• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Neues Rennrad muss her — Nach Händler vor Ort aussuchen?

mnlmr

Mitglied
Registriert
8 Mai 2025
Beiträge
57
Reaktionspunkte
37
Hi in die Runde,

Ich habe vor knapp 3 Jahren mit dem Rennradfahren (wie so viele hier) "meinen" Sport gefunden. Bin mit einem Lapierre Pulsium gestartet, fahre dies auch nach wie vor sehr gerne, möchte in absehbarer Zeit aber (ohne Druck) auf "DAS" Bike upgraden, welches mich die nächsten Jahre begleiten soll. Ich kann alles über meine (eigene) Firma abwickeln, sodass mich hauptsächlich der Netto-Preis interessiert. Dabei bin ich auf der Suche nach einem sportgetriebenen Allrounder.

Da ich durchaus bereit bin, jenseits der 5.000€ netto in die Hand zu nehmen, habe ich mich die letzten Wochen natürlich ein wenig in Recherche verloren. Und grad diesbezüglich möchte ich die erfahreneren User hier im Forum mal ein wenig zu Rate ziehen — weniger bezüglich klaren Modell-Empfehlungen, allerdings mehr in Sachen Grundsatzfrage: Händler oder Versender?

Grundsätzlich bekommt man ja, rein auf dem Papier, die besten Specs bei Versendern wie Canyon. Ob ich eine Dura Ace Di2 oder SRAM Red brauche, mal ganz dahin gestellt (realistisch: nein). Allerdings habe ich ein deutlich besseres Gefühl damit, mir ein Bike hier beim Händler vor Ort zu kaufen. Ich nutze die Wertgarantie, ich habe häufig Kleinigkeiten, die anfallen. Kann mir natürlich bei Kleinkram selbst helfen, würd mich aber nicht trauen, ein komplettes Bike neu aufzubauen.

Ich wohne in der bayerischen Provinz, das heißt, die Auswahl ist ein wenig eingeschränkt. Mein aktueller Bike-Shop (5 Minuten mit dem Fahrrad von mir entfernt) führt Orbea, Lapierre, Specialized, Cube, Cervélo. Ein kleinerer Shop in der Gegend führt Wilier und Orbea. Letztens bin ich ein Tarmac SL8 Pro probegefahren, und ich konnte verschiedene Größen ausprobieren. Ich finde den Service natürlich super, aber Frage mich: Bin ich blöd, nicht beim Versender zu kaufen und mich auf die vermeintlich schlechteren Komponenten einzulassen?

Bleiben wir beim Beispiel Specialized vs. Canyon (nicht, weil ich auf das Tarmac versessen bin, aber es gefällt mir doch sehr gut). Ich kann das Tarmac SL8 Pro mit Ultrega Di2 oder Force AXS für ca. 6700€ netto bekommen (min. 10% Rabatt gehen problemlos, meinte mein Verkäufer, der mir btw. auch mein aktuelles Rad verkauft hat). Dem gegenüber steht das Canyon Ultimate für 7500€ netto, allerdings mit Dura Ace Di2 oder SRAM Red.

Ganz ähnlich sieht es bei Cervelo und Wilier aus.

Beim lokalen Händler gibt's on top Dinge wie eine echte 0%-Finanzierung (ich weiß nicht, ob ich sie nutzen würde, denn das Geld habe ich ja auf der Seite), eine sehr kompetente Werkstatt, angenehmen Kontakt und ganz generell ein gutes Gefühl. Ich kann dort innerhalb von 5 Minuten vorstellig werden und mein Problem entweder direkt lösen, oder aber zumindest einen Termin vereinbaren.

Zusammengefasst: Wie handhabt ihr das? Lieber vor Ort oder lieber Versender?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe dort, wo ich genau das Bike bekomme, welches ich haben will und wo ich (auch menschlich) ein gutes Gefühl habe. Der Preis ist dann idR auch meist mehr als fair.
Ich weiss aber eigentlich schon vorher genau, was ich will. Und ich beschäftige mich eingehend mit der Geo, so dass ich eigentlich blind kaufen kann.

Bei vielen Dingen weiss ich mir oft selber zu helfen und ansonsten habe ich hier (in München) sowohl Fahrradläden, die TOP sind und sich jeglichen Rädern annehmen (auch Versendern) als auch einen Kumpel, der selber Fahrradmechaniker ist.

Edit: Viel habe ich auch schon gebraucht über Kleinanzeigen gekauft - da bin ich dann das jeweilige Rad kurz probegefahren und habe mir damit auch mein Wissen für Räder, die mir potentiell passen können, angeeignet…
 
Du hast dir die Frage schon selbst beantwortet, hör auf dein Bauchgefühl und geh zum Händler, hört sich zumindest so an, als würdest du den Service gerne annehmen. Obs dann ein Specialized oder Cervelo usw. wird ist dann die Wohlfühlfrage auf dem Sattel und eine Frage der Optik. Ob Force oder Red, oder Ultegra oder Dura Ace ist meiner Meinung nach egal, ausser der Status ist wichtig und vlt. noch Gewicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei dem Bugdet und einem 5 Mninuten entfernten Händler mit kompetenter Werkstatt gäbe es für mich keine Diskussion.
Ich würde auch mal das Orbea Orca OMX (z.B. ORCA M20iLTD PWR mit RP45TEAM LRS) näher anschauen, Ist auch schön leicht und von der Geometrie etwas rückenfreundlicher als das Tarmac. Die Lackierung und diverse Ausstattungsvarianten kannst du dir selber konfigurieren Und es hat eine klassische Anordnung der Hinterradstreben.
Orbea ist noch immer eine spanische Genossenschaft. Hat natürlich nicht den Status eines (S-Works) Tarmac.

Ansonsten hast du dir die Frage bereits zu Anfang selbst beantwortet: Du suchst "DAS" Fahrrad. Das kannst du nur dort kaufen, wo es verkauft wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich bekommt man ja, rein auf dem Papier, die besten Specs bei Versendern wie Canyon.
Aktuell ist Cube was Preis-Leistung angeht mindestens auf dem gleichen Niveau. Wenn Du von Deinem Händler dann noch Rabatt bekommst, bist Du mit einem Cube wahrscheinlich günstiger als bei Canyon.
Mein aktueller Bike-Shop (5 Minuten mit dem Fahrrad von mir entfernt) führt Orbea, Lapierre, Specialized, Cube, Cervélo.
Das ist doch schon eine riesige Auswahl auch hinsichtlich der preislichen Range. Zu jedem dieser Marken fiele mir ein Rad ein, was ich mir vorstellen könnte (Orca, Xelius, Aethos, Litening Air, S5). Ich würde da möglichst viel Probe fahren und dann entscheiden.
 
Ihr bestätigt mich! Ich muss zugeben, dass ich mich schon ein bisschen in das Tarmac verliebt habe. Allerdings versuche ich trotzdem, einfach nochmal offen durch die Händler durchzugehen und auch nochmal verstärkt zwischen den Marken zu vergleichen. Danke für eure Tipps!

Es fühlt sich aber trotzdem falsch an, “nur” eine Ultrgra bzw. Force zu bekommen, die es wohl wegen den Buttons auf den Hoods werden wird… obwohl man über 6k netto auf den Tisch legt. Aber das ist wohl einfach nur Kopfsache :D die Red sieht halt einfach zu schön aus und an sich gefällt mir das schaltverhalten bei SRAM auch besser.
 
Meine ersten E-MTB waren vor 6-7 Jahren von Cube aufgrund des P/L und online gekauft. Damit bin ich ehrlicherweise immer gut gefahren. Bei meinem ersten Rennrad vor 1,5 Jahren bin ich aufgrund der Empfehlung eines Geschäftspartners zu Specialized. Die haben mich dort wirklich ganz toll beraten und mir auch von bestimmten Rädern abgeraten, obwohl sie daran mehr verdient hätten. Nächste Woche hole ich mein drittes Rad dort ab. Ich würde heute bei so etwas immer den Händler vor Ort nehmen wenn ich mich dort wohlfühle.

Ob z.B. Ultegra oder Dura ACE wäre mir persönlich komplett egal. Hauptsache ich fühle mich auf dem Rad wohl und gleichzeitig beim Händler gut aufgehoben.
 
Das Problem ist, dass ich in jedem Fall bereit wäre, den entsprechenden Aufpreis für eine Red zu bezahlen. Wie gesagt sehe ich das als langfristige Investition in den ersten Sport, der mir in meinem bisherigen Leben wirklich Spaß und Freude macht.

Allerdings gibt's die Red nur in der S-Works-Variante, und das ist mir dann doch ne Nummer zu drüber — aber auch bei anderen Herstellern ist das einfach schon im absoluten Top-Segment, und ich bin nunmal nicht annähernd ein Top-Fahrer :D

Gäb's das Tarmac SL8 Pro mit der Red, wären alle meine Unklarheiten beseitigt :D Natürlich könnt ich mich auch selbst drum kümmern, aber da sind wir wieder beim Thema Komplettrad vs. eigener Aufbau... letzteres will ich ja eigentlich nicht, und der Händler macht's sicher auch nicht umsonst, sofern es überhaupt möglich wäre.
 
@ mnlmr
"Rad nach Händler vor Ort aussuchen?", fragst Du. Ich kann selber schrauben und habe andere Präferenzen:
  • Passt mir das Bike? Ist die Geo genau jene, die ich haben will? Eher Endurance oder eher gestreckter Renner?
  • Gibt der Hersteller lange Garantie auf den Rahmen (vielleicht sogar lebenslang - Orbea), oder bin ich nach 25 Monaten mit einem Riß im schlecht verarbeiteten Rahmen auf ein Crash Replacement zu 50% des Rahmenpreises mit teuer zu bezahlendem Umbau beim Hersteller angewiesen?
  • Will ich die Garantie davon abhängig machen, daß das Rad immer nach Vorschrift vom Fachhändler gewartet wurde? (Habe ich gerade erst in Garantiebedingungen gesehen)?
  • Will ich ein Ami-Rad und vielleicht demnächst 1.000 Euro Zoll bezahlen, wenn der Rahmen auf Garantie getauscht wird?
  • Sind die mitgelieferten Laufräder für mich grundsätzlich attraktiv oder sind das irgendwelche Sonderlocken oder Billo-Felgen, die ich zwangsläufig mitbezahle, die ich nicht fahren will und für die ich bei Kleinanzeigen nix bekomme? Gebe ich Geld für´n Bianchi Infinito in Celeste aus und kriege dann doch nur Alufelgen?
  • Will ich blingbling und Leute, die ich nicht kenne oder nicht mag, mit einer Marke beeindrucken, die irgendwie "angesagt" ist?
  • Ist der kleine Händler am Eck, der dem Modetrend Rennrad gefolgt ist, in drei Jahren noch da, wenn ich mit Basso, Pinarello, Colnago Probleme kriege oder muß ich dann nach Italien fahren?
  • Mag ich die Rahmenform? Kastiges BMC, tief angesetzte hintere Streben bei Basso, kaum Aerodynamik aber Fliegengewicht (Orbea Orca)?
  • Will ich wirklich ne Force oder Red, bei der ich sehr viele hundert Euro ausgeben muß, wenn ein einzelner Zahn eines Kettenblattes vorzeitig ne Macke bekommt bei einem Kettenriß oder ähnlichem, weil die Kettenblätter als Paket mit Powermeter ein Verschleißteil sind?
  • Will ich bestenfalls ne 1:1 Übersetzung für Bergfahrten und ggf. für erträgliches Geld die Ultegra-Kettenblätter von 52/36 auf 50/34 umrüsten oder will ich 'ne Untersetzung, was nur mit Rival oder 105 DI2 machbar ist?
  • Will ich ein Powermeter, einseitig, zweiseitig und welches kann ich nachrüsten lassen (Quarg, Inpeak, 4iii etc.) für wie viel Geld?
  • Will ich ich den Vorbau später noch anpassen können oder reicht mir wirklich der fixe Einteiler-Aero-Vorbau ohne Möglichkeit der Anpassung (zB Canyon)?
Eines der besten Kletterbikes ist das Orbea Orca. Ich hab´ schon eines von 2018 und hätte mir wirklich um ein Haar ein neues gekauft (frei konfiguriert auf der Orbea myO-Webseite, mit coolen individuellen Farbkombis, Top-Felgen und voll anpassbarer Vorbau-Lenker-Kombi, bestellbar per Code auch über meinen Lieblingshändler und durchaus rabattfähig.....), wollte aber irgendwie auch nicht zwei gleiche Geos haben. Hab dann Geos verglichen bei bike-stats.de, fand die sehr sehr ähnlichen Geos von Basso und einigen anderen überhaupt nicht spannend und hab´ mir heute völlig unspektakulär ein Canyon Endurace CF SLX 8 Di2 gekauft. Hätte auch mehr Geld ausgeben können, aber das Gesamtpaket war für mich total stimmig.

Will ich aber einfach ein "Boah das ist soooo lecker"-Bike einer alten italienischen Top-Marke oder ein Trek oder S-Works oder Orbea oder oder oder im World-Tour-Team Look und hab' die Kohle; dann her damit!
 
Zuletzt bearbeitet:
Frag doch den Händler ob er dir die Force Gruppe in Zahlung nimmt. Oder er soll dir ein SL8 Rahmenset so aufbauen wie du es möchtest. Wenn ich auf der Homepage nachschaue ist das non S-Works in Weiss noch in allen gängigen Grössen vorhanden. Wenn du die Position auf dem Tarmac fahren kannst und du DAS Bike suchst, dann lohnt sich doch der Aufbau, auch wenn es am Schluss ein bisschen mehr kostet.

Mein Händler den ich letztes Jahr bezüglich Rahmenset angefragt hatte, war zu allen Schandtaten bereit 😂
Er hätte mir ein Komplettbike auseinander genommen und zum rabattierten Rahmenset Preis verkauft.
Sprich ich hätte jede Farbe auswählen können, auch wenn es die nicht als exklusives Rahmenset seitens Specialized gibt. Oder er hätte mir jeden Rahmen so aufgebaut bzw. Teile ausgetauscht wie ich es haben möchte. Wenn Händler/Werkstatt dann richtig.
 
Ich wohne wie du in der Provinz und habe mich auf einen Händler eingeschossen wo ich meine Räder kaufe und dieser hat nicht eine so große Auswahl....
Bestellen würde ich ein Rad nie, außer du kannst alles selber machen.
Mein großer Vorteil beim Händler:
Wenn ich ein Rad bestelle tauscht mir mein Händler viele Teile nach meinen Wünschen, wie Reifen, Schläuche, Vorbau, Sattel, Kassette und manchmal auch Kettenblätter. Wenn ich das bei einem Bestellrad drauf rechne ist der Preisvorteil beim Besteller dahin.
Wenn du dir eine RED Gruppe leisten möchtest tu es. Ich stand im letzten Herbst vor der gleichen Frage, es war mir dann aber doch to much. Habe die "alte" Force genommen und bin zufrieden.
Leider hat mein Händler kein Specialized, nur Scott ;)
 
Dein aktueller Händler führt doch Cube? Da gibt's den "Einmal-Alles-und-scharf" Aerobomber für 7299€ UVP bzw den Kletterer um 7499€. Wenn dir die Geo passt und die Bikes gefallen, wäre die Sache für mich gegessen.

Then again: eine Force/Ultegra ist funktional um nix schlechter als eine Red/Dura Ace. Nur schwerer. So ein Orbea Orca ist auch ein sehr... appetitliches... Rad. ;-) Und du kannst es dank MyO direkt ab Werk quasi maßkonfektionieren - Kassette, Kurbellänge, Lenkerbreite, Vorbaulänge, usw usf.

Oder du probierst es tatsächlich mal, ob dein Händler so geil drauf ist wie der von @ne0 - das wäre die Maßanzug-Option. ;-)

Hauptpunkt ist natürlich, dass die Geo/Größe passt. Der - ebenfalls wichtige, keine Frage - Rest kommt danach.

@Chris-mit-Rennrad deinen Post sollte man eigentlich an die Kirchentür, pardon, an's Kaufberatungsunterforum nageln. Strukturiert und durchdacht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Zusammengefasst: Wie handhabt ihr das? Lieber vor Ort oder lieber Versender?
Ich verlasse mich für den Aufbau lieber auf ein Fachgeschäft und auch bei Problemen und Garantiefällen mag ich einen persönlichen Ansprechpartner. Einfache Dinge mach ich schon selbst am Rad, aber z.B. Lagerwartungen oder Revision der Hydraulikbremsen überlasse ich lieber dem Profi.
 
Zunächst einmal: Vielen vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen! Das hilft mir wirklich sehr und ich weiß, dass das definitiv nicht selbstverständlich ist :)

Zu meinem "bevorzugten" Bike-Shop: Den gibt's seit über 100 Jahren (kein Scherz), somit mache ich mir keine Sorgen, dass die von heute auf morgen hops gehen. Ein Freund von mir arbeitet dort, und dort ist man immer gut aufgehoben.

Ich habe nochmal etwas weiter geschaut, und es scheint wohl so, als würde im Q2 dieses Jahr eine neue Force ins Haus stehen (https://www.rennrad-news.de/news/sram-force-axs-leak/) — dann auch mit den Top-Buttons, die man bisher nur an der Red bekommt. Das würde auch erklären, wieso die SRAM-Variante des Tarmac SL8 Pro bei Specialized geschlagene 1000€ günstiger als die Utegra-Variante ist. Ich denke, da würd sich das Warten nochmal lohnen, richtig? Zumindest könnte das mein "Problem" mit den zusätzlichen Buttons lösen, dann bräucht es nämlich die Red nicht (sofern es nicht eh die Ultegra wird… ahhhhhh)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man Dura Ace kauft sollte man auch berücksichtigen dass eine Kasette um die 250€ statt 70€ für Ultegra kostet. Das selbe gilt auch für die anderen Verschleißteile.

Die Frage wo man kauft ist immer was man braucht. Klar sind Premiummarken teurer, aber mein Händler im Nachbarort (Trek/Specialized) hat an meinem Domane beim Kauf kostenlos den Sattel auf ein anderes Modell getauscht, einen kürzeren Vorbau sowie schmäleren Lenker verbaut im Zuge eines Bikefittings dabei war.
Das einzige was ich extra zahlen musste was das neue Lenkerband.

Bei Cube kannst du das vergessen, da wird maximal die Sattelhöhe eingestellt und das wars dann auch alle Umbauten musst du bezahlen und die alten Teile kannst du mit nach Hause nehmen. So zumindest meine Erfahrung. Das soll nicht heißen dass die Qualität schlechter ist, bin der Meinung dass hier alle Marken auf etwa dem selben Level liegen, aber der Service ist bei Cube definitiv schlechter. Ist aber auch irgendwo verständlich bei den Kampfpreisen die sie aktuell aufrufen.

Man muss sich halt auch bewusst sein dass man bei den Premiummarken im Schnitt 25-40% mehr bezahlt als bei den Versendern da bekommt man auch viele Teile für wenn man nicht ganz ungeschickt ist beim selber schrauben.

Wie geschrieben ist meine Erfahrung.
 
Die Frage wo man kauft ist immer was man braucht. Klar sind Premiummarken teurer, aber mein Händler im Nachbarort (Trek/Specialized) hat an meinem Domane beim Kauf kostenlos den Sattel auf ein anderes Modell getauscht, einen kürzeren Vorbau sowie schmäleren Lenker verbaut im Zuge eines Bikefittings dabei war.
Das einzige was ich extra zahlen musste was das neue Lenkerband.
Das würd ich eben auch so sehen. Beispielsweise wurden mir sofort 10% Rabatt angeboten, ein Bikefitting kann ich sicher auch noch rausschlagen, ich konnte in Ruhe probefahren (es wurden sogar extra andere Rahmengrößen aus dem Nachbar-Ort zu "meinem" Standort überführt), und ich hab halt einfach einen Ansprechpartner, wenn mal etwas sein sollte. Ich bin jetzt natürlich noch nicht in den konkreten Kaufverhandlungen, aber das hab ich vom Händler schon mal ohne überhaupt nachzufragen direkt proaktiv angeboten bekommen…

Shimano kommt wohl 2026 mit einer 2x13 Gruppe um die Ecke. Auf den neuesten heißen Scheiß wartest du dich alt und krumm. Es wird immer was kommen. Kaufen, fahren, Spaß haben wäre meine Devise. Die Upgradeitis kommt im Herbst von ganz allein.
Das schon, da geb ich dir recht, aber sollte die geupgradete Force wirklich schon in 2-4 Wochen daherkommen, würd ich mich ziemlich ärgern… Ich bin Ende Mai eh erstmal mit dem Rennrad ein paar Tage auf dem Weg über die Alpen zum Giro, da kann ich mich von der Kaufentscheidung gut ablenken :D Danach habe ich sicher eh erstmal ein paar Tage die Schnauze voll von allem mit zwei Rädern, und vielleicht gibt's ja bis dahin schon News. Angepeilt hatte ich einen Kauf ohnehin erst in Richtung Juli…
 
Das schon, da geb ich dir recht, aber sollte die geupgradete Force wirklich schon in 2-4 Wochen daherkommen, würd ich mich ziemlich ärgern… …
Die aktuelle Force hab ich mir heute bei Canyon in Koblenz nochmal angesehen - tatsächlich ohne Knöpfchen für den Computer. Dazu noch das wirtschaftliche Risiko des Kettenblatttausches; dagegen verblassen sogar Kosten für Dura-Ace-Verschleißteile und die Force ist ja ohnehin nur Mittelklasse....
 
Zurück