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Wout Van Aert

Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. Lutschersieg
Von Radsport keine Ahnung und wahrscheinlich selbst auch keine Rennen gefahren.

Es wird zu zweit Ablöse gefahren wenn man sich einig ist, war auch so am Anfang. Sobald einer der beiden anfängt zu attackieren ist es damit vorbei. Warum sollte ich jemand maximal unterstützen der versucht mich aus dem Schuh zu fahren. Und genau das probiert Pogacar immer und so ist es sein Risiko wenn es nicht funktioniert. Nach dem Motto ich probiere es mehrmals und wenn es nicht klappt hast du mich bis zur Ziellinie zu unterstützen ist absoluter Schwachsinn, wenn ich denke ich bin der Stärkere habe ich eben damit die Karte gezogen.
 
"Das Echo in den belgischen Medien auf den heutigen Sieg von Wout van Aert bei Paris-Roubaix 2026 ist schlichtweg überwältigend und hochemotional."

Hier die Übersicht von Google, ich hatte einfach nur nach einer Zusammenfassung aus den belgischen Medien gefragt:

"Nach Jahren des Pechs und der knappen Niederlagen feiern Zeitungen wie Het Laatste Nieuws und Sporza diesen Erfolg als die „ultimative Erlösung“. Hier sind die zentralen Punkte der Berichterstattung:

* Das Ende des Fluchs: Die Medien heben hervor, dass Van Aert nach zahlreichen Rückschlägen (Stürze, Corona, Defekte) endlich sein „Monument“ auf Kopfsteinpflaster gewonnen hat. Es ist der erste belgische Sieg seit Philippe Gilbert 2019.

* Das „Giganten-Duell“: Der Sieg im Sprint gegen Tadej Pogačar im Velodrom wird als historisch eingestuft. Dass er den wohl besten Rundfahrer der Welt im direkten Duell bezwungen hat, steigert den Wert des Sieges in den Augen der Kommentatoren enorm.

* Emotionale Widmung: Besonders gewürdigt wird seine Geste im Ziel, als er den Sieg seinem 2018 verstorbenen Teamkollegen Michael Goolaerts widmete. Dies sorgt für eine sehr respektvolle und tiefe Resonanz in der belgischen Öffentlichkeit.

Kurz gesagt: Belgien liegt seinem Radsport-Helden zu Füßen, da er heute bewiesen hat, dass er die „Hölle des Nordens“ bezwingen kann."
 
Update, Roubaix fehlt ihm nicht mehr. Von den drei Rennen hat er bei Roubaix m.E. die größten Chancen, die anderen beiden werden schwerer zu gewinnen.
Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.
 
Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.
Roubaix habe ich immer für wahrscheinlicher gehalten als Ronde. An den Hellingen hat er in den letzten Jahren einfach konstant Zeit verloren. In Roubaix war auch oft Pech mit dabei, heute eben nicht zu viel.
 
* Emotionale Widmung: Besonders gewürdigt wird seine Geste im Ziel, als er den Sieg seinem 2018 verstorbenen Teamkollegen Michael Goolaerts widmete.
...und genau das unterscheidet ihn mMn von vielen anderen Superstars: Er stellt sich nicht an erste Stelle und feiert nicht sich selbst.

So und jetzt dürfen ihn andere wieder "Lutscher" nennen (ihr seid ja so erbärmlich!)...habe fertig!
 
Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.
Angesichts seines Alters läuft ihm für die WM auch die Zeit weg, denn die nächsten beiden Austragungen - Montreal und Sallanches - dürften topografisch zu schwer für ihn sein. Die Austragung danach in Abu Dhabi wird, nach allem was ich bisher gelesen habe - wohl zu einfach und eher was für Sprinter.
 
Zuletzt bearbeitet:
...und genau das unterscheidet ihn mMn von vielen anderen Superstars: Er stellt sich nicht an erste Stelle und feiert nicht sich selbst.

So und jetzt dürfen ihn andere wieder "Lutscher" nennen (ihr seid ja so erbärmlich!)...habe fertig!
Was hat denn sein sehr wertschätzendes und sympathisches Verhalten nach dem Rennen mit seiner Fahrweise während des Rennens zu tun? Bzw.: Darf man die Fahrweise nicht schlecht finden (egal ob "berechtigt" oder nicht), nur weil er grundsätzlich ein großer Champion ist?
 
Pogacar ist der neue Kanibale. Das macht ihn aus, deshalb ist Radsport auch in vielerlei Hinsicht wieder spanender geworden, als vor etwa einem Jahrzehnt. Wenn man aber so fährt, dann fährt halt auch keiner bedingungslos mit einem. Wie sagte es Voigt so schön: "Man füttert nicht den Wolf, der einen fressen will."

Zu van Aert: der ist ein grandioser Fahrer. Wer allen Ernstes glaubt, Yates hätte ohne ihn den Giro gewinnen können... Und der Sieg in Paris letztes Jahr bei der TdF - auch grandios.

Heute hatte er 2 Defekte, musste beide Male die Lücke selbst schließen, ist dabei ruhig geblieben, hat keine Dinge auf Biegen und Brechen gemacht und daher am Ende gegen einen Mann, der nun wirklich auch sprinten kann, gewonnen. Vorher haben beide versucht, den anderen abzuschütteln - van Aert hatte aber, eben auch wegen besser Beherrschung der Maschine, immer wieder das Händchen, in der besseren Position zu fahren. Das hat nichts mit Lutschen, sondern viel mit Können zu tun.

Dass Pogacar - den ich sehr schätze und der dem Sport gut tut - am Ende nicht gewinnt, hat auch damit zu tun, dass er eben nicht in den Situationen, in denen er Pech hatte, so cool geblieben ist. Und das galt heute auch - leider - für MvdP. Beide machen dumme Dinge (Shimano-Rad? Rad mit falschem Schuhsystem fahren wollen?), die einem jede Menge Körner (und bei MvdP auch Zeit) kosten.

Der heutige Sieg war einer der größten, die P-R gesehen hat. Schnellstes Rennen, obwohl Sieger und Platzierte alle mit mind. einem, die meisten mit zwei Schäden zurecht kommen mussten, Sieg im Sprint nach fast 100 Kilometern Hetzjagd einer eben auch richtig starken Gruppe (bei der übrigens auch zu viele zu sehr auf die Karte "MvdP bringt uns ran, danach übersprinte ich ihn" gesetzt haben). Das einzige, was "fehlte" war mieses Wetter, aber darauf habe ich gerne verzichtet, denn natürlich war dadurch die Stimmung unvergleichlich besser.
 
Was hat denn sein sehr wertschätzendes und sympathisches Verhalten nach dem Rennen mit seiner Fahrweise während des Rennens zu tun? Bzw.: Darf man die Fahrweise nicht schlecht finden (egal ob "berechtigt" oder nicht), nur weil er grundsätzlich ein großer Champion ist?

Kann man, wenn man Windschattenfahren nicht mag, nicht einfach Triathlon und Zeitfahren schauen, statt die Welt mit unangemessenen Moraldiskussionen zu nerven?
 
Kann man, wenn man Windschattenfahren nicht mag, nicht einfach Triathlon und Zeitfahren schauen, statt die Welt mit unangemessenen Moraldiskussionen zu nerven?
Sehe ich genauso (auch, wenn ich es sachlicher formuliert hätte), hat aber mit meinem Punkt nichts (bzw. nur sehr mittelbar) zu tun.

Mein Punkt ist:

Es gibt doch die objektive Ebene: Toller Sieg und taktisch top herausgefahren. Dazu meine herzliche Gratulation.

Es gab dann sehr viele sehr positiv emotionale Posts. Im Forum sollte aber die gegenläufige Emotionalität (ich habe mich nicht für ihn gefreut) doch auch zulässig sein, ohne drauf zu hauen. Genauso wie einige van Aert fast schon gottartig gehuldigt haben, womit ich überhaupt kein Problem habe, kann man dann aber eine gegenläufige Überspitzung ("Lutscher") nicht runter machen. Das wäre dann mit zweierlei Maß gemessen.

Edit: Tippfehler
 
Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. Lutschersieg
Was für ein Schwachsinn, so wenig Sachverstand in so wenigen Worten!

Geilstes Roubaix seit langem, verdienter Sieger und einfach geniales Rennen. Und schön, dass Pogacar nächstes Jahr wieder Roubaix fahren muss.
 
Sehe ich genauso (auch, wenn ich es sachlicher formuliert hätte), hat aber mit meinem Punkt nichts (bzw. nur sehr mittelbar) zu tun.

Mein Punkt ist:

Es gibt doch die objektive Ebene: Toller Sieg und taktisch top herausgefahren. Dazu meine herzliche Gratulation.

Es gab dann sehr viele sehr positiv emotionale Posts. Im Forum sollte aber die gegenläufige Emotionalität (ich habe mich nicht für ihn gefreut) doch auch zulässig sein, ohne drauf zu hauen. Genauso wie einige van Aert fast schon gottartig gehuldigt haben, womit ich überhaupt kein Problem habe, kann man dann aber eine gegenläufige Überspitzung ("Lutscher") nicht runter machen. Das wäre dann mit zweierlei Maß gemessen.

Edit: Tippfehler
Kann man, hat aber dann mit sportlicher Ethik nichts mehr zutun, wenn man dem Sieger, diesen Triumph durch die Art Beschreibung missgönnt…
 
Das Echo in den belgischen Medien auf den heutigen Sieg von Wout van Aert bei Paris-Roubaix 2026 ist schlichtweg überwältigend und hochemotional.

Nach Jahren des Pechs und der knappen Niederlagen feiern Zeitungen wie Het Laatste Nieuws und Sporza diesen Erfolg als die „ultimative Erlösung“. Hier sind die zentralen Punkte der Berichterstattung:

* Das Ende des Fluchs: Die Medien heben hervor, dass Van Aert nach zahlreichen Rückschlägen (Stürze, Corona, Defekte) endlich sein „Monument“ auf Kopfsteinpflaster gewonnen hat. Es ist der erste belgische Sieg seit Philippe Gilbert 2019.

* Das „Giganten-Duell“: Der Sieg im Sprint gegen Tadej Pogačar im Velodrom wird als historisch eingestuft. Dass er den wohl besten Rundfahrer der Welt im direkten Duell bezwungen hat, steigert den Wert des Sieges in den Augen der Kommentatoren enorm.

* Emotionale Widmung: Besonders gewürdigt wird seine Geste im Ziel, als er den Sieg seinem 2018 verstorbenen Teamkollegen Michael Goolaerts widmete. Dies sorgt für eine sehr respektvolle und tiefe Resonanz in der belgischen Öffentlichkeit.

Kurz gesagt: Belgien liegt seinem Radsport-Helden zu Füßen, da er heute bewiesen hat, dass er die „Hölle des Nordens“ bezwingen kann.
...vor allem wenn man bedenkt, dass er auch Familie hat. Und sicher nicht oft zu Hause ist, sondern auf dem RR, bei Rennen oder im Trainingslager weilt. Hinzu kommen die Verletzungen und Rückschläge, viele zweite Plätze. Dann so Paris-Roubaix zu gewinnen. Das nötigt allen höchsten Respekt ab! Hut ab! Chapeau!
 
Zuletzt bearbeitet:
Pogacar ist der neue Kanibale. Das macht ihn aus, deshalb ist Radsport auch in vielerlei Hinsicht wieder spanender geworden, als vor etwa einem Jahrzehnt. Wenn man aber so fährt, dann fährt halt auch keiner bedingungslos mit einem. Wie sagte es Voigt so schön: "Man füttert nicht den Wolf, der einen fressen will."

Zu van Aert: der ist ein grandioser Fahrer. Wer allen Ernstes glaubt, Yates hätte ohne ihn den Giro gewinnen können... Und der Sieg in Paris letztes Jahr bei der TdF - auch grandios.

Heute hatte er 2 Defekte, musste beide Male die Lücke selbst schließen, ist dabei ruhig geblieben, hat keine Dinge auf Biegen und Brechen gemacht und daher am Ende gegen einen Mann, der nun wirklich auch sprinten kann, gewonnen. Vorher haben beide versucht, den anderen abzuschütteln - van Aert hatte aber, eben auch wegen besser Beherrschung der Maschine, immer wieder das Händchen, in der besseren Position zu fahren. Das hat nichts mit Lutschen, sondern viel mit Können zu tun.

Dass Pogacar - den ich sehr schätze und der dem Sport gut tut - am Ende nicht gewinnt, hat auch damit zu tun, dass er eben nicht in den Situationen, in denen er Pech hatte, so cool geblieben ist. Und das galt heute auch - leider - für MvdP. Beide machen dumme Dinge (Shimano-Rad? Rad mit falschem Schuhsystem fahren wollen?), die einem jede Menge Körner (und bei MvdP auch Zeit) kosten.

Der heutige Sieg war einer der größten, die P-R gesehen hat. Schnellstes Rennen, obwohl Sieger und Platzierte alle mit mind. einem, die meisten mit zwei Schäden zurecht kommen mussten, Sieg im Sprint nach fast 100 Kilometern Hetzjagd einer eben auch richtig starken Gruppe (bei der übrigens auch zu viele zu sehr auf die Karte "MvdP bringt uns ran, danach übersprinte ich ihn" gesetzt haben). Das einzige, was "fehlte" war mieses Wetter, aber darauf habe ich gerne verzichtet, denn natürlich war dadurch die Stimmung unvergleichlich besser.
Ja ich behaupte natürlich. Ja Van Aert hat Yates 15 km lang unterstützt, davon gut die Hälfte bergab, aber die haben halt nie auch nur annähernd 4 Minuten Vorsprung ausgemacht. Die eine oder andere sekunde aber sicher.

Das macht einfachcdiese überragende leistung von yates so klein. Diesen deutlichen gesamtsieg Van Aert zuzuschreiben
 
Genauso wie einige van Aert fast schon gottartig gehuldigt haben, womit ich überhaupt kein Problem habe, kann man dann aber eine gegenläufige Überspitzung ("Lutscher") nicht runter machen. Das wäre dann mit zweierlei Maß gemessen.

Edit: Tippfehler
Geht's noch? Sich für jemanden freuen und selbst wenn das überschwenglich ist, legitimiert nicht zu beleidigen und Lutscher ist eine Beleidigung! Das hat mit zweierlei Maß absolut nichts zu tun.
 
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