Piet_Pelle
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Servus!
Ich bin aktuell dabei ein vor Vorgänger leider etwas vernachlässigtes Principia RSL wieder herzurichten. Eingesetzt werden soll es mal als Commuter zum Arbeitsort und zurück.
Das Rad hab ich jetzt mal komplett auseinandergenommen und alle brauchbaren Teile wieder flott gemacht. Die sollen natürlich wieder am Rad verbaut werden. Teile die "durch" waren, wurden entsorgt und durch entsprechende Ersatzteile getauscht.
Hier sieht man den Rahmen und die Komponenten mit denen es wieder aufgebaut werden soll:
Das eigentliche Problem um das es mir geht ist mir nach der Montage des Tretlagers aufgefallen.
Vorher war dort eine FSA Omega Kurbel mit außenliegenen Lagerschalen verbaut. Bei der Demontage der Lagerschalen ging die linke Schale im Vergleich zur rechten schon mal relativ schwer raus. Die Gewinde im Gehäuse sahen nach meinem Eindruck normal aus. Es wurde alles gründlich gereinigt. Nachdem auch alles (Gewinde im Gehäuse und am Patronenlager) ordenlich gefettet war, wurde das Innenlager montiert. Kurz zur Info, es handelt sich um ein Shimano BB-5500 BSA Tretlager. Die Antriebsseite ließ sich leicht und ohne Probleme bis zum Anschlag eindrehen. Hier liegt der "Kragen" auch schön plan auf dem Gehäuse auf.
Die "Hülse", für die linke Seite, Shimano nennt diese Adapter, ging die ersten 2-3 Umdrehungen auch leicht rein. Dann ging es allerdings etwas schwerer, wie auch schon bei der Demontage der linken FSA Lagerschale. Hab diese dann 2-3 mal wieder raus- und wieder reingedreht. Dazwischen auch immer nochmal die Gewinde gecheckt und sauber gemacht.
Letztendlich ließ sie sich dann doch, jedoch im Vergleich zur Antriebsseite, relativ zäh auf Anschlag eindrehen. Allerdings liegt hier der "Kragen" leider nicht rundherum plan an dem Gehäuse auf. Vorne liegt es auf und nach hinten bleibt leider ein kleiner Spalt. Ist also leicht schief drin wie es aussieht.
Zur Veranschaulichung habe ich mal von linken Seite vier Bilder (vorne, hinten, oben, unten) angefügt.
Ich hab mich natürlich vorher auch schon in verschiednen Themen hier im Forum zu diesem Problem umgeschaut.
Was ich herausgefunden habe ist, dass bei Patronenlagern die Antriebsseite die wichtigere sein soll. Diese Seite ist direkt mit der Patrone verbunden. Da ist es wichtig das diese plan aufliegt.
Die Gegenseite fungiert hier mehr als eine Art Führung und ist nicht direkt verantwortlich dafür, dass die gegenseitigen Lager parallel zueinander stehen wie z. B. bei außenliegenden Lagerschalen.
Die Frage die mich beschäftigt ist:
Sind meine Annahmen korrekt und kann ich das dann so lassen oder sollte man lieber das Innenlager wieder ausbauen und das Gehäuse nachschneiden?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
Ich bin aktuell dabei ein vor Vorgänger leider etwas vernachlässigtes Principia RSL wieder herzurichten. Eingesetzt werden soll es mal als Commuter zum Arbeitsort und zurück.
Das Rad hab ich jetzt mal komplett auseinandergenommen und alle brauchbaren Teile wieder flott gemacht. Die sollen natürlich wieder am Rad verbaut werden. Teile die "durch" waren, wurden entsorgt und durch entsprechende Ersatzteile getauscht.
Hier sieht man den Rahmen und die Komponenten mit denen es wieder aufgebaut werden soll:
Das eigentliche Problem um das es mir geht ist mir nach der Montage des Tretlagers aufgefallen.
Vorher war dort eine FSA Omega Kurbel mit außenliegenen Lagerschalen verbaut. Bei der Demontage der Lagerschalen ging die linke Schale im Vergleich zur rechten schon mal relativ schwer raus. Die Gewinde im Gehäuse sahen nach meinem Eindruck normal aus. Es wurde alles gründlich gereinigt. Nachdem auch alles (Gewinde im Gehäuse und am Patronenlager) ordenlich gefettet war, wurde das Innenlager montiert. Kurz zur Info, es handelt sich um ein Shimano BB-5500 BSA Tretlager. Die Antriebsseite ließ sich leicht und ohne Probleme bis zum Anschlag eindrehen. Hier liegt der "Kragen" auch schön plan auf dem Gehäuse auf.
Die "Hülse", für die linke Seite, Shimano nennt diese Adapter, ging die ersten 2-3 Umdrehungen auch leicht rein. Dann ging es allerdings etwas schwerer, wie auch schon bei der Demontage der linken FSA Lagerschale. Hab diese dann 2-3 mal wieder raus- und wieder reingedreht. Dazwischen auch immer nochmal die Gewinde gecheckt und sauber gemacht.
Letztendlich ließ sie sich dann doch, jedoch im Vergleich zur Antriebsseite, relativ zäh auf Anschlag eindrehen. Allerdings liegt hier der "Kragen" leider nicht rundherum plan an dem Gehäuse auf. Vorne liegt es auf und nach hinten bleibt leider ein kleiner Spalt. Ist also leicht schief drin wie es aussieht.
Zur Veranschaulichung habe ich mal von linken Seite vier Bilder (vorne, hinten, oben, unten) angefügt.
Ich hab mich natürlich vorher auch schon in verschiednen Themen hier im Forum zu diesem Problem umgeschaut.
Was ich herausgefunden habe ist, dass bei Patronenlagern die Antriebsseite die wichtigere sein soll. Diese Seite ist direkt mit der Patrone verbunden. Da ist es wichtig das diese plan aufliegt.
Die Gegenseite fungiert hier mehr als eine Art Führung und ist nicht direkt verantwortlich dafür, dass die gegenseitigen Lager parallel zueinander stehen wie z. B. bei außenliegenden Lagerschalen.
Die Frage die mich beschäftigt ist:
Sind meine Annahmen korrekt und kann ich das dann so lassen oder sollte man lieber das Innenlager wieder ausbauen und das Gehäuse nachschneiden?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten!
