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Neues Cane Creek HCR Headset-System: Schlanke Lösung für cleanes Cockpit

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Re: Neues Cane Creek HCR Headset-System: Schlanke Lösung für cleanes Cockpit
wird halt bei 44er Steuerrohren zu knapp, wenn man mechanisch schalten möchte (selbst bei 1by mit 1x mech. Schalzug(hülle) + 2x Bremszug(hülle)).
An sich nicht, in einer EC44-Schale ist prinzipiell das selbe Lager drin wie in einem IS52-Rahmen eingelegt wird.
Abgesehen davon, dass es wahrlich nicht sinnvoll ist, eine mechaniche Schaltung durch ein integriertes Cockpit zu führen würde es aber immer auch passen. Denn da wo 5mm Bremleitungen durchpassen, passen auch 1-2 4mm Schaltzüge durch.

Gruß, Felix
 
An sich nicht, in einer EC44-Schale ist prinzipiell das selbe Lager drin wie in einem IS52-Rahmen eingelegt wird.
Abgesehen davon, dass es wahrlich nicht sinnvoll ist, eine mechaniche Schaltung durch ein integriertes Cockpit zu führen würde es aber immer auch passen. Denn da wo 5mm Bremleitungen durchpassen, passen auch 1-2 4mm Schaltzüge durch.

Gruß, Felix
da hast du vollkommen Recht, ich meinte allerdings, dass es dann im 44er Steuerrohr (für 1x mech Schaltung/ 2x Bremsleitungen) recht eng wird (so recht schaffen das selbst die dedas mit ihrem "halben Schaft" nicht), ganz zu Schweigen von der Biegung/Übergang zum Unterrohr.
 
Sieht irgendwie aus wie bei meinen Orbeas. Da werde die Leitungen unter dem Vorbau in den Steuersatzspacer geführt. Kann dann noch eine Abdeckung montieren, muss aber nicht. Und leicht? 160 Gr. bei 90mm?
 
Wie meinen? Da würde ich jetzt doch mal die Argumentationsbasis verstehen wollen, wie es nicht sinnvoll ist.
Es ist nicht sinnvoll, zwei Seilzüge durch enge Radien zu verlegen.
Es ist umständlich/teuer diese regelmäßig zu tauschen
Es kann sich auch merklich aufs Lenkverhalten auswirken, zwei weitere steife leitungen an einer Stelle zu haben, die sich frei bewegen können sollte.

Die Popularität der integrierten Systeme kam erst auf, als sich elektronische Schaltungen durchgesetzt hatten.
Weils vorher mit zwei Schaltzügen ein unnötiger Kompromiss gewesen wäre.

Gruss, Felix
 
Es ist nicht sinnvoll, zwei Seilzüge durch enge Radien zu verlegen.
Es ist umständlich/teuer diese regelmäßig zu tauschen
Es kann sich auch merklich aufs Lenkverhalten auswirken, zwei weitere steife leitungen an einer Stelle zu haben, die sich frei bewegen können sollte.

Die Popularität der integrierten Systeme kam erst auf, als sich elektronische Schaltungen durchgesetzt hatten.
Weils vorher mit zwei Schaltzügen ein unnötiger Kompromiss gewesen wäre.

Gruss, Felix
naja, aber bei 52er (56 aussen) Steuerrohren ist das doch kein Problem, so wie du es nun beschreibst!
 
Es ist nicht sinnvoll, zwei Seilzüge durch enge Radien zu verlegen.
Es ist umständlich/teuer diese regelmäßig zu tauschen
Es kann sich auch merklich aufs Lenkverhalten auswirken, zwei weitere steife leitungen an einer Stelle zu haben, die sich frei bewegen können sollte.

Die Popularität der integrierten Systeme kam erst auf, als sich elektronische Schaltungen durchgesetzt hatten.
Weils vorher mit zwei Schaltzügen ein unnötiger Kompromiss gewesen wäre.

Gruss, Felix
Mit Verlaub, aber das ist aus meiner Sicht volliger Unsinn. Ich habe mir ein Ultra-Langstreckenrad aufgebaut, bewusst mit mechanischer Schaltung, wollte aber nicht auf schicke Optik verzichten und auch nicht Stress bei der Wartung haben. Es gibt extra Lenker, die es erlauben, dass die Züge komplett unsichtbar in einen entsprechenden Vorbau verschwinden und die Radien bleiben da absolut im normalen Bereich. Keinerlei Einfluss auf Lenk- oder Schaltverhalten. Und dazu noch ganz einfache Wartung. Warum Creek Cane Creek in seinen Produktfotos nicht auf so einen Lenker zurückgreift und die Kabel so häßich aussen herum führt, verstehe ich nicht wirklich. Der hier vorgestellte Vorbau sollte kompatibel mit zum Beispiel diesem Lenker sein. Dann sieht man kein einziges Kabel und hat dennoch keinen Stress bei der Wartung und hat die Vorteile mechanischer Schaltung.

cervelo-ab09-lenker.webp
 
In Ergänzung. Ich denke im Artikel fehlt eine entscheidende Abbildung, die einen anderen Kabelverlauf abbildet. Selbst ohne Lenker mit entsprechenden externen Kabelkanäle kann man die Kabel so verlegen, dass diese nicht gar zu seitlich sichtbar sind. Dazu dient eine Art Brücke die die Kabel oben hält. Wird sichtbar in dieser Abbildung:
HCR_Under_Stem_Channel.jpg
 
Wenn es dazu jetzt noch die Option gegeben hätte ein kleineres Lager zu verwenden und die Leitungen daran vorbei zu legen, dann wäre ich begeistert. Aber so leider für mich kein Mehrwert zu bisherigen Systemen.

Easybikeparts ist da einen Schritt weiter, das System werde ich beizeiten am MTB ausprobieren.
In der Tat; irgendwann ist die Bremsleitung einfach zu kurz - mir fehlen mit Shimano-Straßen/Gravelbremsen die Erfahrungen - kann man es riskieren, ohne neue Olive die wieder zu verschrauben nach Lagertausch?
 
Wie meinen? Da würde ich jetzt doch mal die Argumentationsbasis verstehen wollen, wie es nicht sinnvoll ist.
Zu enge Biegeradien, damit hohe Reibung und final potentiell schlechte Schaltperformance. Einige sagen, dass sowas ohne Probleme klappt, andere berichten, dass vollständig innenverlegte mechanische Schaltungen nicht sauber laufen.
 
In der Tat; irgendwann ist die Bremsleitung einfach zu kurz - mir fehlen mit Shimano-Straßen/Gravelbremsen die Erfahrungen - kann man es riskieren, ohne neue Olive die wieder zu verschrauben nach Lagertausch?

Ja kann man. Hab früher immer Pin und Olive erneuert,. mittlerweile spar ich mir das und null Probleme.
 
Ja kann man. Hab früher immer Pin und Olive erneuert,. mittlerweile spar ich mir das und null Probleme.
In der Tat; irgendwann ist die Bremsleitung einfach zu kurz - mir fehlen mit Shimano-Straßen/Gravelbremsen die Erfahrungen - kann man es riskieren, ohne neue Olive die wieder zu verschrauben nach Lagertausch?

Bei dem hier vorgestellen Vorbau bzw. Lenkern mit externen Leitungen geht das alles. Da muss nur das Lenkerband neu.
Das immer weiter vebreitete Problem ist, dass man ohne die Olive abzuschneiden die Leitung samt Überwurfmutter schlichtweg nicht durch die meisten Lenker und Rahmen/Gabeln und somit auch nicht durch den Steuersatz bekommt.
Man kann so ein Steuersatzlager natürlich auch im halbverbauten Zustanden servicen und für den Mehraufwand bei integrierten Leitungen schlagen Werkstätten auch gern ne halbe bis Stunde mehr Arbeitsaufwand drauf.
Bei Rädern im hochpreisigen Bereich juckt das den Kunden meist nicht. Schlimm ist jedoch, dass inzwischen auch bei einigen Einstiegs- und vielen Mittelklasse Modellen, in denen gern Steuersätze mit eher mäßiger Haltbarkeit bzw. Dichtung verbaut sind, auf volle Integration setzen.
Die Kosten sind dann allein durch den Arbeitsaufwand auf einen Schlag heftig und im schlimmsten Fall kommen beim Tausch der Lager eben zusätzlich neue Leitungen, deren Verlegen und Entlüften mit auf die Rechnung und das olle Cube hat keine 1500€ gekostet, der Austausch der Steuersatzlager dafür 20% des Kaufpreises.
 
Hast du Erfahrungen mit den Teilen?
(noch) nicht, Hope hat aber eine offizielle Anleitung zu denen für ihre Bremsen inklusive spezifische Anschlüsse für die eigenen Bremshebel, kann also kein Kernschrott sein, Hope macht ja alles andere als Mist. Außerdem sind Schnellverschlüsse in der Hydraulik nichts neues, jeder Bagger und Traktor hat die. Bremsdrücke am Fahrrad sind eh lächerlich im Vergleich zu denen in Hydraulikleitungen am Bagger, entsprechend kommen wir mit Kunststoffkolben und Teflonleitungen ohne großartiger Verstärkung aus

Ich würde den Anschluss für die Hinterradbremse tendenziell weiter unten im Unterrohr einbauen, einfach, damit sich da der Anschluss nicht dauernd in sich verdreht beim Lenken. Haltbarkeit Dichtung, muss ich nicht unbedingt riskieren an der Bremse. Da wäre ein Staufach Gold wert für die Zugänglichkeit, ansonsten etwas extra Leitung hier und da, eventuell bastelt man sich was, damit sich da nichts verdreht, wenn man extra sicher sein will und passt schon
In der Tat; irgendwann ist die Bremsleitung einfach zu kurz - mir fehlen mit Shimano-Straßen/Gravelbremsen die Erfahrungen - kann man es riskieren, ohne neue Olive die wieder zu verschrauben nach Lagertausch?
GRX hatte ich keine Probleme bisher, ansonsten kann ich von keiner anderen Bremse berichten, Hope macht es im Gegensatz zu quasi allen anderen nutzerfreundlich und nutzt Kupferscheiben zur Abdichtung und wieder verwendbare Pins, die Olive kann man aufstemmen, da die geschlitzt ist. Andererseits kommen die ganzen Bremsleitungen mit Überwurfmutter am Auto auch ohne Dichtung aus (Stahl auf Stahl, Stahl auf Alu und Stahl auf Kupfer sind die Materialpaarungen) und AN/Dash Fittinge (dichten ab per Konus auf leicht gerundeter Fläche) aus dem Militär und Rennsport auch, sehe also keinen Grund wieso man da immer zwingend neue Pins setzen müsste außer rechtliche Absicherung, Alu auf Messing/Stahl ist in der Hinsicht sehr dankbar. Bei meinem Oldtimer sind die Bremsleitungsanschlüsse auch Stahl auf Stahl AN/Dash-3 oder 2, weiß ich nicht mehr genau, aber perfekt dicht. Originale starre Leitungen waren auch Stahl mit Stahlanschlüssen, verrosteten aber leider
Danke, mit Magura-Bremsen am MTB früher Undichtigkeiten gehabt, deshalb immer artig erneuert...
Bei Magura MT kannst du den Schnellverschluss der Gustav nachrüsten, wenn du einen Magura Spezl in der Nähe hast relativ kostengünstig, der Adapter und Anschluss kosten um die 50€ für beide Bremsen. Die Krimpzange dafür ist aber sackteuer mit 250-300€, deshalb der Händler
 
@felixthewolf du meinst, mechanische Schaltung + Bremsleitung wäre nichts für eine integrierte Zugführung, selbst bei nur einer teilintegrierten Ausführung durch den Steuersatz und Steuerrohr.
Ihr baut und habt solch eine Kombination (selbst wenn es "nur" 1fach wäre, dh 1x Schaltzug + 2x Bremszüge) bei euch nie aufgebaut? Kann ich ja kaum glauben.

Das "Problem" ist, wie du auch erwähnst, nicht der Steuersatz, mMn ist das Hauptproblem ein 44er Steuerrohr, wo es extrem knapp zugeht (manch einer hat davon bereits im gelben Forum (Gravel) berichtet), zudem sind die Radien/Übergänge zum Unterohr sehr eng.
Aber bei 56er Steuerrohren (IS52) ist doch genug Platz?!

(ich spreche von einer teilintegrierten Zugführung nur durch Steuersatz/Steuerrohr etc)
 
Wir haben genau zwei Bike mit durch lenker/Vorbau und Steuersatz verlaufenden Schaltzügen verbaut:
ein Basso Palta mit 1x13 Ekar und ein Basso Diamante SV mit 2x12 SuperRecord.
Beide blieben bereits im Neuzustand bei der Schaltpräzision und leichtgängigkeit zurück und erfreuen die Kunden leider nicht durch ausserordentliche Haltbarkeit der Züge.

Ist ja auch klar, dass der Zugverschleiß höher und die Präzision schlechter ist wenn alles durch die nötigen engen Radien schwerer läuft.

Seit diesen Bikes wissen wir die Kombi aus innen verlegten leitungen und mechanischer Schaltung zu vermeiden.
Das ist ja heutzutage auch nicht schwer, wo es alle Schaltungen auch elektrisch gibt.

Die Schnittmenge derer, die bei einer Neuanschaffung noch auf eine mechanische Schaltung bestehen aber gleichzeitig eine moderne Integration wünschen, ist auch winzig klein.
Wer beides trotz Erklärung unbedingt will, dem kann ich leider kein Bike verkaufen.

Gruss, Felix
 
Danke @felixthewolf für die Erklärung - Hauptproblem mit den engen Radien liegen dann aber nicht in der Zugverlegung im Steuerrohr/Unterrohr, sondern bei der vollintegrierten Zugführung durch Spacer/Vorbau/Lenker in den dort vorhandenen sehr kleinen Radien, wie bei deinen Bassos.
Eigentlich hättet ihr hier eine teilintegrierte Lösung vorschlagen können... :)
 
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