Ich ergänze mal meine Erfahrungen, zuerst meine Ausgangslage: ich habe stark ausgeprägtes Raynaud-Syndrom an den Füßen und von innen gebe ich anscheinend kaum Wärme ab (gerade Sohn ins Bett gebracht und während er knallwarm ist, habe ich mir unter der dicken Decke die Füße abgefroren). Leider habe ich damit verbunden eine chronische Prostatitis, weshalb ich unbedingt Kälte zwischen Zehenspitzen und Bauchnabel vermeiden muss.
Winterschuhe bringen wegen der fehlenden Eigenwärme nichts, zu warm abgezogen hatte ich teilweise nass geschwitzte Knöchel und gleichzeitig eiskalte Zehen, ansonsten einfach alles kalt. Schmerzende Kälte kann schon bei 14 Grad auftreten.
Seit einem Jahr fahre ich jetzt die Thermrup-Sohlen und kann folgende Vor- und Nachteile nennen:
Vorteile:
- Preis mit 80€ (letzte Jahr noch für 65€ bekommen) noch moderat
- Sohle ist sehr dünn, trägt nicht auf
- Sohle wird an der Ferse zurechtgeschnitten, dadurch ist das Heizelement weit vorne (bei großen Füßen aber ggf dennoch blöd, das hinten keine Heizung ist?)
- Akkus sind super, haben bei 50% Leistung auch nach einem Jahr locker sechs Stunden, das entspricht bei mir in Sommerschuhen mit Überschuhen circa 2-4 Grad Außentemperatur
- Socken müsste ich regelmäßig waschen
Nachteile:
- Das Kabel nervt beim An- und Ausziehen
- Beim Radeln kriege ich die Akkus unter die Hose, aber bei normaler Kleidung sind sie recht sperrig und dann sieht’s blöd aus
- Kein USB-C, sondern ein Rundstecker
- Schalter zur Regelung der Wärme lässt sich gut einstellen, aber unter der Kleidung und mit Handschuhen leider nicht. -> anhalten
Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich jetzt eine Lösung habe, die etwas umständlich ist, mit der ich aber meine Füße immer im richtigen Bereich halten kann.
Ich hoffe jemandem hilft es.