Van San
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Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. LutschersiegTaktisch klug!
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Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. LutschersiegTaktisch klug!
Zwei Defekte.Diesmal kein Pech für WvA.
Endlich!
This. Is. Cycling.Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. Lutschersieg
Sind lutschersiege nicht immer taktisch klug?Bitte?
Taktisch klug!
Von Radsport keine Ahnung und wahrscheinlich selbst auch keine Rennen gefahren.Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. Lutschersieg
Update, Roubaix fehlt ihm nicht mehr. Von den drei Rennen hat er bei Roubaix m.E. die größten Chancen, die anderen beiden werden schwerer zu gewinnen.Ja:
Flandernrundfahrt
Paris-Roubaix
Straßenweltmeister
Das Potenzial ist oder war für alle drei Rennen da, umsetzen konnte er es bisher nicht.
Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.Update, Roubaix fehlt ihm nicht mehr. Von den drei Rennen hat er bei Roubaix m.E. die größten Chancen, die anderen beiden werden schwerer zu gewinnen.
Roubaix habe ich immer für wahrscheinlicher gehalten als Ronde. An den Hellingen hat er in den letzten Jahren einfach konstant Zeit verloren. In Roubaix war auch oft Pech mit dabei, heute eben nicht zu viel.Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.
...und genau das unterscheidet ihn mMn von vielen anderen Superstars: Er stellt sich nicht an erste Stelle und feiert nicht sich selbst.* Emotionale Widmung: Besonders gewürdigt wird seine Geste im Ziel, als er den Sieg seinem 2018 verstorbenen Teamkollegen Michael Goolaerts widmete.
Angesichts seines Alters läuft ihm für die WM auch die Zeit weg, denn die nächsten beiden Austragungen - Montreal und Sallanches - dürften topografisch zu schwer für ihn sein. Die Austragung danach in Abu Dhabi wird, nach allem was ich bisher gelesen habe - wohl zu einfach und eher was für Sprinter.Immerhin war er schon bei WM und der Ronde Zweiter, aber ja, ich erwarte nicht, daß er eines der beiden Rennen noch gewinnt - habe das aber das aber auch über PR gedacht.
Was hat denn sein sehr wertschätzendes und sympathisches Verhalten nach dem Rennen mit seiner Fahrweise während des Rennens zu tun? Bzw.: Darf man die Fahrweise nicht schlecht finden (egal ob "berechtigt" oder nicht), nur weil er grundsätzlich ein großer Champion ist?...und genau das unterscheidet ihn mMn von vielen anderen Superstars: Er stellt sich nicht an erste Stelle und feiert nicht sich selbst.
So und jetzt dürfen ihn andere wieder "Lutscher" nennen (ihr seid ja so erbärmlich!)...habe fertig!
Was hat denn sein sehr wertschätzendes und sympathisches Verhalten nach dem Rennen mit seiner Fahrweise während des Rennens zu tun? Bzw.: Darf man die Fahrweise nicht schlecht finden (egal ob "berechtigt" oder nicht), nur weil er grundsätzlich ein großer Champion ist?
Sehe ich genauso (auch, wenn ich es sachlicher formuliert hätte), hat aber mit meinem Punkt nichts (bzw. nur sehr mittelbar) zu tun.Kann man, wenn man Windschattenfahren nicht mag, nicht einfach Triathlon und Zeitfahren schauen, statt die Welt mit unangemessenen Moraldiskussionen zu nerven?
Was für ein Schwachsinn, so wenig Sachverstand in so wenigen Worten!Eher wie abschreiben... aber für das Ergebnis sich feiern lassen. Lutschersieg
Kann man, hat aber dann mit sportlicher Ethik nichts mehr zutun, wenn man dem Sieger, diesen Triumph durch die Art Beschreibung missgönnt…Sehe ich genauso (auch, wenn ich es sachlicher formuliert hätte), hat aber mit meinem Punkt nichts (bzw. nur sehr mittelbar) zu tun.
Mein Punkt ist:
Es gibt doch die objektive Ebene: Toller Sieg und taktisch top herausgefahren. Dazu meine herzliche Gratulation.
Es gab dann sehr viele sehr positiv emotionale Posts. Im Forum sollte aber die gegenläufige Emotionalität (ich habe mich nicht für ihn gefreut) doch auch zulässig sein, ohne drauf zu hauen. Genauso wie einige van Aert fast schon gottartig gehuldigt haben, womit ich überhaupt kein Problem habe, kann man dann aber eine gegenläufige Überspitzung ("Lutscher") nicht runter machen. Das wäre dann mit zweierlei Maß gemessen.
Edit: Tippfehler
...vor allem wenn man bedenkt, dass er auch Familie hat. Und sicher nicht oft zu Hause ist, sondern auf dem RR, bei Rennen oder im Trainingslager weilt. Hinzu kommen die Verletzungen und Rückschläge, viele zweite Plätze. Dann so Paris-Roubaix zu gewinnen. Das nötigt allen höchsten Respekt ab! Hut ab! Chapeau!Das Echo in den belgischen Medien auf den heutigen Sieg von Wout van Aert bei Paris-Roubaix 2026 ist schlichtweg überwältigend und hochemotional.
Nach Jahren des Pechs und der knappen Niederlagen feiern Zeitungen wie Het Laatste Nieuws und Sporza diesen Erfolg als die „ultimative Erlösung“. Hier sind die zentralen Punkte der Berichterstattung:
* Das Ende des Fluchs: Die Medien heben hervor, dass Van Aert nach zahlreichen Rückschlägen (Stürze, Corona, Defekte) endlich sein „Monument“ auf Kopfsteinpflaster gewonnen hat. Es ist der erste belgische Sieg seit Philippe Gilbert 2019.
* Das „Giganten-Duell“: Der Sieg im Sprint gegen Tadej Pogačar im Velodrom wird als historisch eingestuft. Dass er den wohl besten Rundfahrer der Welt im direkten Duell bezwungen hat, steigert den Wert des Sieges in den Augen der Kommentatoren enorm.
* Emotionale Widmung: Besonders gewürdigt wird seine Geste im Ziel, als er den Sieg seinem 2018 verstorbenen Teamkollegen Michael Goolaerts widmete. Dies sorgt für eine sehr respektvolle und tiefe Resonanz in der belgischen Öffentlichkeit.
Kurz gesagt: Belgien liegt seinem Radsport-Helden zu Füßen, da er heute bewiesen hat, dass er die „Hölle des Nordens“ bezwingen kann.
Ja ich behaupte natürlich. Ja Van Aert hat Yates 15 km lang unterstützt, davon gut die Hälfte bergab, aber die haben halt nie auch nur annähernd 4 Minuten Vorsprung ausgemacht. Die eine oder andere sekunde aber sicher.Pogacar ist der neue Kanibale. Das macht ihn aus, deshalb ist Radsport auch in vielerlei Hinsicht wieder spanender geworden, als vor etwa einem Jahrzehnt. Wenn man aber so fährt, dann fährt halt auch keiner bedingungslos mit einem. Wie sagte es Voigt so schön: "Man füttert nicht den Wolf, der einen fressen will."
Zu van Aert: der ist ein grandioser Fahrer. Wer allen Ernstes glaubt, Yates hätte ohne ihn den Giro gewinnen können... Und der Sieg in Paris letztes Jahr bei der TdF - auch grandios.
Heute hatte er 2 Defekte, musste beide Male die Lücke selbst schließen, ist dabei ruhig geblieben, hat keine Dinge auf Biegen und Brechen gemacht und daher am Ende gegen einen Mann, der nun wirklich auch sprinten kann, gewonnen. Vorher haben beide versucht, den anderen abzuschütteln - van Aert hatte aber, eben auch wegen besser Beherrschung der Maschine, immer wieder das Händchen, in der besseren Position zu fahren. Das hat nichts mit Lutschen, sondern viel mit Können zu tun.
Dass Pogacar - den ich sehr schätze und der dem Sport gut tut - am Ende nicht gewinnt, hat auch damit zu tun, dass er eben nicht in den Situationen, in denen er Pech hatte, so cool geblieben ist. Und das galt heute auch - leider - für MvdP. Beide machen dumme Dinge (Shimano-Rad? Rad mit falschem Schuhsystem fahren wollen?), die einem jede Menge Körner (und bei MvdP auch Zeit) kosten.
Der heutige Sieg war einer der größten, die P-R gesehen hat. Schnellstes Rennen, obwohl Sieger und Platzierte alle mit mind. einem, die meisten mit zwei Schäden zurecht kommen mussten, Sieg im Sprint nach fast 100 Kilometern Hetzjagd einer eben auch richtig starken Gruppe (bei der übrigens auch zu viele zu sehr auf die Karte "MvdP bringt uns ran, danach übersprinte ich ihn" gesetzt haben). Das einzige, was "fehlte" war mieses Wetter, aber darauf habe ich gerne verzichtet, denn natürlich war dadurch die Stimmung unvergleichlich besser.
Geht's noch? Sich für jemanden freuen und selbst wenn das überschwenglich ist, legitimiert nicht zu beleidigen und Lutscher ist eine Beleidigung! Das hat mit zweierlei Maß absolut nichts zu tun.Genauso wie einige van Aert fast schon gottartig gehuldigt haben, womit ich überhaupt kein Problem habe, kann man dann aber eine gegenläufige Überspitzung ("Lutscher") nicht runter machen. Das wäre dann mit zweierlei Maß gemessen.
Edit: Tippfehler