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PAS Normal Gründer und CEO Peter Lange Interview: „Mit World-Tour-Team ein Monument gewinnen“

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Re: PAS Normal Gründer und CEO Peter Lange Interview: „Mit World-Tour-Team ein Monument gewinnen“
Nur "Design", das trifft es nicht ganz, aber hin zur massentauglichen nicht-piefigen-computer-nerdigen Usability ist auch eine Form des Design.

Vergleichbar mit: weg vom Vereinstrikot.

Keine Ahnung, was "mit Apple kenne ich mich gut aus" bedeutet, der Vergleich ist jedenfalls auch falsch:

UX-Design oder deutsch Nutzer-zentriertes Design hat mit dem Aussehen (Vereinstrikot) erst mal nichts zu tun. Selbst bei UI-Design geht es nicht um "sieht gut aus", sondern darum, Benutzeroberflächen optisch so zu gestalten, dass sie das UX-Design widerspiegeln.

Wenn man das vergleichen will, ginge es um Material, bessere Erreichbarkeit der Rückentasche, leichter zu schließende Reißverschlüsse, bessere Aerodynamik oder sowas. Das könnte dann immer noch Aussehen wie ein Trikot aus den 80igern.

Immerhin bestätigst Du mich, dass die Positionierung von Apple so ist, wie von mir beschrieben und Deine KI daneben lag.
 
Du willst es einfach nicht verstehen 🙂

Aber das ist halt keine gute Diskussionsgrundlage.

Lustigerweise hat Rapha ja außerdem genau das teilweise gemacht, verbesserte Funktion mit einem Retrodesign.
 
Du willst es einfach nicht verstehen 🙂

Aber das ist halt keine gute Diskussionsgrundlage.

Ich gehe explizit auf das von Dir geschriebene ein und erkläre, was daran schief ist. Wenn ich Deinen Punkt nicht verstehe, könnte es vielleicht ja auch mit der Art Deiner Kommunikation zu tun habe und nicht am "Wollen" liegen, nein?


Lustigerweise hat Rapha ja außerdem genau das teilweise gemacht, verbesserte Funktion mit einem Retrodesign.

Deshalb habe ich es geschrieben, schön, dass Du es bemerkt hast. 🙂 Weil so deutlich wird, dass Rapha auf allen Ebenen Bedürfnisse der Zielgruppe abgebildet hat. Was hier ja hier seitenlang bestritten wird, weil man selbst kein Bedürfnis für sich sieht.
 
Ich würde das nie bestreiten, sondern nur den Senf hinzugeben, dass das nicht nur Rapha getan hat und dass dafür auch immer erst die Bedingungen vorliegen müssen, damit das Ganze dann ein Erfolg wird.
 
Ich würde das nie bestreiten, sondern nur den Senf hinzugeben, dass das nicht nur Rapha getan hat

Ich warte ja nach wie vor auf wenigstens EIN Beispiel von irgendeinem anderen, der es vor Rapha getan hat.

und dass dafür auch immer erst die Bedingungen vorliegen müssen, damit das Ganze dann ein Erfolg wird.

Das wiederum bestreitet niemand, habe ich ja sogar explizit herausgehoben, als ich versucht habe, zu erklären, wie eine Marken-Positionierung funktioniert.
 
Reine Verständnisfrage um Missverständnisse zu vermeiden: Was genau soll jemand vor Rapha getan oder nicht getan haben?

Gleiche Positionierung mit allem, was da dran hängt von Ästhetisierung & Technisierung über neue Aufladung als "Erlebnis" bis hin zu Erschließung neuer Zielgruppen.
 

Ja, genau.

Assos steht für Präzision, Profi-Radsport und technische Führerschaft, aber ist sehr sehr weit weg vom Rest.


Bildschirmfoto 2026-06-12 um 15.16.24.png

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Das wollte ich euch jetzt nicht vorendhalten - sieht aus als hätte es meine Oma aus alten Tischdecken zusammengenäht
 
Ihr müsst aber auch nicht so tun als wärt ihr alle Marketingresistent. Kann das einfach nicht ernst nehmen. Vielleicht holt dich/euch Rapha, PNS oder X nicht ab. Vollkommen OK. Aber das hat am Ende auch nichts mit den Produkten zu tun, denn da erzählt ihr ja stolz das ihr die nicht habt. Euch stört was anderes. Und ganz sicher wird ein Teil davon Hype sein. Und schwupps sind wir wieder bei Abgrenzung…
Am Design der Kleidungsstücke störe ich mich nicht, die sehen für mich okay bis gut aus. Pastelltöne sind nicht meins und die braunen Einteiler, mit denen ein Teil der Pros bei den US Gravelrennen rumfahren, finde ich hässlich. Aber das ist nur meine, völlig irrelevante Meinung.

Ja, warum ich mir nie Rapha gekauft habe, ist Anti-Hype. Wenn im Raum München (eine Zeit lang) ein so großer Teil der RR Fahrer als quasi-Klone mit dem rosa Streifen rumfahren, möchte ich mich da nicht mit dranhängen. Gleichzeitig freue ich mich durchaus über die Designanstöße, die meiner häufigst gekauften Trikotmarke Castelli mitgegeben wurden. Und dass mich das auch nicht gerade zum preisbewussten Individualisten macht, ist mir schon klar.

Jetzt muss man aber sagen, ein großer Teil der mehreren hundert Beiträge hier hat doch wenig mit Antipathie gegenüber PNS zu tun, sondern damit, dass das Interview, an den dieser Faden geknüpft ist, aus Marketing Bullshit-Bingo zum Fremdschämen besteht und dass manche Leute (okay, hauptsächlich einer) den "neuen" Fahrradbekleidungsmarken Verdienste andichten, die grob übertrieben sind. Gepaart mit abfälligen Aussagen über andere Aspekte des Radsports. Muss das? (Der Thread ist jetzt übrigens dank der Ignore-Funktion viel angenehmer geworden.)

Ich gönne Dir zu hundert Prozent den Spaß mit den Klamotten Deiner Wahl auf Deinem Standert Radl, habe ich null Probleme damit, warum auch.
 
Um mal wieder etwas substanzielles beizutragen... Ich habe mir mal die veröffentlichten Jahreszahlen von PNS angesehen (offenbar in Dänemark öffentlich zugänglich). Und siehe da, die Klitsche rentiert tatsächlich! Der Umsatz (wird zwar nicht veröffentlicht, kann aber auf Basis des Bruttogewinns zumindest in der Entwicklung grob beurteilt werden) ist seit 2022 relativ konstant. Auf Stufe Gewinn ist die Entwicklung zwar stark negativ, es werden immer noch solide Gewinne erwirtschaftet, und das so wie es aussieht ohne irgendwelche Tricks.
Zuletzt betrug das Reinergebnis rd. 1.15 Mio. Euro, wobei es in den Spitzenjahren 2021-2023 rd. das Dreifache war. Seit 2021, als mit noch deutlich weniger Umsatz ein Gewinn von fast 3.5 Mio. Euro erwirtschaftet wurden, laufen aber die (Personal)Kosten aus dem Ruder. Das deutet darauf hin, dass man die Vermarktungsaktivitäten drastisch erhöhen musste, und die Marke ihren wirtschaftlichen Zenit bereits überschritten hat. Setzt sich der Trend fort, könnte bereits 2026 auch bottom line negativ werden.
Die Bilanz sieht bombensicher aus, fast ausschliesslich eigenfinanziert und voller Cash, zweifelhafte Aktiva sucht man vergebens.
Die haben also wirtschaftlich offenbar verdammt vieles richtig gemacht.
 
Um mal wieder etwas substanzielles beizutragen... Ich habe mir mal die veröffentlichten Jahreszahlen von PNS angesehen (offenbar in Dänemark öffentlich zugänglich). Und siehe da, die Klitsche rentiert tatsächlich! Der Umsatz (wird zwar nicht veröffentlicht, kann aber auf Basis des Bruttogewinns zumindest in der Entwicklung grob beurteilt werden) ist seit 2022 relativ konstant. Auf Stufe Gewinn ist die Entwicklung zwar stark negativ, es werden immer noch solide Gewinne erwirtschaftet, und das so wie es aussieht ohne irgendwelche Tricks.
Zuletzt betrug das Reinergebnis rd. 1.15 Mio. Euro, wobei es in den Spitzenjahren 2021-2023 rd. das Dreifache war. Seit 2021, als mit noch deutlich weniger Umsatz ein Gewinn von fast 3.5 Mio. Euro erwirtschaftet wurden, laufen aber die (Personal)Kosten aus dem Ruder. Das deutet darauf hin, dass man die Vermarktungsaktivitäten drastisch erhöhen musste, und die Marke ihren wirtschaftlichen Zenit bereits überschritten hat. Setzt sich der Trend fort, könnte bereits 2026 auch bottom line negativ werden.
Die Bilanz sieht bombensicher aus, fast ausschliesslich eigenfinanziert und voller Cash, zweifelhafte Aktiva sucht man vergebens.
Die haben also wirtschaftlich offenbar verdammt vieles richtig gemacht.

https://companies.creditreports.dk/en/companies/646275/pas-normal-studios-aps/
 
Ja, genau.

Assos steht für Präzision, Profi-Radsport und technische Führerschaft, aber ist sehr sehr weit weg vom Rest.


Anhang anzeigen 1792733
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Naja, man muss ja auf die Zeit zurückspulen in der Assos diese Position hatte. Heute ist der 90er Charme natürlich angestaubt. "Damals" war das schon stylisch verglichen mit dem was Gonso, Gore oder Santini so gemacht haben. Wer was auf sie hielt und das Zeug bezahlen konnte fuhr halt Assos. "Sponsor yourself" war glaube ich der Werbespruch dazu. Klar war der Fokus eher technisch und Funktion, aber über Preis und Design wurde da eindeutig nach außen was ausgedrückt. Das war ja komplett unterschiedlich zu allem was es sonst gab.

In der Gewichtung waren Funktion und Technik hoch und der Rest ergab sich daraus, aber genauso könnte man auch sagen, dass bei PNS die technische Innovation geringer ist und der Community Faktor höher. Aber so hart unterschiedlich sehe ich das nicht. Sind halt auch unterschiedliche Zeiten.
 
Steht auf der vorigen Seite, zum Beispiel Red Bull, Apple usw..

Beide sind Radsport-Brands? Abgesehen davon gibt es Schnittmengen, aber "gleich" sind die längst nicht positioniert.

Naja, man muss ja auf die Zeit zurückspulen in der Assos diese Position hatte. Heute ist der 90er Charme natürlich angestaubt. "Damals" war das schon stylisch verglichen mit dem was Gonso, Gore oder Santini so gemacht haben. Wer was auf sie hielt und das Zeug bezahlen konnte fuhr halt Assos. "Sponsor yourself" war glaube ich der Werbespruch dazu. Klar war der Fokus eher technisch und Funktion, aber über Preis und Design wurde da eindeutig nach außen was ausgedrückt. Das war ja komplett unterschiedlich zu allem was es sonst gab.

In der Gewichtung waren Funktion und Technik hoch und der Rest ergab sich daraus, aber genauso könnte man auch sagen, dass bei PNS die technische Innovation geringer ist und der Community Faktor höher. Aber so hart unterschiedlich sehe ich das nicht. Sind halt auch unterschiedliche Zeiten.

Auch da: es gibt Gemeinsamkeiten, besonders der technische Anspruch, aber die Unterschiede in der Positionierung sind groß. Wird vielleicht speziell daran sichtbar, dass Rapha unter Ästhetisierung auch stilistischein Zurück zu den Anfängen des Radsports verstand, während Assos als die eigentlich viel traditionsreichere Marke schon immer vor allem auf "Fortschritt" einzahlt.
 
sondern damit, dass das Interview, an den dieser Faden geknüpft ist, aus Marketing Bullshit-Bingo zum Fremdschämen besteht und dass manche Leute (okay, hauptsächlich einer) den "neuen" Fahrradbekleidungsmarken Verdienste andichten, die grob übertrieben sind. Gepaart mit abfälligen Aussagen über andere Aspekte des Radsports. Muss das? (Der Thread ist jetzt übrigens dank der Ignore-Funktion viel angenehmer geworden.)

Ein immer wiederkehrendes Element in diesem Thread, aber auch in diesem Forum: ohne Argumente anderen "Bullshit-Bingo" unterstellen, um dann die, die das anders sehen und begründen, aus welchen Gründen sie das anders sehen, auf die "Ignore-Liste" zu setzen.

Nicht ohne natürlich noch ein paar Unterstellungen einzubauen, während sie tatsächlich dutzendfach vorgetragenen Abwertungen von Pas-, Rapha- oder Maap-Trägern geflissentlich übersehen werden.

Heldenhaft.
 
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