• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Giro d'Italia 2018

Es war zu erwarten daß für die blau(-weiss)äugigen jeder der SKY fortan Paroli bietet, in den Verdacht des dopens kommt...
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige

Re: Giro d'Italia 2018
Froome ist mir wenig sympathisch.
Abgesehen von der Salbutamol-Geschichte hängt er dauernd nur am Hinterrad eines Helfers
und schaut nur auf seinen Computer, statt auf die Straße.
Das hat mit Radrennen irgendwie wenig zu tun.
In Form ist er zur Zeit wohl absolut nicht, ob das mit dem Sturz bei der Einfahrt zum Prolog (Knie!?), oder an der Fitness liegt, weiß ich nicht.
Da lobe ich mir den Schachmann, schön zu sehen, dass er fast immer ganz vorn mit dabei ist.
Hoffe, dass er in der Nachwuchs-Wertung noch richtig was reißen kann.
 
Es bestätigt sich eigentlich das, was ich mir immer schon gedacht habe. Sky hat ihr Spiel mit den TUEs, Sprays und was noch immer irgendwann ans Licht kommt, komplett ausgereizt. Der nun etwas "sauberere" Chris ist nun sowas von menschlich und ich denke, von Froome wird nicht mehr viel kommen, weder hier, noch bei der Tour. Dies ist gut für den Radsport.

Am Ende könnte es auf Tom vs Yates hinauslaufen. Da braucht Yates aber noch einwenig Zeit fürs TT.

Bevor hier falsche Hofffnungen aufkeimen...ich zitiere mal aus unseriöser Quelle:
Am 12. März 2016 wurde Yates nach der sechsten Etappe von Paris–Nizza positiv auf das verbotene Mittel Terbutalin getestet. Sein Team Orica GreenEdge erklärte, der Fehler liege beim Teamarzt, der es versäumt habe, für Yates eine Ausnahmegenehmigung für dieses Asthmamittel zu beantragen.[2] Er wurde wegen „unbeachtsichtigten Dopings“ vier Monate gesperrt.[3] Wegen der Sperre konnte er nicht die Tour de France 2016 bestreiten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Yates_(Radsportler)
Laut heutigem Interview laboriert Froome an den beiden Stürzen. Rechnet man zusammen, das er nicht mit 100% in die Rundfahrt starten wollte und durch die Stürze gehandicapt ist, ist die Leistung und vor allem die Moral beeindruckend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Prinzip ist mir ja auch egal, wer da gewinnt. Ich finde den Giro dieses Jahr irgendwie spannend weil da immer Leute rumfahren, die sonst nicht so im Vordergrund standen. Auch die Nachwuchsfahrer natürlich. Mich interessiert eher wie sich der Kneesi durchschlägt und er macht einen guten Job. Gab da ein witziges Video wie er einen Verpflegungsbeutel wegschnappt. Das ist für uns Kölner interessanter als so manche Schlagzeile aus der Presse. Ich kann mir bei Froome vorstellen, das die 2 Stürze schon mehr in den Körper gehen als man zuerst denkt. Hatte ich zumindest nach jedem Sturz, das da irgenwas zerrüttet oder geschwollen war und die Leistung in den Folgetagen einfach nicht da war. Fand allerdings besonders am ersten Tag, das das technisch nicht gerade Spitze war wie er die Kurve da angefahren ist. Da würde ich als Hobbyfahrer auch stürzen.
 
Auf der Sonntagsetappe gab's eine feine Szene, die mir entgangen war. Hat hier jemand das gesehen?

Berhane, Masnada und Ballerini kommen zu einer Bergwertung, da springt Masnada die Kette vom Blatt. Berhane sieht das attackiert aber nicht, sondern leistet sogar kurz Schubhilfe, bis Ballerini übernimmt. Schöner Sport. (Okay, vielleicht war alles auch abgesprochen und Berhane wollte die Zusammenarbeit in der Gruppe nicht gefährden... aber hey)
 
Auf der Sonntagsetappe gab's eine feine Szene, die mir entgangen war. Hat hier jemand das gesehen?

Berhane, Masnada und Ballerini kommen zu einer Bergwertung, da springt Masnada die Kette vom Blatt. Berhane sieht das attackiert aber nicht, sondern leistet sogar kurz Schubhilfe, bis Ballerini übernimmt. Schöner Sport. (Okay, vielleicht war alles auch abgesprochen und Berhane wollte die Zusammenarbeit in der Gruppe nicht gefährden... aber hey)

 
Genau. Ich muss immer nachschauen wer da wieder angreift. Kein Aru, kein Contador mehr:)
 
Laut heutigem Interview laboriert Froome an den beiden Stürzen. Rechnet man zusammen, das er nicht mit 100% in die Rundfahrt starten wollte und durch die Stürze gehandicapt ist, ist die Leistung und vor allem die Moral beeindruckend.
Das mit den Stürzen mag sein. Aber dass Froome sich im Interview halbwegs kämpferisch zeigt, ist doch zu erwarten. Soll er sagen: Nächste Woche steige ich aus. Mal schauen, die Woche läuft. Vielleicht kann er sich bis zur Zoncolan-Etappe etwas erholen.
 
Das mit den Stürzen mag sein. Aber dass Froome sich im Interview halbwegs kämpferisch zeigt, ist doch zu erwarten. Soll er sagen: Nächste Woche steige ich aus. Mal schauen, die Woche läuft. Vielleicht kann er sich bis zur Zoncolan-Etappe etwas erholen.
Man sollte einen erfahrenen und gut betreuten Fahrer nicht unterschätzen
 
Bevor hier falsche Hofffnungen aufkeimen...ich zitiere mal aus unseriöser Quelle:
Am 12. März 2016 wurde Yates nach der sechsten Etappe von Paris–Nizza positiv auf das verbotene Mittel Terbutalin getestet. Sein Team Orica GreenEdge erklärte, der Fehler liege beim Teamarzt, der es versäumt habe, für Yates eine Ausnahmegenehmigung für dieses Asthmamittel zu beantragen.[2] Er wurde wegen „unbeachtsichtigten Dopings“ vier Monate gesperrt.[3] Wegen der Sperre konnte er nicht die Tour de France 2016 bestreiten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Simon_Yates_(Radsportler)
Laut heutigem Interview laboriert Froome an den beiden Stürzen. Rechnet man zusammen, das er nicht mit 100% in die Rundfahrt starten wollte und durch die Stürze gehandicapt ist, ist die Leistung und vor allem die Moral beeindruckend.

Yates' Edelhelfer Kreuziger war ja auch schon mal im Fokus von Dopingermittlungen wegen Auffälligkeiten im Blutpass, das Verfahren ist dann allerdings eingestellt worden. Heilige sucht man aber offensichtlich auch bei Mitchelton-Scott (wie selbstverständlich auch im Rest des Pelotons) vergebens ....

Zu Deiner Bewertung von Froomes Moral: Froomes Kampfgeist erklärt sich wohl weniger aus seiner tollen Moral als vielmehr aus der Tatsache, dass eine größere sechstellige Summe (angeblich aus israelischen Quellen ans Team) geflossen sein soll, damit Froome überhaupt den Giro fährt. Da muss er sich schon die Knochen brechen, um den Giro verlassen zu können, ohne dass Vegni und andere ihn dafür mit einem Fluch belegen ... Anders gesagt: Froome ist Profi genug, um zu wissen, was er seinem Arbeitgeber und den Sponsoren schuldig ist.
 
Auf der Sonntagsetappe gab's eine feine Szene, die mir entgangen war. Hat hier jemand das gesehen?

Berhane, Masnada und Ballerini kommen zu einer Bergwertung, da springt Masnada die Kette vom Blatt. Berhane sieht das attackiert aber nicht, sondern leistet sogar kurz Schubhilfe, bis Ballerini übernimmt. Schöner Sport. (Okay, vielleicht war alles auch abgesprochen und Berhane wollte die Zusammenarbeit in der Gruppe nicht gefährden... aber hey)

-> https://twitter.com/radsportmagazin/status/995643897828315136
 
Deine Rede ist aber von Schadenfreude und negativen Aussagen gegenüber einem Fahrer/Team geprägt. Das ist ein Unterschied den man sich auch anschauen kann.
 
Zurück