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Neues vom Verkehrsgerichtstag 2026: 1,1 Promille-Grenze für Radfahrer gefordert

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Re: Neues vom Verkehrsgerichtstag 2026: 1,1 Promille-Grenze für Radfahrer gefordert
Da soll die Politik lieber andere Maßnahmen ergreifen um das Land sicherer zu machen, vor einem angeheiterten Fahrradfahrer geht nicht wirklich eine Gefahr aus.😂
Ist das so? Radfahrer sind also angeheitert immer noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und haben noch die volle Reaktion um auf Gefahren zu reagieren? Krass.
 
Ist das so? Radfahrer sind also angeheitert immer noch im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und haben noch die volle Reaktion um auf Gefahren zu reagieren? Krass.

Ich weiß ja nicht, wie Du groß geworden oder Deine Jugend und Studentenzeit verbracht hast, dass Du jetzt mit einem solchen Spießertum daherkommst.

Leben und leben lassen und nicht immer gleich allen was verbieten wollen, nur weil es für einen selbst nichts ist.
 

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Typisch deutsche Diskussion, auf dem Dorf fährste extra mit dem Fahrrad und lässt das Auto zu Hause. Rate mal, warum vor jedem Biergarten so viele Fahradständer stehen.
Dass das ne typisch deutsche Diskussion ist dummes Zeug. Wie weiter oben schon nachgewiesen, gibt es in den meisten europäischen Ländern Regeln, die weit restriktive sind, als die Vorschläge, um die es hier geht.
 
Die Botschaft, die in Promillegrenzen liegt ist eigentlich ganz einfach: Du bist nicht alleine auf der Welt, also sei kein egozenztrisches Arschloch. Dass manche Leute das als Affront und Gängelung empfinden, unterstreicht, wie notwendig es ist, den Rest vor solchen Leuten zu schützen..
 
Genau, lieber den vernünftigen Umgang mit Alkohol lehren als etwas ganz verbieten.
Einen vernünftiger Umgang mit Alkohol zu lehren, heißt, den Leuten klar zu machen, dass sie am besten keinen Alkohol trinken. Wie wir längst sehr genau wissen, haben schon geringe Mengen Alkohol gesundheitliche Folgen. Es gibt daher keinen risikofreien Alkoholkonsum
https://www.dge.de/presse/meldungen/2024/dge-positionspapier-zu-alkohol/
Dass so eine Botschaft in einer Gesellschaft, in der Alkohol derart zum Alltag gehört, verfängt, ist leider mehr als zweifelhaft.
 
@pjotr Mäßige Dich bitte mal, in Deinem ersten Post, betitelst Du dass von mir geschriebene als dumm und jetzt kommen noch weitere Beleidigungen hinzu. Ich denke nicht, dass Du so mit mir kommunizieren würdest, wenn ich vor Dir stehe, also lass das doch einfach sein. Oder ist das Deine normale Art der Diskussion?
 
Ich weiß ja nicht, wie Du groß geworden oder Deine Jugend und Studentenzeit verbracht hast, dass Du jetzt mit einem solchen Spießertum daherkommst.

Leben und leben lassen und nicht immer gleich allen was verbieten wollen, nur weil es für einen selbst nichts ist.
Spießertum? Hier geht's ja auch um Fremdgefährdung ... da find ich solche moralischen Bewertungen irgendwie deplatziert.

Aber hier wird ja sowieso das Thema Verkehrssicherheit mit dem Thema Gesundheitsgefährung durch Alkohol verwechselt. Wenn sich jemand zuhause ins Koma saufen will, soll er das machen dürfen (so spießig bin ich nicht, demjenigen das nicht zu gönnen). Aber Radfahren bitte nur nüchtern.
 
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Leben und leben lassen und nicht immer gleich allen was verbieten wollen, nur weil es für einen selbst nichts ist.
Nun das schaffen wir ja bei allen anderen Drogen auch nicht - warum sollte es dann bei Alkohol anders sein?
Es ist sehr spanned wie schnell wir bei Verboten sind die nicht ins konservative Weltbild passen, aber aufschreien wenn es andersrum ist.
 
Frage an Team thinkofthechildren: wie viele angetrunkene Radfahrer weniger braucht es um einen angetrunkenen Autofahrer mehr zu kompensieren?

Ich weiß, ihr werdet jetzt alle reflexartig whataboutism rufen und euch dafür selbstgefällig auf die Schulter klopfen, aber es ist kein whataboutism, denn die Leute die nur wegen den höheren Grenzwerten Rad statt Auto nehmen sind real.

Ein Radfahrer weniger? OK, dann ist es tatsächlich egal wie die Grenzwerte liegen. Zwei Radfahrer weniger und dafür ein Autofahrer mehr? Dann ist es nicht mehr egal. Oder geht vielleicht doch erst von zehn angetrunkenen Radfahrern eine ähnliche Gefahr aus wie von einem angetrunkenen Autofahrer? Hundert? Zahlen, bitte.
 
Frage an Team thinkofthechildren: wie viele angetrunkene Radfahrer weniger braucht es um einen angetrunkenen Autofahrer mehr zu kompensieren?

Ich weiß, ihr werdet jetzt alle reflexartig whataboutism rufen und euch dafür selbstgefällig auf die Schulter klopfen, aber es ist kein whataboutism, denn die Leute die nur wegen den höheren Grenzwerten Rad statt Auto nehmen sind real.

Ein Radfahrer weniger? OK, dann ist es tatsächlich egal wie die Grenzwerte liegen. Zwei Radfahrer weniger und dafür ein Autofahrer mehr? Dann ist es nicht mehr egal. Oder geht vielleicht doch erst von zehn angetrunkenen Radfahrern eine ähnliche Gefahr aus wie von einem angetrunkenen Autofahrer? Hundert? Zahlen, bitte.
Versteh ich jetzt nicht.

Ein einziger angetrunkener Radfahrer kann einen immensen Schaden verursachen, z.B. wenn ihm ein PKW Fahrer ausweichen muss und dadurch einen Fußgänger überfährt. Oder oder oder .....
 
Dass Alkohol alles andere als gesund ist, steht für mich außer Frage. Was ich in Frage stelle sind eine Vielzahl der Posts, die oft gar nicht wirklich was mit dem eigentlichen Thema zu tun haben und wie einige der Foristi hier die Deutungshoheit zum Thema Alkohol Ja oder Nein für sich reklamieren. Ohne Anklagen und Anmaulen on Topp geht es hier ja ohnehin nicht mehr. 😵‍💫
 
denn die Leute die nur wegen den höheren Grenzwerten Rad statt Auto nehmen sind real.
Das Problem heißt Alkohol, Normalisierung, Relativierung im Angesicht von massiven Schäden, die Alkohol verursacht.
Dass Radfahrer bis 1,6 Promille trinken dürfen, ist Teil dieser Verharmlosung und gesellschaftlichen Akzeptanz, bei Autos kann man eine Gefährdung halt nicht schönreden oder wegdenken.
 
Die Botschaft, die in Promillegrenzen liegt ist eigentlich ganz einfach: Du bist nicht alleine auf der Welt, also sei kein egozenztrisches Arschloch. Dass manche Leute das als Affront und Gängelung empfinden, unterstreicht, wie notwendig es ist, den Rest vor solchen Leuten zu schützen..
Promillegrenzen existieren. Die einzigen die diese als Affront empfinden scheinen Leute zu sein die ihre eigenen, engeren, Grenzen gerne auch allen anderen aufdrücken würden. Hatten wir das Thema Kopftuch eigentlich schon?
 
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