Wenn ich mal kurz klugscheißen darf

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Es geht nicht darum, „gesund und sparsam“ zu essen – sondern zielgerichtet und vernünftig.
Das ist ein riesiger Unterschied.
Noch besser ist’s, wenn man auch in guten Zeiten nicht komplett über die Stränge schlägt, sondern bewusst genießt.
Klar darf’s mal was Leckeres, Deftiges oder ein Glas Wein sein – aber halt mit Maß. Wobei ich Alkohol als das größte Einfallstor für Rückfälle in ungesunde Muster halte.
Weil’s einfach viel schwerer ist, aus ungesunden Mustern wieder rauszukommen, als gar nicht erst voll reinzurutschen.
Genau da liegt das Problem bei vielen:
Sie ändern ihre Einstellung nie wirklich, sondern leben von Cheat-Day zu Cheat-Day.
Gesunde Ernährung wird dann als Entbehrung gesehen – und genau das sorgt dafür, dass man langfristig immer wieder Rückschritte macht.
Zucker, Fett und Alkohol sind ja nicht nur Kopfsache – die triggern auch richtig was im Körper.
Die Dopamin-Belohnung, das Insulin, der Stoffwechsel – das ist ein ganzes System, das dich quasi in alte Muster zurückziehen will.
Der Gegner ist also nicht nur der Kopf, sondern auch deine Fettzellen, die gelernt haben, was sie geil finden.

Darum: gesund essen heißt nicht verzichten – es heißt einfach, die Kontrolle behalten.
Und das fühlt sich auf Dauer deutlich besser an als jedes Cheat-Weekend oder Urlaube der Völlerei.