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Wireless Bremsen ?

Wurde nur kurz im Video erwähnt, ist aber entscheidend: 1. Shimano hat ebenfalls eine Funk-Bremse zum Patent angemeldet. 2. Auch bei SRAM ist es nur eine Patentanmeldung!

Doch, zB BMW nutzt Brake by Wire
Danke für den Hinweis. Allerdings hat dieses System eine hydraulische Rückfallebene, sprich es gibt weiterhin Hydraulikleitungen. Würde also beim Fahrrad kein Problem lösen, ein Tausch des Steuerlagers erfordert weiterhin das Kürzen/Tauschen der Leitungen.
 
Wäre mir nicht bekannt das "mehr und mehr Leute von ihrer Disc genervt" sind. Das ist für die meisten Leute die ich kenne ein Segen. Ja, mehr Wartungsaufwand, ja, macht regelmäßig Geräusche. Aber: bremst immer mit fast gleichbleibender Dosierung bzw. ist mit viel weniger Kraft zu bedienen als eine FB.
Ruf mal bei Rose an und frag mal was ein Steuersatzwechsel kostet.. und wie lange es dauert im Frühjahr/Sommer... Have fun.
Dazu Wartungsaufwand und Geräusche, btw. wer mit einer Ultegra Felgembremse nicht zurecht kommt, hat auf dem Rennrad nichts verloren, bzw dann muss man es lernen zu bremsen und zu steuern.
Aber ich will keine Diskussion zu Disc aufmachen, jeder soll das fahren was er möchte.

Die Frage ist, wenn so ein wireless System mal ausfällt, ob man sich dann weiterhelfen kann. Denn was hat man in der Regel dabei? Handy und kleines Multitool. Manche ja nicht mehr mal das.
Mir fehlt da gerade die Fantasie, wie man das lösen soll. Wir schaffen uns gerade im Radsport künstlich Probleme, die gar nicht notwendig sind und einen signifikaten Teil der Fahrer überfordern.

Ich denke ich kann das auch ganz gut beurteilen, da ich im Sommer einen Einsteigertreff mit 40-70 Fahrern leite, die mehr oder weniger qualifiziert sind und dort die Räder auch kontrolliere.
 
Allerdings hat dieses System eine hydraulische Rückfallebene, sprich es gibt weiterhin Hydraulikleitungen.
Beim Fahrrad hab ich die Rückfallebene einer zweiten unabhängigen Bremse.
Meiner Meinung nach ist das eine positive Entwicklung, da mit elektronischen Antrieben und Software ziemlich alles möglich ist. So ist es beispielsweise kein Problem, die Bremsklötze etwas weiter zurückzustellen um schleifende Bremsbeläge zu verhindern. Auch wäre denkbar, dass sich die Bremse automatisch kalibriert und somit die Ausrichtung der Bremsen nicht mehr notwendig ist.
Ich verstehe die Angst vor der Eletronik nicht. Halbleiter und Schrittmotoren sind nahezu verschleißfrei und der Produktionsprozess ist absolut kontrollierbar. Bin selbst in der Branche tätig und die Anzahl fehlerhafter Baugruppen ist bei anständig entwickelten Geräten nahezu bei Null. Bei billigen Massenprodukten wird halt überall gespart und das sieht man dann auch an der Qualität.
Ob man Elektronik unbedingt braucht, ist eine andere Frage. Ich habe mich im privaten bewusst gegen TV, Handy usw. entschieden, bin aber bei meinem Alltagsrad absolut begeistert von einer elektronischen Schaltung. Die funktioniert seit vielen Tausend Kilometern bei Wind und Wetter absolut problemlos. Da ist der Wartungsaufwand bei meinen mechanischen deutlich höher.
 
Die funktioniert seit vielen Tausend Kilometern bei Wind und Wetter absolut problemlos. Da ist der Wartungsaufwand bei meinen mechanischen deutlich höher.
Dann frag ich mich, was du bei einer mechanischen so viel warten musst?

Bei der elektr. muss man zumindest regelmäßig den/die Akku(s) laden.
Da kommen dann die Akkus der Bremse noch dazu.
 
Beim Fahrrad hab ich die Rückfallebene einer zweiten unabhängigen Bremse.
Brake by wire hätte ich auch weniger Bedenken, Thema ist aber wireless - da hast du weit mehr Einflussfaktoren. Rückfallebene nur bedingt und bei getrennten Steuerinheiten, bei einer Bergabfahrt mit Ausfall Vorderbremse hilft mir die hintere sehr wenig, deto bei Vollbremsungen auf der Gerade.
 
Mir fehlt da gerade die Fantasie, wie man das lösen soll. Wir schaffen uns gerade im Radsport künstlich Probleme, die gar nicht notwendig sind und einen signifikaten Teil der Fahrer überfordern.

Ich denke ich kann das auch ganz gut beurteilen, da ich im Sommer einen Einsteigertreff mit 40-70 Fahrern leite, die mehr oder weniger qualifiziert sind und dort die Räder auch kontrolliere.
Ich find' das auch lustig - überfordert beim richtigen Anziehen von Schrauben, überfordert bei der Reifenmontage, überfordert beim Entlüften von Bremsen, das Einstellen einer elektronischen Schaltung muss der Fachhändler machen, aber dann nach wireless Bremsen rufen.....
 
sinnvoll wäre so ein system nur mit entsprechendem monatlichem lizensierungssystem. für nur 4.99 monatlich dosierbarkeit in 35 inkrementellen stufen, im basis-paket ohne monatliche abgabe nur 5 stufen.

Für 500€ kannst du das dann aber auch dauerhaft freischalten. - Natürlich nur für den hinterlegten Benutzer.
 
Für 500€ kannst du das dann aber auch dauerhaft freischalten. - Natürlich nur für den hinterlegten Benutzer.
Kann's kaum erwarten dass das System 50m vor der Kurve beschließt dass heute mal wieder ein refresh der Zweifaktorauthentifizierung fällig ist ;)

(und trotzdem bleibt Funk auf "best effort kooperativen" Frequenzen das Totschlagargument Nummer eins)
 
Ich verstehe die Angst vor der Eletronik nicht.

Ich würde es eher Skepsis nennen. Und diese Skepsis ist auch begründet, wenn man Elektronik an einem Fahrzeug->Rennrad montiert und dieses dann im Winter von Salz und Wasser beschießen lässt.
... und vielleicht so ein Rennrad 10-20-30 Jahre und länger nutzt.

Mechnisch Teile kann man ersetzen, zT habe ich Freunde, die können mir so ein Teil an der Drehbank nachbauen.
Bei Software, Kabeln und Chips ist das ja durchaus etwas anderes.
 
Wenn, dann ordentlich - cloud basiert und am besten mit ai automatisch den optimalen bremspunkt erwischen.
 
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