• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Ruhrgebiet queren Süd-Nord mit Industriekultur

Die Glückauf-Trasse ist doch mittlerweile Asphalt?!

Komoot zeigt teilweise festen Kies: Das müsste doch fahrbar sein.

Bildschirmfoto zu 2025-08-28 20-07-33.png
 

Anzeige

Re: Ruhrgebiet queren Süd-Nord mit Industriekultur
Wenn Du tatsächlich von Lennep aus kommen willst wie in deiner Komoot-Tour bekommst Du max 5% der Nordbahntrasse mit. Und die ist teilweise wirklich spektakulär - auf Höhe der Dächer mitten durch die Stadt. (Idealerweise macht man die Tour am Tag der Industriekultur oder Tag des offenen Denkmals, dann kann man den ganzen Tag von einem Spot zum nächsten gondeln). Die Nordbahntrasse kannst du bis Vohwinkel fahren und dann über Wülfrath direkt nach Heiligenhaus, danach Niederbergbahn bis an die Ruhr (Essen-Kettwig). Dann flußabwärts Richtung Mülheim und dann auf den RS 1 oder flußaufwärts nach Hattingen. Sieht dann so aus:
1756494275247.png


Eine kürzere Variante führt über Vohwinkel durchs schöne Windrather Tal direkt nach Langenberg kurz vor Hattingen. Wenn es wirklich ab Oberbarmen direkt nach Norden weiter gehen soll, dann wenigstens über die Felderbachstraße durch die Elfringhauser Schweiz. Die Glückauftrasse ist ein langweiliger Waldtunnel mit schlechtem Untergrund.
 
Wenn Du tatsächlich von Lennep aus kommen willst wie in deiner Komoot-Tour bekommst Du max 5% der Nordbahntrasse mit. Und die ist teilweise wirklich spektakulär - auf Höhe der Dächer mitten durch die Stadt. (Idealerweise macht man die Tour am Tag der Industriekultur oder Tag des offenen Denkmals, dann kann man den ganzen Tag von einem Spot zum nächsten gondeln). Die Nordbahntrasse kannst du bis Vohwinkel fahren und dann über Wülfrath direkt nach Heiligenhaus, danach Niederbergbahn bis an die Ruhr (Essen-Kettwig). Dann flußabwärts Richtung Mülheim und dann auf den RS 1 oder flußaufwärts nach Hattingen. Sieht dann so aus:Anhang anzeigen 1668270

Eine kürzere Variante führt über Vohwinkel durchs schöne Windrather Tal direkt nach Langenberg kurz vor Hattingen. Wenn es wirklich ab Oberbarmen direkt nach Norden weiter gehen soll, dann wenigstens über die Felderbachstraße durch die Elfringhauser Schweiz. Die Glückauftrasse ist ein langweiliger Waldtunnel mit schlechtem Untergrund.
Bei der Variante würde ich dann aber noch einen Schlenker durchs Neanderthal mitnehmen, also hinter Gruiten Dorf und hoch nach Mettmann (also nicht komplett durch bis zum Fraunhofer Steinbruch) und dann quer durch am Golfplatz vorbei nach Obschwarzbach und runter nach Flandersbach. Von dort würde ich dann lieber Angerbachtal und Hofer Mühle nehmen um letztlich auch an der Kettwiger Brücke zu landen. Die "Panorama Trasse" hat ja auf dem Teilstück von Heiligenhaus nach Kettwig eher wenig Panorama zu bieten.
@nolen wenn du gerne Höhenmeter hättest, könntest du ab der Dhünntalsperre auch rüber nach Wipperfürth und die Wupper-, Bever- und Panzertalsperre noch einbinden, da bekommt man ganz gut 1.000 zusätzliche Hm zusammen.
Ich habe leider nur die ADFC-Kartenapp, deren Routen und Bildmaterial ich hier wahrscheinlich nicht teilen darf. Aber vielleicht kann ja ein anderer Ortskundiger den Bereich mal in komoot für dich zusammen klicken.
Auf welchen Reifen und mit wieviel Zeit wirst du unterwegs sein? Im Prinzip kann man hier nämlich auch mit 25mm auf verkehrsarmen bzw verkehrstoten asphaltierten Straßen ohne Mittelstreifen unterwegs sein. Bergisches Land hat bestimmt auch Industriekultur, aber die Gegend ist weitaus schöner. Industriekultur kannst du dir besser und imposanter nördlich der Ruhr anschauen.
Ein bisschen abseits haben wir hier noch die Sambatrasse die durch das Tigergehege des Wuppertaler Zoos geht. Die liegt aber südlich der Wupper am westlichen Rand Wuppertals und ist nicht mal eben kurz von der Nordbahntrasse integrierbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Du tatsächlich von Lennep aus kommen willst wie in deiner Komoot-Tour bekommst Du max 5% der Nordbahntrasse mit. Und die ist teilweise wirklich spektakulär - auf Höhe der Dächer mitten durch die Stadt. (Idealerweise macht man die Tour am Tag der Industriekultur oder Tag des offenen Denkmals, dann kann man den ganzen Tag von einem Spot zum nächsten gondeln). Die Nordbahntrasse kannst du bis Vohwinkel fahren und dann über Wülfrath direkt nach Heiligenhaus, danach Niederbergbahn bis an die Ruhr (Essen-Kettwig). Dann flußabwärts Richtung Mülheim und dann auf den RS 1 oder flußaufwärts nach Hattingen. Sieht dann so aus:Anhang anzeigen 1668270

Eine kürzere Variante führt über Vohwinkel durchs schöne Windrather Tal direkt nach Langenberg kurz vor Hattingen. Wenn es wirklich ab Oberbarmen direkt nach Norden weiter gehen soll, dann wenigstens über die Felderbachstraße durch die Elfringhauser Schweiz. Die Glückauftrasse ist ein langweiliger Waldtunnel mit schlechtem Untergrund.

Bei der Variante würde ich dann aber noch einen Schlenker durchs Neanderthal mitnehmen, also hinter Gruiten Dorf und hoch nach Mettmann (also nicht komplett durch bis zum Fraunhofer Steinbruch) und dann quer durch am Golfplatz vorbei nach Obschwarzbach und runter nach Flandersbach. Von dort würde ich dann lieber Angerbachtal und Hofer Mühle nehmen um letztlich auch an der Kettwiger Brücke zu landen. Die "Panorama Trasse" hat ja auf dem Teilstück von Heiligenhaus nach Kettwig eher wenig Panorama zu bieten.
@nolen wenn du gerne Höhenmeter hättest, könntest du ab der Dhünntalsperre auch rüber nach Wipperfürth und die Wupper-, Bever- und Panzertalsperre noch einbinden, da bekommt man ganz gut 1.000 zusätzliche Hm zusammen.
Ich habe leider nur die ADFC-Kartenapp, deren Routen und Bildmaterial ich hier wahrscheinlich nicht teilen darf. Aber vielleicht kann ja ein anderer Ortskundiger den Bereich mal in komoot für dich zusammen klicken.
Auf welchen Reifen und mit wieviel Zeit wirst du unterwegs sein? Im Prinzip kann man hier nämlich auch mit 25mm auf verkehrsarmen bzw verkehrstoten asphaltierten Straßen ohne Mittelstreifen unterwegs sein. Bergisches Land hat bestimmt auch Industriekultur, aber die Gegend ist weitaus schöner. Industriekultur kannst du dir besser und imposanter nördlich der Ruhr anschauen.
Ein bisschen abseits haben wir hier noch die Sambatrasse die durch das Tigergehege des Wuppertaler Zoos geht. Die liegt aber südlich der Wupper am westlichen Rand Wuppertals und ist nicht mal eben kurz von der Nordbahntrasse integrierbar.

Glückauftrasse viel Schotter? Langweiliger Waldtunnel? Felderbachstraße als Alternative?

Lennep war auf meinen Routenentwurf war ein Zufallspunkt.
Also: Zwischen Köln und Essen habe ich keine bestimmten Orte. Ich dachte, ein Bogen rechts durch Bergische Land wäre abwechslungsreicher und Hattingen soll man sehen. Das ist aber kein Muss. Zu viel Zick-Zack soll es auch nicht sein, denn ich will ja auch mal im Norden ankommen.

( Reifen? 28 mm GP5000. Ich fahre nur Schotter, wenn es sein muss. Bisher nur 1 Plattfuß, und den gleich 4x, weil TipTop nicht klebte :confused:. Auf der Lauffläche ist noch etwas Gummi drauf, nach 5.800 km hinten. Vorn sind die Prüflöchlein noch gut zusehen, obwohl der bereits 12.200 km rollte. Von Unterelbe bis Mittelmeer hat der schon viel gesehen. Habe jetzt vorn und hinten getauscht. )

Danke für die Tipps. Ich beschäftige mich noch damit. Je nachdem wo man Nachts unterkommt, muss man ja auch mal spontan abweichen.
 
Glückauftrasse viel Schotter? Langweiliger Waldtunnel? Felderbachstraße als Alternative?

Lennep war auf meinen Routenentwurf war ein Zufallspunkt.
Also: Zwischen Köln und Essen habe ich keine bestimmten Orte. Ich dachte, ein Bogen rechts durch Bergische Land wäre abwechslungsreicher und Hattingen soll man sehen. Das ist aber kein Muss. Zu viel Zick-Zack soll es auch nicht sein, denn ich will ja auch mal im Norden ankommen.

( Reifen? 28 mm GP5000. Ich fahre nur Schotter, wenn es sein muss. Bisher nur 1 Plattfuß, und den gleich 4x, weil TipTop nicht klebte :confused:. Auf der Lauffläche ist noch etwas Gummi drauf, nach 5.800 km hinten. Vorn sind die Prüflöchlein noch gut zusehen, obwohl der bereits 12.200 km rollte. Von Unterelbe bis Mittelmeer hat der schon viel gesehen. Habe jetzt vorn und hinten getauscht. )

Danke für die Tipps. Ich beschäftige mich noch damit. Je nachdem wo man Nachts unterkommt, muss man ja auch mal spontan abweichen.
Screenshot_20250830-115929.png
Dann würde ich mir unter anderem diesen Teil an der Dhünntalsperre nochmals anschauen. In meiner ADFC App ist das als Römpelpömp ausgewiesen und OSM ist auch gestrichelt.
 
Nur drei Details:

1. Um von Köln aus ins Bergische Land zu kommen, hast du eine Route nordwestlich an Bergisch Gladbach vorbei Richtung Odenthal gewählt.

Das wird imho nicht schön: Die Passage von Köln-Zentrum bzw. Köln-Deutz durch Köln-Mülheim ist sehr verkehrsreich und wenig radfahrerfreundlich. Die Strecke zum Altenberger Dom ist eine Motorräder und Raser-Strecke (irgendwo ist da auch ein Poser Treffpunkt). Wenn du da nicht an einem Werktag vormittags langfährst, wird das nicht lustig.

Eine Alternative wäre, von Köln aus Richtung Osten nach Bensberg zu fahren. Das geht flach durch den Königsforst, zwar auf breiter Straße aber auf beidseitig gut ausgebauten und baulich von der Straße abgetrennten Radwegen. In Bensberg biegt man (weiter auf Radweg) Richtung Norden nach Bergisch Gladbach ab, Man kommt in den Talkessel von Bergisch Gladbach, aber es geht direkt wieder raus auf der Straße nach Odenthal. Ist vielleicht ein bisschen länger, aber sicher radfreundlicher, sicherer und ruhiger sowie imho lanschaftlich deutlich schöner.

2.) Du hast außerdem die Strecke westlich von Kürten bzw. der großen Dhünntalsperre gewählt. Kann man machen. Landschaftlich schöner und weniger verkehrsreich fand ich immer (ca. ein Jahrzehnt wöchentlich vom Ruhrgebiet durchs Bergische ins Rheinland und zurück geradelt) die Strecke östlich von der Talsperre. Und zwar über das hübsche Dörfchen Thier (hat mal einen Schönheitswettbewerb gewonnen), Richtung Wipperfürth, von dort über Hückeswagen hoch nach Radevormwald. Das ist landschaftlich hübscher und hat einige leichte Serpentinensteigungen (z. B. bevor es wieder runter nach Wipperführt geht).

Falls du nicht unbedingt durch Wuppertal möchtest, könntest du alternativ von Radevormwald auf der Höhe über Önkfeld, nach Königsfeld, runter nach Gevelsberg und von dort wieder hoch nach Hasslinghausen fahren, von wo aus man sehr schön nach Sprockhövel und Hattingen fahren kann. Du könntest mit ein paar Km Umweg eine Rast an dem schönen Kemnader See machen, an dessen Nordufer es auch einige gastronomische Angebote gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur drei Details:

1. Um von Köln aus ins Bergische Land zu kommen, hast du eine Route nordwestlich an Bergisch Gladbach vorbei Richtung Odenthal gewählt.

Das wird imho nicht schön: Die Passage von Köln-Zentrum bzw. Köln-Deutz durch Köln-Mülheim ist sehr verkehrsreich und wenig radfahrerfreundlich. Die Strecke zum Altenberger Dom ist eine Motorräder und Raser-Strecke (irgendwo ist da auch ein Poser Treffpunkt). Wenn du da nicht an einem Werktag vormittags langfährst, wird das nicht lustig.

Eine Alternative wäre, von Köln aus Richtung Osten nach Bensberg zu fahren. Das geht flach durch den Königsforst, zwar auf breiter Straße aber auf beidseitig gut ausgebauten und baulich von der Straße abgetrennten Radwegen. In Bensberg biegt man (weiter auf Radweg) Richtung Norden nach Bergisch Gladbach ab, Man kommt in den Talkessel von Bergisch Gladbach, aber es geht direkt wieder raus auf der Straße nach Odenthal. Ist vielleicht ein bisschen länger, aber sicher radfreundlicher, sicherer und ruhiger sowie imho lanschaftlich deutlich schöner.

2.) Du hast außerdem die Strecke westlich von Kürten bzw. der großen Dhünntalsperre gewählt. Kann man machen. Landschaftlich schöner und weniger verkehrsreich fand ich immer (ca. ein Jahrzehnt wöchentlich vom Ruhrgebiet durchs Bergische ins Rheinland und zurück geradelt) die Strecke östlich von der Talsperre. Und zwar über das hübsche Dörfchen Thier (hat mal einen Schönheitswettbewerb gewonnen), Richtung Wipperfürth, von dort über Hückeswagen hoch nach Radevormwald. Das ist landschaftlich hübscher und hat einige leichte Serpentinensteigungen (z. B. bevor es wieder runter nach Wipperführt geht).

Falls du nicht unbedingt durch Wuppertal möchtest, könntest du alternativ von Radevormwald auf der Höhe über Önkfeld, nach Königsfeld, runter nach Gevelsberg und von dort wieder hoch nach Hasslinghausen fahren, von wo aus man sehr schön nach Sprockhövel und Hattingen fahren kann. Du könntest mit ein paar Km Umweg eine Rast an dem schönen Kemnader See machen, an dessen Nordufer es auch einige gastronomische Angebote gibt.
Mit Rade und Königsfeld ist es nicht wirklich hässlicher, aber wenn man Industriekultur haben möchte, würde ich Essen/Gelsenkirchen/Herne/Herten mit Zollverein und Co eher westlich mit Wuppertal bevorzugen. Zumal der Kemnader gegenüber Harkott, Hengstey und Baldeneysee in meinen Augen auch nicht großartig anders oder sehenswerter ist.
 
Mit Rade und Königsfeld ist es nicht wirklich hässlicher, aber wenn man Industriekultur haben möchte, würde ich Essen/Gelsenkirchen/Herne/Herten mit Zollverein und Co eher westlich mit Wuppertal bevorzugen. Zumal der Kemnader gegenüber Harkott, Hengstey und Baldeneysee in meinen Augen auch nicht großartig anders oder sehenswerter ist.
Mein Streckenvorschlag sieht ja durchaus die vom TE vorgesehene (Weiter)Fahrt über Sprockhövel/Hattingen und dann weiter über Essen etc. vor.

Wuppertal würde ich mir vermeiden, weil ich persönlich es nicht so sehenswert finde und zum Radfahren ist Wuppertal keine Freude. Daher würde ich die genannte östliche Route fahrenn v. a. weil die ehemaligen Industrieorte im Bergischen, anders als Essen und teilweise auch Bochum, alle Zeichen des Niedergangs aufweisen und eher deprimierend sind (Essen und Bochum und einige andere konnten im Rahmen der Internationalen Bauausstellung sich deutlich aufhübschen. Die kleinen Städte konnten das nicht so.). Aber das ist vielleicht auch Bestandteil der Industriegeschichte, die man sehen sollte - falls man möchte.

Von Herne aus ist die Route über Recklinghausen, die hübsche Marl-Loemühle und weiter Richtung Halten (Stausee) und dann weiter nach Münster durch die Hohe Mark eine schöne Alternativ zur derzeit vorgesehenen Strecke über Datteln, Lüdinghausen nach Münster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deswegen ja die Nordbahntrasse, die ist sehens- und fahrenswert.
Auch sonst gäbe es den Marscheider Wald bzw Bach, Schwarzbach-, Samba und Panoramatrasse, Morsbachtal Kohlfurt, ein paar Querverbindungen von der Nordbahntrasse zum Süden usw. Ist aber alles mitunter steil.
Mich persönlich ödet die Nordbahntrasse nur noch an, weil hier jede meiner Touren Ampel- und verkehrsfrei aus der Stadt raus startet. Trotzdem bietet sie einige der wohl schönsten und aussichtsreichsten Routen durch eine Großstadt.
 
Auch sonst gäbe es den Marscheider Wald bzw Bach, Schwarzbach-, Samba und Panoramatrasse, Morsbachtal Kohlfurt, ein paar Querverbindungen von der Nordbahntrasse zum Süden usw. Ist aber alles mitunter steil.
Mich persönlich ödet die Nordbahntrasse nur noch an, weil hier jede meiner Touren Ampel- und verkehrsfrei aus der Stadt raus startet. Trotzdem bietet sie einige der wohl schönsten und aussichtsreichsten Routen durch eine Großstadt.
Ja, wenn der TE gerne Industriekultur sieht, dann ist der Vorschlag wohl geeignet. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn er hinter Köln erstmal genug, von Stadtradeln hat. Vielleicht kommt er dann auf meinen Vorschlag zurück.
 
Zurück