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PAS Normal Gründer und CEO Peter Lange Interview: „Mit World-Tour-Team ein Monument gewinnen“

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Re: PAS Normal Gründer und CEO Peter Lange Interview: „Mit World-Tour-Team ein Monument gewinnen“
Dir gefällt weder Rapha, noch das für was es steht

Für das was es in deinen Augen steht. Wofür eine Marke steht ist nämlich kein Wunschkonzert, das kann sich eine Marken nicht aussuchen, die halbe westliche Welt lebt inzwischen von nichts anderem mehr als diesem Umstand

Das wofür Rapha in deinen Augen steht fände ich nun auch gar nicht so schlecht. Nicht so gut wie du es offensichtlich findest, aber auch nicht halb so schlecht wie du vielleicht glaubst. Das wofür Rapha in meinen Augen steht finde ich aber tatsächlich nicht gut. Nämlich zum Beispiel für eine gewisse Überheblichkeit sich zum Inbegriff der Radkultur zu erklären. Wie du hier gerade so trefflich illustrierst.
 
Der User ist wohl so als eine Art Marken-Botschafter einfach ein Fan von Rapha, zumindest hat er sowas ähnliches geschrieben. Kann ich voll verstehen.

Im modernen Sportbereich sucht man halt heute keine bloße Ausrüstung mehr, sondern eine Identität. Erfolgreiche Marken verkaufen nicht primär die Funktion, sondern das Design als Eintrittskarte, um ein ehemals verstaubtes oder unästhetisches Hobby emotional aufzuladen.

Das Entscheidende ist: Dieses Prinzip funktioniert überhaupt erst durch die neuen digitalen Bedingungen. Über Social Media können diese Marken spitze Zielgruppen global, direkt und extrem emotional erreichen – ein Hebel, den traditionelle Hersteller im alten Großhandel völlig verschlafen haben.
  • Rapha (Rennradsport): Ersetzte schreiende Sponsorenlogos durch zeitlose Eleganz und ein exklusives Club-Gefühl.
  • On Running (Laufsport): Transformierte den orthopädischen Laufschuh durch Schweizer Minimalismus zum Premium-Statussymbol für die Kreativklasse.
  • Gymshark (Fitness): Holte das Krafttraining aus der muffigen Pumper-Bude und baute via Instagram-Influencer eine globale Community auf.
  • Tracksmith (Laufsport): Ersetzte das billige Polyester-Image von Volksläufen durch die Romantik des harten Amateursports im 70er-Jahre-Look.
  • District Vision (Outdoor & Eyewear): Machte aus klobigen Sportbrillen High-Fashion-Stücke und verband Trailrunning mit Achtsamkeit.
  • Malbon Golf (Golf): Brach die steifen Dresscodes des Golfplatzes auf, indem sie den Sport mit urbaner Streetwear- und Skate-Kultur kreuzten.
Als dann die Pandemie ausbrach, wirkte das wie ein gigantischer Katalysator. Ob Laufen, Golfen oder Radfahren – die Menschen drängten nach draußen, und diese digital perfekt aufgestellten Marken standen bereit, um ihnen genau das zu geben, wonach sie suchten: Stil, Zugehörigkeit und eine neue Identität.

Dafür geben die Leute auch gerne mehr Geld aus, warum nicht? Ich finde das total ok. Man könnte sich jetzt zwar darüber streiten ob der Rapha Cycling Club schlecht oder gut für die deutsche Radsportkultur oder die Vereinskultur war.

Aber erstmal geht es ja darum, Leute aufs Rad zu bringen. Ob dann nach Group Rides auch mal Verein kommt oder umgekehrt oder beides, ist doch erstmal egal.

Hauptsache die Leute haben wieder Bock auf sportliches Radfahren.
 
Der User ist wohl so als eine Art Marken-Botschafter einfach ein Fan von Rapha, zumindest hat er sowas ähnliches geschrieben.

Ich habe nicht mal annähernd so was geschrieben, sondern sogar das Gegenteil: ich hatte nie irgendwelche kommerziellen Beziehungen zu Rapha. Ich habe genau 3 mal Rides für die organisiert, ohne jede Gegenleistung & das nur, weil ich die Anfrage nett fand, das Konzept spannend & sie keine weiblichen Guides gefunden haben. Alles weit über 10 Jahre her.

Also lass bitte diese Zuschreibungen / Unterstellungen, die so tun, als sei meine Meinung davon geprägt, dass ich Rapha irgendwie vertreten würde.


Im modernen Sportbereich sucht man halt heute keine bloße Ausrüstung mehr, sondern eine Identität. Erfolgreiche Marken verkaufen nicht primär die Funktion, sondern das Design als Eintrittskarte, Das Entscheidende ist: Dieses Prinzip funktioniert überhaupt erst durch die neuen digitalen Bedingungen. Über Social Media können diese Marken spitze Zielgruppen global, direkt und extrem emotional erreichen – ein Hebel, den traditionelle Hersteller im alten Großhandel völlig verschlafen haben.

KI? Ist jedenfalls falsch.

Markenidentitäten werden durch alles geschaffen, was die Marke macht, das Design ist dabei nur ein Teil des Ganzen & auch keine Eintrittskarte. Die Eintrittskarte ist die Positionierung und wie sehr diese die Bedürfnisse der Zielgruppen trifft. Das geht also tiefer als "Design" - das ist ebenfalls nur Ausdruck der Positionierung und folgt wie der Marken-Slogan fast logisch.

Und natürlich funktioniert das auch nicht erst seit Social Media, siehe ganz berühmte Marken wie CocaCola, Apple, Nike. Die aber sicher auch alle keine Ahnung von Markenbildung haben.


Also, wer immer da Deine Quelle war - von Marketing hat sie keine Ahnung. Auffallen hätte Dir aber (zumal ich schon öfter darauf hingewiesen habe), dass "die Pandemie" Rapha genauso wenig wie "Insta" erklären kann. Denn Rapha war früher am Start.
 
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Wofür eine Marke steht ist nämlich kein Wunschkonzert, das kann sich eine Marken nicht aussuchen,

Marketingbudgets in Millionenhöhen werden für nichts anderes eingesetzt, als das zu transportieren, wofür die Marke steht.

Der User USR erklärt das mal eben für grundsätzlich sinnlos. Spannend. Wärst Du bereit, mit mir einen Vortrag dazu zu machen. Nächster OMR-Summit oder ADC-Festival?
 
Das Prinzip ist zeitlos, die Urväter nutzten damals nur Mundpropaganda, Guerilla-Marketing oder das frühe Web statt Social-Media-Algorithmen:
  • Apple & Burton (späte 90er): Befreiten graue Computer und spießigen Wintersport aus ihren Nerd-Ecken, indem sie die Produkte radikal zu Designobjekten machten und eine "Rebellen-Identität" verkauften.
  • Red Bull & Abercrombie (90er): Verwandelten stinknormale Limonade und verstaubte Jagdkleidung über exklusive Club-Kultur und provokantes Storytelling in unverschämt teure Premium-Statussymbole.
  • Die Fixie-Kurierszene (frühe 2000er): Ästhetisierte das urbane Radfahren über die allerersten Internetforen und Blogs – und lieferte damit die direkte Subkultur-Blaupause, die Rapha kurz darauf für den Rennradsport kommerzialisierte.
 
Vielleicht wäre das Nerven nicht so groß wenn nicht ständig jede paar Kilometer Radfahren als Group Ride, Coffee Ride oder Social Ride hochgejubelt werden. Was soll das denn sein? Nichts was es nicht schon 100 Jahre gibt, Kaffeepause gab es immer schon, gemeinsam fahren mit verschieden starken Leuten auch, und in der Gruppe wurde immer gefahren. Warum muß man das alltägliche so aufblasen, fehlt noch was cooles für atmen und trinken, dann :D ohne Ende. Und nein, ich bin kein Boomer, einfach noch zu jung dafür, trage trotzdem gern teure Klamotten.
 
Marketingbudgets in Millionenhöhen werden für nichts anderes eingesetzt, als das zu transportieren, wofür die Marke steht.

Der User USR erklärt das mal eben für grundsätzlich sinnlos. Spannend.
Er hat es dir doch erklärt. Marken können noch soviel Millionen in ihr Marketing stecken, mit psychologischen Tricks arbeiten, Bedürfnisse erfinden um sie zu befriedigen usw.. Das was beim Indididuum ankommt oder wie die Marke wahrgenommen wird, bleibt, so lange es selbst denken kann, immer noch dem Individuum überlassen. Die Wahrnehmung von @usr deckt sich halt nicht mit deiner Wahrnehmung. Und da kann Rapha noch soviel Geld in sein Marketing stecken. Und ja, dies gilt grundsätzlich.

Edit: Das Wort grundsätzlich kam von dir. @usr hat geschrieben "kann es sich nicht aussuchen". Die Formulierung ist natürlich treffender.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im modernen Sportbereich sucht man halt heute keine bloße Ausrüstung mehr, sondern eine Identität.

War das früher anders? War das endlich angeschaffte Traumrad ein Italiener weil - keine Ahnung, vielleicht wegen besserer Ersatzteilversorgung in den Dolomiten? Neu ist da wirklich nicht viel, nur immer wieder die alte Leier dass alle paar Jahre was neues neu ist weil das alte inzwischen alt ist.

Geradezu kurios finde ich übrigens die Behauptung dass Rapha irgendwie die Marke für "Radfahren ohne Qual" sei. Wenn man noch altes Werbematerial findet, dann ist der rote Faden dort immer wieder das von lang und hart im Wetter gezeichnete Gesicht. Klar, ein Kaffee kommt da auch mal vor, aber der immer wieder vorgeführte Markenkern war überhaupt nicht "yeah auch DU kannst dazugehören, auch mit 500 Jahreskilometern". Der Claim war "wir sind das was Leute tragen die so hart sind dass sie die 500 km auch noch zwischen Weihnachten und Neujahr machen".
 
Marketingbudgets in Millionenhöhen werden für nichts anderes eingesetzt, als das zu transportieren, wofür die Marke steht.
Wofür die Marke stehen will. Das ist mitunter ein ganz erheblicher Unterschied.

Und wenn's bei einer Marke wirklich läuft dann steht sie auch dafür ohne Millionenhöhen an die Wand zu werfen in der Hoffnung dass was kleben bleibt.
 
Das Prinzip ist zeitlos, die Urväter nutzten damals nur Mundpropaganda, Guerilla-Marketing oder das frühe Web statt Social-Media-Algorithmen:
  • Apple & Burton (späte 90er): Befreiten graue Computer und spießigen Wintersport aus ihren Nerd-Ecken, indem sie die Produkte radikal zu Designobjekten machten und eine "Rebellen-Identität" verkauften.
  • Red Bull & Abercrombie (90er): Verwandelten stinknormale Limonade und verstaubte Jagdkleidung über exklusive Club-Kultur und provokantes Storytelling in unverschämt teure Premium-Statussymbole.
  • Die Fixie-Kurierszene (frühe 2000er): Ästhetisierte das urbane Radfahren über die allerersten Internetforen und Blogs – und lieferte damit die direkte Subkultur-Blaupause, die Rapha kurz darauf für den Rennradsport kommerzialisierte.

Immer noch falsch. Entweder stimmen deine Prompts nicht oder deine KI ist einfach grottenschlecht.

Die Positionierung von Apple war und ist nicht "Design". Es war radikale Vereinfachung in der Anwendung, also ein konkreter User-Nutzen, geboren aus dem Insight, dass viele Computer als viel zu kompliziert und wenig intuitiv empfanden. Das Design ist Ausdruck dessen.

Ich bin mir aber sicher, Du wirst jetzt einfach die nächsten KI-Beiträge mit irgendwelchen Aufzählungen posten (freilich ohne sie als solche zu kennzeichnen) und das weiter ignorieren.
 
Das was beim Indididuum ankommt oder wie die Marke wahrgenommen wird, bleibt, so lange es selbst denken kann, immer noch dem Individuum überlassen.

Oh, echt?

Nur geht es nicht um den Einzelnen und auch nicht um jeden. Sondern um genau die, bei denen eine Schnittmenge zwischen Bedürfnissen der Nutzer und dem, was die Marke bietet besteht. Bietet nicht (nur) im Sinne der Produkte, sondern in allem, was sie ausmacht.

Diese Wahrnehmung zu steuern, ist der Kern jeder guten und erfolgreichen Marken-Kommunikation.

Wenn USR nicht darauf anspringt, gehört er vielleicht einfach nicht zur Zielgruppe. Das ändert nichts daran, dass Rapha oder Maap oder PAS ihre Positionierungen sehr erfolgreich durchgesetzt haben.
 
Für mich steht Rapha für Millionenverluste!

So gut kann die unternehmerische Leistung nicht sein.
 
@MagnusR zufälligerweise kenne ich mit der Entstehung von Apple ziemlich gut aus und brauche dafür keine Suchmaschine.

Nur "Design", das trifft es nicht ganz, aber hin zur massentauglichen nicht-piefigen-computer-nerdigen Usability ist auch eine Form des Design.

Vergleichbar mit: weg vom Vereinstrikot.
 
Geradezu kurios finde ich übrigens die Behauptung dass Rapha irgendwie die Marke für "Radfahren ohne Qual" sei. Wenn man noch altes Werbematerial findet, dann ist der rote Faden dort immer wieder das von lang und hart im Wetter gezeichnete Gesicht. Klar, ein Kaffee kommt da auch mal vor, aber der immer wieder vorgeführte Markenkern war überhaupt nicht "yeah auch DU kannst dazugehören, auch mit 500 Jahreskilometern". Der Claim war "wir sind das was Leute tragen die so hart sind dass sie die 500 km auch noch zwischen Weihnachten und Neujahr machen".
Ja das war so und falls sich auch noch jemand erinnert: Die ersten Rapha Kampagnen und Aktivitäten kamen so elitär, fast schon snobby und exklusiv daher, das es fast nur Hater der Marke gab. War da nicht auch ein Fotograf aus dem Tour Forum der für die Kampagnen mit zeichnete und das Bild auch nicht so recht entkräfteten konnte?
Um da zugehören brauchte man gute Waden und Kohle!

Da sind die Social Rides von heute ja ein Kindergeburtstag dagegen. 😁

Ich kann selbst nicht mehr nachvollziehen wann die flächendeckende Akzeptanz einsetzte, denn auch mich hat Rapha erst deutlich später und über ihre Einstiegsprodukte erreicht..Wie dem auch sei, sie haben damit trotzdem den Weg für alle Nachfolger bereitet die nun vom Boom der zahlungsfreudigen Radsportklientel profitieren.
 
Er hat es dir doch erklärt. Marken können noch soviel Millionen in ihr Marketing stecken, mit psychologischen Tricks arbeiten, Bedürfnisse erfinden um sie zu befriedigen usw.. Das was beim Indididuum ankommt oder wie die Marke wahrgenommen wird, bleibt, so lange es selbst denken kann, immer noch dem Individuum überlassen. Die Wahrnehmung von @usr deckt sich halt nicht mit deiner Wahrnehmung. Und da kann Rapha noch soviel Geld in sein Marketing stecken. Und ja, dies gilt grundsätzlich.

Edit: Das Wort grundsätzlich kam von dir. @usr hat geschrieben "kann es sich nicht aussuchen". Die Formulierung ist natürlich treffender.
Ihr müsst aber auch nicht so tun als wärt ihr alle Marketingresistent. Kann das einfach nicht ernst nehmen. Vielleicht holt dich/euch Rapha, PNS oder X nicht ab. Vollkommen OK. Aber das hat am Ende auch nichts mit den Produkten zu tun, denn da erzählt ihr ja stolz das ihr die nicht habt. Euch stört was anderes. Und ganz sicher wird ein Teil davon Hype sein. Und schwupps sind wir wieder bei Abgrenzung…

Aber auch du/ihr werdet irgendwelchen kram euer Eigen nennen, wo das Marketing schön geballert hat und ihr die Scheine auf den Tisch gelegt habt.

Marken verkaufen halt eher ein Gefühl als das reine Produkt. Gerade in dem Bereich. Und da sucht sich halt jeder seine Bubble die er ansprechen will. Und da werden sich die wenigsten entziehen können. Und die meisten sind bereit auch mehr Geld zu zahlen sonst würden mehr Radons und Cubes rumfahren und weniger S-Works.

Bei Radkleidung ist dann aber alles ganz schlimm wenn einer 180,- statt 80,- für nen Stofffetzen ausgibt.

Man macht sich die Welt halt auch immer so, wie sie einem gefällt.
 
Vor allem hin zu „wir sind überzeugt, dass die Bedienbarkeit für die Nutzer im Vordergrund stehen sollte“.

Das war deren Mantra. Das war aus meiner Sicht und Erfahrung ein echter Kundennutzen.
 
Und schreibt doch bitte PAS. Ich kwnn einfach dieses P(e)N(i)S micht mehr sehen.

Ich habe übrigens auch PAS und MAAP. Vor allem das MAAP Air Voyager Pro Langarm Trikot ist das beste was ich je anhatte.

Ansonsten viel Santini und castelli. Auch immer zufrieden. Alpha RoS 2 ist ne super Winterjacke, möchte ich nicht mehr missen.

Dazu die billo santini bibs mit dem Eco Max Polster im Segafredo Abverkauf. Glaube das waren 30-40€ das Stück. Für mich Mega Teile.
 
Und schreibt doch bitte PAS. Ich kwnn einfach dieses P(e)N(i)S micht mehr sehen.

Ich habe übrigens auch PAS und MAAP. Vor allem das MAAP Air Voyager Pro Langarm Trikot ist das beste was ich je anhatte.

Ansonsten viel Santini und castelli. Auch immer zufrieden. Alpha RoS 2 ist ne super Winterjacke, möchte ich nicht mehr missen.

Dazu die billo santini bibs mit dem Eco Max Polster im Segafredo Abverkauf. Glaube das waren 30-40€ das Stück. Für mich Mega Teile.
Ja dieses Pe… Ding ist auch so ausgelutscht (haha, ausgelutscht…), dass es bei dem ein oder anderen auch schon tief blicken lässt und den Rest vom Post eher wertlos macht…
 
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