiterschutz etc.
Deinem Ansatz folgend müsste man die Bedingungen für die verwöhnten Deutschen einfach mal verschlechtern, damit die Bedingungen für die Wirtschaft besser würden. Damit dann was genau passiert?

Interessanterweise kommt es mir angesichts der Beschreibungen aus dem Artikel gar nicht so vor, als würden diese für die Wirtschaft günstigeren Bedingungen (unter denen wie Du anführst die Konkurrenz arbeitet) irgendetwas für die Menschen besser machen oder bei ihnen ankommen. Wenn also die Bedingungen günstiger sind, bei den Menschen aber das gar nicht ankommt, was passiert dann mit den höheren Margen die aus dieser Situation erzielt werden?
 
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