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Tour de France der Frauen 2022

Gegenüber 38.115 Euro bei den Männern ist das doch sehr weit entfernt.
Wenn jemand im gleichen Job 46% mehr verdient als du würdest du dann auch sagen, das ist nicht besonders viel mehr als ich bekomme?
Wenn man bedenkt dass die preisgelder teilweise bei den frauen mehr als 90% unter denen der männer liegen, in anderen sportarten auch mal 99%, ist das in der kategorie.
 
Nachtrag aufgrund des Massensturzes eben:
Hab im Livestream kurz zurückgespult um es überhaupt mal zu sehen.
Ob man in den Livebildern dann z.B. noch ewig auf das Mädel von Movistar mit dem Schulterproblem draufhalten muss, damit man sie „schön“ leiden sieht, darüber darf man sich trefflich streiten.
Mit Ruhm bekleckert hat sich die Bilderregie dabei (mal wieder) nicht.

Der Haufen an sich sah aber übel aus, Hilfe! 🙈
Man sieht den Auslöser vom Heli nicht. Mir tut´s für die Damen leid, die dabei schwerer zu Schaden gekommen sind. Hoffentlich kommen sie schnell wieder in die Reihe.
Wäre nicht muss gewesen so lange drauf bleiben bei der Movistar Fahrerin 🙏 Angeblich hätte der Arzt gesagt wir müssen zuerst die verarzten was am Boden liegen. Ja dann müssten mehrere gewesen sein wie nur eine
 
verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso van Dijk einfach rausgeht, als Vos direkt hinter ihr war.
Die dämliche Kurve bei 1,6 km hat die komplette Struktur des Sprints zerhackt.
Vos geht nach innen und setzt sich auf 2, was van Dijk direkt hätte ausnutzen müssen.
 
Geil, wie Elisa im Finale fast das Feld in die "Boxengasse" der Autos abgeleitet hätte.. 🤣🤣

Das wäre auch fast richtig schief gegangen..
 
Die Moviestar-Fahrerin hätte mit ihrem Abbiegemanöver beinahe Vos abgeräumt... Eieiei. hatte mich schon gewundert, warum legt sie sich nach der verkehrten Seite in die Kurve.
 
Aber nicht die Alternative sein muss wenn es um die Frage nach angemessenem Verdienst und Aufbau im Radsport geht. Man kann auch Friseur*in oder Investmentbanker*in oder Programmierer*in werden, schon klar. Wenn man professionellen Sport sehen will, muss man dafür sorgen, dass dieser auch möglich ist. Und das Radsportlerinnen nicht darauf angewiesen sind über Insta oder wie auch immer sich anders zu vermarkten oder Geld zu verdienen. Dann ist man am Ende nämlich nebenberuflich Pro und alle meckern, dass es nicht so aussieht wie bei den Männern die aber alles 100% Pros sind.

Woher soll das Geld kommen?
Es ist nun einmal so: Wenn jemand Investmentbanker wird, ist das Gehalt gut. Warum ist das so? Weil es eine Nachfrage nach Investmentbankern gibt und diese - zumindest für den Arbeitgeber - einen Mehrwert schaffen (ob dies ein realwirtschaftlicher Mehrwert ist, brauchen wir hier glaube ich nicht zu diskutieren).
Es ist ja nicht so, dass sich im Frauenradsport (oder bspw. auch Frauenfussball) jemand bzw. eine kleine Personengruppe die Taschen voll macht und bei den armen Sportlerinnen nichts ankommt. Diese Veranstaltungen schaffen einfach - ganz wertfrei - keinen Mehrwert für viele Geldgeber, weshalb es nicht viele Geldgeber gibt.
 
Wenn man bedenkt dass die preisgelder teilweise bei den frauen mehr als 90% unter denen der männer liegen, in anderen sportarten auch mal 99%, ist das in der kategorie.
Wie wäre es wenn man die positiven Aspekte hervorhebt. Das Preisgeld ist relativ irrelevant, was ist wichtiger: breite mediale Aufmerksamkeit, Übertragung in verschiedenen Ländern und ein großes Radrennen für die Frauen. Wenn das Sponsoren anlockt, kann man sowas anpassen.
Die größte Investition in den Frauenradsport ist aber die Qualität der Übertragung und die mediale Aufmerksamkeit. Alles andere sollte sich an marktwirtschaftlichen Umständen orientieren.
 
Wie haben’s gesagt TdF der Herren 500.000€ Preisgeld und bei den Damen 50.000€

Habe die Zahlen jetzt nicht gecheckt, gehe mal davon aus, dass die passen.

Die Männer-TdF ist eines der größten Sportevents der Welt mit entsprechenden gobalen Einschaltzahlen und Medienwert.

Die Frauen-TdF generiert im Verhältnis dazu bestimmt deutlich weniger als das Preisgeldverhältnis 1:10.
Rechnerisch müssten wahrscheinlich 5k€ gezahlt werden, wenn überhaupt.
 
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