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Wasser auf Tour alle, lasst Ihr das Rad vor der Tanke stehen?

Ich sage mir immer, die Tanke ist der letzte Ort, den Fahrraddiebe aufsuchen, das ist Autofahrergebiet, da interessiert sich niemand für Fahrräder. Ich sicher mein Rad (beim Bikepacking) an der Tanke mit einem Hiplok Z Lok Combo und habe einen GPS Tracker am Rad. Außerdem hat fast jede Tanke eine große Fensterfront und man kann sein Rad eigentlich immer im Blick haben. Und dann gibt es noch unzählige Überwachungskameras. Das schreckt sicher schon einige potentielle Fahrraddiebe ab. Ich bevorzuge aber auch eher Friedhofswasser, deswegen bin ich noch Kirchensteuerzahler.
 

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Re: Wasser auf Tour alle, lasst Ihr das Rad vor der Tanke stehen?
Ich sage mir immer, die Tanke ist der letzte Ort, den Fahrraddiebe aufsuchen, das ist Autofahrergebiet, da interessiert sich niemand für Fahrräder. Ich sicher mein Rad (beim Bikepacking) an der Tanke mit einem Hiplok Z Lok Combo und habe einen GPS Tracker am Rad. Außerdem hat fast jede Tanke eine große Fensterfront und man kann sein Rad eigentlich immer im Blick haben. Und dann gibt es noch unzählige Überwachungskameras. Das schreckt sicher schon einige potentielle Fahrraddiebe ab. Ich bevorzuge aber auch eher Friedhofswasser, deswegen bin ich noch Kirchensteuerzahler.
Bin ich seit paar Monaten nicht mehr, für die Summe die ich mir jetzt monatlich spare könnte ich bei jeder Ausfahrt Getränke per Lieferando an meinen Standort schicken lassen ... mhhhhh....
 
Bin ich seit paar Monaten nicht mehr, für die Summe die ich mir jetzt monatlich spare könnte ich bei jeder Ausfahrt Getränke per Lieferando an meinen Standort schicken lassen ... mhhhhh....

Gute Idee.

Und eigentlich könnten die einem mit ja auch gleich die ganze Runde mit ihrem Rad hinterher fahren. ;)
 
Hmmm. Ich kann das jetzt noch nicht abschließend be-/verurteilen, aber auf Anhieb finde ich das wesentlich schlimmer als bei Hitze kurz Wasser zu holen. Wenn der Schlauch irgendwo versteckt in der Ecke ist: okay. Das ganze aber trotz eigenem Garten zu machen käme mir nicht in den Sinn.
Ein Bild gegen das Kopfkino. Ich bin für das Foto extra ein paar Schritte zurück gegangen. Schau selbst. Dort, wo mein Rad steht, dort ist der Hahn mit dem Schlauch.
20250507_190049_resized.jpg
 
Ich muss das jetzt mal nachfragen: wie schafft man das?
Gravel mit Touren so um die 100-150 km. Da fließen im Hochsommer und wenn die Sonne richtig knallt vier, fünf Liter Flüssigkeit durch. Weniger wäre auf jeden Fall gefährlich.
Ich habe irgendwann mal eine gewisse Zeit dokumentiert, was ich an Wasser auf meinen Fahrten verbrauche, habe davon einen Mittelwert gebildet und noch einmal 10% Reserve hinzugegeben. Mit den so ermittelten Mengen komme ich seitdem sehr gut zurecht.

Wenn ich Langstrecke im Sommer fahre, fahre ich zwischen halb drei und vier Uhr nachts los. So kann ich nicht nur die ersten 100 km meist relativ unterbrechungsfrei zügig durchfahren, sondern bin schon fast wieder zuhause, wenn die große Hitze kommt.
 
Ich lass mein Rädchen schon mal für Minuten unbeaufsichtigt stehen, bin allerdings sehr ländlich unterwegs.

Vor Jahren im Olydorf in Minga (Olympisches Dorf in München) hatte Töchterchen den Schlüssel fürs Rafschloss für die Stadtschlampe verschlampert (verloren). Sonntag morgen gegen elf Uhr mit dem Bolzenschneider das Schloss abgezwickt, hat keinen der Passanten interessiert……
 
Über Ruhestörung am Friedhof hab ich tatsächlich noch nie nachgedacht. Vielleicht weil ich immer Ballerinas dabei habe.
 
Klar, gegen Profis mit Seitenschneider helfen die ABUS Schlösser nichts. Aber gegen Gelegenheitsdiebe.
Ich war 2x Zeuge einer dreisten Diebstahlaktion und lasse seither mein Radl unabgeschlossen nie mehr ausser Sichtweite bzw. nutze IMMER ein kleines Seilschloss.
Einmal war das ganz oben auf einer Alm, wo vor dem Biergarten unzählige MTBs rumstanden. Da gab es auf einmal große Aufregung und ein älterer Herr war ganz ausser sich, dass an der Stelle, wo vorher sein S-Works Stumpjumper stand, nun ein McKenzie Hill aus'm LIDL lehnte. Keiner hat was gesehen, eben weil keiner hingesehen hatte.
Und das zweite mal vor einem vollbelebten Radlcafé in Oberbayern, wo ein Cannondale Synapse durch ein Prophete aus'm ALDI getauscht wurde. Der Ärger war groß. Niemand hat was bemerkt. So schnell passierts.
Seither habe ich in der Satteltasche immer ein kleines ABUS Seilschloss dabei.
"Better safe than sorry!" ☝️🧐

P.S. Trinkwasser kaufe ich immer an der Eisdiele. "2 Kugeln leckeres Frucht-Eis (entspricht einem Gel) , und bitte hier die Flasche einmal auffüllen.

 
Zuletzt bearbeitet:
ich nutze da gerne auch Eisdielen, die haben in der Regel eine nach draußen gerichtete Theke, wenn ich von dort aus frage, muss ich mein Rad nicht eine Sekunde aus den Augen lassen. Und das Wasser ist mutmaßlich sauberer als das an der Tanke (habe da einmal schlechte Erfahrungen gemacht). Und Eisdielen gibt es auch in fast jedem etwas größeren Ort.
 
Ich habe im Lenker einen bikefinder montiert. Über das smartphone kann man einen Bewegungsmodus aktivieren, der sofort Alarm gibt, wenn das Radl bewegt wird. Zusätzlich nutze ich ein Drahtzahlenschloss von pacsafe (ähnlich Abus).

Friedhofswasser kommt mir nicht mehr in die Pulle, seitdem ich einmal übelste Bauchkrämpfe hatte.
 
Ich muss das jetzt mal nachfragen: wie schafft man das?
Gravel mit Touren so um die 100-150 km. Da fließen im Hochsommer und wenn die Sonne richtig knallt vier, fünf Liter Flüssigkeit durch. Weniger wäre auf jeden Fall gefährlich.
Das ist sehr individuell. Ich z.B. brauche selbst im Hochsommer nicht mehr als 2 große 1l-Flaschen bei einer schweißtreibenden 5h Tour. Da hilft mir mein hoher Körperfettanteil, sprich die Wampe 😂 Durst habe ich in den ersten 2h einer Tour überhaupt nicht. Ist man allerdings sehr mager, braucht man logischerweise mehr Flüssigkeitszufuhr und bis zur Urinkristallisation sollte man die Trinksparsamkeit nicht treiben.
 
Klar, gegen Profis mit Seitenschneider helfen die ABUS Schlösser nichts. Aber gegen Gelegenheitsdiebe.
Ich war 2x Zeuge einer dreisten Diebstahlaktion und lasse seither mein Radl unabgeschlossen nie mehr ausser Sichtweite bzw. nutze IMMER ein kleines Seilschloss.
Einmal war das ganz oben auf einer Alm, wo vor dem Biergarten unzählige MTBs rumstanden. Da gab es auf einmal große Aufregung und ein älterer Herr war ganz ausser sich, dass an der Stelle, wo vorher sein S-Works Stumpjumper stand, nun ein McKenzie Hill aus'm LIDL lehnte. Keiner hat was gesehen, eben weil keiner hingesehen hatte.
Und das zweite mal vor einem vollbelebten Radlcafé in Oberbayern, wo ein Cannondale Synapse durch ein Prophete aus'm ALDI getauscht wurde. Der Ärger war groß. Niemand hat was bemerkt. So schnell passierts.
Seither habe ich in der Satteltasche immer ein kleines ABUS Seilschloss dabei.
"Better safe than sorry!" ☝️🧐

P.S. Trinkwasser kaufe ich immer an der Eisdiele. "2 Kugeln leckeres Frucht-Eis (entspricht einem Gel) , und bitte hier die Flasche einmal auffüllen.

Man lernt: Bayern ist nicht die heile Welt und McKenzie und Prophete sind diebstahlsicher.
 
ich finds schön wie hier erfahrungen von (meines erachtens nach) gut einsehbaren tankstellen/ähnlichen wasserquellen mit massenansammlungen wie ner hütte wo 50 e-mopeds davor stehen und die sportler bei 3 bier kein interesse am standort ihres rads haben verglichen werden. dass eine variante vermutlich mehr potential für einseitig vereinbarten materialtausch hat sollte einleuchten. sogar auf der alm in bayern, wo die welt noch in ordnung (weiß, männlich) ist.
 
Und hatt da Jemand eingegriffen. Hier wird ja behauptet, dass an einer belebten Stelle die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Diebstahl verhindert nicht klein ist.
Nö. Keiner hat's bemerkt oder gesehen. Die MTBs waren in Massen an den Holzplanken angelehnt und die Leute im Biergarten nebenan. Keiner merkt, wenn einer unauffällig das Radl tauscht und hinter dem Haus auf einem Trail bergab verschwindet.
Vor allem kommen und gehen da ständig Leute, da verliert man eh sofort die Übersicht, wer mit welchem Radl kam und dann davonfuhr. Ich denke, die €14,- für ein kleines 50 Gramm ABUS sind es wert, das €14.000 S-Works am Holzpfosten zu sichern.
 
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