• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Hobbyschmerzgrenze

Wieviel Geld hat Euch Euer [b]aktuelles[/b] RR gekostet?

  • [b]0€[/b] bis [b]500€[/b]

    Stimmen: 71 9,8%
  • [b]501€[/b] bis [b]1000€[/b]

    Stimmen: 148 20,5%
  • [b]1001€[/b] bis [b]1500€[/b]

    Stimmen: 204 28,2%
  • [b]1501€[/b] bis [b]2000€[/b]

    Stimmen: 117 16,2%
  • [b]2001€[/b] bis [b]2500€[/b]

    Stimmen: 60 8,3%
  • [b]2501€[/b] bis [b]3000€[/b]

    Stimmen: 49 6,8%
  • [b]3001€[/b] bis [b]3500€[/b]

    Stimmen: 20 2,8%
  • [b]3501€[/b] bis [b]4000€[/b]

    Stimmen: 14 1,9%
  • mehr als [b]4000€[/b]

    Stimmen: 40 5,5%

  • Umfrageteilnehmer
    723
AW: Hobbyschmerzgrenze

Ich behaupte jetzt einfach mal, daß kein Hobbyradler ein Rennrad für über 4.000 Euro benötigt. Aber sicher gibt es da auch Leute, die für ihre 2.000 km im Jahr einen Carbonrahmen mit Campa Record kaufen.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Und?? Wo ist das Problem?

Ich lasse doch jedem sein Vergnügen. Von mir aus sollen die Leute mit einem 8.000-Euro-Rad zum einkaufen fahren.

Absurd finde ich es trotzdem, daß sportbegeisterte junge Leute mit billigem Material unterwegs sein müssen, während irgendwelche Leute, die zwar Kohle haben, aber prinzipiell unsportlich sind, mit Profirädern fahren.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Ich lasse doch jedem sein Vergnügen. Von mir aus sollen die Leute mit einem 8.000-Euro-Rad zum einkaufen fahren.

Absurd finde ich es trotzdem, daß sportbegeisterte junge Leute mit billigem Material unterwegs sein müssen, während irgendwelche Leute, die zwar Kohle haben, aber prinzipiell unsportlich sind, mit Profirädern fahren.

Genau DAS versteh ich auch nicht! Aber sei's drum.... Die leben paar Jahre länger, haben halt mehr gespart... Aber was bringt es, wenn du das beste Rad hast, bloss konditionell nix drauf hast ausser Zahnbelag???
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Tja, wenn man mehr als 60 Stunden die Woche arbeitet kann man sich meist locker nen 5000 Euro Renner leisten, aber mehr als 5 Stunden Radtraining die Woche ist dann halt nicht drin. Ich kanns verstehen dass man sich dann zumindest ein schönes Rad leistet-auch wenn die eigene Leistung dem nicht entspricht.
Außerdem freu ich mich immer wenn ich exclusives Material in freier Wildbahn bewundern darf- egal wer darauf sitzt.

Aber am meisten Wert hat ein selbst liebevoll aufgebautes Rad-egal was es gekostet hat.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Tja, wenn man mehr als 60 Stunden die Woche arbeitet kann man sich meist locker nen 5000 Euro Renner leisten, aber mehr als 5 Stunden Radtraining die Woche ist dann halt nicht drin. Ich kanns verstehen dass man sich dann zumindest ein schönes Rad leistet-auch wenn die eigene Leistung dem nicht entspricht.
Außerdem freu ich mich immer wenn ich exclusives Material in freier Wildbahn bewundern darf- egal wer darauf sitzt.

Aber am meisten Wert hat ein selbst liebevoll aufgebautes Rad-egal was es gekostet hat.


Richtig!!
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Ich behaupte jetzt einfach mal, daß kein Hobbyradler ein Rennrad für über 4.000 Euro benötigt. Aber sicher gibt es da auch Leute, die für ihre 2.000 km im Jahr einen Carbonrahmen mit Campa Record kaufen.

Da hast Du recht, ich wußte vor 3 Jahren auch nicht ob das Hobby mir auf Dauer liegt und wollte nicht direkt € 1.000,00 - € 1.500,- investieren. Also habe ich mir 100% passendes (4 Monate lang gesucht und gefunden:p ) Gebrauchtbike (3 Jahre alt, ca. 15.000 Km gelaufen, komplett Ultegra 9-fach incl. Naben, top gewartet u. gepflegt mit allen Papieren) für € 500,- gekauft. Funktioniert bis heute (2 Jahre ca. 4500 KM) ohne Murren. Gruss Alfri
 
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Tja, wenn man mehr als 60 Stunden die Woche arbeitet kann man sich meist locker nen 5000 Euro Renner leisten, aber mehr als 5 Stunden Radtraining die Woche ist dann halt nicht drin. Ich kanns verstehen dass man sich dann zumindest ein schönes Rad leistet-auch wenn die eigene Leistung dem nicht entspricht.
Außerdem freu ich mich immer wenn ich exclusives Material in freier Wildbahn bewundern darf- egal wer darauf sitzt.

Aber am meisten Wert hat ein selbst liebevoll aufgebautes Rad-egal was es gekostet hat.


:daumen: good posting
 
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Das ist übrigens mal eine der wenigen Umfragen, die ein aussagefähiges Ergebnis bringen. Eine sehr schöne Kurve!:)

matthe
 
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Hatte vorgestern einen geschrotteten R3 Rahmen in den Händen-Oberrohr komplett durchgerissen. Der Besitzer hatte das Glück den Rahmen gesponsert zu bekommen, sonst würde er wohl noch in der Ecke sitzen und weinen.

Um solchen negativen Erfahrungen aus dem Wege zu gehen, bekomme ich in den nächsten zwei Wochen einen feinen Alurahmen (Deacciai EM2) von Riccorsa, auf Maß gefertigt, mit Acros Keramik Steuersatz und Pulverbeschichtet in Wunschfarbe für ca. 950 Euros.
Inkl. einiger kleiner Neuteile kostet mich der Spaß ca. 1500 Euro-der Rest wird aus meinem alten Rad ausgeschlachtet.

Kannst Du mal ein Foto von deinem Riccorsa reinstellen?
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

bei mir wars das ebayschnäppchen schlechthin. ich wollte porto sparen und hab daher im näheren bereich von meinem zu hause gesucht, und eins gefunden, dass 2 straßen weiter stand.
ich also mit dem fahrrad-experten meines vertrauens hin und begutachtet, probefahrt gemacht und erfahren dass es nen eigenaufbau für einst über 1000€ (kinesis rahmen, karbongabel, komplett campa veloce, conti-reifen) ist, welcher um die 700km gelaufen hatte.
und dann kam mein glück: der linke kurbelarm war kaputt, die auktion war nicht mehr zu ändern und so hat ers vorzeitig an den höchstbietenden verkauft: mich.
hab dann nur 190€ + ne neue kurbel für etwa 30€ bezahlt und bin überglücklich damit, läuft auch schon mehrere tausend kilometer einwandfrei.
da war dann sogar noch genug geld für cannondale-schuhe, spd-pedale und einiges an kleidung

vor allem bin ich froh, den schritt zur campa-schaltung gewagt zu haben, find ich im vergleich zu shimano STIs um einiges besser und würde nur noch sram force und rival in erwägung ziehen, niemals shimano
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Bitte sehr(sorry für die schlechte Bildquali):
Riccorsa_013.jpg
[/IMG]
 
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@ Jocki: Sehr schön und stimmig. Der s/w Collorkey gefällt mir auch sehr gut!
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

geiler Thread :daumen: , kann mich garnicht entscheiden, wo ich zuerst zitieren soll ;)

Meine Jugend hab ich auf nem 700,-DM Nardello in schwarz mit 300er Exage (also 1400,-€ :spinner: ) jede Woche 300+ km abgespult... Nach viel zu vielen km hatte ich dann noch das Geld für neue Laufräder zusammengespart: schwarze Alesa-Tiefbettfelgen mit 105er Midnightblue-Edition Naben.

Alter, fand ich mich und mein Rad geil.

Absurd finde ich es trotzdem, daß sportbegeisterte junge Leute mit billigem Material unterwegs sein müssen, während irgendwelche Leute, die zwar Kohle haben, aber prinzipiell unsportlich sind, mit Profirädern fahren.

Früher hab ich den alten Säcken auf ihren Italienern mit Superrecord in der Lüneburger Heide Windschatten geben müssen , damit se auf der Sonntagsrunde wenigstens zu 100km gekommen sind.
Jetzt werd ichs mit ~2.000,-€ zwar nicht extrem knallen lassen, aber schneller als mit dem Nardello werd ich wohl nicht mehr werden :bier:
 
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Ich lasse doch jedem sein Vergnügen. Von mir aus sollen die Leute mit einem 8.000-Euro-Rad zum einkaufen fahren.

Absurd finde ich es trotzdem, daß sportbegeisterte junge Leute mit billigem Material unterwegs sein müssen, während irgendwelche Leute, die zwar Kohle haben, aber prinzipiell unsportlich sind, mit Profirädern fahren.

In 20 Jahren werdet Ihr das verstehen:aetsch:
 
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Mein erstes Rad war gebrauchtes normales (Kaufhaus-)Rennrad mit Schutzblechen und Beleuchtung, gekauft von meiner lieben Nachbarin für damals stolze 20 DM. Rein in einen Verein, Schutzbleche und Licht ab und ich war zufrieden. Bin damit sogar erfolgreich Lizenz-Rennen gefahren.
Irgendwann brach auf gerader Strecke das Unterrohr etwas Oberhalb der Schalthebel und fiel auf das Vorderrad = von 25 auf 0 Km/h unter einer Sekunde.
Bin dann mit einem Klapprad für 2 Monate gefahren, vom Verein keine Unterstützung...
Hab mir dann bei Napiralla ein "richtiges" Rennrad mit Schlauchreifen usw. kaufen dürfen (ich glaube 260 DM, natürlich von meinem eigenen Geld). Bin damit noch erfolgreicher gefahren bis mich ein 18-jähriges Mädchen mit ihrem Käfer abgeschossen hatte, Hinterrad kaputt und hintere Strebe verbogen, Geld gab es kaum, reichte geade mal für ein Hinterrad. Musste noch jahrelang mit dem krummen Rad weitergurken. Die meisten Rennen musste ich wegen Reifendefekten aufgeben, da ich die Schlauchreifen zig mal geflickt waren.
Hat mich den Platz in der Nationalmanschaft (Jugendkader) gekostet.
Krautscheid hat damals im Hinterhof sein Geschäft angefangen.
Mit meinem ersten Geld hab ich mir dann einen maßangefertigten Krautscheidrahmen geleistet (im Fotoalbum das Rote) und nach und nach Hochgerüstet (3.200 DM). Hab ich immer noch. Fahr ich auch noch im Urzustand. Ca. 7 Jahre später sah ich auf der IFMA einen schönen kurzen Sprinterrahmen (Marke "Turbo", im Fotoalbum das Blaue), den ich kurze Zeit später (1984) kaufte und nach und nach kompletierte (ca. 3000 DM, die Teile sind ja billiger geworden) und erst letzten Montat komplett überholt habe. Diesen fuhr ich bis August 2006, unterbrochen von ca. 4 Jahren nur MTB-fahren. Ich wäre ihn gerne weiter gefahren, doch man wird alt und der Rahmen ist einfach zu hart, gibt Rückenprobleme. Außerdem war das Aufrüsten (Drahtreifen, Bremsschalthebel und Schaltung) mir zu teuer.
Meine beiden jetzigen RR (Profilbild) haben beide unter 300 € gekostet. Wiegen zwar 11 KG, aber ich bin sehr zufrieden.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Hallo zusammen,
mein Rad habe ich vor rund eineinhalb Jahren bei E-Bay gekauft, war neu und mit geradem Lenker, also Fitnessbike. Wollte erst mal sehen, ob ich Spaß und Energie genug habe, regelmäßig zu fahren. So nach und nach wurden ein paar Teile ersetzt und ein richtiger Lenker ist seit dem Frühjahr ebenfalls dran. Der Kaufpreis war 799 Euro und inzwischen haben wir zusammen ca. 7500 km gefahren. Für das nächste Rad habe ich eine einfache Rechnung, pro gefahrenem km 10 Cent. Heißt, wenn ich die 15.000 km geschafft habe, "darf" ich 1500 Euro für ein Neues ausgeben. Ist so ein kleiner zusätzlicher Motivationsschub, wenn die Lust mal nicht so groß ist bei schlechtem Wetter z.B.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Ein sehr nette Idee mit den 10Cent/km...ich denke das motiviert ungemein wenn man seine Belohnung kennt :)...

...mh, da liege ich ja voll im Trend der Hobbyfahrer, aber wer als Hobbyfahrer bezahlt über 4000€ ???
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Mein erstes RR hab ich gebraucht in MG gekauft im Jahre 1998:

Ein rotes Colnago mit Dura Ace 8-fach mit Campa Shamal in RH 59, leider 3 Nummern zu groß für 2400 Mark

Toppreis, aber leider ein wenig zu groß. Bin aber zu dem Zeitpunkt meist eh nur MTB gefahren und so ca. 2.000 km im Jahr gefahren auf RTFs in der Gegend.

Hatte einen schweren Sturz im Jahre 2002 und hab mit dann einen Sintesi Enigma mit Carbongabel gekauft, die Austattung und Laufräder konnte ich noch gebrauchen, bzw. wurden zentriert!

Nachdem ich ich im Jahre 2005 ca. 6.000 km gefahren bin mit dem RR, hab ich mich entschlossen bei einem Versandhändler um die Ecke mir ein Rad zu kaufen, was die nächsten Jahre halten sollte zumal auch up-to date mit Carbon, Dura Ace und guten Laufrädern:

Gekauft hab ich dann eine FAT Carbon mit Dura Ace und Mavic ES für knapp 3000 Euro minus Händlerrabatt.

Habe mir damals viele Bikes bei verschiedenen Händlern angeguckt und wusste hinterher was ich genau wollte, nur über 3000 Euro wollte/konnte ich nicht bezahlen.

Bin im Jahre 2006 so an die 11.500 km gefahren. Dieses Jahr sind es seit Februar so um die 9.700 km. Bereut habe ich den kauf nicht.

Mein Fazit ist:
Es ist nicht wichtig was man fährt, sondern das man fährt!

Wenn sich ein Rentner oder ein 60h-Malocher sich für 5.000 Euro Bike kauft/gönnt, soll er das gerne machen! Neidische Blicke und dumme Sprüche kommen da immer.
Meiner Meinung nach reichen aber 3.000 Euro aus um in der Oberklasse zu fahren. Darüber hinaus ist nur noch Spielerei von Gewicht und Image einiger Firmen.
 
AW: Hobbyschmerzgrenze

Meins hat um die 1500 € gekostet. Ich weiß halt, dass es ein Top-Rahmen ist (Scott Speedster20), die Komponenten (105er) sind solide, aber nix Besonderes, ebenso wie die Laufräder von Shimano (550). Einen guten Sattel hab' ich mir natürlich auch noch gegönnt - alles in allem untere Mittelklasse.
Aber: ich finde, dass 1500 € einfach viel Geld ist für ein Rad, und wenn ich das mal mit früheren Maßstäben betrachte, dann ist es geradezu gigantisch viel. Die anderen Sachen kommen ja alle noch dazu, Klamotten, Helm, Schuhe, Tacho. Ich war irgendwann bestimmt bei 2000 € insgesamt gelandet.
Für mich als Hobbyfahrer das absolute Maximum!
Wenn ich aber bedenke, wieviel Freude ich an dem Rad und dem Sport damit habe, ist es nicht mit Gold aufzuwiegen! Und wenn ich nicht auf's Geld schauen müsste (wir haben 4 Kinder in der Ausbildung, wobei die jetzt grade fertig werden), dann würde ich mir wohl auch irgendwann noch mal eine höherwertige Gruppe von Shimano zulegen - mit dem Rahmen bin ich ja hochzufrieden.

Wer sich ein tolles (und teures) Rad leisten kann und will - mich befällt nicht der geringste Neid.
 
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