Andreas P.
Fährt leider immer weniger Rad
Danke für das Teilen deiner wirklich nützlichen Erfahrung. Wirklich hilfreich.
Ich verstehe nur nicht so ganz, warum du die Speichendicke immer weiter reduzierst? Gewichtsersparnis? Der technische Vorteil dadurch erschließt sich mir nicht so ganz (der grundsätzliche technische Vorteil der Vermeidung der Spannungsüberhöhung im Speichenbogen durch reduzierte Durchmesser im mittleren Bereich der Speiche, ist mir bekannt). Vor allem am Randonneur sollten die paar Gramm doch egal sein, oder nicht?
Ich kann das gar nicht rationell erklären.
Bei einem originalen Laufradsatz aus den 50er/60er Jahren habe ich irgendwann mal extrem dünne Speichen entdeckt und habe mich gefragt, warum die das wohl so gemacht haben.
Hinzu kam, dass auch Jan Heine so dünne Speichen wie möglich (und so dicke wie nötig verwendet) und ich mich an irgendwelche früheren Artikel vom berühmten deutschen Leichtbau-Guru der 80er Jahre (der Name fällt mir gerade nicht ein) erinnert habe, in welchen dieser das ebenso angewandt hat.
Ich habe diese Reduzierung der Speichenstärken einfach mal nach und nach ausprobiert und fand, dass nicht nur das Gewicht reduziert wurde, sondern auch die Agilität der Laufräder im Fahrverhalten sich erhöhte und das Fahrverhalten gefühlt "besser" wurde (ich kann dieses "besser" auch nicht anders erklären).
Und gehalten haben die bislang immer.
Probiere es einfach mal selbst aus.
