Man kann es auch einmal aus dieser Perspektive betrachten:
- Degenkolb fährt sein bestes P-R seit 2015
- Er belegt mit Platz 7 ein sehr solides Top-Ten Ergebnis
- Offenbar, für den Außenstehenden, hat er sich nicht ernsthaft verletzt und konnte das Rennen beenden. Vielen anderen erging es weniger gut (Peter Sagan, z.B.)
- Er hatte offenbar ein sehr emotionales Rennen (die Fahrt in und über den nach ihm benannten Sektor, Einfahrt ins Velodrome)
Wäre mehr drin gewesen? Bei einer gemeinsamen Ankunft der Gruppe im Velodrom meiner Meinung nach kein Podiumsplatz. Philipsen, WvA und MvdP hätte er im Sprint kaum schlagen können. Wäre ihm die Flucht gelungen? Ich denke nicht. Er hat es ja einmal kurz versucht, aber Philipse hat direkt nachgesetzt.
Selbstverständlich wäre es schöner gewesen ohne Sturz duchzukommen und das Finale mitzugestalten - keine Frage. Dennoch, für ihn (und uns), sicher ein denkwürdiges P-R 2023.