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Erstes Gravel bike steht an - evtl. Rose Backroad oder Canyon Grail

radfahren als versuch, stets konstante leistung zu erbringen, ist fundamentaler blödsinn. und ich nenne einen blödsinn einen blödsinn. und kommt mir nicht mit physik, davon verstehe ich auch mehr als du
 

feelthesteel

Hauptstadtkurbler
stimmt das eigentlich, dass die profis gar nicht mehr unbedingt nach tacho (geschwindigkeit) fahren, sondern dass die getretene wattzahl das maß aller dinge ist?
 

feelthesteel

Hauptstadtkurbler
Sie stellen am Ende fest, dass sie 2km/h bzw. 6,7% langsamer unterwegs waren. Mit Rennlaufrädern wäre der Unterschied wahrscheinlich weg.
ich merke das vor allem bei den reifen, habe letztens eine 100km-tour mit meinem crosser bei viel asphaltstrecke bei ca. 50km entnervt abgebrochen, weil die stollenreifen einfach zu viel energie "gefressen" haben
ich habe dann mit 32er contis (four seasons ) das ganze wiederholt - wunderbar, sind wg. der breite auch sogar -bedingt- geeignet für's gelände
 

Kref

Neuer Benutzer
radfahren als versuch, stets konstante leistung zu erbringen, ist fundamentaler blödsinn.
Wenn man es denn extrem päpstlich auslegt, ist das Wort konstant etwas, worüber man stolpern kann; ich sagte, dass ich mit halbwegs konstanter Leistung fahren würde, besser hätte ich zugegeben gesagt, dass ich mich bemühe, in einem gewissen Wohlfühlleistungsband zu bleiben. Mangels Wattmeter kann ich nicht sagen, wie viel Watt das genau sind, aber es werden wohl 15 bis 20W sein, innerhalb derer ich mich wohl fühle. Dieses Band als konstanten Punkt darzustellen ist technisch nicht wirklich korrekt, umgangssprachlich in einer bis zu diesem Zeitpunkt nicht allzu technisch geführten Diskussion allerdings wie ich fand angemessen. Dennoch entschuldige ich mich, sollte es das sein, worüber du gestolpert bist. Anderenfalls allerdings:

Was falsch daran sein soll, bei langen Strecken - vor allem bei mir daheim auf dem flachen Land, wo man Berge nur von Postkarten kennt - relativ konstante Leistung zu treten, ist mir wirklich unklar.

Dass man diesen Wohlfühlbereich bei starken Steigungen über- und bei langen Abfahrten unterschreitet hielt ich für selbstredend und nicht erwähnenswert und Sonderfälle wie Intervalltraining mache ich nur beim Laufen, nicht aber auf dem Fahrrad. Und somit bleibe ich, wenn ich meine 30km Runde fahre irgendwo in meinem relativ engen Leistungsband; ginge ich lange drüber, ich bräche zusammen, ginge ich drunter, es wäre langweilig. Sollte es gute Gründe geben, das nicht zu machen freue ich mich über eine Erläuterung.



und ich nenne einen blödsinn einen blödsinn.
Du darfst einen Blödsinn gerne einen Blödsinn nennen, aber wenn du das tust, dann schuldest du auch die Erklärung, warum das so ist.


und kommt mir nicht mit physik, davon verstehe ich auch mehr als du
Meine Erläuterung kam, weil ich deinen Kommentar dass ich Blödsinn schrieb bezog auf meine Aussage, dass sich aus gleicher Trittfrequenz und gleichem Pedaldruck zwangsläufig eine konstante Leistung ergibt. Daher die Erklärung. Dass die - dem zu erwartenden Nicht-Fachpublikum geschuldet - etwas vereinfacht war, räume ich ein. Dass meine Physikkenntnisse etwas verschüttet sind ebenso.

Deshalb zu vermuten, dass Du von Physik mehr verstehst ohne auch nur im geringsten zu wissen, wer ich bin, was ich gelernt habe und was ich arbeite ... Ziemlich arrogant, aber ich räume unumwunden ein, dass das so sein könnte; ich bin nicht arrogant genug, zu glauben, dass ich mehr weiß als jemand, den ich zufällig treffe und nicht kenne und jeder Diplom-Physiker wird mir sicher und jeder frischegebackene Ingenieurs-Bachelor wird mir wahrscheinlich in Wissen um die Physik überlegen sein.

Es ist immerhin 15+ Jahre her, seit ich meinen Dipl.-Ing.-Grad (Elektrische Energietechnik) verliehen bekommen habe und fast 20 Jahre seit ich in den Vorlesungen Physik 1 und Physik 2 saß. Und vieles Gelernte habe ich nie verwendet und möglicherweise komplett vergessen, anderes ist zumindest ein bisschen unter Putz vergraben. Dennoch würde ich behaupten, dass du zumindest nicht mit einem totalen Laien redest. Und die Umrechnung von Leistung in andere Größen - elektrisch wie mechanisch - na ich denke, da bin ich doch recht frisch drin, das ist im Bereich der Energietechnik nicht ganz unwichtig.



Abschließend möchte ich ganz allgemein in die Runde stellen, dass ich einigen sehr dankbar bin für reale und vernünftige Antworten, andererseits aber den Tonfall und die Gesprächskultur Anderer in diesem Forum gerade ein bisschen schwierig finde. Ist es wirklich zu viel verlangt, dass wenn ein Neuling und Einsteiger eine Frage ihm diese beantwortet und dass wenn er etwas sagt, was man für falsch hält ihn mit drei bis fünf Zeilen und in halbwegs höflichem Tonfall erst auf seinen Fehler hinweist und dann auch gleich erklärt anstatt flapsig-beleidigende Einzeiler zu schreiben? Ich dachte nämlich, so ein Forum dient u.a. der Wissens-Verbreitung von Wissenden in Richtung Unwissender.
 

iNeedToTrain

Mit Rad und Tat.
Gestern bin ich zwei Touren gefahren, 60km mit dem Gravelbike, davon 45km Asphalt, und meine übliche 90km Abemdrunde mit Rennrad.
Das Gravelbike ist bei mir etwa 28km/h im Schnitt gelaufen, das RR 33km/h bei vergleichbarer Anstrengung und Streckenbdedingungen, was auf einen Wettkampf bezogen einen gigantischen Unterschied macht! Ich führe das hauptächlich darauf zurück, dass ich gestern ohne Klickis am Gravel gefahren bin, die Sitzposition etwas weniger aerodynamisch optimiert ist (bei schlappen 150hm ist das Gewicht eher zweitrangig) , aber vor allem auf die Reifen. Auf dem Gravelbike habe ich 35mm g-one Allround, auf dem RR 23mm Conti GP4000. Die Gravelreifen hört man richtig rauschen. Mit anderen Reifen und Klickis würde ich keine relevanten Unterschiede mehr erwarten.
 
Ist es wirklich zu viel verlangt, dass wenn ein Neuling und Einsteiger eine Frage ihm diese beantwortet und dass wenn er etwas sagt, was man für falsch hält ihn mit drei bis fünf Zeilen und in halbwegs höflichem Tonfall erst auf seinen Fehler hinweist und dann auch gleich erklärt anstatt flapsig-beleidigende Einzeiler zu schreiben?
mimimi
leutchen wie dich (geschwätzige anspruchshaltung, unvermögen) haben wir früher in der hochschulradsportgruppe irgendwo draußen stehen lassen.
 

königderberge

Aktives Mitglied
Sie stellen am Ende fest, dass sie 2km/h bzw. 6,7% langsamer unterwegs waren. Mit Rennlaufrädern wäre der Unterschied wahrscheinlich weg.
Hört sich nicht schlecht an, würde bei mir halt RR und Winter RR ersetzen.
Anforderungsprofil ist ähnlich wie bei Dir und mit meinen sub 70kg würde meiner Meinung nach schon der 32mm 4seasons als Allroundreifen ausreichen, dazu ein Wettkampf LRS für die Marathons und es wäre wieder mehr Platz in der Garage. :)
Sitzposition darf ja ruhig etwas sportlicher sein, daher käme event. auch das Inflite in Frage, oder?
 

Kref

Neuer Benutzer
mimimi
leutchen wie dich (geschwätzige anspruchshaltung, unvermögen) haben wir früher in der hochschulradsportgruppe irgendwo draußen stehen lassen.
Ach weißt du, die Erwartung, dass man mir sagt: "Du redest Blödsinn, weil .... " anstatt "Du redest Blödsinn, Punkt und Tschüss" halte ich für durchaus angemessen.

Wenn Du das ander siehst, dann rede weiter deinen Scheiß. Hättest Du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben, aber wenn du lieber Arsch bist.... Was störts die Eiche ........
 

Kref

Neuer Benutzer
Hört sich nicht schlecht an, würde bei mir halt RR und Winter RR ersetzen.
Anforderungsprofil ist ähnlich wie bei Dir und mit meinen sub 70kg würde meiner Meinung nach schon der 32mm 4seasons als Allroundreifen ausreichen, dazu ein Wettkampf LRS für die Marathons und es wäre wieder mehr Platz in der Garage. :)
Sitzposition darf ja ruhig etwas sportlicher sein, daher käme event. auch das Inflite in Frage, oder?
Ich kenn mich mit den Teilen nicht gut genug aus um was definitives zu sagen, ich kann eben nur sagen, dass ich die Sitzposition nicht besonders mochte.

Was ich weiß: Die Teile kommen mit 33mm-Reifen, 32mm muss also passen, wie weit nach oben Platz ist, keine Ahnung. Und sie kommen soweit ich weiß nur mit 1x11 SRAM Schaltungen, keine Ahnung, ob man sie auch mit 2x11 bekommen kann oder ob sie vorne überhaupt eine Aufnahme für den Umwerfer haben. Man sitzt auch sehr hoch, Kurbellager ist ziemlich nach oben gezogen, gibt wohl Pedalfreiheit im Gelände.

Mein Gefühl war, dass diese Räder wirklich auf den CX-Sport optimierte Werkzeuge sind.
 

königderberge

Aktives Mitglied
Ich kenn mich mit den Teilen nicht gut genug aus um was definitives zu sagen, ich kann eben nur sagen, dass ich die Sitzposition nicht besonders mochte.

Was ich weiß: Die Teile kommen mit 33mm-Reifen, 32mm muss also passen, wie weit nach oben Platz ist, keine Ahnung. Und sie kommen soweit ich weiß nur mit 1x11 SRAM Schaltungen, keine Ahnung, ob man sie auch mit 2x11 bekommen kann oder ob sie vorne überhaupt eine Aufnahme für den Umwerfer haben. Man sitzt auch sehr hoch, Kurbellager ist ziemlich nach oben gezogen, gibt wohl Pedalfreiheit im Gelände.

Mein Gefühl war, dass diese Räder wirklich auf den CX-Sport optimierte Werkzeuge sind.
Die Sitzposition ist ja individuell, sitze lieber etwas sportlicher. Werd auch mal das Backroad testen, aber da gefallen mir die Farben nicht, sind mir zu hipstermäßig 😎 2 x 11 hätte ich hier bei uns im Voralpenland schon gerne, sonst werden mir die Sprünge in der Übersetzung zu groß.
Ansonsten kann man ja mit einem kleineren Rahmen auch etwas an der Sitzposition basteln wenn die Rahmengeo zu kommod ist.
Wie ist denn jetzt dein erster Fahreindruck, sind deine Erwartungen erfüllt? Reichen Dir die 33mm Reifen des Cross?
 
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