• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Transalp 2024 - vom Chiemsee nach Tramin

Beim Übernachten in der Höhe sähe ich durchaus den Vorteil, dass man morgens die Abfahrt im ausgeruhten Zustand und mit höherer Konzentration angehen würde und am Ende des Tages, wenn die Kräfte nachlassen, mit der geringereren Konzentration in der Abschlusssteigung weniger Risiko eingeht.
hast das wichtigste vergessen - die aussicht beim biertrinken is besser ;)
 
Das ist alles gut und schön, aber eine Anpassung an die Höhenluft im Sinne einer Akklimatisierung bräuchte einen viel längeren Aufenthalt in der Höhe. Im Vorfeld der geplanten Tour eine Tour mit ein paar wenigen Übernachtungen in der Höhe zu machen, bringt für die Leistungsfähigkeit während der eigentlichen Tour genau nichts.
 
Das ist alles gut und schön, aber eine Anpassung an die Höhenluft im Sinne einer Akklimatisierung bräuchte einen viel längeren Aufenthalt in der Höhe. Im Vorfeld der geplanten Tour eine Tour mit ein paar wenigen Übernachtungen in der Höhe zu machen, bringt für die Leistungsfähigkeit während der eigentlichen Tour genau nichts.
Kirche im dorf lassen.... das ist eine Radltour in normalem alpinen Terroir, keine 7000er Besteigung. Es gibt zwar Leute, die schon oberhalb 2500m echte Beschwerden bekommen, aber die anderen 99,9% der Bevölkerung haben auf 2000m Seehöhe maximal eine leicht spürbare Leistungseinbuße, aber nichts, was einen Unterschied machen würde
 
Kirche im dorf lassen.... das ist eine Radltour in normalem alpinen Terroir, keine 7000er Besteigung. Es gibt zwar Leute, die schon oberhalb 2500m echte Beschwerden bekommen, aber die anderen 99,9% der Bevölkerung haben auf 2000m Seehöhe maximal eine leicht spürbare Leistungseinbuße, aber nichts, was einen Unterschied machen würde
Es ging (mir zumindest) nur um den Faktencheck/die Einordnung beziehungsweise darum, sich nicht den Druck zu machen, vorher schon auf 2000 m zu müssen, um da irgendwas zu trainieren.
 
Es ging (mir zumindest) nur um den Faktencheck/die Einordnung beziehungsweise darum, sich nicht den Druck zu machen, vorher schon auf 2000 m zu müssen, um da irgendwas zu trainieren.
schon klar war nicht böse gemeint :) es gibt zwei Arten von Phänomenen, die der Körper erfährt in der Höhe. Das eine ist die abnehmende Leistung wegen des abnehmenden S auerstoffs. Das erlebt man durchaus beim Pässefahren in alpinen Höhen, bei den meisten fängt es wohl oberhalb 2000m rum an, spürbar zu werden, das ist aber individuell. Merkt man wenn man mit Stoppuhr fährt, ist aber für eine Radreise eher egal. Wenn man den Pass nicht schafft, liegt es eher nicht exklusiv am Sauerstoffanteil :)
Ich lese gerade, um die Produktion roter Blutkörperchen anzukurbeln, muss man 2-3 Wochen Höhentraining veranschlagen, was für eine einfache Radltour wohl etwas viel Aufwand darstellt

Die Höhenanpassung, die Bergsteiger betreiben, hat einen anderen Zweck, da geht es primär um die Effekte der acute mountain sickness, also Kopfschmerzen, Übelkeit etc. Und das tut man, wenn man vorhat, sich längere Zeit oberhalb 3500m aufzuhalten. Selbst der Alpenverein sagt, das sei zb nicht nötig, wenn man "nur" vorhat, den Mount Blanc zu besteigen aber nicht plant, auf dem Gipfel mehr als 8h zu verbringen :) der Gipfel des Mt B ist mal schlappe 2000m höher als der höchste asphaltierte Alpenpass.

Generell sxhadet es sicher nicht, sich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn man noch nie von der Waterkant weg war, das wirklich allereste Mal im Leben in diesem Höhenbereich Sport zu machen plant, und vielleicht fühlt sich mancher wohler, wenn man das vorher schon mal testen kann, wie sich das anfühlt - ich würde da aber kein Angstszenario draus machen. Die aller-allermeisten halbwegs gesunden Menschen haben überhaupt garkein Problem mit 2000m, wie zahllose verhältnismässig unfitte Mitglieder von Kegel- und Schützenvereinen aus allen Gauen unserer Republik ganzjährig beim Törggel/Wanderausflug auf der Seiser Alm beweisen. Eventuell hilft natürlich auch der Genuss von Schüttelbrot, Kaminwurzen und schlechtem Rotwein :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Übernachten in der Höhe sähe ich durchaus den Vorteil (...)
... und den Nachteil, dass man in der Frühe selber noch kalt in die kühle Abfahrt startet: Warm einpacken.

Im September (ok, ist schon spät für Transalp) hatte ich beim Start -2°, unter 1.000 m dann +4° und im Kaltluftsee auf dem Talgrund dann noch mal +1°, bevor die Sonne Luft und Fahrer auftaute.
 
@OacheWenz weil ich gerade in der Gegend war: alles zwischen Weißbach und Schneizlreuth ist gesperrt, weder wandernd noch mit dem Rad bin ich da irgendwo durchgekommen. Auf dem Wanderweg stand "bis Dezember" 👀.
Du musst also einen kleinen Umweg über Bad Reichenhall machen und dann am Saalachsee wieder auf deine Strecke - ist aber ganz hübsch. Danach recht viel Verkehr, aber alles okay. Allgemein hat's mir im Chiemgau sehr gut gefallen.
 
dann kannste jeden Tag "oben" übernachten
...und ich mags genau umgedreht - morgens, wenn es Arschkalt ist, unaufgewärmt, auf oft feuchter Strecke runter - nicht gut.
...und dann noch teurere Übernachtung, wo alles zu Apothekerpreisen bezahlt werden muss, schlechte Infrastruktur und der Schlaf auch noch schlechter sein kann... sollte man zumindest in die Überlegungen miteinbeziehen.
Andererseits, ich wohne in den alpen und habe daher ev. nicht die romantisierende Notwendigkeit "oben" zu schlafen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben Unten