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Hochwertiger Steuersatz ( Edelstahl / langlebig ) gesucht

Das Gewicht dürfte bei den Dichtungen nicht der Punkt sein. Viel eher geht es darum, dass richtig gute Dichtungen (wie oft eben im PKW-Bereich verbaut) halt auch zu mehr Reibung führen. Spielt natürlich eher bei den Laufrädern als beim Steuersatz eine Rolle. Aber wenn man für viel Geld schnelle Laufräder und einen aerodynamischen Rahmen inkl. optimiertem Cockpit gekauft hat, um insgesamt vielleicht 30W einzusparen, dann will natürlich niemand 10 oder 15W wieder durch strammere Dichtungen draufpacken. Und das macht natürlich auch kein Hersteller, denn damit würde er den werbewirksamen Vorteil mehr als wieder verlieren.

Das Gute an der Sache: Es sind ja heute, abgesehen von Shimano, fast überall Industrielager im Einsatz. Da ist man ja frei, die Lager später durch besser gedichtete zu ersetzen.
Shimano hat meist Labyrinth-Dichtungen, zumindest an den MTB-Naben verbaut, die sehr gut dichten und wenig Reibwiderstand bieten. Im übrigen halten Shimano Naben sehr lange und gut, wenn sie mal richtig eingestellt sind. Da kenne ich Kollegen, die bisweilen 100.000km damit zurück gelegt haben ohne Schaden und tlw. sogar ohne service.
Am Steuersatz können auch solche Dichtungen verbaut werden, die eben dicht sind, was keinerlei Wattverlust mit sich bringt. Zumindest an der unteren Lagerschale, die nun mal baulich bedingt, besonders betroffen ist.
Bei Tretlager gebe ich dir recht, aber ich selbst fahre ein Tretlager mit guten Dichtungen, deren Widerstand nach einer Einlaufphase abnimmt, und das dann auch keine 10W kostet. ;) Sollen es 3-5W sein, das spielt faktisch für jedermann keine Rolle und man hat jahrelang eine Ruhe dort. Tretlagerschäden sind bekanntlich die nächste Baustelle mit ähnlich gelagertem Problem, wie unzähle Forenbeiträge hier und anderswo zeigen.
 

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Re: Hochwertiger Steuersatz ( Edelstahl / langlebig ) gesucht
Shimano hat meist Labyrinth-Dichtungen ...
Am Steuersatz können auch solche Dichtungen verbaut werden, die eben dicht sind, was keinerlei Wattverlust mit sich bringt.
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1. Bei der Lenkung Wattverlust? Wen interessiert das?
2. Eine Labyrinthdichtung wird doch erst durch die Drehzahl (Fliehkraft) wirklich dicht. Bei einer Statischen Abdichtung wie beim Steuersatz nicht zu gebrauchen.
 
Ich verstehe die ganzen Probleme nicht. Von unten ist der Spalt bei einer guten Konstruktion so eng, da kann kaum Wasser eindringen, und wenn ja wird es abgebremst. Dann kommt eine Gummidichtung, die wenn richtig eingebaut dem Wasser den allerletzten Schwung nimmt bzw vom Lager fernhält. Den Rest erledigt die Schwerkraft dass nix zum Lager kommt.

Viel ungünstiger sind imo die vollintegrierten Cockpits mit" nicht runden" Rahmenenden. So kann keine runde Kappe aussen überlappend das Wasser fernhalten, der Rahmen ist fast wie ein Trichter der das Wasser zum oberen Lager führt. Da gibt's krasse Fehlkonstruktionen imo
 
Ich verstehe die ganzen Probleme nicht. Von unten ist der Spalt bei einer guten Konstruktion so eng, da kann kaum Wasser eindringen, und wenn ja wird es abgebremst. Dann kommt eine Gummidichtung, die wenn richtig eingebaut dem Wasser den allerletzten Schwung nimmt bzw vom Lager fernhält. Den Rest erledigt die Schwerkraft dass nix zum Lager kommt.

Viel ungünstiger sind imo die vollintegrierten Cockpits mit" nicht runden" Rahmenenden. So kann keine runde Kappe aussen überlappend das Wasser fernhalten, der Rahmen ist fast wie ein Trichter der das Wasser zum oberen Lager führt. Da gibt's krasse Fehlkonstruktionen imo
Ich frage mich gerade, welche Erfahrung Du mit Steuersätzen hast. Oben ist auch bei integrierten Steuersätzen ein Deckel drauf (Cockpit oder nicht, damit hat das nichts zu tun), was unten so nicht der Fall ist. Zudem kommt oben einfach viel weniger Wasser an als unten. Und in der Folge ist es nun einmal so, dass die Probleme zu 95% beim unteren Lager entstehen. Bis das obere Lager durch Korrosion funktionale Einbußen zeigt, ist das untere vermutlich schon weggerostet..
 
Ich frage mich gerade, welche Erfahrung Du mit Steuersätzen hast. Oben ist auch bei integrierten Steuersätzen ein Deckel drauf (Cockpit oder nicht, damit hat das nichts zu tun), was unten so nicht der Fall ist. Zudem kommt oben einfach viel weniger Wasser an als unten. Und in der Folge ist es nun einmal so, dass die Probleme zu 95% beim unteren Lager entstehen. Bis das obere Lager durch Korrosion funktionale Einbußen zeigt, ist das untere vermutlich schon weggerostet..
Gut auch das untere Lager ist vor Fehlkonstruktionen nicht gefeit..

Ich habe oben auch schon Aufbauten ohne Deckel gesehen. Verdreht man den Lenker konnte man den "Trichter" zum Lager sehen.Verherrend.
 
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1. Bei der Lenkung Wattverlust? Wen interessiert das?
2. Eine Labyrinthdichtung wird doch erst durch die Drehzahl (Fliehkraft) wirklich dicht. Bei einer Statischen Abdichtung wie beim Steuersatz nicht zu gebrauchen.
ad 1) eben, es interessiert niemand. Jedoch hat der User zuvor den Wattverlust als Begründung für unzureichende Dichtungen eingebracht und ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass am Steuersatz das auch irrelevant ist. Ich fahre einen Steuersatz, der solide Dichtringe besitzt und wo die Lenkung zwar etwas schwergängiger geht (was aber fürs Fahren irrelevant ist).
ad 2) Gut, am Steuersatz nicht, aber eben bei Naben z.B. wie es Shimano macht und was auch gut funktioniert.
Ich verstehe die ganzen Probleme nicht. Von unten ist der Spalt bei einer guten Konstruktion so eng, da kann kaum Wasser eindringen, und wenn ja wird es abgebremst. Dann kommt eine Gummidichtung, die wenn richtig eingebaut dem Wasser den allerletzten Schwung nimmt bzw vom Lager fernhält. Den Rest erledigt die Schwerkraft dass nix zum Lager kommt.
Das ist ein großer Irrglaube. Wasser und Schmutz kommt überall fast rein, aber dann nicht mehr raus. Gerade die heutigen Fahrradrahmen mit den "integrierten Bauformen" aus Designgründen sind fast prädistiniert. Klarerweise spielt die Bauform des Rahmens ein wenig eine Rolle, aber marginal. Genug Bsp. seit Jahren zeugen davon.
Schönwetterfahrer ist das natürlich egal.
 
Man sollte die Kirche im Dorf lassen.
Lager sind Verschleißteile, die einfach irgendwann fertig sind. Man wird sie nicht zu 100% abdichten können.
Nervig ist der Wechsel natürlich bei vollintegrierten Leitungen. Eine Funk-Bremse wird es in naher Zukunft nicht geben.
Bevor ich mir über Verschleiß von Lagern Gedanken mache, würde ich mir über Verschleiß des Antriebs Gedanken machen. Selbst wenn es trocken ist, verschleißt dort viel mehr durch die offene Bauweise. Eine Kassette der Top-Gruppen kostet einiges mehr als ein Lager von Ceramicspeed.
Abhilfe schaffen könnte man mit einem Gehäuse. Sieht dann aber genauso seltsam aus, wie die Kettenkästen an Holland-Rädern. 😁
 
Sinnfreie Idee, die Abhängigkeit schafft. Da lacht das Unternehmer-Herz.
Eine semihydraulische Bremse gab es schon einmal. Man ging dann zu vollhydraulischer Bauart über. Und das aus gutem Grund.
Für mich liest sich das Patent so; wir konstruieren ein Problem und schaffen auch gleichzeitig eine Lösung dafür.
Ist ungefähr so als würde man Menschen zu Alkoholikern machen, um sie danach in die Entzugsabteilung einer Klinik zu bringen.
Wenn man daran gutes Geld verdient, ist es aus ökonomischer Sicht ein Erfolg.

PS: das Argument der automatischen Belagsnachstellung.... als wenn es das jetzt noch nicht gibt....
Aber jeden Tag stehen mehr Dumme auf.

Interessant wäre eine KI-Bremse mit Kamera und Ultraschall. Die erkennt automatisch Hindernisse und das sogar bei völliger Dunkelheit.
Ein sinnvoller Mehrwert für alle Menschen, die nach Jahrzehnten wieder Fahrrad fahren.
 
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