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Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad

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Re: Rose Shave – erster Test: Geschärftes Endurance-Rennrad
Erste Reaktion: Super, endlich ein Aerorad für Langbeiner! Habe mich schon fast geärgert, kürzlich das Scott Addict geholt zu haben.

Aber der Preis: Hier in der Schweiz noch deutlich höher. Für das Rose mit 105 bekomme ich auch das neue Scott Addict mit Carbonlaufräder. Oder das Canyon Endurace SLX ebenfalls mit Carbonlaufräder. Da bin ich dann raus, obwohl ich schon einige Rose hatte. Ist mir dann für eine Versandmarke einfach zu teuer, gerade im Vergleich zum lokalen Fachhandel. Aber die Idee, Aeroendurance finde ich super, hoffentlich ziehen hier andere zum Wohle der Langbeiner nach.
 
Cube ist nun mal die Referenz bezüglich bestem Preis-/Leistungsverhältnis. Und mit der Referenz werden die andern Hersteller verglichen.
Ich meine zu "Leistung" gehört Qualitätsmanagement dazu und wie dann der "günstigere" Preis zustande kommt, lässt sich derzeit ja gut beobachten.
Als Referenz solte sich Cube auch daran messen lassen müssen.
 
Hmm… ist anekdotisch…bei mir hatte ich mit Cube (3 Räder) keinen Ärger. Canyon (3 Räder) 2x Ärger.

Ich verstehe das Pricing bei Rose aber schon länger nicht mehr. Das Backroad/FF ist auch einfach ne Schublade zu hoch bepreist. Sie sind einfach in einer Liga mit Canyon und Cube.

Aber nochmal. Die Geo vom Shave S ist richtig gut 👍🏻
Jetzt noch auf 3.000€ runter und mal bezüglich Lackierung/ Design ein bisschen bei Specialized abkupfern und es passt.
 
Ich meine zu "Leistung" gehört Qualitätsmanagement dazu und wie dann der "günstigere" Preis zustande kommt, lässt sich derzeit ja gut beobachten.
Als Referenz solte sich Cube auch daran messen lassen müssen.
Wegen der "Gabelprobleme" ? Gibt kaum einen Hersteller der mit diesem Bauteil in irgendeiner Form nicht schon Probleme hatte, da sind auch "Premiumhersteller" nicht verschont geblieben. Und das viel beschworene "Qualitätsmanagment" ist größtenteils Marketinggesülze.
 
Wegen der "Gabelprobleme" ? Gibt kaum einen Hersteller der mit diesem Bauteil in irgendeiner Form nicht schon Probleme hatte, da sind auch "Premiumhersteller" nicht verschont geblieben. Und das viel beschworene "Qualitätsmanagment" ist größtenteils Marketinggesülze.
Cube ist mit den beiden am häufigsten hier verglichenen Herstellern, Rose und Canyon, häufiger von Rückrufen, über die gesamte Produktpalette hinweg, betroffen.
"Qualitätsmanagement" ist erstmal ein Prozess der sicherstellen soll das es nach Möglichkeit eben nicht zu Rückrufen kommt. Der kostet Geld und wird gerne wegrationalisiert
 
Die breite Masse wird es wohl kaufen. Der Erfahrene schüttelt nur ungläubig den Blick und kauft woanders. Und solange keine symmetrischen Logos und Schriftzüge den Rahmen zieren, stellt man weiterhin die Frage, wer so etwas optisch ansprechend finden soll.

@rennrad news Redaktion: Vielleicht tatsächlich mal bei Langstreckenevents teilnehmen und sich dort mal umschauen, was die schnellen Fahrer an Reifenbreite fahren.

Na ja, es ist nicht so schwer zu verstehen, dass der eigene Geschmack nicht der von anderen sein muss 😉
Mir gefällt es auch nicht. Für mich hat es etwas von „ich verstecke meinen Markenname, der kommt nicht gut an“. Es gibt ja auch etwas zwischen klein zeigen und zupflastern. Und die Farbauswahl ist halt ein Zugeständnis an den Preis. Viele Farben, Designs ist gleich höherer Preis.

Und warum sollte der erfahrene Radler woanders kaufen, wenn die GEO zu ihm passt?
An meinem Storck, dem Scott, dem Trek musste ich einiges ändern. Beim Rose konnte ich 2018 noch frei konfigurieren und hatte die Auswahl zwischen Ultegra, Force und Chorus. Von daher musste ich da nach dem Kauf nichts mehr ändern.
Letztes Jahr habe ich mir ein Cube gekauft, dass Rad passt zu mir wie Arxx auf Eimer. Kassette habe ich getauscht und das Lenkerband.
Meine Frau ist schon ganz irritiert, dass ich keine neuen Teile für das Rad bestelle 😁

Was mich am Modellwechsel stört, ist der enorm gestiegene Einstiegspreis für ein Rad mit sportlicher Geometrie. Beim X-Lite gab es die 04er und 06er Modelle. Da konnte man auch mit schmalerem Geldbeutel ein Rad mit identischer Geometrie kaufen. Nun muss man ganz drauf verzichten, wenn man nicht mindestens 5.600€ auf den Tisch legen will oder kann.
Da nützt auch das Marketing Geschwätz nichts. Das Shave ist das Nachfolgemodell vom Reveal und somit ein klassisches Endurance Modell, was der Str von 1,54 in Gr. S ja auch aussagt (ist identisch zum Reveal in 53).

Wir werden sehen, ob sich der Schachzug für Rose auszahlt oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm… ist anekdotisch…bei mir hatte ich mit Cube (3 Räder) keinen Ärger. Canyon (3 Räder) 2x Ärger.

Ich verstehe das Pricing bei Rose aber schon länger nicht mehr. Das Backroad/FF ist auch einfach ne Schublade zu hoch bepreist. Sie sind einfach in einer Liga mit Canyon und Cube.

Aber nochmal. Die Geo vom Shave S ist richtig gut 👍🏻
Jetzt noch auf 3.000€ runter und mal bezüglich Lackierung/ Design ein bisschen bei Specialized abkupfern und es passt.

Das kann ja jeder selbst entscheiden, wo er die Brands einordnet und für wie wichtig er das Image bewertet. So absolut, wie du das hier darstellst, ist es nicht. Klar, dass man als Cube-Fahrer das Cube-Image verteidigt. Aber wie gesagt, das ist tatsächlich recht individuell. Selbst bei Colnago reicht die Bewertung von „absolut Premium“ zu „haben ihre italienischen Werte verkauft“. Ich persönlich würde Cube deutlich unter Canyon und Rose einordnen - und jetzt?

Rose wird schon sehen, ob der Preis zu hoch angesetzt ist. Sie wollen sich schon seit Jahren im mittleren Premium-Bereich etablieren. Ich finde, dass sie das mit Modellen und Marketing ganz gut machen.
 
Und warum sollte der erfahrene Radler woanders kaufen, wenn die GEO zu ihm passt?
An meinem Storck, dem Scott, dem Trek musste ich einiges ändern. Beim Rose konnte ich 2018 noch frei konfigurieren und hatte die Auswahl zwischen Ultegra, Force und Chorus. Von daher musste ich da nach dem Kauf nichts mehr ändern.
Letztes Jahr habe ich mir ein Cube gekauft, dass Rad passt zu mir wie Arxx auf Eimer. Kassette habe ich getauscht und das Lenkerband.
Das ist genau der Punkt - früher konnte man bei ROSE noch konfigurieren.
Wenn ich Änderungen wie Cockpit, Kurbel, Reifen, ... noch selber bezahlen muss, lande ich in Preisregionen, wo ich bei ganz anderen Herstellern im Fachhandel fündig werde...
 
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Ich verstehe das Pricing bei Rose aber schon länger nicht mehr. Das Backroad/FF ist auch einfach ne Schublade zu hoch bepreist. ...
Verkauft sich aber sehr gut - wäre unklug, dann nicht alle € mitzunehmen die der Markt hergibt.
 
Das ist genau der Punkt - früher konnte man bei ROSE noch konfigurieren.
Wenn ich Änderungen wie Cockpit, Kurbel, Reifen, ... noch selber bezahlen muss, lande ich in Preisregionen, wo ich bei ganz anderen Herstellern im Fachhandel fündig werde...
Der allergrösste Teil der Kunden will nix konfigurieren oder ändern, sondern man fährt das Rad so wie es angeboten wird. Daher bieten wohl immer weniger Hersteller die Möglichkeit des Customizings an.
 
Super ist:
  • Endurance bike mit UDH und damit SRAM XPLR 13s möglich
  • der clean look ... keine blöden, übergroßen Schriftzüge
Uncool:
  • keine runde Standard-Sattelstütze
  • keine Montage für Aerobars
  • kein Staufach, was bei Endurance-Rädern ja inzwischen schon ziemlich üblich geworden ist
  • keine Toptube Montagepunkte
Warum verbaut Rose immer noch zu lange Kurbeln? Beim L eine 175mm Kurbel. Ein No Go heute im aktuellen Bike fit Trend. Damit ist man gezwungen zusätzlich noch 400-500€ (SRAM Force) für einen nachträglichen Tausch auf eine passende Kurbel (z.B. 170mm) mit Powermeter zu investieren
 
Bildschirmfoto 2026-02-07 um 17.08.39.png
Also mindestens bei M ist es kürzer als Canyon verbaut - wobei ich gerade nicht die Größentabelle von Rose kenne - wirkt das schon moderner als andere Firmen

edit. und ich hatte letztens bei 4iiii angefragt, wenn man seine Kurbellänge ändern möchte, dann gibt es vergünstigte Angebote mit Secondhand_Kurbeln
 
Warum verbaut Rose immer noch zu lange Kurbeln? Beim L eine 175mm Kurbel. Ein No Go heute im aktuellen Bike fit Trend. Damit ist man gezwungen zusätzlich noch 400-500€ (SRAM Force) für einen nachträglichen Tausch auf eine passende Kurbel (z.B. 170mm) mit Powermeter zu investieren
Richtig. Immerhin hast du dann gleich Gelegenheit, eine Semi-Kompaktkurbel zu installieren. Schade, dass Endurance heute so oft mit kompakten Kurbeln ausgeliefert wird.
 
Warum verbaut Rose immer noch zu lange Kurbeln? Beim L eine 175mm Kurbel. Ein No Go heute im aktuellen Bike fit Trend. Damit ist man gezwungen zusätzlich noch 400-500€ (SRAM Force) für einen nachträglichen Tausch auf eine passende Kurbel (z.B. 170mm) mit Powermeter zu investieren
Es gibt ja auch Leute, die nicht jedem Trend hinterher laufen sondern die für sie sinnvolle Kurbellänge fahren...
 
Wenn ich mir den Tour-Test und den (wie bereits beim FFX) eher mäßigen Komfort anschaue, wäre Rose klug gewesen, den Ansatz von Scott zu verfolgen, indem sie eine Leichtbau- und eine Komfort-Sattelstütze (mit rückseitiger Aussparung) anbieten. Die Komfort-Stütze hätten sie dann beim non-FF serienmäßig verbauen können.

Theoretisch könnten sie das ja sogar noch nachträglich umsetzen...
 
Weil zum Glück nicht jeder jeden Trend mitmacht.


Das ist man nicht. Einfach die 175er fahren und nicht daran denken (weil spüren tut man die 5mm als Hobbyfahrer eh nicht) und alles ist und bleibt gut.
Die Fahren doch alle mit einer 120 Kadenz, die mit den kleinen Kurbeln.
Deren Radler Stammbaum reicht bis zum Hochrad zurück.

Wenn wir die Heldenkurbel auf dem großen Blatt am Berg durchziehen geht unter 177,5 MM schon mal gar nichts ....
 
165 zu 175
95 zu 90rpm

Bin ich froh, dass ich vor knapp 3 Jahren von 172,5 auf 167,5 gegangen bin. Gamechanger. Instant mehr Leistung und mehr Komfort. Weniger Hip rocking, viele ruhiger in Sattel.
 
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