Gerne hier ein Disclaimer:
Fahren im Winter draußen ist mit einem erhöhtem Sturz Risiko verbunden, ich fahre im Winter bei wechselhaften Bedingungen (Schnee, Plus Grade, Minusgrade) keine Fahrradwege; da diese Gemeindeabhängig unterschiedlich geräumt oder auch nicht geräumt werden - und auch das Streugut unterschiedlich zu sein scheint. Es passiert bei so wechselhaftem Wetter, dass Schnee anschmilzt und dann spiegelglatte Flächen auf den Radwegen bildet. Straßen sind (zumindest hier) i.d.R. gut gesalzen, dort bildet sich "nur" Schneematsch, der rutscht auch ist aber gut einschätzbar. Daher langsam runter.
Risiko Einschätzung ist hochgradig individuell - ich hatte in den letzten 4 Jahren auf 55000km einen Sturz, und (vor allem seit ich Gravel fahre) ein paar Umkipper (Geschwindigkeit sub 10km/h); ich würde mich charakterlich eher als vorsichtig einschätzen. Man beachte auch die Durchschnittsgeschwindigkeit dieser Fahrt: 19,2km/h.
Die Straßenverhältnisse haben mir bei der Einheit nicht zu schaffen gemacht, daher habe ich sie nicht großartig thematisiert, bzw nur in dem Kontext, dass dadurch meine Intervallpausen eher bei 4-5min waren anstelle von 3min.
Das Wetter, insbesondere dieser Eisregen waren wirklich kritisch, aufgrund des ernsthaften Frierens. So ein wetter hatte ich noch nicht erlebt, hat mich aber dazu veranlasst am nächsten Tag wesentlich konservativer an meine Bekleidungswahl zu gehen - man lernt nie aus