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Gels

JA1

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Also würde mich hat die Studienlage schon einen Einfluss darauf was ich der Realität macht. Ich bin früher schon mal bewusst zumindest die Speicher leer gefahren oder auch mal 3-4 Stunden ohne nennenswerte KH Zufuhr gefahren. Idee dahinter war ab und zu den Fettstoffwechsel zu stressen ohne der KH Stoffwechsel zu ruinieren. Aber nach den Studienergebnissen macht das zumindest in dem Intensitätsbereich in dem ich Rennen fahre keinen Sinn, weil da auch eine periodisierte KH. Zufuhr zu schlechterer Performance führt als hohe Zufuhr. Und das es auch nicht angenehm ist mit wenig KH's zu fahren und auch die Regeneration verlängert, versuche ich sicherzustellen das ich immer gut versorgt bin.

Einzig im Winter passiert es ausversehn, das ich kaum was zuführe. Weil es zu kalt ist um anzuhalten um zu essen und auch wenig trinken mag. Das nehme ich da dann aber in Kauf.


Parktisch esse ich im GA Training unterwegs meist Früchtevollkornbrot oder einen Riegel und trinke dazu meinen optional Mathomix. Bei Intervallen nur Mathomix. Gels find ich nicht so sympatsich und nehrm ich nicht.
war nicht als kritik deines beitrags gemeint
wollte einfach nur darauf hinweisen, dass mich persönliche vorgehensweisen hier mehr interessieren als studien
(an studien lese ich eh alles, was mir in die finger/auf den bildschirm kommt ;) und ziehe meine schlüsse daraus)
ich würde auch niemandem empfehlen, in "hohen" intensitätsbereichen ohne nahrungszufuhr zu fahren.
allerdings bin ich ein großer fan von lang und (sehr) langsam, bzw constant niedrigem puls, zu fahren, was auf dauer, für einige jedenfalls, zu erstaunlichen resultaten führen kann.
zb beispiel fahre ich bei gleichbleibenden niedrigen puls, <120bpm, "von woche zu woche" schneller/generiere mehr watt.
diese fahrten, fast immer in der 6-...7-wöchigen "übergangs-saison", sind bis zu 5 stden lang ohne nahrungszufuhr.
beginne mit 3 stden und addiere jede woche ca 30 min
natürlich habe ich eine notverpflegung dabei, falls ...
der "notfall" ist bisher aber nie eingetroffen
 
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Osso

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allerdings bin ich ein großer fan von lang und (sehr) langsam, bzw constant niedrigem puls, zu fahren, was auf dauer, für einige jedenfalls, zu erstaunlichen resultaten führen kann.
gut Fan von sehr langsam bin ich nicht, von relativ niedrigen Puls allerdings schon. Ist dann halt die Frage wo man meint wo der "Sweetspot" beim Grundlagentraining ist. Das hat aber mit der Frage der Ernährung nicht direkt zu tun. Es ist ja für mich kein Trainingsziel ohne Nahrung fahren zu können . Was ich tatsächlich aber kann, müsste im Zweifel einfach ein paar Watt weniger treten.
Aber ich fahre keine Rennen die so lang sind. Insofern sind diese Fahrten kein Selbstzweck ( von der Freude am fahren und touristischen Aspekten mal abgesehen), sondern sie sind ein Element um hohe Intensitäten lange aufrechterhalten zu können.
Aber das führt eigentlich auch von der Frage der KH Zufuhr weg und hin zu allgemeiner Trainingsphilosophie,

Und ob es sinnvoll ist auch bei diesen Fahrten zuzuführen, da stütze ICH mich am liebsten auf wissenschaftliche Evidenz mit den für mich relevanten Endpunken, wie Perfomance bei Wettkaämpfen oder hilfweise V02max, CP. Nicht relevant ist z.b. die Fettsoffwechselrate, wenn sie nicht zu einer bessern Wettkampfleistung führt.

war nicht als kritik deines beitrags gemeint
wollte einfach nur darauf hinweisen, dass mich persönliche vorgehensweisen hier mehr interessieren als studien
hab ich auch gar nicht so versanden. Wollte nur mal erläutern wie sich bei mir Theorie und Praxis zueinander verhalten und wie sich meine persönliche vorgehensweise daraus ergibt
 

fatal-x

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Die Frage (bei solchen Studien) ist ja nicht ob es funktioniert, denn Trainings funktioniert quasi immer, solange man ein Reiz setzt, sondern ob man in der gleichen Trainingszeit/aufwand/Anstrengung nicht auch noch bessere Ergebnisse bekommen kann. Ob etwas praxistauglich ist (für den 0815 Radler, damit sicher auch der Spaß) oder wie man das Training danach gestaltet ist ja acuh nochmal eine andere Frage.
 

Osso

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Die Frage (bei solchen Studien) ist ja nicht ob es funktioniert, denn Trainings funktioniert quasi immer, solange man ein Reiz setzt,
Das ist ja der Punkt der es so schwierig macht aus persönlichen Erfragungen irgendwas abzuleiten. Zumal man ja auch immer verschiedene Reize setzt. Und das das kann man eben nur mit einen kontrollierten Experiment beurteilen, was effektiver ist.

bottomline: Was mir keinen Spass macht, machte ich grundsätzlich nicht !
 

solution85

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Ehrlich gesagt: Ich bleibe bei Trainingsfahrten und auch längeren Rennen möglichst lange auf "normaler" Nahrung.

Training:
  • gleiches Frühstück wie jeden Tag (Porrdige mit Whey, Erdnussbutter und Früchten/Obst)
  • für die Fahrt 2 Toast mit Erdnussbutter und Marmelade oder Nutella schmieren. Die werden dann meist so nach 90 Minuten gegessen.
  • dann gibts ne Banane
  • im Winter gerne etwas wie Snickers
  • wenn das meist so alles alle ist (nach guten 3-4 Stunden) entweder Coffeestop mit nem Gebäckteilchen oder es kommt der erwähnte hoch konzentrierte Eistee zum Einsatz
die anderen mit denen ich so unterwegs bin essen meist erst nach 3 Stunden ne Kleinigkeit (Riegel, Gebäck) und das wars. Ich bin da leider deutlich mehr der "sugar burner" und brauche auf dem Rad und abseits etwas mehr Kohlenhydrate.

Rennen:
  • normales Frühstück bis max 2 Stunden vor Start
  • Gels und erwähnter Eistee ab Stunde 1, wenns erstmal flach und locker losgeht oder länger neutralisiert ist gerne ne Banane dafür.
Whey ist für dich also normale Nahrung und Gels und Riegel nicht, wenn ich das richtig verstehe?
 

occultus

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Hast ein Haar in der Suppe gefunden, ja. Gibt sicherlich bessere, unverarbeitete Alternativen aber es ist eben günstiger und schneller als sich morgens noch 3 Eier zu braten. Letztendlich sinds 30 Gramm Protein und etwas Süßstoff die ein mMn vollwertiges Frühstück abrunden. Einzig fragwürdige Zutat sind da das bisschen Aroma und Sucralose im Whey.

"Riegel" ist nun auch eine sehr breite Bezeichnung, aber ums kurz und bündig zu fassen: Ich bin bislang sehr gut damit gefahren das reine Zuckerzeug, mit den Vorteilen einer schnellen Verfügbarkeit und leichterer Verdaulichkeit, für richtig hohe Belastungen im Wettkampf aufzusparen und sonst so lange wie möglich normal zu essen um auch den Magen etwas zu "trainieren". Da kenne ich die Studienlage nicht zu, aber weiß dass es viele Fahrer im Profifeld und besonders Langdistanztriathleten und Ultraläufer ebenso machen um den Magen darauf abzurichten auch bei sportlicher Betätigung noch etwas Verdauungsaktivität beizubehalten ohne sich direkt umzukrempeln.
Und davon ab, es ging um das was man in der Praxis wirklich macht und da hab ich keinen Bock mir bei jeder Fahrt die teuren und öden Gels reinzujagen. Nen Vollkornbrot mit Erdnussbutter liefert auch Energie und schmeckt zudem noch geiler. Quasi einfach nur das Mittagessen aufs Rad verlagert :)
 

JA1

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... Das hat aber mit der Frage der Ernährung nicht direkt zu tun. Es ist ja für mich kein Trainingsziel ohne Nahrung fahren zu können . Was ich tatsächlich aber kann, müsste im Zweifel einfach ein paar Watt weniger treten.
...
um hinten anzufangen:
bei meiner "übergangstrainingsform" interessieren mich die watt nur sekundär

dauer und puls sind die kriterien dieser fahrten

das immer wieder erstaunliche und schöne dieses recht relaxten trainings ist, dass bei (fast) gleich bleibendem niedrigen puls und ohne zuführung von nahrung die watt von fahrt zu fahrt steigen

das trainingsziel ist es nicht, ohne ernährung fahren zu können, sondern "später" hohe intensitäten lange aufrecht zu erhalten

und ich bin überzeugt, dass training und ernährung immer in abhängigkeit von einander stehen

damit es hier nicht zu missverständnissen kommt
ich trainiere nicht ausschließlich "long and slow" und ohne nahrungsufuhr ;)
HiiT in vielen varianten ist auch eine immer wieder eingebundene methode
… aber alles zu seiner zeit
 
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Osso

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das immer wieder erstaunliche und schöne dieses recht relaxten trainings ist, dass bei (fast) gleich bleibendem niedrigen puls und ohne zuführung von nahrung die watt von fahrt zu fahrt steigen
Find ich überhaupt nicht erstaunlich, sondern erwartbar. Die Frage ist halt ob der Verzicht auf die Nahrung dazu irgendwas beiträgt oder eher Trainingseffekt vermindert.
Ich mache nach der CX Saison sogar etwas ähnliches. Meine Strategie ist minimal anders,. Mt ein paar HIIT Trainings den Puls nach unteren bringen, was bei mit so schnell und so signifikant von statten geht, das behaupte den Zusammenhang auch aus dieses Einzelbeobachtung ableiten zu können. Und dann, auch mit dem milderen Temperaturen und den längeren Tagen, die Grundlagenfahrten zu verlängern.
Was ich da beobachte ist aber vor allem das die HF dabei immer später änfängt bei konstanter Leisung zu nach oben zu driften. Diese Anpassung aus der Beobachtung den langen Fahrten zuzuordnenen ist allerdings schwierig, da zu diesem Zeitpunk im Jahr auch der Gesamtumfang steigt, Es könnte also sein das jede andere Form der Umfangssteigeurng denselben Effekt hätte. Hier kommt dann wieder die Wissenschaft ins Spiel die Zeigt das Dauer eine Pfad ist über die man Ausdaueranpassungen triggerrn kann.
Aber das nur als Exkurs. Es geht ha um Nahrungszufuhr. Ich bin die letzten Jahre auch oft ohne oder mit sehr wenig gefahren, Und der Trainingseffekt war ohne Frage da. bin da sogar eher etwas intensiver gefahren als ich das heute tue.
Hab das , eben u.a. aufgund der Studienlage, etwas angepasst. Fahre jetzt mit etwas niedrigem Puls und mit Nahrungszufuhr. So bin ich auch nach dem Training frischer und kann am nächsten Tag wieder genauso lang fahren. Ich kann also den Umfang erhöhen. Bzw, ein anderer Effekt ist das ich auch am Tag nach so einer langen Fahrt ein ordentliches Krafttraining zu Stande bringe.
Im Kern geht es bei der Nahrungszufuhr darum die, akute und chronische, Ermüdung zu minimieren und so ein quantitativ und qualitativ besseres Trainuing zu ermöglichen,.
 
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ronde2009

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Leistung erhöhen erhöht auch den Anteil an Fett der verbrannt wird. ;) Wenn 6-10 Stunden/Woche-Fahrer wie ich jetzt auch noch anfangen 5 Stunden davon nüchtern rumzugurken bei 50-65% der Schwellenleistung passiert ja noch weniger für die Form als ohnehin schon.

Und die richtig schnellen Fahrer die ich so kenne jucken solche Einheiten auch erst bei nem Pensum ab 20 Stunden die Woche wenn überhaupt. Da wird sonst einfach jede Woche 1-2x 5 Stunden+ gefahren mit nem ordentlichen Bäckerstop zwischendrin und gut ist.
So funktioniert das bei mir auch. Ich fahre nur alle 7-14 Tage eine lange Einheit. 2h L2, dann etwas intensiverer Block von ca 1h danach kurz zum Bäcker. Dann noch mal 1-1.5h nach Hause L2. Nach den herkömlichen Empfehlungen trinke ich meist zuwenig. Aber eine Flasche mit Maltodextrin. Dann einen Kaffe. An heißen Tagen einmal zur Quelle Wasser nachfüllen.
Die meisten langen Fahrten haben nach 2-3h eine kurze Pause. Dann sind die intensiven Blöcke durch. Ansonsten halt mal einen Früchteriegel von Aldi zusätzlich wenn keiner anhalten will.
Mit gutem Frühstück vorher passt das ohne zusätzliche Gels im Training. Das ist bei mir nur Geldverschwendung.
Ohne KH fahre ich nicht mehr weil ich es schwer finde dann die Leistungen ohne Probleme zu bringen.
Maltodextrin aus der Tonne wäre mein Tipp für die Flaschen. Wurde ja schon sehr häufig hier auch zitiert. siehe Maltokonzept.
 
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