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Vorderradbremse rechts?

bender39

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Ich bin Motorradfahrer und gewohnt rechts vorn zu bremsen.Jetzt habe ich mir meinen ersten Renner gebaut und natürlich die Vorderradbremse rechts gelegt.Zugtechnisch gibts keinerlei Probleme,gibt es andere Gründe das jetzt noch nal zu ändern?Normalerweise ists ja anders herum.
 
Nö ! Nur die Gastfahrer auf Deinem Rad solltest Du vorher informieren.....
 
sollte funktionell keinen unterschied machen. im ausland ist das teils so standard bei rädern.
 
Bei Planet-X hab ich gestern gelesen: left rear brake - like normal. right rear brake - like the euros :D
 
Mein Motorradfahrleher vor gefühlten 190 Jahren sagte schon, dass er den Quatsch mit den verschiedenen "Belegungen" der Griffe beim Fahrad zum Motorrad nicht verstehen könne.
 
Erklärt wird das mit dem motorischen Fhigkeiten der Hände.
Rechtshänder haben (angeblich) ein besseres Feingefühl in der rechten Hand und sollten damit die empfindlicher reagierende Hinterradbremse kontrollieren (Blockieren vermeiden durch feingefühlte Bremsung).

Und FRÜHER waren alls nur Rechtshänder:D. Desshalb mussten diese subversiven umerzogenen Linkshänder auch mit blockiernden Hinterrädern in die Botanik absteigen.

Heute hat mein Sohn einen Linksschreiber Füller, bremsen tut er aber immer noch mit rechts Hinten, der Arme. Aber zum Geburtstag gibt es ein neues Rad. werd ich sofort umbauen.
 
Ich (Rechtshänder) bremse seit etwa 25 Jahren das Vorderrad mit rechts. Funzt alles tadellos. Bei Leihrädern (Urlaub) konnte ich mich immer schnell umstellen.
 
Wird nach sowas eigentlich in der Regel beim Individualaufbau gefragt? Kann ich mir nicht vorstellen.
 
Rechtshänder haben (angeblich) ein besseres Feingefühl in der rechten Hand und sollten damit die empfindlicher reagierende Hinterradbremse kontrollieren (Blockieren vermeiden durch feingefühlte Bremsung).

Da kontrolliere ich aber lieber die wirkungsvollere Vorderradbremse mit der feinfühligeren (rechten) Hand!
Und unter Umständen verzichte ich sogar ganz auf die Hinterradbremse weil deren Bremswirkung bei optimal eingesetzter Vorderradbremse eh gegen Null geht. Wenn es hinten mangels Feingefühl oder Gewicht auf dem Rad doch mal blockiert ist mir das auch lieber als ein überbremstes Vorderrad
Es kann außerdem böse enden wenn man als Motorradfahrer auf dem Rad bei einer Vollbremsung mit der linken Hand die "Kupplung" voll durchzieht!
 
Bei stark zugedrehten Flaschen, Gurkengläsern und dergleichen benutze ich für den Deckel die linke Hand obwohl ich Rechtshänder bin. Der kleinere Deckel ist das schwierigere Teil, das mehr Kraft in den Fingern benötigt. Von daher stimmt bei mir die übliche RR-Bremsenmontage.

Beim Motorrad spielt die Kraft wohl nicht so eine Rolle. Motorradfahren wäre mir aber sowieso zu kompliziert. :D
 
Bei stark zugedrehten Flaschen, Gurkengläsern und dergleichen benutze ich für den Deckel die linke Hand obwohl ich Rechtshänder bin. Der kleinere Deckel ist das schwierigere Teil, das mehr Kraft in den Fingern benötigt...
Das liegt aber eher an der Anatomie. Wenn du einen Schraubverschluss mit der rechten Hand öffnest, musst du dagegen ankämpfen, dass der Griff sich nicht öffnet. Mit der linken Hand umschlingt der Zeigefinger den Deckel so, dass er sich von alleine "zuzieht".
Simple Physik, die zeigt, dass wir Linkshänder den Rechtshändern überlegen sind. :D


Zur Bremsenfrage: Ich finde es befremdlich, wenn ich mit der rechten Hand vorne bremsen, aber hinten schalten soll. Wenns die STIs/Ergos/Doubletaps auch links/rechts vertauscht gäbe, aber so macht mir das keinen Sinn.
 
Bei der üblichen Belegung sind auch die Aufgaben auf beide Hände verteilt: Die rechte Hand übernimmt im Normalfall den Großteil des Schaltens, die linke Hand den Großteil des Bremsens. Ob man dies mag oder lieber fast alles mit der rechten Hand erledigt, ist Geschmackssache.
 
Es gibt angeblich einen (nicht richtig schlüssigen) Grund im Rechts- bzw. Linksverkehr.
Beim (kritischeren) Abbiegen über die Gegenfahrbahn wird bei Rechtsverkehr die linke Hand zum Winken benötigt, die rechte zum Bremsen. Das ergibt zwar irgendwie keinen Sinn (ja dann doch erst recht rechts auf vorn?!? Rücktrittfahrer dürfen dann keine zweite Bremse beim Abbiegen haben?!?!?), würde aber den Unterschied zu den Briten erklären.
Allerdings ist die Erkenntnis, daß man besser vorn bremst auch noch nicht alt genug, um sich in solchen Gewohnheiten durchgesetzt zu haben.
 
Das liegt aber eher an der Anatomie. Wenn du einen Schraubverschluss mit der rechten Hand öffnest, musst du dagegen ankämpfen, dass der Griff sich nicht öffnet. Mit der linken Hand umschlingt der Zeigefinger den Deckel so, dass er sich von alleine "zuzieht".
Simple Physik, die zeigt, dass wir Linkshänder den Rechtshändern überlegen sind. :D
Gib's zu, da bist du nicht selbst drauf gekommen! :)
 
Mein Motorradfahrleher vor gefühlten 190 Jahren sagte schon, dass er den Quatsch mit den verschiedenen "Belegungen" der Griffe beim Fahrad zum Motorrad nicht verstehen könne.

Wieso sollten sich Radfahrer oder Radhersteller an Motorradfahrern bzw. Motorrädern orientieren? Weil alle Radfahrer auch Motorrad fahren oder umgekehrt? Ziemlich unsinnig. Wer die VR-Bremse lieber rechts haben will, kann es sich ja umbauen. Für die Zugführung ist rechts für hinten sinnvoller, da die Anschläge links am Oberrohr liegen und der Zug bzw. die Hülle von rechts kommend einen größeren Radius hat.

Meine HR-Bremse liegt rechts, weil ich auch mit dem rechten Hebel hinten schalte. Also hinten schalten und hintem Bremsen auf der gleichen Seite. Genau wie vorne dann. Ob das wichtig ist, weiß ich nicht, aber ich müsste mich sonst umgewöhnen. Im Endeffekt ist das sowieso alles eine Gewohnheitssache und man sollte keine Wissenschaft draus machen.
 
Das liegt aber eher an der Anatomie. Wenn du einen Schraubverschluss mit der rechten Hand öffnest, musst du dagegen ankämpfen, dass der Griff sich nicht öffnet. Mit der linken Hand umschlingt der Zeigefinger den Deckel so, dass er sich von alleine "zuzieht".
Simple Physik, die zeigt, dass wir Linkshänder den Rechtshändern überlegen sind. :D ...

Hihi,

bin ja selber Rechtshänder öffne aber schon immer Schraubverschlüsse mit links, auch ohne physikalische Kenntnisse gehabt zu haben... :D

Zur Bremsansteuerung hätte ich noch eine unorthodoxe Erklärung. Dazu muß man allerdings in die Zeit zurück, als man noch mit ungerasterten Rahmenschaltern unterwegs war. Da der überwiegende Teil der Radfahrer rechtshändisch war/ist, damit mit rechts feinfühliger beider Gangwahl sein kann, wurde der Kladaradatsch rechts angeordnet. Ist man aber nun z.B. in einer Gruppe unterwegs und fuchtelt gerade an der Schaltung rum und muß plötzlich in die Eisen, wäre es suboptimal, könnte man nur mit der Hinterradbremse, die ja links wäre, würde man der "Mopedkonvention" folgen, verzögern. Mit der HR-Bremse kann man die Geschwindigkeit eigentlich nur modellieren, was gerne einfach zu wenig wäre. Und rrrrums, würde man seinem Vordermann ins Rad rauschen, wäre die VR-Bremse vorne gewesen... :oops:

links gebremste Grüße

Martin
 
Vielleicht sollte man es mal andersrum betrachten.
Warum haben Motorräder die Bremse rechts? Weil links die Kupplung ist.
Und warum ist die Kupplung links? Weil rechts der Gasgriff ist. Man kann Kupplung und Gas nicht mit einer Hand bedienen.
 
Vielleicht sollte man es mal andersrum betrachten.
Warum haben Motorräder die Bremse rechts? Weil links die Kupplung ist.
Und warum ist die Kupplung links? Weil rechts der Gasgriff ist. Man kann Kupplung und Gas nicht mit einer Hand bedienen.

Und da es beim Fahrrad weder Kupplung noch Gasfriff gibt, braucht man sich dabei auch nicht an Motorrädern orientieren.
 
Eine alte Begründung für "vorne mit rechts" kommt aus dem Cyclocross. Weil wohl zu fast 100% nach links abgestiegen wird, kann man mit der linken Hand während des Absteigens das Hinterrad bremsen. Bremst man das Vorderrad, kann das schnell mal blockieren und wegrutschen. Ein vom Rad gezogenes blockertes Hinterrad läuft eher brav hinterher.
Ich finde das auch praktisch beim Reiseradeln mit fünf Taschen und Anhänger: Beim Bergab-"Schieben" auf ganz üblen Wegen oder nassen Campingplatz-Wiesen linke Hand an den Lenker, rechte an den Sattel. Da würde ein blockiertes Vorderrad sofort wegrutschen.

Die Vorliebe für "hinten mit rechts", weil die Hinterradbremse die bessere ist und deshalb in die "bessere" rechte Hand gehört, kommt von den Rücktrittbremsenfahren, die Angst haben, über den Lenker zu gehen. Die bremsen vorne meistens gar nicht.

Ich habe seit 22 Jahren die vordere Bremse rechts.
 
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