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kaufberatung: mal wieder einsteigerrad

Dicky schrieb:
Du drückst auf einen Knopf und eine vorher programmierte Tastenkombination wird abgerufen. Du verbindest quasi eine Taste mit einer Tastenkombination. Sehr beliebt auch bei Gamern, welche im Egoshooter-Bereich zugange sind. Beim Waffen kaufen :D

Dat is` also für mich, der wo nur Fachabi hat, wie `nen Makro, ja?!

Gruß
 
Babu schrieb:
naja, es ist halt nur so:

wenn nen rennrad ohne pedale 9,2 kg wiegt, dann könnt ich ja eigentlich drauf verzichten und mit meinem 9,6kg hardtail auf die straße gehen. die geschwindigkeiten müssten doch etwa bei gleicher anstrengung auf dem gleichen niveau bleiben. somit könnte ich dann doch mit meinem hardtail die gleichen km, wie mit dem rennrad runterschrubben. also würde sich dann ein rennrad nicht wirklich rentieren.
oder ist rennradfahren einfach ein anders fahrgefühl?

gruß

Im Flachen und leicht hügeligen ist das Gewicht eigentlich piepegal. Was den Unterschied zwischen MTB und Renner macht sind eigentlich 2 Dinge:
- 23Reifen mit 8bar haben sehr viel weniger Rollwiderstand als dicke Stollenschlappen mit vielleicht 3,5bar
- jenseits der 30km/h interessiert fast ausschließlich der Luftwiderstand. Da heißts dann, flach zu sitzen. Auch wenn Du auf Deinem MTB eine rennradtypische Überhöhung von 7-12cm einstellst, mit nem Rennbügel greift man am Unterlenker eben nochmal 12cm tiefer.

Weniger Gewicht fühlt sich ein bissel netter an, bei steilen Anstiegen bringts minimale Ersparnis. Über 1Kilo muß man aber nicht wirklich diskutieren...

Gruß mess.
 
Babu schrieb:
naja, es ist halt nur so:

wenn nen rennrad ohne pedale 9,2 kg wiegt, dann könnt ich ja eigentlich drauf verzichten und mit meinem 9,6kg hardtail auf die straße gehen. die geschwindigkeiten müssten doch etwa bei gleicher anstrengung auf dem gleichen niveau bleiben. somit könnte ich dann doch mit meinem hardtail die gleichen km, wie mit dem rennrad runterschrubben. also würde sich dann ein rennrad nicht wirklich rentieren.
oder ist rennradfahren einfach ein anders fahrgefühl?

gruß


Beim Rennrad ist es in aller erster Linie der gringe Rollwiderstand, der Dich schnell macht (schmale Reifen mit wenig Profil und hohem Druck). Dazu kommt im Vergleich zum MTB auch noch der größere Raddurchmesser (28 zu 26), was oben raus auch noch einen (wenn auch nur kleinen) Vorteil bringt. Entscheidend ist aber allemal der viel geringere Rollwiderstand. Klar macht auch die zu bewegende Masse was aus, aber bei weitem nicht so viel wie einem oft Glauben gemacht wird. Jedenfalls ist meines Erachtens nicht so wichtig, ob ein Rad jetzt mit oder ohne Pedale 8,9 kg oder 9,2 kg oder 9,5 kg wiegt, da kann man genausogut mal eben 0,7 kg abnehmen, kommt aufs gleiche raus.... Jedenfalls biste mit nem 11 kg Rennrad tausendmal schneller als mit nem 9 kg-MTB!

Zu Deinem Bike-Wunsch ist ja schon so ziemlich alles gesagt worden. Klar bekommst Du eine Komplett-Ultegra für 1.000 € von verschiedenen Discountern oder Versendern. Das ist meistens qualitativ auch gar nicht so schlecht, muß man wohl ganz klar sagen, denn so einen Alu-Rahmen kann heute jeder Hinterhof-Schweißer in China zusammenkloppen, so schwer ist daß heute nicht mehr, schließlich kaufen mittlerweile auch die meisten Markenhersteller solche Rahmen zu. Das Problem bei diesen Bikes ist eigentlich nur das Image und in den meisten Fällen die nicht so schön glatt geschliffenen Schweißnähte sowie die relativ einfache Lackierung.
Ich selbst würd daher auch eher 'nen etwas stylischeren Rahmen mit 'ner 105er nehmen, wenn's über 1.000 € nicht gehen soll, denn die 105er iss echt nicht viel schlechter, bisschen schwerer (zum gewicht s.o.) und nicht ganz so präzise, aber immer noch sehr gut.
Wennste allerdings schon mit dem Gedanken spielst, 100 € draufzusatteln, kannst Dir ja mal z.B. das Streamer von Cube anschauen, steht zwar mit 1.299 in der Liste, aber nach unten geht da noch was, schätze so 1.100 bis 1.150 mußte hinlegen, hast dann aber ne' komplette Ultegra und 'nen schickes Rad mit stylischen hinteren Streben. Einige Händler haben auch noch Cube-Vorjahresmodelle stehen, die dürften mit Ultegra noch dichter bei 1.000 € liegen. (Ich krieg übrigens keine Provision von Cube und fahr auch selber keins, aber preislich sind die echt top, wenn man ein Marken-Bike will.)
 
messenger schrieb:
...Über 1Kilo muß man aber nicht wirklich diskutieren...
racer schrieb:
...da kann man genausogut mal eben 0,7 kg abnehmen, kommt aufs gleiche raus....
Hi racer u. messenger,
dann geht mal eine Stunde Laufen und nehme z.B. eine Flasche Selters 0,7l mit — vielleicht fällt Dir dann der Unterschied zwischen der aktiv- und passiv zu beschleuningenden Masse auf!? Noch Interessanter wäre es mit kleinen 0,5kg Gewichtsmanschetten an den Füßen/ Knöcheln.
Nichts desto trotz zählt meine Aussage nur für diejenigen die eine körperliche Gewichtsoptimierung bereits abgeschlossen haben — Preis-/Leistungsverhältniss!!! :D :D :D
ciao wattwurm ;)
 
wattwurm schrieb:
Hi racer u. messenger,........!? Noch Interessanter wäre es mit kleinen 0,5kg Gewichtsmanschetten an den Füßen/ Knöcheln.

ciao wattwurm ;)

Das kann man nun wirklich nicht vergleichen. Beim Laufen mußt Du ja bei jedem Schritt die Gewichte sowohl Beschleunigen (kin. Energie aufbauen) als auch anheben (pot. Energie aufbauen). Beim Aufsetzen des Fußes verpuffen beide Energien ungenutzt (bzw.verlangen noch extra Energie zum Abstützen)

Beim Radfahren hast Du aber einen ungleich kontinuierlicheren Bewegungsablauf und die minimal reingesteckte Mehrenergie zum Beschleunigen, bleibt Dir als höhere Schwungmasse auch erhalten (solange Du sie nicht wegbremst...)

Gruß mess.
 
messenger schrieb:
Das kann man nun wirklich nicht vergleichen. Beim Laufen mußt Du ja bei jedem Schritt die Gewichte sowohl Beschleunigen (kin. Energie aufbauen) als auch anheben (pot. Energie aufbauen). Beim Aufsetzen des Fußes verpuffen beide Energien ungenutzt (bzw.verlangen noch extra Energie zum Abstützen)

Beim Radfahren hast Du aber einen ungleich kontinuierlicheren Bewegungsablauf und die minimal reingesteckte Mehrenergie zum Beschleunigen, bleibt Dir als höhere Schwungmasse auch erhalten (solange Du sie nicht wegbremst...)

Gruß mess.

Röööööchtöööch!
Einzige noch zu nennende Ausnahme wären steile Berge.
 
wattwurm schrieb:
Hi racer u. messenger,
dann geht mal eine Stunde Laufen und nehme z.B. eine Flasche Selters 0,7l mit — vielleicht fällt Dir dann der Unterschied zwischen der aktiv- und passiv zu beschleuningenden Masse auf!? Noch Interessanter wäre es mit kleinen 0,5kg Gewichtsmanschetten an den Füßen/ Knöcheln.
Nichts desto trotz zählt meine Aussage nur für diejenigen die eine körperliche Gewichtsoptimierung bereits abgeschlossen haben — Preis-/Leistungsverhältniss!!! :D :D :D
ciao wattwurm ;)

Wenn Du Dir natürlich beim Laufen Gewichtsmanschetten dranknallst, hast Du in null komma nix 1 kg mehr drauf, natürlich fällt Dir das deutlich schwerer... Wenn Du aber 1 kg abnimmst, iss das ein "schleichender" Prozess, so daß Du den Unterschied auch nicht so merkst. Außerdem, und das ist für das subjektive Empfinden hinsichtlich der Gewichtsbelastung bedeutsamer, werden die Gewichtsmanschetten von anderen Muskelgruppen (z.B. Arme) gehalten als das "angefressene" Gewicht vor der Plauze oder auf den Hüften..., so daß das natürlich auch ganz anders reinhaut und man es natürlich auch als viel anstrengender empfindet...

Beim radeln liegt es da aber m.E. anders, da ist es zumindest im Flachen egal, ob das Gewicht auf den Hüften oder am Rad sitzt, mag zwar subjektiv einen Unterschied machen, objektiv kommt es aber aufs gleiche raus. Am Berg natürlich potenziert sich die Bedeutung der überflüssigen Masse, klar!

Wenn ich irgendwo Gewicht einsparen wollte, außer natürlich am eigenen Körper (da geht immer was...), dann bei den rotierenden Massen, also Laufräder, Ritzel usw., denn die müssen nicht nur einfach fortbewegt werden, sondern zwecks der Fortbewegung bewegt werden, ich denke da bringt Gewichtseinsparung noch am meisten...

Jedenfalls simma uns wohl einig, daß es nicht in erster Linie das geringere Gewicht ist, was das Rennrad im Vergleich zum MTB schnell macht..., oder?
 
racer schrieb:
...
Jedenfalls simma uns wohl einig, daß es nicht in erster Linie das geringere Gewicht ist, was das Rennrad im Vergleich zum MTB schnell macht..., oder?
Falsch, die schnellen aerodynamischen Zeitfahrräder sind eigentlich nicht leicht.
Folgende Faktoren machen imho Rennräder schnell:
- Abrollwiderstand (Profil, Luftdruck)
- Sitzhaltung (Aerodynamik des Fahrers)
- Luftwiderstand des Rades
 
messenger schrieb:
...Das kann man nun wirklich nicht vergleichen. Beim Laufen mußt Du ja bei jedem Schritt die Gewichte sowohl Beschleunigen (kin. Energie aufbauen) als auch anheben (pot. Energie aufbauen). Beim Aufsetzen des Fußes verpuffen beide Energien ungenutzt (bzw.verlangen noch extra Energie zum Abstützen)...
Hi messenger,
...ich gehe vom Vorfußlaufen aus, bei dem der Fußaufsatz minimiert ist und auf dem Ballen stattfindet statt auf der Ferse! Das Laufen über die Ferse ist wirklich mit einem "Bremsen" nach jedem Laufschritt zu vergleichen. Ansonsten hast Du natürlich recht.

racer 1 schrieb:
...Wenn Du Dir natürlich beim Laufen Gewichtsmanschetten dranknallst, hast Du in null komma nix 1 kg mehr drauf, natürlich fällt Dir das deutlich schwerer... Wenn Du aber 1 kg abnimmst, iss das ein "schleichender" Prozess, so daß Du den Unterschied auch nicht so merkst...
Hi racer,
...wenn Du dir ein RR kaufst, dass einen Kilo leichter ist und dich draufsetzt und losfährst ist das kein schleichender Prozeß. Es ging mir auch nicht um das Abnehmen — ein optimales Körpergewicht habe ich als Voraussetzung angegben!

racer 2 schrieb:
...Außerdem, und das ist für das subjektive Empfinden hinsichtlich der Gewichtsbelastung bedeutsamer, werden die Gewichtsmanschetten von anderen Muskelgruppen (z.B. Arme) gehalten als das "angefressene" Gewicht vor der Plauze oder auf den Hüften..., so daß das natürlich auch ganz anders reinhaut und man es natürlich auch als viel anstrengender empfindet...
...Getränkegürtel!
racer 3 schrieb:
...Am Berg natürlich potenziert sich die Bedeutung der überflüssigen Masse, klar!...
...wo sonst sollte sich eine Gewichtsreduzierung sonst so gravierend bemerkbar machen, da sind wir einer Meinung! :daumen:
racer 4 schrieb:
...Jedenfalls simma uns wohl einig, daß es nicht in erster Linie das geringere Gewicht ist, was das Rennrad im Vergleich zum MTB schnell macht..., oder?...
... auch hier sind wir uns einig, habe ich doch auch nirgends geschrieben!? :daumen:
Okay Jungs,
ich gebe ja zu das der Vergleich mit dem Laufen etwas hinkt, aber in manchen Punkten habt Ihr mich auch etwas falsch interpretiert, bzw. habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Nächstes mal werde ich dann vielleicht überlegen, ob ich das Laufen zum Vergleich heranziehe, macht sich in einem RR Forum eh immer schlecht, oder aber ob ich mich besser Ausdrücken sollte! :eyes:

Stelvio schrieb:
Folgende Faktoren machen imho Rennräder schnell:
- Abrollwiderstand (Profil, Luftdruck)
- Sitzhaltung (Aerodynamik des Fahrers)
- Luftwiderstand des Rades
Hi Stelvio,
jepp, Du hast recht!
Was ich eigentlich sagen wollte, ist das ein leichteres RR sehr wohl von Vorteil ist — am meisten bergauf! :ka: Habe ich es mir wohl etwas schwerer als Nötig gemacht :cool:

ciao wattwurm ;)

PS: Ich brauch jetzt etwas KÜHLES für meine Fingerkuppen :D :D :D
 
Stelvio schrieb:
Falsch, die schnellen aerodynamischen Zeitfahrräder sind eigentlich nicht leicht.
Folgende Faktoren machen imho Rennräder schnell:
- Abrollwiderstand (Profil, Luftdruck)
- Sitzhaltung (Aerodynamik des Fahrers)
- Luftwiderstand des Rades

Häh, wieso dann falsch?????????????
Hab' ja geschrieben, daß es NICHT!!! in erster Linie auf das geringe Gewicht zurückzuführen ist, warum man mit einem Rennrad schneller ist....
 
Hi

Hast du am MTB Scheibenbremsen? Wenn ja, so lasse dir doch vom Fahrradmechaniker Rennrad-Räder mit Scheiben basteln.

MfG
 
Kraftwerk schrieb:
Hi

Hast du am MTB Scheibenbremsen? Wenn ja, so lasse dir doch vom Fahrradmechaniker Rennrad-Räder mit Scheiben basteln.

MfG

Womit natürlich das Aerodynamikproblem auch nicht gelöst wäre....
 
Babu schrieb:
naja also ne scheibe am rennrad :kotz:

Ne, sondern Rennrad-Räder am MTB. Sieht zwar auch nicht so toll aus, aber um Geld einzusparen wieso nicht.

Ich würde mal sagen die Aerodynamik spielt nicht so ne grosse Rolle.

MfG
 
Kraftwerk schrieb:
Ne, sondern Rennrad-Räder am MTB. Sieht zwar auch nicht so toll aus, aber um Geld einzusparen wieso nicht.

Ich würde mal sagen die Aerodynamik spielt nicht so ne grosse Rolle.

MfG

1. Problem: RR-Laufräder passen nicht ins MTB :D

2. im Flachen geht es praktisch nur um die Aerodynamik (und da fehlt am MTB einfach die Überhöhung für eine gute Position).

3. was noch nicht angesprochen wurde: die RR-Übersetzungen geben mehr Entfaltung her (bergab/Rückenwind ;) ).

wenn es aber nur um den Trainingseffekt geht (und nicht um den Fahrspaß), dann sehe ich keinen Grund, daß dieses Ziel nicht mit einem MTB erreichbar wäre. Slicks montieren - und los :)
 
@Scorpio
Babu geht es um den Trainingseffekt, Zitat:
"da mein traingsplan im moment wächst und wächst und wächst, hauptsächlich nur GA-Einheiten darauf zu finden sind und ich keine Lust hab, mich stundenlang mit meinem MTB auf der straße rumzuquälen, muss nun ein rennrad her."

Mit dem MTB kommst du eben aus den hier schon genannten Gründen wie Position, Aerodynamik, Gewicht, Übersetzung irgendwann mal an eine Grenze an der man nicht mehr km in der zur Verfügung stehenden Zeit abspulen kann. Bei mir sind im Vergleich mit dem MTB ca. 7 km/h mehr drin.

Den Sinn GA Einheiten an gefressenen km festzumachen anstatt an der Zeit hinterfrage ich mal hier nicht.

Der Renner lässt sich aber nicht nur gut für ein "flotteres" GA Tempo verwenden. Durch die andere Übersetzung/Entfaltung kann ich auch auf flachem Terrain für das Intervalltraining wesentlich mehr Druck auf die Pedale bringen als beim MTB. Mir tut der Renner gerade in dieser Hinsicht gute Dienste.
 
dann nimm einfach rennradreifen fürs mtb. auf 8 bar und die rollen auch wie sau.

für ga training ist das vollkommen ausreichend.
 
kauf dir ein gebrauchtes RR und gucke ersteinmal ob Dir das RR fahren überhaupt liegt, denn das ist was ganz anderes als MTB fahren.
ausserdem sparst du, denn 2 - 3 jahre alte räder die immer noch uptodate sind gibts reichlich und günstig . oder wartest bis imm sommer die preise bei den discountern runtergehen.
ich habe mir so einen preisnachlass von 1099 auf 666,- " erwartet"
und für einen einstieg reicht es - und achja, schiexx auf die 1 - 2 kg.!!!
ne volle trinkflasche und ein voller Darm vom letzten Essen tritts du ja auch den Berg hoch ?
 
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