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RTF/CTF: neues System ab 2023

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So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Bei uns unterscheiden sich die RTF Runden nur falls mal irgendwo was gesperrt ist und die Leute um einen herum sind zu 99% auch immer die Gleichen. Liegt aber sicher auch an der Geschwindigkeit und daran, dass die Teilnehmerzahlen auch damals schon eher zwischen 100-200 Leuten lagen.
Wenn ich mich unabhängigen Gruppen anschließe lerne ich auf den von den Locals geplanten Runden auch in meiner Heimat oft noch neue Wege kennen und es sind auch immer mal neue Gesichter dabei.

Ich bin selbst aktives Mitglied in einem Verein, aber eine Zukunft dieses Konzeptes sehe ich nicht.
Bedauernswert, weil eben auch der Rennsport daran hängt.
 
NatĂĽrlich ist es doof, wenn man 200km anreisen muss. Da haben wir es hier im Stuttgarter Raum deutlich einfacher: mindestens 10 RTF im Umkreis von 50km. Dazu Highlights wie die AlbExtrem. Ich finde es immer wieder eine Abwechslung und freue mich, auch danach mit vielen Unbekannten noch ein Bierchen zu trinken.
 
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Aus eigener Erfahrung kann ich bestätige, dass es durchaus sehr aufwendig ist, eine RTF zu organisieren. Da sind deine Wünsche nach GPS Track und einer gepflegten Homepage eher das geringste Übel. Du brauchst für die eigentliche Austragung sehr viel Personal für Streckenausschilderung und das können im Extremfall 4 Strecken inkl. der Marathondistanz über 200km sein. Du brauchst Kontrollstellen und das am besten noch alle 20-25km, weil der RTF Radler ja bekanntlich noch jeweils 20km schon am verhungern und verdursten ist. Du brauchst Personal für die Anmeldung und für das Leibliche Wohl vor und nach der RTF und dann müssen die ganzen Strecken noch abgeschildert werden usw.

Als Teilnehmer hast Du mit allem nichts zu tun, aber es ist ja sehr einfach sich zu beschweren.

Fahre erst einmal genĂĽgend RTF / CTF um Dir darĂĽber ein Gesamtbild zu machen.
 
Aus meiner Erfahrung - wir machen jedes Jahr eine RTF mit mehreren Strecken - kann man den Leute nicht vorwerfen das sie kein Herz haben oder für ihre Aufgabe nicht brennen. Und GPX-Daten oder schicke Homepage sind natürlich schön, aber die Probleme liegen woanders. Bei uns geht die Strecke durch mehrere Verwaltungsbezirke und hier alle Genehmigungen und polizeiliche Erlaubnisse zusammen zu bekommen ist z.B. eine der größten Herausforderungen. Übrigens sind die finanziellen Ergebnisse äußerst überschaubar - bei uns wird hier durch die ganze Veranstaltung finanziert und wenn etwas übrig bleibt geht es in die Jugendarbeit.
 
Das was sich hier teilweise von RTFs gewĂĽnscht wird, erfĂĽllen oft auch die groĂźen Veranstalter nicht.

Die Homepage des Vereins wird nebenbei gemacht, neben den ganzen anderen Sachen. Die wenigsten SchĂĽler / Studenten wollen nebenbei eine Homepage in Schuss halten. Und auch das muss bezahlt werden, neben den Kosten fĂĽr Hosting und Service. Und so eine Homepage ist auch nicht einfach da, da muss man sich umfangreich Gedanken machen, erstellen, testen usw. Und das alles ehrenamtlich nebenbei.

Ich empfehle den Kritikern hier sich gerne an einen Verein in der Nähe zu wenden und als Helfer unentgeltlich die Dienste für einen Tag, oder eben auch die zahlreichen Vorbereitungstage, anzubieten. Keiner steht am Freitag auf und denkt sich: "morgen ist unsere RTF, auf gehts". Da wird monatelang vorher geplant, Wochen vorher geht es um die vielen Details. Für jeden anständigen Kontrollpunkt sollte man eine richtige Toilette haben, also braucht man erstmal irgendwie Vereinsheime, Feuerwehr-Häuschen oder sonstwas, wo man einen KP aufbauen kann. Und die lieben Heroen auf den Rädern sind an den KPs nicht unbedingt nett, da wird auch gemeckert und rumgenölt. Wenn man das dann mehrere Stunden über sich ergehen lassen muss, dann hat man auch keinen Bock mehr.

Klar sind Socialrides super, fahre ich auch ab und an mal mit. Dann bin ich aber auch oft froh, die Fahrten ohne Stürze überlebt zu haben. Viele können nicht ausreichend sicher Gruppe fahren.

Langfristig frage ich mich, was aus dem Nachwuchs werden soll, wenn alle nur noch sich über Netzwerke treffen und keine Plattform mehr bieten? Vereine haben auch einen Sinn und Zweck, und gerade die Nachwuchsarbeit steht da ganz oben. Außerdem trifft man eben auch Leute außerhalb seines Dunstkreises, lernt Kompromisse einzugehen, entwickelt seine kommunikativen Kompetenzen, gibt Sachen weiter, hilft anderen. Oder man bleibt eben in seiner Bubble und jammert weiter, dass eine RTF mit 15 - 20 Euro Startgeld nicht so t o l l ist wie die großen Rennen, die nun auch öfter mal an die 100,- kosten.

Und wenn man mal eine Zeit lang an der gleichen Stelle gewohnt hat, dann ist es auch mal schön, neue Strecken mit Gleichgesinnten zu fahren.
 
Man kann es besser nicht zusammenfassen.
 

Kannst Du erläutern, was die Bundesrangiste ist und wo man diese findet? Danke!
 
2022. Bin dieses Jahr meine ersten RTFs gefahren und habe mich mit dem von scan&bike generierten QR-Code bei vielen Veranstaltungen anmelden können.
 
Habe meine Zugangsdaten jetzt bekommen und die App auf dem Handy. Was ich direkt gemerkt habe, man muss sich ständig neu anmelden. Die Zugangsdaten können anscheinend nicht gespeichert werden. Man muss sie jedes Mal neu eintippen. Das Passwort kann man nur einmal ändern. Leider habe ich das direkt gemacht, mit einem neuen Passwort das ich mir nicht merken kann. Bei allen anderen Apps brauche ich mir das auch nicht merken. Ansonsten ist die App sehr übersichtlich. Alle Funktionen die es schon gibt, sind leicht erreichbar. Bisher stehen kaum Veranstaltungen drin. Man kann sich auch noch nicht für Veranstaltungen anmelden. Denke mal das da jetzt die Vereine tätig werden müssen.
 
Welche App meinst du?

Das mit den Login Daten speichern kann man sicher ĂĽber die Autofill Funktion realisieren.
 
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