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Swiss Side kritisiert UCI: Felgentiefe allein macht nicht unsicher

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Re: Swiss Side kritisiert UCI: Felgentiefe allein macht nicht unsicher
Dass SwissSide Investitionsicherheit haben möchte ist nachvollziehbar, wäre aber Gefahr in Verzug, dann müsste ein Weltverband dennoch sofort handeln.

Dass die UCI Rennen entschärfen möchte ist erfreulich, dass mit der Felgenhöhenregel die Geschwindigkeiten an gefährlichen Stellen merklich sinken erscheint aber unwahrscheinlich, wenn man nicht gerade auf 20mm Felgenhöhe runter gehen möchte.

Dass hohe Felgen windanfälliger sind als flache Felgen ist klar und geht mit dem Streben nach Auftrieb bei Seitenwind (Segeleffekt) einher. Wenn es SwissSide jetzt schafft, wenig Widerstand mit hohem Auftrieb und angenehmem Verhalten beim Strömungsabriss (Stallverhalten) zu kombinieren (kriegt man bei Luftfahrzeugen ja auch hin) ist das super. Das bedeutet aber nicht, dass andere Hersteller das auch können - und daher wäre die Felgenhöhenregel eigentlich recht sinnvoll...
 
SwissSide 68mm, Enve 67mm, newmen 66mm. Was vergessen?

Soll die UCI halt 68mm machen 😁.
 
Das bedeutet aber nicht, dass andere Hersteller das auch können - und daher wäre die Felgenhöhenregel eigentlich recht sinnvoll...
Naja Swiss Side will ja nachgewiesen haben, dass die Regel eben nicht sinnvoll ist.
siehe Ausführung im Brief:

Beispielmessung dreier World-Tour-Laufräder (jeweils mit 28 mm Reifen, 45 km/h)

FelgentiefeModellGewichtetes Lenkmoment
68 mmSwiss Side HADRON³ 6800,45 Nm
60 mm„Wheel C“0,60 Nm
50 mm„Wheel D“0,51 Nm
Obwohl am tiefsten, weist die 68-mm-Felge das geringste Lenkmoment auf und ist somit objektiv das stabilste und sicherste Laufrad in diesem Vergleich.

Kritik am geplanten 65-mm-Limit

Die vorgeschlagene Begrenzung der Felgentiefe auf 65 mm ab 2026 ist daher, gemessen am Lenkmoment und den realen Handlingeigenschaften, wirkungslos oder gar kontraproduktiv. Reglementsentscheidungen sollten zwingend auf objektiver, wissenschaftlicher Grundlage getroffen werden – unter Einbeziehung von Industrie, Teams und Expertinnen sowie Experten.
So gesehen müsste man das also nicht an der Felgenhöhe sondern am "Gewichteten Lenkmoment" festmachen.
 

Auswirkungen auf die gesamte Branche​

Der Radsport lebt von einer vielfältigen Markenlandschaft. Kurzfristige Reglementsänderungen gefährden:
  • Hersteller, die ihre Investitionen nicht mehr amortisieren können
  • Händler und Distributoren mit plötzlich unverkäuflichen Warenbeständen
  • Amateur- und Profiteams, die ihr Material nicht mehr einsetzen dürfen
  • Endkundinnen und Endkunden, die Produkte erwerben, die unter Umständen bald nicht mehr regelkonform sind
Die finanziellen Folgen für die gesamte Lieferkette – bis hin zum Endverbraucher – sind enorm.
Für die Mehrzahl der Kunden dürfte eine Vorgabe der UCI schlicht keine Rolle spielen. Deswegen werden die hohen Laufräder von diesen auch weiterhin gefahren und gekauft.
Für Amateur- und Profiteams sollten sich nur geringe Einschränkungen ergeben, da diese meiner Erfahrung nach immer die Wahl zwischen einem hohen oder niedrigem Laufradsatz haben, um auf unterschiedliche Windbedingungen reagieren zu können. Vorteil ist, man muss sich in Zukunft nicht entscheiden, sondern kann immer den niedrigen nehmen.
 
Für die Mehrzahl der Kunden dürfte eine Vorgabe der UCI schlicht keine Rolle spielen.
Natürlich. Aber die Kunden wollen eben die Laufräder, die die Profis auch fahren. Für dies Marketing bezahlt SwissSide ja nicht zu knapp.
Diesen Nachahmungseffekt haben wir ja eindringlich an den Spinacis lernen können.

Gruß messi
 
Auf mich wirkt der Brief wie ein Appell zur eigenen Planungssicherheit/Umsatz-Absatzsicherung, da man vielleicht schon in neues geplant/investiert hat und es anscheinend überraschend kam diese neue Regel?

Ich selbst bin wahrlich kein Profi im Gegenteil, aber man kann es selbst erfahren, dass hohe Felgen im Wind deutlich spürbar sind in meinem Fall fahre ich z.B. manchmal 38mm Felgen und aber auch mal 50/65mm bei letzterem merkt man an windigen Tagen doch einen erheblichen Unterschied (nicht selten von mir als negativ empfunden wird) und das beeinträchtigt m.M.n. die Sicherheit. Profis wie aktuell in der TdF fahren ihre Boliden am Limit und da kann man sich schwer vorstellen, dass man evtl. noch höhere Felgen verbauen möchte.

Da kann man ja gleich irgendwann mit der Zeitfahrdiskette bei jeder Etappe antreten und deshalb finde ich es dennoch gut, dass man hier zumindest eine Begrenzung auf 65mm macht und ich kann die UCI hier verstehen.
 
Auf mich wirkt der Brief wie ein Appell zur eigenen Planungssicherheit/Umsatz-Absatzsicherung, da man vielleicht schon in neues geplant/investiert hat und es anscheinend überraschend kam diese neue Regel?

Ich selbst bin wahrlich kein Profi im Gegenteil, aber man kann es selbst erfahren, dass hohe Felgen im Wind deutlich spürbar sind in meinem Fall fahre ich z.B. manchmal 38mm Felgen und aber auch mal 50/65mm bei letzterem merkt man an windigen Tagen doch einen erheblichen Unterschied (nicht selten von mir als negativ empfunden wird) und das beeinträchtigt m.M.n. die Sicherheit. Profis wie aktuell in der TdF fahren ihre Boliden am Limit und da kann man sich schwer vorstellen, dass man evtl. noch höhere Felgen verbauen möchte.

Da kann man ja gleich irgendwann mit der Zeitfahrdiskette bei jeder Etappe antreten und deshalb finde ich es dennoch gut, dass man hier zumindest eine Begrenzung auf 65mm macht und ich kann die UCI hier verstehen.
Aus Sicht von Swiss Side hast Du einfach die falschen Felgen bzw. das falsche WTS. Siehe Hadron3 vs. "Wheel D" 🤷‍♂️
Ich kann die Kritik mancher Hersteller an der willkürlichen Festlegung auf 65mm schon verstehen. Die einen sind mit ihren 65mm im Limit und die anderen haben 66mm und sind es eben nicht mehr. Das von jetzt auf gleich einfach mal so festzulegen ist ziemlich blödsinnig. Zumal man (die UCI) ja wahrscheinlich wieder mal gar nicht belegen kann, wie man auf die 65mm kommt. Ausgewürfelt? Klingt halt gut? Oder was?
 
Die einen sind mit ihren 65mm im Limit und die anderen haben 66mm und sind es eben nicht mehr.
Das ist albern, also nicht was du sagst, sondern die Regeln.
Dann kommt einer mit 22 Speichen, wenn andere mit 24 kommen. 🙈

Auf mich wirkt der Brief wie ein Appell zur eigenen Planungssicherheit/Umsatz-Absatzsicherung, da man vielleicht schon in neues geplant/investiert hat und es anscheinend überraschend kam diese neue Regel?

Ein Mulden Werkzeug für 1 Carbon Felge kostet ca. 10.000 Dolar und davon braucht man einige, um flächendeckend produzieren zu können. Damit hängen oft auch neue Speichenlängen zusammen.
Logisch und zurecht, dass der Schritt der UCI nunmehr kritisiert und hinterfragt wird.

Das die Lenkung nicht allein von der Felgenhöhe abhängt, weiß bereits jedes Kind aus dem MTB Sport.
Geometrie, Lenkwinkel, Gabeloffset, Reach etc. pp. sind alles ausschlaggebende Eigenschaften.

Aber umso mehr man daran rum bastelt, umso häufiger muss man sich auch umgewöhnen.
Und so schnellebig wie Fahrräder sind, wird das wohl einer der Gründe sein und nicht die Felgenhöhe.

Stell dir einfach mal vor, dir würde man jedes Jahr einen neuen Satz Golfschläger in die Hand drücken.

Was ich auch nicht verstehe, warum legt man sich auf 65 fest, warum nicht 60-65 oder wieder weniger 30-36 zum Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aha, die Hobbyradler wollen fahren, was die Profis auch fahren. Und da kommen wir doch schon ein wenig weiter...denn die haben nicht immer die top auf einander abgestimmten Komponenten, kombinieren auch aus Unwissenheit wild d'rauf los. Vielleicht wäre es gerade für die Sicherheit der Hobbyradler dann ratsam, die Felgenhöhe tatsächlich zu beschränken. Mir persönlich sind die hohen Felgen zu heikel, hatte zuletzt bewusst die niedrigeren Carbonfelgen von DT Swiss gewählt. Für den Profizirkus ist es letztendlich nur wichtig, dass die Regelung einheitlich ist. Für uns Amateure (und nur bei uns machen die Hersteller die Kohle) geht es aber sehr wohl um mehr Sicherheit. Deshalb bin ich absolut für die Beschränkung.

Am besten Rennräder generell für Hobbyfahrer verbieten. Die schmalen Reifen haben doch viel zu wenig Traktion und überhaupt sind die mit diesen Geräten erreichbaren Geschwindigkeiten viel zu hoch.
 
Die UCI und deren Chefs wollen mit solchen Pseudo-Sicherheirsvorschriften bloss von den hausgemachten Problemen wie die Streckensicherung ablenken. Eigentlich sollte dort der Stuhl wackeln. Bisher sind an der TdF keine Fahrer wegen 3mm Felgenhöhe gestürzt. Auch beim Giro nicht. Ich verstehe die Hersteller sehr gut, dass sie sich wehren (all die Tests und die Entwicklung kosten mehrere 100K EUR pro Rad). Zumal SwissSide auch Daten liefern kann, die UCI hingegen nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun der Verband schreibt die Regeln vor. Die Vorgaben müssen einem auch nicht gefallen und wenn es eine Begründung für die Einführung gibt, diese auch nicht. Natürlich passt eine solche Regelung dem ein oder anderen Hersteller nicht da ja die Gefahr besteht, die teuer entwickelten Laufräder nun ohne Profirenneinsatz-Werbehilfe vermarkten zu müssen. Nun das gehört wohl zum Geschäftsrisiko wenn sich herausstellt, dass man am Markt vorbei entwickelt haben sollte. Da hält sich mein Mitleid für den Hersteller sehr in Grenzen.
 
Naja Swiss Side will ja nachgewiesen haben, dass die Regel eben nicht sinnvoll ist.
siehe Ausführung im Brief:
So gesehen müsste man das also nicht an der Felgenhöhe sondern am "Gewichteten Lenkmoment" festmachen.
Genau - dazu musst Du aber dieses Lenkmoment realistisch und vergleichbar messen. Also jede Reifen-Felgen-Kombi (evtl. im Zusammenspiel mit der jeweiligen Gabel) einzeln im kalibrierten Windkanal durchmessen, bevor die UCI eine Freigabe erteilen könnte. Für verschiedene Geschwindigkeiten, Anströmwinkel und, nach Möglichkeit, Turbulenzniveau...
 
Genau - dazu musst Du aber dieses Lenkmoment realistisch und vergleichbar messen. Also jede Reifen-Felgen-Kombi (evtl. im Zusammenspiel mit der jeweiligen Gabel) einzeln im kalibrierten Windkanal durchmessen, bevor die UCI eine Freigabe erteilen könnte. Für verschiedene Geschwindigkeiten, Anströmwinkel und, nach Möglichkeit, Turbulenzniveau...
Richtig müsste man, oder man belässt es beim Istzustand und sieht davon ab, kurzfristig willkürlich die Felgenhöhen reglementieren zu wollen.
Nun das gehört wohl zum Geschäftsrisiko wenn sich herausstellt, dass man am Markt vorbei entwickelt haben sollte. Da hält sich mein Mitleid für den Hersteller sehr in Grenzen.
Am Markt vorbei entwickelt??? Wohl eher von einer nicht zu erwartenden Reglementänderung überrascht. Das betrifft ja nicht nur die Profis, auch die unteren Lizenzrennen fahren nach den UCI Regeln und selbst bei vielen Jedermannrennen wird sich darauf bezogen. Sicher da wird nahezu nicht kontrolliert, aber wenn man da auf der sicheren Seite sein will, dann scheiden die 68mm Hadron3 aus. Hätte Swiss Side von einer solchen Reglementänderung frühzeitig gewusst, so wären die 68mm Hadron3 Ultimate sicher wie die 65mm Hadron3 Classic ausgefallen.
Mir persönlich sind die hohen Felgen zu heikel, hatte zuletzt bewusst die niedrigeren Carbonfelgen von DT Swiss gewählt.
Also weil es Dir zu "heikel" ist, ist ein Verbot in Ordnung... Diese merkwürdige Denkweise sieht man leider auch bei vielen anderen Dingen in unserer Gesellschaft. Verbote sind immer okay, wenn sie mich nicht betreffen.
Für meine Spazierfahrten könnte ich mir auch 80mm hohe Felgen drauf machen, die es trotz UCI Regeln immer geben wird.
Wenn es Dir zu unsicher ist, dann mach es halt nicht. Aber wozu braucht es dafür eine UCI Regel?
Für uns Amateure (und nur bei uns machen die Hersteller die Kohle) geht es aber sehr wohl um mehr Sicherheit. Deshalb bin ich absolut für die Beschränkung.
Swiss Side hat ja nun ausgeführt, dass es eben keine entscheidende Rolle bezüglich der Sicherheit spielt.
 
Aha, die Hobbyradler wollen fahren, was die Profis auch fahren. Und da kommen wir doch schon ein wenig weiter...denn die haben nicht immer die top auf einander abgestimmten Komponenten, kombinieren auch aus Unwissenheit wild d'rauf los. Vielleicht wäre es gerade für die Sicherheit der Hobbyradler dann ratsam, die Felgenhöhe tatsächlich zu beschränken. Mir persönlich sind die hohen Felgen zu heikel, hatte zuletzt bewusst die niedrigeren Carbonfelgen von DT Swiss gewählt. Für den Profizirkus ist es letztendlich nur wichtig, dass die Regelung einheitlich ist. Für uns Amateure (und nur bei uns machen die Hersteller die Kohle) geht es aber sehr wohl um mehr Sicherheit. Deshalb bin ich absolut für die Beschränkung.
Wow, soviel Fettschrift. Brennt fast ein wenig in den Augen.

Zum Glück hast Du DT gewählt wegen Deines Sicherheitsbedürfnisses. Hoffentlich delaminiert da nix. Schon den aktuellen Rückruf gecheckt?

Offenbar hast Du rel. wenig Erfahrung mit unterschiedlichen Hochprofillaufrädern mit unterschiedlichen Reifen in unterschiedlichen Rädern?!

Es gibt gewaltige Unterschiede. Ich hab ein 90er TT Vorderrad was gutmütiger ist als verschiedene 50mm Laufräder die ich gefahren bin.

Die Auswahl und besonders die Breite des Reifens spielen eine durchaus relevante Rolle bei der ganzen Diskussion über das Fahrverhalten.

Und jetzt noch das besonders Hinterlistige... ich bin schon LR gefahren, die waren in einem S5 zickig und in einem Madone gutmütig.

Was sagt das alles aus? Die Höhe eines Laufrades alleine sagt erstmal überhaupt nix über deren Fahrverhalten aus. Es gibt gute, es gibt schlechte, es gibt sogar flache schlechte und hohe gute und welche die nur in bestimmten Konstellationen schlecht sind.
 
Aha, die Hobbyradler wollen fahren, was die Profis auch fahren. Und da kommen wir doch schon ein wenig weiter...denn die haben nicht immer die top auf einander abgestimmten Komponenten, kombinieren auch aus Unwissenheit wild d'rauf los. Vielleicht wäre es gerade für die Sicherheit der Hobbyradler dann ratsam, die Felgenhöhe tatsächlich zu beschränken. Mir persönlich sind die hohen Felgen zu heikel, hatte zuletzt bewusst die niedrigeren Carbonfelgen von DT Swiss gewählt. Für den Profizirkus ist es letztendlich nur wichtig, dass die Regelung einheitlich ist. Für uns Amateure (und nur bei uns machen die Hersteller die Kohle) geht es aber sehr wohl um mehr Sicherheit. Deshalb bin ich absolut für die Beschränkung.
Nur welche Instanz soll dir das als Hobbyfahrer verbieten? Bundesgerichtshof oder wird das direkt nach Den Haag übergeben?
Obwohl du die Regel nicht verstanden hast, hast du für dich selbst vernünftig agieren können, warum sollten das andere dann nicht schaffen.
 
Da kann man ja gleich irgendwann mit der Zeitfahrdiskette bei jeder Etappe antreten und deshalb finde ich es dennoch gut, dass man hier zumindest eine Begrenzung auf 65mm macht und ich kann die UCI hier verstehen.
Bei den Profis verpufft die Diskussion doch eh. Da sieht man nur ganz selten Fahrer die im Straßenrennen höher als 65mm fahren. Außer der Sponsor produziert zufällig 66, 67 oder 68mm.

Die 65 sind ja so willkürlich gewählt wie die 32cm beim Bremshebel Abstand. Grundsätzlich will man die Extreme beschränken die eher im 80mm Bereich anzusiedeln sind, die aber bis auf Ausnahmefälle im Straßenrennen niemand fährt.

Im TT bleibt ja alles erlaubt, neuerdings verrückterweise ja auch wieder Scheibe vorne. Da kann dann Swissside wie auch im Triathlon das richtig hohe Material auch weiterhin zeigen.

Eigentlich soll die Regel ja den Speed eindämmen. Da verpufft die Regel ebenfalls. Die aerodynamischen Vorteile eines 80mm Laufrades gegenüber einem 65mm Laufrad sind sehr gering und maximal im reinen TT spannend (niedrige einstellige Watt wenn man gute Laufräder vergleicht).
 
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