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Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Janny1983

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Moin,


Ich würde mein Rennrad gern nach und nach um das ein oder andere Kilo erleichtern, nun wiegt mein Rad insgesamt stolze 11kg und hier die Ausstattung meines Rades:

Columbus Stahlrahmen

Campagnolo Daytona Schaltwerk

Campagnolo Chorus Sattelstütze

Campagnolo Chorus Umwerfer

Campagnolo Athena Carbon 9 Speed Brems-/Schalthebel

Campagnolo Veloce Bremsen

Continental Grand Prix 3000 Mäntel

Mavic Open S.U.P. Laufräder (Ceramic)

Sigma 906 Tachometer

Selle Italia Turbo Matic 3 Sattel

ELITE Light Weight Tubular Cage Flaschenhalter

Wenn ihr weitere Infos benötigt, kann ich sie nächste Woche geben, wenn ich das Rad wieder direkt vor mir habe...



Das Hinterrad eiert ein wenig (nachzentrieren?), deswegen überlege ich eventuell bei der Erleichterung mit den Laufrädern anzufangen...ich habe momentan diese Felgen/Laufräder an meinem Rad dran:

http://cgi.ebay.de/Mavic-Open-Sup-C...39:1|66:2|65:13|240:1318&_trksid=p3286.c0.m14

http://cgi.ebay.de/Mavic-SUP-CD-Cer...39:1|66:2|65:13|240:1318&_trksid=p3286.c0.m14

http://i272.photobucket.com/albums/jj176/camporan08/P1040156.jpg


Eigene Fotos hab ich leider grad nicht.

Was meinen die Experten unter euch?


Vielen lieben Dank,

Jan
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Schwierig, ist relativ alt und neue Teile passen da auch nicht so gut dran. Bei der Schaltung selbst hat sich nicht viel getan. Am meisten würdest du bei Rahmen/Gabel sparen. Sattelstütze/Sattel.

Nur da fängt man bei einem Teil an und am Ende hat man ein ganz anderes Rad, mir ist es selbst schon 2x so gegangen.
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Hallo,

denke auch, dass es am meisten Potential beim Rahmen geben sollte. Aber wie schon gesagt, hast du dann quasi ein anderes Rad.
Man kann sicher durch ne komplette Record Gruppe ein halbes Kilo sparen und vielleicht noch durch sehr leichte Laufräder (Naben) was. Paar Details wie Reifen, Sattel, Sattelstütze usw. vielleicht noch, aber da landest du am Ende vllt. knapp unter 10. Bringt dir das so viel? Ich denke nicht wirklich. Mach doch mal ein Bild von dem Rad. Was für ein Rahmen ist es denn genau? Wenn er noch schick ist, würde ich das Rad wohl einfach so lassen und das Geld mal in ein modernes Zweitrad stecken, welches dann deutlich leichter ist.

Gruß

René
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Sei froh, dass du diese Felgen hast! Aktuelles Material ist nicht leichter, und schon gar nicht so dermaßen haltbar ;) Technisch passen würde alles an aktuellen Campa-kompatiblen Laufrädern, aber optisch? Sehr wahrscheinlich nicht ...
Grundsätzlich muss ich xrated zustimmen, mit dem Rahmenset sparst du vmtl. das meiste ein. Ein einfacher Stahlrahmen wiegt 2,2-2,4 kg, ein mittelklassiger Alurahmen wiegt 1,2-1,4 kg, eine einfache Stahlgabel ca. 0,8-0,9 kg, eine normale Karbon-Gabel mit Aluschaft ca. 0,5-0,6 kg. Deine Daytona-Teile kannst du ziemlich komplett an den Alurahmen übernehmen.
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Danke für die ersten schnellen Antworten schonmal! Was brauch ich denn da so an Spezialwerkzeugen um alles vom alten Rahmen ab und an den neuen ran und rein zu bekommen? Gibt es ein Werkzeugset was zu empfehlen ist?
Und was darf das nachzentrieren von meinem Hinterrad so kosten oder sollte man sich selbst so eine Zentrierlehre besorgen?
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Für den Gelegenheitsbastler lohnt sich ein Zentrierständer wohl eher nicht. Das kostet in ner guten Werkstatt so um die 10 bis 15 EUR.

Du würdest es also ernsthaft in Betracht ziehen, deinen Stahlrahmen durch einen Alurahmen zu ersetzen? In dem Fall musst du aber auch bedenken, dass du sicher einige Teile neu benötigst. So z.B. Umwerfer (oder auch nur ne Schelle) Innenlager, Vorbau, Sattelstütze (wenn anderes Maß), Lenkerband, Steursatz o.ä. Ansonsten ist das kein großes Problem. Spezielwerkzeug brauchst du im Wesentlichen für das Innenlager und eventuell für den Steuersatz. Dieses würde ich aber u.U. vom Fachhändler montieren lassen. Da lohnt der Kauf von Spezialwerkzeug auch nicht unbedingt. Ansonsten kann man mit einem Werkzeugkoffer wie es ihn in verschiedenen Ausführungen bei H&S z.B. gibt schon was anfangen. Kettennieter sollte man gleich was ordentliches kaufen, ne Bowdenzugzange, ... mehr fällt mir grad nicht ein.

Viel Spaß beim basteln!

Gruß

René
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Wenn du dich im selber-zentrieren versuchen willst, kannst du dir vom Sperrmüll oder Schrott zwei 28''-Stahlgabeln besorgen. Die eine für VR so lassen, wie sie ist, die andere für HR auf 130 mm aufbiegen und die Ausfallenden auf 10 mm auffeilen. In den Schraubstock spannen, fertig ist der Zentrierständer ;)
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Und was darf das nachzentrieren von meinem Hinterrad so kosten oder sollte man sich selbst so eine Zentrierlehre besorgen?

Die Spanne ist, meiner Erfahrung nach, sehr hoch (15-30€). Zentrieren ist halt nur Arbeitszeit, und da unterscheiden sich die Händler ja ziemlich deutlich.
Gutes Zentriertool gibt es ab 50€, Speichenschlüssel für 10€. Man braucht allerdings ein gewisses Händchen dafür. Ist nicht so trivial einen runden Lauf hinzubekommen aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Ok, das Zentrieren lassen ich wohl lieber einen Fachmann machen...besser is!

Bezüglich des Rahmens denke ich, dass ich dann auf Alu umrüsten würde. Wenn ich was günstiges finden würde auch Carbon, aber da muss man dann ja noch mit Drehmomentschlüsseln und so rumhantieren...

Was sagt ihr denn zu dem Laden hier? Hat vielleicht sogar jemand Erfahrungen?

http://cgi.ebay.de/Radzbh-Rennrad-C...=39:1|66:2|65:1|240:1308&_trksid=p3286.c0.m14

Die Sets gehen in Auktionen so um die 400 Euro weg? Kennt jemand die Rahmen dieses Herstellers?
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Hallo

Das Gewicht am Rad ist eigentlich ziemlich egal außer du bist dauernd in Bergen unterwegs.
Am meisten lohnen sich Reifen und Schläuche zu wechseln. So etwas merkt man und schlägt sich auch in den gefahrenen Geschwindigkeiten nieder.
Hier empfehle ich einen Conti GP 4000 S und etwa 75 gramm Butyl Schläuche egal von welchem Hersteller (ich fahre Vittoria weil es die oft günstig im 5er Pack für 10 € gibt). Das sind Komponenten die das Optimium aus Leichtlauf und Alltagstauglichkeit bieten. Wichtig ist auch eine gute Standpumpe, damit du immer mit optimalen Druck unterwegs bist. Das schont die Reifen und sorgt für guten Leichtlauf.

Bei den Laufrädern ist eigentlich nur wichtig, dass sie vernünftig gespannt (Speichen) sind ansonsten geht viel Kraft verloren.
Völlig andere und leichte Laufräder machen eigentlich nur Sinn, wenn du viel in Bergen fährts und/oder viel abbremsen und neu beschleunigen musst (Kriteriumsrennen). Schwere Laufräder sind nun mal träger, verlangen aber auf keinen Fall mehr Energie wenn man sie erstmal in Schwung hat. Ganz im Gegenteil, wenn sie erstmal in Fahrt sind, dann machen sie sogar eine Menge Spaß.
Thema Aerodynamik bei Laufrädern macht erst Sinn wenn man über längere Strecken auch mal mindesten 35 bis 40 kmh fährt.
Also ist es für die meisten irrelevant.

Mit einem neuen Rahmen kannst du sicherlich einiges an Gewicht sparen und es FÜHLT sich so an als ob man schneller fährt weil die Stöße bei moderen Rahmen mehr durchgereicht werden zum Fahrer. Ein Stahlrahmen dagegen bügelt vieles weg und gibt dadurch nicht so viel Rückmeldung über die Geschwindigkeit. Am Ende einer Trainingsrunde stellt man aber fest, dass man gleich schnell unterwegs war (Vergleich Stahlrahmen - Alu/Carbonrahmen). Der einzige wirkliche Grund auf einen neuen Rahmen zu wechseln, wäre wenn du gern und viel sprintest und dafür auch die körperliche Substanz hast. Denn hier reagieren neue Rahmen wegen steiferen Tretlagerbereichen direkter.

Wenn die Gruppe und Anbauteile gut funktionieren, dann gibt es keinen Grund zum Wechsel. Die 500 gramm machen dich nicht schneller. Oder fährst du mit 2 Trinkflaschen die ohne Probleme 1,5 kg wiegen langsamer?

Unter dem Strich bleibt nur Reifen und Schläuche wechseln. Das spart 10-20 Watt, was bei einer Ausdauerleistung von 200 Watt doch eine Hausnummer ist.

Alles andere ist nur für ein besseren Gefühl beim Fahren. Ob das Gefühl wirklich besser ist, ist eine andere Frage. Ich fahre mit Stahl entspannter und länger Rad.

Ich wechsel übrigens ständig zwischen 2 Stahlrahmen (Stadtrenner (10-11kg), Crosser (12 kg) im Straßeneinsatz) und einem Alurenner (8,4kg).
Die Verhältnisse zwischen Stahl und Alu sind etwas 50:50, bei 10.000 km im Jahr gefahrenen Kilometern. Ich führe eine Art Fahrtenbuch, wo ich oft zusätzlich meinen Durchschnittspuls notiere. Ich wechsele hierbei zwischen Laufrädern WH-R 500 und Aksium bis Dura Ace mit Open Pro und CXP 33 munter durch (also schwere Systemlaufradsätze und mittelschwere Systemlaufradsätze). In meinem Stadtrenner (teils Trainingsrenner) drehen sich sogar MTB Naben mit dicken 2 mm Speichen und schweren Trekkingfelgen. Meine Rennreifen hatte ich auf allen diesen Laufradsätzen drauf. So dass ich fast alle Paarungen sowohl im Renner als auch im Crosser gefahren.
Ich bin jahrelang Conti GP 3000 Reifen und Conti Gator Skin Reifen. Inzwischen fahre ich Michelin Pro2Race und Michelin Krylion Carbon (den Gator Skin aber noch immer).
Die beiden Michelins sind vom Leichtlauf ein spürbare Unterschied zu diesen alten Conti Reifen. Leider ist der P2R etwas schwach bei Nässe, deswegen empfehle ich den GP 4000 S weil er mindestens genauso gut rollt und besser bei feuchter Straße sein soll.

Noch eine Sache. Ich war neulich mit meinem Stahlcrosser, der nun sogar mit Gepäckträger und breiten Schutzblechen noch mehr wiegt und mehr Angriffsfläche für den Wind bietet in meiner Trainingsgruppe unterwegs. Es war kaum ein Nachteil für mich.

Wichtig ist eigentlich, dass man sich auf seinem Rad wohl fühlt. Das bedeutet, dass die Sitzposition passt (so dass man auch mal länger Unterlenker fahren kann und dem Wind trotzen kann) und dass der Sattel einem passt. Das stellt man nicht auf den ersten 100 km fest sondern erst binnen der ersten 1000 km (Voraussetzung ist natürlich, dass die Sattelbreite passt).
Zudem sollte man sich in seinen Schuhen und dem gewählten Pedalssystem gut fühlen und dabei die Schuhplatten vernünftigts eingestellt haben, so dass es nicht in den Knien schmerzt.
Für das dauerhafte Wohlbefinden sind die regelmäßigen Dehnungseinheiten nach dem Sport ebenso immens wichtig. Nicht wenige haben mit den Sport schon fast aufgehört, weil verkürzte Sehnen zu Problemen mit den Knien geführt haben (einseitiger Lauf der Kniesscheibe über das Gelenk und Reizung bishin zum abfräsen des Knorpels). Weiterhin schützt ein Pulsmesser vor dauerhafter Überlastung des Kreislaufes und Bewegungsapperates aber auch Fehlbelastungen des Bewegungsaparates.

In diesem Sinne, viel Spaß bei diesem schönen Hobby.

Beste Grüße
Nordisch
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Vielen Dank für die super Rückmeldung Nordisch! Das hat schon mal ne Menge gebracht!
Ich muss aber auch zugeben, dass ich irgendwie einfach "Lust" habe mal ein wenig umzurüsten...ich gebs ja zu! Richtige Berge gibt es nicht unbedingt hier, auch das muss ich zugeben, aber mal schaun...auf jeden Fall vielen vielen Dank für deine Hilfe!

Was sagen die Kenner zu dem Rahmen?
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

von Columbus gibt es viele Rohrsätze unterschiedlicher Gewichte

C(h)romor Aelle ...

prinzipiell waren alle gutes Ausgangsmaterial für schöne Stahlrahmen

Viel mehr weiß ich leider nicht dazu.
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Kann man herzlich wenig dazu sagen. Mal nach dem Zedler-Bericht fragen? Aber da kann der eine Rahmen so, und der andere ganz anders sein ... da hilft nur der Glaube ... by the way: Ich persönlich finde diesen Rahmen schon ziemlich häßlich :o
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Denke auch, im Flachen kannst Du den Gewichtsfaktor praktisch KOMPLETT vergessen, deshalb sind Zeitfahrräder oft recht schwer.
Aber wenn schon denk mal über Lenker und Vorbau nach. Hast nicht geschrieben (ich gehe hier mal von Ahead aus, mit Gewindegabel funzt der Vorbau nicht), was Du fährst. aber ggf. Syntace F139 Vorbau mit Syntace Racelight 7075-Lenker könnte schon was einsparen. Die sind auch nicht oversized, so dass sie immer noch komforatbel sind.
Ansonsten stimme ich zu: Conti 4000s und sehr hoher Luftdruck für Leichtlauf.
Ggf. mehr Sattelüberhöhung , d.h. Lenker tiefer, für eine aerodynamischer Sitzhaltung.
2006er Record-Bremsen (silber) mit 308 g/Paar gäbe es gerade für 99 Euro (diese Woche angeblich sogar nur 89 Euro) bei www.Bike-Palast.com , - spart dann grob 60-80 g.
Ggf. andere Schnellspanner als die Original-Campa: die Campa wiegen ca. 145 g, die Heylight-Titanspanner (oder die Tune-Schnellspanner) sollen fast 100g leichter sein.
Leichtere Sättel als Deinen Tubomatic 3 gibt es natürlich auch, - aber deiner hat einen guten Ruf in Sachen Sitzkomfort. Würde ich nur tauschen, wenn Du ohnehin mal einen anderen wolltest wegen Sitzproblemen.
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Also, wenn man genau hinguckt, ist dieser "Radzbh"-Rahmen ...

Magnum_oSchr_001.jpg


eigentlich doch eigentlich mit dem Cucuma Foia ...

FOIA.bl.campa.1.jpg

... wobei man ja nicht sagen kann welche Fasern wie zusammengebacken wurden :rolleyes:
 
AW: Rennrad-Verbesserung, nach und nach...LAUFRÄDER?

Will mich hier nicht einmischen weil ich keine Ahnung habe aber die Gabeln sind verschieden.

Grüße und wieder weg bin
 
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