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Ruhrgebiet queren Süd-Nord mit Industriekultur

Habe Dir mal schnell eine weitaus bessere und einfachere Route ab Lennep eingezeichnet. Ab Wuppertal-Langerfeld geht es auf die Schwarzbachtrasse und von dort auf die Nordbahntrasse bis Sprockhövel. Am Ende der Nordbahntrasse fährst Du jetzt schon auf die Glückauf-Trasse nach Hattingen, das ist optimal.

Aktuell machst Du Dir von Remscheid-Lennep bis Sprockhövel das Leben sehr schwer, wechselst von Nordbahntrasse auf beschissene Straßen und zurück.
Toll, gucke ich mir näher an.
 

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Re: Ruhrgebiet queren Süd-Nord mit Industriekultur
Sender Langenberg (lohnt nicht als Abstecher).

Fahrt des Grauens im letzten Jahr.
Anhang anzeigen 1665391

Einen Sender hab ich ja schon. :D
DSC00008a.JPG
 
Dann darf eine Fahrt durch Duisburg-Marxloh, Essen-Altenessen oder Gelsenkirchen-Ückendorf auf keinen Fall fehlen. Da kann man dann live sehen, was speziell nach 1989 falsch gemacht worden ist. Das ist Dritte Welt. Sehen will man das Drama eigentlich nicht. Die Politik verschließt ja auch die Augen davor.
Tetraeder nicht auslassen!
Von Marxloh liest man regelmäßig. Altenessen und Ückendorf? Nie gehört. Wird eingebaut.
 
Die Nordbahntrasse geht einmal quer durch Wuppertal, die kannst du also ein ganzen Stück länger fahren.

Die Emscher wurde die letzten Jahre renaturiert und es gibt einen begleitenden Radweg. Meist auf Schotter.


Ach, das schöne ist doch, dass man einfach kurz in die Altstadt fahren kann. Dann schaut man sich dort das Zentrum an, macht zwei Fotos, fährt wieder und ist zwei Minuten später an der Ruhr ;)
Emscher und Schotter, habe ich auf der Karte schon gesehen. Schotter liegt mir nicht so, n' Stückchen vielleicht. Aber Emscher und Renaturisierung will ich sehen.
 
Habe Dir mal schnell eine weitaus bessere und einfachere Route ab Lennep eingezeichnet. Ab Wuppertal-Langerfeld geht es auf die Schwarzbachtrasse und von dort auf die Nordbahntrasse bis Sprockhövel. Am Ende der Nordbahntrasse fährst Du jetzt schon auf die Glückauf-Trasse nach Hattingen, das ist optimal.

Aktuell machst Du Dir von Remscheid-Lennep bis Sprockhövel das Leben sehr schwer, wechselst von Nordbahntrasse auf beschissene Straßen und zurück.
Genau so. Ende der Nordbahntrasse durch den Schee Tunnel und hinter dem alten Bahnhof rechts auf die Glückauft-Trasse, immer geradeaus und rollen lassen bis Hattingen. Dort die Altstadt besuchen, ist wirklich lohnenswert. Eventuell noch Industriemuseum und dann von dort weiter je nach Planung. Entweder durchfahren an der Ruhr, asphaltierter Leinpfad bis Essen oder in Bochum Dahlhausen abbiegen Richtung Recklinghausen nach Henrichenburg zum Schiffshebewerk, da liegt dann die Erzbahnbude (nicht lohnenswert, fährt man dran vorbei, Halde Rheinelbe und Halde Hoheward / Zeche Ewald auf dem Weg).

Sag Bescheid, wann Du die Tour machst. Ich kann Dich gerne rund um Wuppertal / Sprockhövel / Hattingen / Essen / Recklinghausen - Henrichenburg ein Stück begleiten, wenn Du möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau so. Ende der Nordbahntrasse durch den Schee Tunnel und hinter dem alten Bahnhof rechts auf die Glückauft-Trasse, immer geradeaus und rollen lassen bis Hattingen. Dort die Altstadt besuchen, ist wirklich lohnenswert. Eventuell noch Industriemuseum und dann von dort weiter je nach Planung. Entweder durchfahren an der Ruhr, asphaltierter Leinpfad bis Essen oder in Bochum Dahlhausen abbiegen Richtung Recklinghausen nach Henrichenburg zum Schiffshebewerk, da liegt dann die Erzbahnbude (nicht lohnenswert, fährt man dran vorbei, Halde Rheinelbe und Halde Hoheward / Zeche Ewald auf dem Weg).

Sag Bescheid, wann Du die Tour machst. Ich kann Dich gerne rund um Wuppertal / Sprockhövel / Hattingen / Essen / Recklinghausen - Henrichenburg ein Stück begleiten, wenn Du möchtest.
Danke, ich will Bescheid geben.

Aber auch da: Schotter. Wenn auch fahrbar, wenn es trocken ist ..
Manchmal muss man machen was man nicht mag.
 
Emscher und Schotter, habe ich auf der Karte schon gesehen. Schotter liegt mir nicht so, n' Stückchen vielleicht. Aber Emscher und Renaturisierung will ich sehen.
Fährst ja durch Castrop. Dann den Sprung über die Emscher mitnehmen. Gibt's erst seit dem letzten Jahr
20241026_125654.jpg
20241231_151741.jpg
 
Aber auch da: Schotter. Wenn auch fahrbar, wenn es trocken ist ..
Ja, aber kein Problem bis Sprockhövel Mitte die Straße zu nehmen, frisch asphaltiert, breit und wenig Verkehr und ab dort die neu asphaltierte Glückauf- Trasse bis Hattingen zu nehmen. Ich fahre aber inzwischen wieder häufig die wassergebundene Trasse rauf und runter bis zur Nordbahntrasse mit dem Rennrad. Ist nicht so schlimm und gut zu fahren.
 
und Ückendorf? Nie gehört. Wird eingebaut.
Wenn du da schon bist und den krassen Niedergang sehen willst, dann zum Musiktheater in GE-Mitte.
In den 60ern hatten die viel Geld für sowas. Krass ist: Fassade von Yves Klein (Der Himmel über Nizza) gestalten lassen. Dann hat man echt zu viel Geld - nur Picasso wäre eventuell noch teurer gewesen. Obendrein noch den Aufbau von Bayern finanzieren können und heute den Undank dafür kassieren. Das alles auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung. Alle Kinder hatten damals schwersten Pseudo-Krupp, die Bergleute waren mit 50 am Ende wg Silikose.
 
Die Fassade sieht aus, wie eine Vorlage für den Palast der Republik. Interessant allemal. Aber wieso "krasser Niedergang" in Verbindung mit diesem Haus?
 
Die Fassade sieht aus, wie eine Vorlage für den Palast der Republik. Interessant allemal. Aber wieso "krasser Niedergang" in Verbindung mit diesem Haus?
1959 - hatte nicht auf dem Schirm, dass das so alt ist - hatten die in Gelsenkirchen so viel Geld, dass die sich diesen Palast dahingestellt hatten mit allem Pipapo. Vielleicht wollten die das Geld auch nur vor dem Länderfinanzausgleich und sinnlosem Abfluss nach Bayern retten.
Fahre heute mal durch Ückendorf usw dann weisst du, warum Niedergang. Heute ist Gelsenkirchen bankrott, absolutes Armenhaus, höchste Hartz4/Bürgergeldquote usw. Die haben da nicht nur den Aufbau von Bayern zum Industrieland sondern auch die Neuen Länder mit finanzieren müssen. Für sich selbst hatten die dann nichts mehr.
 
Spannende Tour, genau so machen, wie von vielen hier mit Vorschlägen beschrieben. Entlang der Bahntrassen sieht das Ruhrgebiet erstaunlich grün aus, dennoch sind viele Highlights der Industriekultur am Weg. Altenessen liegt eh am Weg nach Zollverein. Ich find dieses Bergmannssiedlungsdorf recht hübsch, aber es herrscht dort schon auch Elend, Armut und Resignation(" Du host Job?! Host Du Geld!?")
Gelsenkirchen Zentrum fand ich nur deprimierend, aber auch das war eine eindrückliche Erfahrung.
Ab Münsterland wirds eher "langweilig", find ich.
 
1959 - hatte nicht auf dem Schirm, dass das so alt ist - hatten die in Gelsenkirchen so viel Geld, dass die sich diesen Palast dahingestellt hatten mit allem Pipapo. Vielleicht wollten die das Geld auch nur vor dem Länderfinanzausgleich und sinnlosem Abfluss nach Bayern retten.
Fahre heute mal durch Ückendorf usw dann weisst du, warum Niedergang. Heute ist Gelsenkirchen bankrott, absolutes Armenhaus, höchste Hartz4/Bürgergeldquote usw. Die haben da nicht nur den Aufbau von Bayern zum Industrieland sondern auch die Neuen Länder mit finanzieren müssen. Für sich selbst hatten die dann nichts mehr.
Ückendorf liegt auch schon auf der Route.
🤔
Der Länderfinanzausgleich ist m.E. doch richtig. Die Wohlhabenderen geben den Ärmeren ab. Ob armer Bauer oder armer Arbeiter oder Bergmann macht dabei nicht den Unterschied. Was die Politik mit dem Geld macht, ist die Frage. Aussterbende Industrie zu päppeln, ist wenig sinnvoll. Ist nicht ganz Deutschland am Niedergang? Ich denke schon. Aber wenn ich den Straßenverkehr betrachte, werden die Autos immer noch größer und teurer. Das ist natürlich nur oberflächig betrachtet. Die Konzerthäuser und Kunsthallen lässt man sich heute von Superreichen schenken, die sie dann mit ihrem Namen schmücken. Alles selbst erarbeitetes Geld!? 🤷‍♂️
 
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