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Was ist eigentlich aus Flite Deck geworden?

Wenn die beiden Gründer nun getrennt sind, stellt sich erst recht die Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass das Produkt jemals erscheint.
 
Ein kleines Gedankenspiel - angenommen, es würde irgendwann ein Insolvenz-Antrag gestellt, aus welchen Gründen auch immer. Da die bereits in Vorkasse bezahlten Bestellungen zur Insolvenzmasse gezählt werden, würde bestenfalls eine Teilrückzahlung nach Antrag beim Insolvenzverwalter durchsetzbar sein. Da es keine Einnahmen gibt wegen fehlenden Produkten, ist das Thema dann auch schnell durch. Wegen GmbH wird nur mit der sehr geringen Einlage gehaftet, nicht mit dem Privatvermögen. Und ein ganz wichtiges Detail: Die Preorder Pakete hatten alle einen "anteiligen Wert" an Leistungen, die leicht zu erfüllen waren. Video Call, Kalender, Dankeschön-Video. Diese Anteile sind erfüllt, daher müsste bei einem Rücktritt vom Kauf sowie einer Schadensersatzforderung erst der anteilige Restwert der nicht erfüllen Leistung geklärt werden.
 
Die Frage stellen wir uns ja seit Anfang an, unabhängig von einer vermeintlichen Trennung.
Nun ja, wenn zwei Geschäftspartner sich trennen, führt das meist dazu, dass man sich um das Geschäft streitet und dass dann die Produktentwicklung auf der Strecke bleibt.
 
Beim Crowdfunding ist die Kohle dann weg, hier haben die einen Lenker richtig verkauft. Wenn @Sigi Sommer recht hat, wüsste ich gerne, ob die Käufer ihr Geld zurück bekommen.
Woher sollte das Geld denn kommen? So eine Laden hat außer ein, zwei am Tag x längst veraltete iPhones keine Assets die ein Insolvenzverwalter versilbern könnte. Das wäre auch bei 100x seriöser scheiternden nicht anders.
 
Das Patent könnte schon erheblichen Wert haben, wenn sich Interessenten finden.
 
Naja, es gibt Werte der Eigentümer. Das Geschäftsführer nicht mit Vermögen haften, ist nicht so ganz wahr. Ob das Ding murks ist oder nicht, fänds schade, wenn es stirbt.
 
Bei GmbH haften Geschäftsführer nur bei Nachweis von fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung.
 
Ist halt immer noch die Frage, wer sich einen 800g Lenker für 2.250€ an sein Fahrrad bastelt...^^

E-Bike Fahrer.

Das Patent bezieht sich auf die Integration von Computer und Licht in den Lenker, nicht auf den Fahrradtyp. Ist schon denkbar, dass dieses Konzept für Premium Marken in Serie gefertigt interessant ist. Der Rennrad-Bezug ist ja nur daraus geboren, dass sie in dem Bereich bereits Marktpotential erschlossen hatten.
 
E-Bike Fahrer.

Das Patent bezieht sich auf die Integration von Computer und Licht in den Lenker, nicht auf den Fahrradtyp. Ist schon denkbar ...

Denkbar ist es, aber wo sind die E-Biker, die +2k € für einen integrierten Lenker investieren? Der große Markt sind Commuter und Freizeitradler, die mit einem E-Motor einen range extender haben. Die sind doch nicht das Kundenpotenzial, oder?
Vllt kann man die Krücke sogar verkaufen - gibt ja auch Menschen, die kaufen Kompakt-HiFi-Anlagen und Espresso-Vollautomaten - aber nicht zu dem Preis.
 
Der Stückpreis entsteht durch Umlage der Entwicklungskosten auf eine Kleinserie. Bei Serienfertigung von 5000+ Stück liegt der Aufpreis auf die Herstellungskosten sicher unter 400€, eher noch niedriger.
 
Denkbar ist es, aber wo sind die E-Biker, die +2k € für einen integrierten Lenker investieren? Der große Markt sind Commuter und Freizeitradler, die mit einem E-Motor einen range extender haben. Die sind doch nicht das Kundenpotenzial, oder?
Vllt kann man die Krücke sogar verkaufen - gibt ja auch Menschen, die kaufen Kompakt-HiFi-Anlagen und Espresso-Vollautomaten - aber nicht zu dem Preis.
Zumal es sowas bei E-bikes schon gibt/gab...
So neu wie dargestellt ist das Ganze nämlich nicht, hatte ich auch in den anderen Themen mal gepostet: aus China kam sowas bereits vor einigen Jahren.
Und wenn das für Garmin/Wahoo o.ä. interessant wäre, dann gäbe es das schon.
 
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