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Extrem lauter Antrieb (Athena)

@Hansi.Bierdo Ist es bei den äußeren Ritzeln egal, auf welchem Kettenbaltt du fährst?
Falls nur auf dem kleinen KB: trimmen.

@reery7 Wie bist du denn beim Einstellen des Schaltwerks vorgegangen?
Ich habe es von Shimano so "gelernt", dass man die Kette aufs kleinste Ritzel schaltet, dann einen Gang höher schaltet, die Kette bewegt und dann das Einstellschräubchen soweit rausdreht, bis die Kette aufs nächste Ritzel springt und das obere Schaltwerksröllchen präzise unter diesem Ritzel steht.
So habe ich es mit Campa dann auch gemacht - und lag falsch.
Hast du es nach Campa-Anweisung gemacht (5. Ritzel)?

Falls nicht: Ich würde das Schaltwerk außen so einstellen, dass nichts schleift, und dann nach Anweisung einstellen.

(Noch lieber würde ich mir das ja mal selbst anschauen, aber wer sich im Netz trifft, wohnt ja meist real weit auseinander...)
 
Wie bist du denn beim Einstellen des Schaltwerks vorgegangen?
Ich habe es von Shimano so "gelernt", dass man die Kette aufs kleinste Ritzel schaltet, dann einen Gang höher schaltet, die Kette bewegt und dann das Einstellschräubchen soweit rausdreht, bis die Kette aufs nächste Ritzel springt und das obere Schaltwerksröllchen präzise unter diesem Ritzel steht.
So habe ich es mit Campa dann auch gemacht - und lag falsch.
Hast du es nach Campa-Anweisung gemacht (5. Ritzel)?

Danke für den Hinweis. Werde ich mir heute nach der Arbeit vornehmen.

Ich habe es so eingestellt: Seil abgeklemmt, mit der Limit-Schraube das Schaltröllchen unter dem kleinsten Ritzel ausgerichtet (vorne auf großem Kettenblatt) und auch mal die Kurbel gedreht um zu hören was die leiseste Einstellung ist.
Seil drangeklemmt mit leichter Spannung, aufs größte Ritzel und kleines Kettenblatt geschaltet und dort auch die Limitschraube angepasst. Hier schleift die Kette bei mir am oberen Schaltwerkkäfig. Wenn ich die Limit-Schraube drehe und so das Schaltwerk weg von der Kette bewege schleift es nicht mehr, die Kette bleibt aber nicht zuverlässig auf dem größten Ritzel und springt manchmal runter oder schaltet nicht zuverlässig hoch.

Ansich läuft die Schaltung perfekt. Jegliche Veränderung zu Gunsten der Reibung von Kette an Schaltwerkkäfig an der Zugspannung oder Limit-Schrauben lässt das Getriebe lauter werden und unzuverlässiger schalten.
 
@Hansi.Bierdo Ist es bei den äußeren Ritzeln egal, auf welchem Kettenbaltt du fährst?
Falls nur auf dem kleinen KB: trimmen.

Ja, das ist klar. ;)

Es scheppert aber vor allem auf den oberen 3 Ritzeln, wenn ich aufm großen Blatt fahre. Und das ist definitiv die Kette. Man kann sehen, wie sie auf den Zahn des Kettenblatts und des Schaltwerks draufspringt und dabei klackt. Drücke ich mit der Hand so dagegen, dass weniger Schräglauf da ist, wirds sofort leiser. Ich hoffe sehr, dass die Kette da noch bissi toleranter wird. ;)
 
...Ich hoffe sehr, dass die Kette da noch bissi toleranter wird. ;)
Wie kommst Du zu dieser Annahme ?
Da wird durch Zeitablauf gar nichts "toleranter".
Entweder ein mechanisches System funktioniert. Oder es funktioniert nicht.
Im letztgenannten Fall muß man dann eben auf Fehlersuche gehen.
Den ersten Fehler sehe ich antriebsseitig immer darin, Teile verschiedener Hersteller zu kombinieren.
Ich montiere auf Campa-Antriebe immer Campa-Ketten. Und ich lese auch Montageanleitungen und
befolge diese. Ich weiß, das ist total...langweilig. Aber irgendwie scheine ich zu den wenigen zu
gehören, die diese hier beschriebenen Probleme niemals haben.
 
...Und ich lese auch Montageanleitungen und
befolge diese. Ich weiß, das ist total...langweilig. Aber irgendwie scheine ich zu den wenigen zu
gehören, die diese hier beschriebenen Probleme niemals haben.


Ja das merkt man sehr oft z.B. wenn es um das Problem geht einen Shimano 11fach Umwerfer richtig zum Laufen zu bringen. Wie oft wird da über die neue Technik geschimpft das diese nicht gut funktioniert fragt man dann aber ob sie auch genau nach Anleitung vorgegangen sind wird die Frage nur mit einer Gegenfrage mit den Worten " Anleitung für was, mach ich schon immer so was soll das denn bringen" geantwortet.
 
Wie kommst Du zu dieser Annahme ?
Da wird durch Zeitablauf gar nichts "toleranter".
Entweder ein mechanisches System funktioniert. Oder es funktioniert nicht.
Im letztgenannten Fall muß man dann eben auf Fehlersuche gehen.
Den ersten Fehler sehe ich antriebsseitig immer darin, Teile verschiedener Hersteller zu kombinieren.
Ich montiere auf Campa-Antriebe immer Campa-Ketten. Und ich lese auch Montageanleitungen und
befolge diese. Ich weiß, das ist total...langweilig. Aber irgendwie scheine ich zu den wenigen zu
gehören, die diese hier beschriebenen Probleme niemals haben.

Hab ich auch alles gelesen, sogar die Campy videos angeschaut. Das war nämlich nach 30 Jahren RR meine erste Campa. Der Mix hat seinen Grund, aber da will ich gar nicht näher drauf eingehen und auch nicht den Thread hijacken. ;)
 
Dein Vertragshändler vor Ort wird Dir helfen,falls das Tretlagergehäuse asymmetrisch sein sollte....
Kettenlinie!
 
Das Abrieb-Bild an der Schaltung kenne ich, hatte ich am Mtb mit Shimano-Teilen.
Nachdem ich und auch mehrere Mechaniker mehrmals versucht haben, den Käfig nebst Schaltauge wieder gerade zu stellen, ist dann irgendwann das Schaltauge gebrochen, weil dauerhaft zu viel Querzug war. Lohnt sich also nicht.
Lernergebnis für's nächste Mal: wenn's in der Schaltung plötzlich metallisch schleift und auch nach dem Richten des Schaltauges nicht geheilt ist - Schaltung erneuern. Natürlich kann man vorher alle Züge und Einstellungen nachschauen, aber die Chance ist sehr gering. Beim RR wird immer angenommen, weil ja keine Umfaller und grobe Stoßbelastungen sind, daß da nichts kaputt gehen kann. Ist ein Irrtum. Man merkts halt bloß nicht gleich.
 
Ach ja, bei Shimano ist der hörbare Unterschied von einer KMC Kette und einer Wippermann krass. Die KMC rasselt , die Wippermann läuft nahezu geräuschlos. Ansonsten schließe ich mich der allgemeinen Auffassung an das, dass Schaltwerk nen Schaden hat. Aber nur Vermutung.
 
Besorgt dir vom Kumpel ein anderes schaltwerk und schraubt das probehalber mal an.

Irgendeine äußere Einwirkung wird's schon gegeben haben. Musst du ja nicht dabei gewesen sein :cool:

Der Schaltzug wird ja richtig geklemmt sein, Setz ich mal voraus.
 
Ich habe ein ähnliches Problem bei meinem Campa Schaltwerk (Record 2015), das rattert auf den kleinen Ritzeln.
Der Grund dafür ist, dass die Kette nicht gerade auf das Schaltwerk kommt, sondern etwas zu weit aussen. Das hat zur Folge, dass das untere Schaltwerkröllchen bei den schmalen Kettengliedern immer zuerst auf dem Rand aufsetzt und die Kette erst später in Position "rutscht". Wenn ich die Kette rückwärts laufen lasse, ist das Problem weg.
Meine Vermutung ist, dass Campa 11-fach Schaltwerke einfach generell anfällig auf Verwindung sind.
 
Also vielleicht hab ich ja da einen Denkfehler
Aber soll das röllchen nicht die Kette vom Kranz ziehen bzw. raufschieben? Ohne das diese Kette vom röllchen rutsch.
 
Hab nochmal geschaut
Bei mir läuft die Kette nie vom schaltröllchen
Auch nicht wenn ich 3gäng auf einmal schalte ob rauf oder runter groß der klein
Hab allerdings auch ca 15mm platz zwischen rolle und Kassette
 
Also vielleicht hab ich ja da einen Denkfehler
Aber soll das röllchen nicht die Kette vom Kranz ziehen bzw. raufschieben? Ohne das diese Kette vom röllchen rutsch.
Ich meine das untere Röllchen. Die "Zähne" des Röllchens sollten ja eigentlich direkt wenn die Kette auf das Röllchen kommt, in den Raum zwischen der Kette greifen. Bei mir ist es so, dass die "Zähne" des Röllchen bei den engen Gliedern zuerst auf dem Rand der Kette aufsetzen und dann erst rutscht die Kette in den Zwischenraum. Das Röllchen sitzt quasi zu weit aussen. Meine Vermutung ist, dass sich das Schaltwerk leicht verwunden hat. Das Schaltauge ist nämlich gerade.
 
So, ein kleines Feedback von mir.

45 km gefahren mit der neuen Record Kette. Es war schon laut und die Schaltung hat ständig rumgezickt. Diesmal ein Glied länger als beim letzten mal. Macht nicht viel Unterschied und die Kette(nlänge) war von Anfang an nie ein Problem so wie es aussieht.

Zuhause wieder auf den Stand gestellt und versucht die Schaltung perfekt einzustellen. Das war nicht möglich, da er beim Schalten auf die kleineren Ritzel so ab dem 5. nicht vernünftig schaltet. Auf die größeren Ritzel ist es kein Problem. Sobald ich es auf Hochschalten optimiere, will er nicht mehr runterschalten. Das muss am Kabel liegen. Beim Entspannen des Kabels während des Hochschaltvorgangs ist die Schaltwerksfeder zu schwach bzw. der Kabelwiderstand irgendwo oder an jeder Kante zu hoch. Wenn ich leicht am Kabel ziehe und das Kabel per Hebel entspanne, brauche ich noch etwas mehr Kraft um es raus zu ziehen.

Also nochmal von vorn alle Kabel raus. Genau darauf geachtet, keine engen Kurven zu ziehen und hinten am Schaltwerk extra lang gemacht. Das Plastikstück unter dem BB habe ich etwas geölt, das hörte sich auch immer schleifend an, obwohl es gereinigt wurde.

Nun schaltet es besser, aber es schleift dennoch in einigen Gängen am Käfig und wirklich leise bekomme ich es nicht.

Eingestellt habe ich es nun so:
Ohne Kabel Schaltwerk am kleinsten Ritzel ausgerichtet inkl. Kurbel Drehen um es so leise wie möglich zu machen.
Die Einstellschraube für die Kabelspannung am Schaltwerk so weit reingedreht wie es ging (Uhrzeiger). Das Kabel anzegzogen aber locker ans Schaltwerk drangemacht. Dann auf das 5. Ritzel vom kleinsten Ritzel aus geschaltet, bzw. versucht. Die Kette ist am 4. Ritzel geblieben. Nun die Die Kabelspannschraube gegen den Uhrzeiger (links) gedreht bis das Schaltwerk unter dem 5. Ritzel lag und es sich beim Kurbeln leise anhörte. Dann ins größte Ritzel geschaltet und dort auch die Limit-Schraube eingestellt. Ich habe darauf geachtet, dass beide Limit-Schrauben aktiv ins Schaltgeschehen eingreifen und nicht schon die Indizierung der Schaltung vorher greift.

Ich habe im Netz noch von anderen mit 2015er Schaltwerken gelesen, bei denen sich nach 3-5.000 km auch der Käfig verwindet. Da Campagnolo drei Jahre Garantie gibt, werde ich morgen bei denen durchklingeln und sehen was sich da machen lässt.
 
Ich würde die Züge neu machen - es muss möglich sein die Schaltung einzustellen, dass sich die Gänge in beide Richtungen schalten lassen - wenn dass nicht geht, dann ist 100% an den Zügen etwas nicht i.O. Einfach an jedem Punkt die Leichtgängigkeit des Zuges prüfen - Schaltwerk, dann zwischen Schaltwerk und Trettlager, dann zwischen Trettlager und Ergos - irgendwo muss es hacken.
 
@ukrain_devil, die Geschichte mit der schleifenden Kette am Schaltwerkskäfig ( je nach Schaltstellung mal links, oder rechts) hast Du gelesen, oder?

Alle Tips bislang, mal das Schaltwerk zu tauschen,.... wird wohl jetzt was werden.
Also Schaltzüge neu und soweiter war alles schon.
 
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