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Corona-Hügel-Challenge

Ich hab's auch grad, daher nach meiner letzten Woche mit quasi täglich neuen PBs, momentan Ruhe. (Sorry an meine Fans & Follower, I will come back stronger than ever!)

Finde es auch einfach saupraktisch, mit den Tests, die werden einem ja quasi nachgeworfen, Amazon für 5 Euro ne Packung, fertig. Die (neben Feigwarzen) am leichtesten zu identifizierende Krankheit. So jetzt auch mit leichtem Kribbeln im Hals einfach eben gecheckt, "leicht positiv", schon weiß man, was Phase ist, und kann sich - und seine Umgebung - drauf einstellen. Homeoffice, no sports, sich pflegen.. und man wundert sich nicht, wenn anschließend der Puls noch ein bissl Lapaloma spielt.
 
Was ist dann der Reaktionsplan?
Wann immer was gemessen wird, sollte klar sein, was ich(man) danach damit macht.
Da bei mir immer schon Infekte langwierig und sehr unangenehm waren, gebe ich immer schon total Ruhe, warte dann lange mit Wiedereinstieg und beobachte die Messdaten (Puls, HRV) und meinen Schlaf bzw. das allgemeine Befinden.
Was darüber hinaus würde ich machen können, wenn ich den Grund der Infektion weiß?
 
Was darüber hinaus würde ich machen können, wenn ich den Grund der Infektion weiß?

Allein schon zu wissen, ob es virologisch oder bakteriell ist, macht doch einen Unterschied, bzw. man kann sich bestimmte Medikamente sparen, wenn man drum weiß. Oder anders gesagt, hab ich Covid, brauchts z.B. definitiv keine Antibiotika.

Oder, einfach, anders gesagt, es kostete mich einen Euro, zu wissen was ich hab. Wo ist der Nachteil?
 
Was ist dann der Reaktionsplan?
Also für mich macht es schon deshalb einen Unterschied, ob ich einen "normalen" Atemwegsinfekt oder Corona habe, weil mein Verhalten und die Rücksichtnahme auf das Umfeld ein anderes ist. Natürlich gehe ich generell nicht verrotzt und hustend ins Büro, das ist unkollegial. Aber nachdem eine Corona-Infektion auch sehr unangenehm verlaufen kann, selbst wenn es bei einem selbst harmlos ist, würde ich mich mit Corona definitiv nicht anderen Menschen zumuten, solange ich positiv bin. Aber mit einer gemeinen Schniefnase würde ich durchaus wieder ins Büro gehen, solange mein Gesamtbefinden es zulässt.
 
Ich sondere mich ja bei jedem Infekt relativ früh ab - darum fragt ich ja nach darüber hinausgehende Re-Aktionen.
Vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber bei Feststellen einer Corona-Infektion wäre ich im Hinblick auf den Wiedereinstieg ins Training wohl zurückhaltender, als ich es bei einer gemeinen Erkältung wäre. Also länger Pausieren bzw. auf vollständige Symptomfreiheit warten. Sonst bin ich da eher ungeduldig ("basst scho!").
 
Vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber bei Feststellen einer Corona-Infektion wäre ich im Hinblick auf den Wiedereinstieg ins Training wohl zurückhaltender, als ich es bei einer gemeinen Erkältung wäre. Also länger Pausieren bzw. auf vollständige Symptomfreiheit warten. Sonst bin ich da eher ungeduldig ("basst scho!").
@pjotr @Teutone @Facette , danke das Ihr mich zum überdenken meines Handlungsmusters gebracht habt -> CIP im Hügel Team, bin begeistert.
 
Wichtig ist natürlich nun, sich sportlertypisch letztlich an nichts davon zu halten. Und im Forum nachzufragen, in der Hoffnung, dass irgendeiner einem einen früheren Wiedereinstieg einräumt, so etwa "..nur obere Atemwege? Dann gemäßigtes HIT wenn Fieber unter 39!", "Hartes Training erst 5 Tage nach Beginn der Inkubationszeit."
 
Vielleicht bin ich da übervorsichtig, aber bei Feststellen einer Corona-Infektion wäre ich im Hinblick auf den Wiedereinstieg ins Training wohl zurückhaltender, als ich es bei einer gemeinen Erkältung wäre. Also länger Pausieren bzw. auf vollständige Symptomfreiheit warten. Sonst bin ich da eher ungeduldig ("basst scho!").
Wie man hinsichtlich Training verfährt, wenn man erkrankt ist, ist eine individuelle Risikoabwägung. Wenn man aber mit einem ernsten Infekt wie Corona oder Grippe ohne Maske unter Leute geht, bürdet man das Risiko anderen Menschen auf - auch solchen, die möglicherweise nicht über die stabile Gesundheit von Ausdauersportlern verfügen. Das ist eine ganz andere Dimension.
 
Im Fall einer Infektion empfehle ich auf jeden Fall erst mal einen Corona Test zu machen. Und da gibt es ja Regeln, wie man sich da verhalten, um andere Menschen nicht anzustecken. Daneben habe ich aber auch sowohl Corona wie auch bakterielle Infektionen geichzeitig eingefangen. Wenn nach ein Paar Tagen der Coronatest negatv wird aber die Symptome nicht aklingen oder sogar langsam ansteigen ist wahrscheinlich noch ein anderer Erreger aktov, den man anders behaldeln muss (vn alleine wird das wohl nicht weggehen und man braucht dringend andere Medikamente. S habe ich das nun mehrfach im letzten jahr bei mir und meinen KollegInnen beobachtet. Man sollte nicht unterschätzen, wie lang sich so etwas ziehen kann, wenn man einfach nichts macht.
 
Ich möchte gerne die Gegenposition einnehmen ;) Ich kann doch nicht in schwarz/weiß oder Krank/Gesund denken. Das ist doch alles viel komplizierter, wenn ich z.B. nach einem harten Training mich angeschlagen fühle. Bin ich dann schon Krank und darf auf keinen Fall weiter trainieren? Wenn ich morgens nach dem aufstehen 1x ins Taschentuch schnaube.... bin ich dann Krank? Dann bekenne ich mich dazu, dass ich auch Krank trainiere und gehe auch bewusst das Risiko ein, dass mein Gesundheitszustand sich verschlechtert oder auch verbessert. Lockere Fahrradtour an der frischen Luft ist doch auch manchmal wie Medizin und ich fühle mich anschließend besser. 😎
 
wenn ich z.B. nach einem harten Training mich angeschlagen fühle.
Dass ist ein interessanter Punkt und da würde mich Eure Einschätzung interessieren.
Sehr häufig nach VO2max Training, auch im potentiell nicht krankheitsfördernden Setting im Keller, fühle ich mich nach ein paar Stunden, wie wenn ein Infekt kommen würde, meist ist das am nächsten Tag wieder ok. Kann/ist dies eine "normale" Reaktion auf diese Belastung, oder klingeln da bei Euch die Alarmglocken.
Bin gerade im, ich höre auf andere Menschen Modus, also haut alles raus.
 
Ich behaupte mal, dass jeder, der hier schon länger den Sport betreibt, mittlerweile gemerkt hat, wie sich "krank" anfühlt und wie sich "kaputt" anfühlt. Lässt sich schlecht beschreiben, aber es ist halt komplett anders. Klar macht man bei "kaputt" einfach weiter, weil es zum Sport dazugehört aufgrund des Trainings. Insofern sehe ich hier gar keine Gegenposition, da man gar nicht krank ist.
 
Dass ist ein interessanter Punkt und da würde mich Eure Einschätzung interessieren.
Sehr häufig nach VO2max Training, auch im potentiell nicht krankheitsfördernden Setting im Keller, fühle ich mich nach ein paar Stunden, wie wenn ein Infekt kommen würde, meist ist das am nächsten Tag wieder ok. Kann/ist dies eine "normale" Reaktion auf diese Belastung, oder klingeln da bei Euch die Alarmglocken.
Bin gerade im, ich höre auf andere Menschen Modus, also haut alles raus.
Nach Trainings kenne ich dieses Gefühl nicht sehr selten - allerdings sehr wohl nach Rennen. Ich würde schätzen das die Intensität oder Workload deines Workouts zu hoch ist - bzw wenn dich das Gefühl nicht stört und du damit Leben kannst, ist ja auch okay...
 
Dass ist ein interessanter Punkt und da würde mich Eure Einschätzung interessieren.
Sehr häufig nach VO2max Training, auch im potentiell nicht krankheitsfördernden Setting im Keller, fühle ich mich nach ein paar Stunden, wie wenn ein Infekt kommen würde, meist ist das am nächsten Tag wieder ok. Kann/ist dies eine "normale" Reaktion auf diese Belastung, oder klingeln da bei Euch die Alarmglocken.
Bin gerade im, ich höre auf andere Menschen Modus, also haut alles raus.
Also bei mir klingeln da nicht die Alarmglocken und ich bin da auch voll bei @Hendrik_aus_e
Nicht jedes Unwohlsein ist ein Hinweis auf eine ernsthafte Krankheit. Ich kann mich z.B. an Begebenheiten in Trainingscamps erinnern, wo ich mich Abends ein bisschen angeschlagen gefühlt habe, morgens war dann wieder alles ok. Das ging dann vielleicht zwei oder drei Tage und dann war es auch wieder vorbei. Ob das die Trainingsbelastung war oder man im TL, wo man z.B. im Flugzeug oder im Hotel oft auch mit vielen Menschen zusammentrifft, sich doch einen leichten Infekt eingefangen hat, oder eine Mischung aus beidem, ist völlig offen, aber auch egal. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, deswegen aufs Training zu verzichten.

Ich bin ohnehin der Meinung, dass das Risiko, was man eingeht, wenn man mit gewöhnlichen Infekten (also nicht Corona oder eine echte Grippe) Sport treibt, häufig stark übertrieben wird. Anders als oft suggeriert, haben wir zu wenig Daten, als dass man sicher sagen kann, welche Auswirkungen Sport z.B. bei einer leichten Erkältung hätte. Wie @AW312 auch schon schrieb, dürften die meisten Leute von alleine merken, ob sie so ernstlich erkrankt sind, dass sie sich schonen sollten, oder ob z.B. leichte Belastung möglich ist.
Eine angemessene Reaktion auf einen möglichen Infekt, ist in meinen Augen, bei sehr leichten Symptomen gar nichts am Training zu ändern, wenn man "ein bisschen mehr" merkt, harte Inhalte und hohe Intensitäten meiden und wenn man sich richtig mies fühlt, Pause zu machen. Wenn man ein einigermaßen intaktes Körpergefühl hat, sollte man merken können, ob man so angeschlagen ist, dass man besser auf dem Sofa bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach Trainings kenne ich dieses Gefühl nicht sehr selten - allerdings sehr wohl nach Rennen. Ich würde schätzen das die Intensität oder Workload deines Workouts zu hoch ist - bzw wenn dich das Gefühl nicht stört und du damit Leben kannst, ist ja auch okay...
Danke, werde ich weiter beobachten.
 
Heute wieder gute Einheit im Gym 😉
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