• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Max. Systemgewicht bei Dura Ace (WH-R9270 C50) Laufradsatz?

Chronos___

Mitglied
Registriert
29 August 2023
Beiträge
40
Reaktionspunkte
47
Hey Freunde,
vielleicht hat jemand eine Idee: Ich habe mir letztes Jahr im Sale folgende Laufräder gekauft: Dura Ace WH-R9270 C50 - Shimano selbst gibt kein Systemgewicht an - die Händler ebenfalls nicht. Hat jemand eine Idee wie ich dieses trotzdem rausfinden kann - oder gibt es eine Möglichkeit es selbst zu berechnen?
Ich möchte in Zukunft etwas mehr Gewicht transportieren (so +10-20kg) und komme derzeit mit Rad auf ca. 100kg.

Vielleicht hat ja jemand einen Tipp - die Laufräder haben jeweils 24 Speichen; Straightpull; Einspeichmuster: vorn 2-fach gekreuzt | hinten Antriebsseite 3-fach gekreuzt, Nicht-Antriebsseite radial
 

Anzeige

Re: Max. Systemgewicht bei Dura Ace (WH-R9270 C50) Laufradsatz?
Wenn man den Standard nimmt, hat man 120Kg. Bei Leichtbau in seltenen Fällen 90Kg. Die Shimano ist aber kein Leichtbau. Mit Deinen 100Kg würde ich (meine Meinung) ganz entspannt sein.
 
Ich fahre diesen LRS und als er frisch auf den Markt kam, hat Shimano im Datenblatt 120kg Systemgewicht angegeben. In der Zwischenzeit wurde die Angabe zum max. Systemgewicht, aus welchen Gründen auch immer, entfernt.

Ohne Angabe würde ich von einem max. Systemgewicht von 115kg ausgehen für das viele RR freigegeben sind, damit liegst du auf der sicheren Seite.
 
1724659863253.png
 
Ja, ich war auch ganz überrascht, ich habe den LRS zwar vergleichsweise günstig bekommen (ca 1/3 Listenpreis) - aber auf vielen Seiten wird er ja trotzdem noch für 1,5k€ gehandelt. Irgendwie hätte ich damit gerechnet das in der Preisklasse immer ein Systemgewicht angegeben ist und ich habe mich gefragt wie das zu deuten ist - weil selbst Shimano (erster Link) nichts angibt.

Mit etwas Gepäck fürs Bikepacking und ein paar Litern Wasser bin ich sicher über 100 Kilo (vermutlich so max. 110).

Ist auch mein erster Carbon LRS deswegen fehlt mir die Erfahrung - aber er macht durchaus einen stabilen Eindruck.
Danke euch!
 
Ich habe den Shimano 105er Serie LRS und find den eig echt gut, denn selbst wartende Naben, guter Preis, akzeptable Maulweite und gute Optik.
Seit ich damit neben Rennradbereifung auch wildes Gravel mache (inkl. Bikepacking) mit breiten Reifen und rund 110-115kg Systemgewicht habe ich einen klar sichtbaren Seitenschlag. Stört mich beim Fahren überhaupt nicht, aber bin doch enttäuscht. Zudem befindet sich bei der letzen Strandtour Sand in der Felge, vmtl. über das Entlüftungsloch reingelangt. Unmöglich den Sand da rauszubekommen.
 
Seit ich damit neben Rennradbereifung auch wildes Gravel mache (inkl. Bikepacking) mit breiten Reifen und rund 110-115kg Systemgewicht habe ich einen klar sichtbaren Seitenschlag.
Der DuraAce C50 LRS spielt in einer komplett anderen Liga als der 105er. Aber bei beiden liegt der Einsatzbereich nicht wirklich bei wildem Graveln. Wenn man den LRS zudem noch nahe am max. Systemgewicht betreibt, so sollte man regelmässig die Speichenspannung überprüfen und allenfalls korrigieren, dann gibt es keinen Seitenschlag resp. kann man den Seitenschlag beheben.

Und wenn man vor längeren Strandfahrten einen Sticker aufs Entlüftungsloch macht, geht auch kein Sand und Salzwasser rein.
 
Der DuraAce C50 LRS spielt in einer komplett anderen Liga als der 105er.
Woher nimmst du all dein Wissen? Meine ich ehrlich. Hast du die Felgen getestet oder warst im Werk selber?
Ich nehme mal an, die kommen alle vom gleichen Hersteller und werden mit den gleichen Prüfverfahren an die Kunden rausgeschickt. Ich bin bei Leibe kein Laufradexperte, aber ich erwarte schon eine gute Beständigkeit abseits der Straße. Die GRX Variante gabs es letztes Jahr noch nicht, sonst hätte ich die gekauft. Ob die in dieser Hinsicht besser ist, stelle ich aber in den Raum. Ich bin mit meinem Triathlonrad und den Reynolds Felgen ebenfalls viel Gravel gefahren allerdings ohne Bikepacking-Equipment und da sehe ich bis heute keinen relevanten Seitenschlag.
Und wie überprüft man die Speichenspannng bitte. Die Prüfwerkzeuge kosten mWn Unsummen. Und einfach mal die Speichenspannung korrigieren ist mWn auch nicht möglich.
 
Woher nimmst du all dein Wissen? Meine ich ehrlich. Hast du die Felgen getestet oder warst im Werk selber?
Ich nehme mal an, die kommen alle vom gleichen Hersteller und werden mit den gleichen Prüfverfahren an die Kunden rausgeschickt. Ich bin bei Leibe kein Laufradexperte, aber ich erwarte schon eine gute Beständigkeit abseits der Straße. Die GRX Variante gabs es letztes Jahr noch nicht, sonst hätte ich die gekauft. Ob die in dieser Hinsicht besser ist, stelle ich aber in den Raum. Ich bin mit meinem Triathlonrad und den Reynolds Felgen ebenfalls viel Gravel gefahren allerdings ohne Bikepacking-Equipment und da sehe ich bis heute keinen relevanten Seitenschlag.
Und wie überprüft man die Speichenspannng bitte. Die Prüfwerkzeuge kosten mWn Unsummen. Und einfach mal die Speichenspannung korrigieren ist mWn auch nicht möglich.
Dass ein Laufradsatz in der Preisklasse 800 Euro nicht ganz so hochwertig ist wie ein Laufradsatz für 1700 Euro, liegt wohl auf der Hand. Ebenso dürfte es logisch sein, dass ein leichter Laufradsatz der für den Renneinsatz auf der Strasse konzipiert wurde, suboptimal fürs Gelände ist.

Betreffend Speichenspannung:
Shimano empfiehlt, nach den ersten 1000 km, die Speichenspannung zu überprüfen. Das kann man grob nach Gehör tun und wer es genau wissen will, der kann es in einer Fachwerkstatt machen lassen. Seitenschlag kann es immer mal geben, dafür sind wohl die Nippel an den Speichen, um sowas zu beheben.
 
Also nichts wirklich produktives von dir. Aber trotzdem danke für deine Antworten auf meinen Post, der eig nur meine Erfahrung für den TE darstellen sollte und keiner Antwort bedurfte.:)
 
Woher nimmst du all dein Wissen? Meine ich ehrlich. Hast du die Felgen getestet oder warst im Werk selber?
Ich nehme mal an, die kommen alle vom gleichen Hersteller und werden mit den gleichen Prüfverfahren an die Kunden rausgeschickt. Ich bin bei Leibe kein Laufradexperte, aber ich erwarte schon eine gute Beständigkeit abseits der Straße.
Mal ganz ehrlich: Wenn Du einen Ferrari kaufst und Dich nachher darüber beschwerst, dass er Paris-Dakar schlecht verkraftet, dann liegt das Problem eher nicht beim Hersteller.
Die GRX Variante gabs es letztes Jahr noch nicht, sonst hätte ich die gekauft. Ob die in dieser Hinsicht besser ist, stelle ich aber in den Raum. Ich bin mit meinem Triathlonrad und den Reynolds Felgen ebenfalls viel Gravel gefahren allerdings ohne Bikepacking-Equipment und da sehe ich bis heute keinen relevanten Seitenschlag.
Also bei Lichte betrachtet dann doch nicht vergleichbar. Aber klar, man kann Glück haben und ein Produkt funktioniert auch außerhalb des eigentlich vorgesehenen Verwendungsbereichs. Nur sollte man das nicht erwarten bzw. sich nicht beschweren, wenn es nicht so ist.
Und wie überprüft man die Speichenspannng bitte. Die Prüfwerkzeuge kosten mWn Unsummen. Und einfach mal die Speichenspannung korrigieren ist mWn auch nicht möglich.
Keineswegs, ein einfaches Tensiometer ist z.B. von ParkTool für einen zweistelligen Betrag zu haben (es gibt da natürlich noch Noname-Varianten aus China für 15-20 Euro, aber damit will ich gar nicht argumentieren, da ich denen auch nur bedingt trauen würde). Ist natürlich kein Profi-Material, reicht aber auch für den gelegentlichen Aufbau von Laufrädern.
 
Uch hänge mich mal hier mit einer Frage dran (neuer Thread wäre übertrieben); Haben die Felgenböden der Dura Ace WH-R9270-C50 eigentlich Bohrungen für die Speichen?

Die Abbildungen sehen aus, als gäbe es keine. Andererseits wird ein Folgenband empfohlen
 
Uch hänge mich mal hier mit einer Frage dran (neuer Thread wäre übertrieben); Haben die Felgenböden der Dura Ace WH-R9270-C50 eigentlich Bohrungen für die Speichen?
Shimano benutzt glattes schwarzes Rimtape, darum siehst du das nicht.
Selber habe ich nur die RS910 (105er) und Ultegra Laufräder und beide sind klassisch aufgebaut.

Da es Ersatzspeichen gibt, würd ich im Handbuch nachschauen, Shimano dokumentiert alles immer recht gut.
 
Nur so am Rande falls du mit dem Gedanken spielst, die WH-R9270 zu kaufen:

Die Shimano Naben der aktuellen Generation sind mMn absolut nicht empfehlenswert. Sowohl DA als auch Ultegra. Bei mir ging so ziemlich jeder Satz eher früher als später zurück zu Shimano mit Freilauf Problemen.
Von einem Laden weiß ich dass die einen nagelneuen WH-RX870 neu mit DT aufgebaut haben.
 
Nur so am Rande falls du mit dem Gedanken spielst, die WH-R9270 zu kaufen:

Die Shimano Naben der aktuellen Generation sind mMn absolut nicht empfehlenswert. Sowohl DA als auch Ultegra. Bei mir ging so ziemlich jeder Satz eher früher als später zurück zu Shimano mit Freilauf Problemen.
Von einem Laden weiß ich dass die einen nagelneuen WH-RX870 neu mit DT aufgebaut haben.
Was genau ging denn kaputt?
 
Was genau ging denn kaputt?
  • Bei meinem WH-R8170 hat der Freilauf soviel Spiel entwickelt, dass die Kette auf dem kleinsten Ritzel nicht mehr sauber lief. Nach nur 3-4 tsd km. Shimano war ewig OOS, vmtl. weil die alle Freiläufe für Garantiefälle brauchten. Ebay musste herhalten. Neuer Freilauf hatte recht schnell auch wieder etwas Spiel.
  • Zwei Nagelneue Ultegra Laufräder direkt zurück geschickt wegen knirschen/knacken im Freilauf. Ersatz war unwesentlich besser, so ziemlich jedes Laufrad kam wieder mit knirschendem Freilauf zurück.
Bei DA erstmal unauffällig, aber auch da kam fast jedes Hinterrad mit Problemen zurück, z.B knirschen oder sporadisch kein Einrasten.
Und wir reden hier nicht von unzureichender Wartung oder rauen Lagern.

Ach ja, das Finish ist definitiv das Schlimmste, was mir so untergekommen ist. Da sieht man jeden Fingerabdruck und es ist fast unmöglich, die vernünftig sauber zu bekommen.

Gerade als Händler tut man sich mit denen echt keinen Gefallen weil man damit im Nachhinein nur Ärger und zusätzliche Kosten hat.

Rant over
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte mit dem Hinterrad (DuraAce C50) ein "Problem" mit etwas "Kettenschlag", dabei hatte ich einen schwergängigen Freilauf in Verdacht. Ich habe daher die Winterpause genutzt und das Hinterrad via Fachhändler an Shimano gesendet. Zuerst hiess es seitens Shimano, dass das völlig normal sei. Nach 2 Wochen habe ich das Hinterrad retour erhalten und das Problem wurde auf Garantie behoben. Was genau gemacht wurde, habe ich trotz Rückfrage nicht erfahren.

Wie auch immer, abgesehen von diesem kleinen "Zwischenfall" bin ich mit dem LRS (aktuell rund 15.000 km) sehr zufrieden. Er ist leicht, ist auch bei 100 kg Systemgewicht sehr stabil/steif, läuft sehr gut, der Freilauf ist angenehm leise, der Kraftschluss erfolgt mit sehr wenig Spiel, die Seitenwindempfindlichkeit ist sehr gering, die Decals sind unauffällig. Mit der Oberfläche habe ich keine Probleme, alle paar Monate reinige ich die Felgen mit Wasser und etwas Spüli und die Felgen schauen danach wieder wie neu aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei meinem WH-R8170 hat der Freilauf soviel Spiel entwickelt, dass die Kette auf dem kleinsten Ritzel nicht mehr sauber lief. Nach nur 3-4 tsd km. Shimano war ewig OOS, vmtl. weil die alle Freiläufe für Garantiefälle brauchten. Ebay musste herhalten. Neuer Freilauf hatte recht schnell auch wieder etwas Spiel.
Ich habe auch Spiel im Freilauf bei meinen beiden LRS. Das kann ich definitiv bestätigen. Dachte bislang, das ist normal, aber da muss ich dir zustimmen! Darunter leidet zwangsläufig wohl auch die Schaltperformance.
Evtl lassen sich die/das Kugellager tauschen? Muss ich mir mal in Ruhe anschauen..

Aber für mich ist das ebenfalls ein KO Argument, sich gegen eine Empfehlung auszusprechen. Es gibt genug andere Hersteller auf dem Markt.
Zwei Nagelneue Ultegra Laufräder direkt zurück geschickt wegen knirschen/knacken im Freilauf. Ersatz war unwesentlich besser, so ziemlich jedes Laufrad kam wieder mit knirschendem Freilauf zurück.
Knacken und Knirschen habe ich nach tausenden Kilometern und verdammt viel Power in die Pedalen null und gar nicht.
Das eigentliche Problem, das ich mit den RS910 habe, ist nach Einsatz im Gravel, dass die Speichen sich verzogen haben bzw. Unwucht drin ist. Habe sie natürlich aber auch hart rangenommen.
Zudem befindet sich Sand in der Felge, die einfach nicht raus will (Rimtape nicht abgenommen).

Ansonsten bin ich mit denen sehr zufrieden. Tolle Reifenkompatibilität, optisch total hübsch, Cup&Cone Lager sind sehr einfach einzustellen.
Ach ja, das Finish ist definitiv das Schlimmste, was mir so untergekommen ist. Da sieht man jeden Fingerabdruck und es ist fast unmöglich, die vernünftig sauber zu bekommen.
Ja gut, dann kauft man halt keinen matten LRS.^^ Das ist der Unterschied zu Glossy. 🤷‍♂️
Ich betatsche meine nicht mit Fettfinger und wenn doch mal, bleibt es bis zur Staubwolke dran.
 
Zurück