Natürlich funktionieren alle Lehren an einer Kette mit den üblichen Rollendurchmessern von 7.63-7.65 mm ziemlich genau.
Der angedeutete Effekt, das Spiel der Rollen doppelt zu messen, ist durchaus gegeben, aber merken tut man ihn meist nur bei sehr billigen Ketten.
Leider hat aber
SRAM schon bei einigen 11-fach Ketten den oben erwähnten Durchmesser der Rollen vergrößert und ist bei der
AXS Flattopkette nun bei 7.90 mm angekommen.
Das hat dann bei der „Messung“ mit einer einfachen Lehre wie der von Rohloff die Auswirkung, dass man deutlich zu spät die Kette wechselt. D.h. wenn die konventionelle Lehre dann endlich zum Tausch mahnt, ist die Kette schon so weit gelängt, dass eine neue nicht mehr auf den Ritzeln und Kettenblättern funktionieren will.
Bei diesen Ketten deswegen besser nicht den Rohloff verwenden.
Ausführlich erklärt z.B. hier:
Your bicycle’s chain is put through hell every time you ride. For every minute of pedaling, approximately 44,000 chain pieces are in motion, creating 320,000 separate instances of sliding surface friction. And all of this is on a component that sits near to the ground and is exposed to the...
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