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Nein, eher nicht für eine Traditionsmarke wie Campagnolo, die gerade eben NICHT für Trends, sondern Kontinuität/Stabilität/Funktionalität steht. Klar muss ein Marketingstratege von Campa. zumindest grobe Trends im Auge behalten und mitunter auch den einen oder anderen mitmachen (Gravel z.B.), jedoch nur auf solche zu reagieren ist genau das Gegenteil von Kontinuität und schadet der Marke mehr als es ihr nützt, da für den Konsumenten immer schwieriger wird nachzuvollziehen, wofür die Marke überhaupt steht. Bei einer Traditionsmarke wie Campagnolo sehe ich andere Aspekte als wichtiger an als Trends hinterher zu laufen: z.B. ein starker Fokus auf das Premium-Rennradsegment. Dort und nur dort sehe ich eine Chance für Campagnolo. Allerhöchstens noch im Premium-Gravel Bereich als mittlerweile etablierten Trend.Man darf Trends nicht unterschätzen, und da kann sich schnell was ändern. Nur ob einer Marke das auf Dauer reicht?
Mit Garantie. Gerade bei solchen Sachen wie Schaltgruppen, wo es nur wenige, große Anbieter gibt. Wer zahlt schafft an im Profi-Rennsport - speziell in der Topliga. Das war immer oder fast immer schon so - die letzten 25 Jahre geschätzt.
Mir ist schon klar, dass sich ein Weltklassefahrer am Gehalt orientiert. Ich dachte aber, dass Colnago als Ausstatter sagt:"Wir Traditions Italiener wollen einen campagnolo haben. Colnago ist ja nicht Cube, Merida oder eine andere junge Marke, denen das egal sein kann.Mit Garantie. Gerade bei solchen Sachen wie Schaltgruppen, wo es nur wenige, große Anbieter gibt. Wer zahlt schafft an im Profi-Rennsport - speziell in der Topliga. Das war immer oder fast immer schon so - die letzten 25 Jahre geschätzt.
Für alle Profis ist immer das Material das beste, was sie gerade fahren und wo am meisten Kohle fließt - dürfte aber schon allgemein bekannt sein.![]()
Na dann ist Campas Zukunft ja gesichert!Da ich mit meinem FTP und vO2max im Entwicklungsland lebe, werde ich NIE eine Ultegra, Red und Campa benötigen. Trotzdem werde ich meine zwei nächsten Räder sicher mit Campa ausstatten....
Vielleicht auf einem oder 2 Modellen. Aber nicht in der Breite.Ich dachte aber, dass Colnago als Ausstatter sagt:"Wir Traditions Italiener wollen einen campagnolo haben. Colnago ist ja nicht Cube, Merida oder eine andere junge Marke, denen das egal sein kann.
Man muss sich nur die Umsatzzahlen von Campa in Vergleich zu Shimano anschauen um zu wissen wie es weitergeht:
Campa:
2021: 193 Mio €
2022: 266 Mio €
Shimano:
2021: 4,3 Mrd €
2022: 4,4 Mrd €
2023: 3,02 Mrd €
Campa wird den Weg von z.B. Loewe oder Metz gehen. Man zieht sich auf einen Nischenmarkt zurück und kann da gut Geld verdienen, auch wenn der Markt immer kleiner wird. Irgendwann aber verschwindet die Nische und das wars dann.
Mir ist schon klar, dass sich ein Weltklassefahrer am Gehalt orientiert. Ich dachte aber, dass Colnago als Ausstatter sagt:"Wir Traditions Italiener wollen einen campagnolo haben. Colnago ist ja nicht Cube, Merida oder eine andere junge Marke, denen das egal sein kann.
Ich sehe die Campa-Zahlen steigen und die Shimano-Zahlen sinken.Man muss sich nur die Umsatzzahlen von Campa in Vergleich zu Shimano anschauen um zu wissen wie es weitergeht:
Campa:
2021: 193 Mio €
2022: 266 Mio €
Shimano:
2021: 4,3 Mrd €
2022: 4,4 Mrd €
2023: 3,02 Mrd €
Campa wird den Weg von z.B. Loewe oder Metz gehen. Man zieht sich auf einen Nischenmarkt zurück und kann da gut Geld verdienen, auch wenn der Markt immer kleiner wird. Irgendwann aber verschwindet die Nische und das wars dann.
Ja leider. Der Markt hat sich in der Zeit auch verändert, die Rennradkäufer für das höhere Preissegment sind halt nicht mehr die Rennfahrer oder älteren mit Rennrad-Historie, sondern oft Neueinsteiger (auch mit 40+), denen sagt Campa wenig, die Shops verkaufen ungern weil sie es nicht führen (da ja zu viele in die Discounter Tempel rennen).weil alt-hergebrachte Marketingstrategien mitunter bei jungen Menschen (< 30) anders oder gar nicht wirken, wie das bei der älteren Generation der fall ist. Ein traditionshersteller braucht beide Käuferschichten: die ältere Generation als zahlungskräftiges Klientel und die Jungen als deren Nachfolger,
Was ja grundsätzlich auch positive Aspekte hat - wenn Neueinsteiger in ein Hobby sich eine hochwertige Ausrüstung dafür leisten. Positiv mindestens in der Hinsicht, sich überhaupt diesem Hobby widmen zu wollen und auch für die Nachfrage nach hochwertigen Produkten.Ja leider. Der Markt hat sich in der Zeit auch verändert, die Rennradkäufer für das höhere Preissegment sind halt nicht mehr die Rennfahrer oder älteren mit Rennrad-Historie, sondern oft Neueinsteiger (auch mit 40+), denen sagt Campa wenig, die Shops verkaufen ungern weil sie es nicht führen (da ja zu viele in die Discounter Tempel rennen).
Könnte der Anfang vom Ende sein und wäre nicht die erste Unternehmung, die den Bach auf diese Weise runter geht im Fahrradbereich. Ein langjähriges Familienunternehmen in den Händen von Finanzinvestoren - in der Fahrradbranche haben sich schon zig "Investoren" kalte Füße geholt, da die Branche eben nicht ganz so tickt, wie andere.Colnago ist seit 2020 vollständig in Besitz von Chimera Investments mit Sitz in Abu Dhabi.
Massiv sogar, wie ich finde. Heute ist die ganze Fahrrad-Branche sehr marketinglastig geworden - garniert mit laufend neuen "Trends". Es geht viel mehr ums "Branding"/Markenbildung sowie um Emotionen, als vor 20-30 Jahren - was aber nicht auf die Radbranche beschränkt ist.Ja leider. Der Markt hat sich in der Zeit auch verändert, die Rennradkäufer für das höhere Preissegment sind halt nicht mehr die Rennfahrer oder älteren mit Rennrad-Historie, sondern oft Neueinsteiger (auch mit 40+), denen sagt Campa wenig, die Shops verkaufen ungern weil sie es nicht führen (da ja zu viele in die Discounter Tempel rennen).
Ich wäre hier grundsätzlich bei dir…aber bei Colnago glaube ich sind die Umsatzzahlen seit der Übernahme sehr kräftig gestiegen und die Firma soll sehr gut laufen…muss also nicht immer negativ werden…(war da auch nicht irgendeine Story dass nach Ernesto Colnago niemand in der Familie passend für die Weiterführung wäre?) irgendwelche Fakten oder zahlen habe ich aber nichtKönnte der Anfang vom Ende sein und wäre nicht die erste Unternehmung, die den Bach auf diese Weise runter geht im Fahrradbereich. Ein langjähriges Familienunternehmen in den Händen von Finanzinvestoren - in der Fahrradbranche haben sich schon zig "Investoren" kalte Füße geholt, da die Branche eben nicht ganz so tickt, wie andere.Viele Investoren verstehen das Geschäft per se nicht und Manager übernehmen dann mal schnell - angestammtes, langjähriges Personal stetzt man vor die Türe, weil der kurzfristige Profit über allem steht.
Irgendwer hat sich den Quatsch mal ausgedacht, viele haben das dann auswendig gelernt und erbrechen dies dann bei sämtlichen Diskussionen über "italienische" Radsport-Marken.Warum harmoniert Campa besser mit Colnago als Shimano?