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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

Apropos: Beabsichtige mir (ca. 40 Jahre nach der Anschaffung meines Dual CS630Q, den es aber schon lange nicht mehr gibt) mal wieder einen Plattenspieler zuzulegen und hatte den Rega P3 RS incl. passendem Vorverstärker (Fono MM) ins Auge gefasst. Meinungen dazu? 🤔😉

Komisch ich konnte für den Rega nd 5 Tonabnehmer keine Ersatz Nadel finden.
 

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Leider ist es sehr schwierig die genaue Antiskating Kraft am Tonarm zu messen.
Ich würde auch mal behaupten, dass das für sich allein betrachtet keinen wirklichen Sinn macht.

Selbst wenn Du diese sinnvoll messen könntest, dann wäre der Informationsgehalt sehr gering, da es nicht um die Einstellung von exakt 0,5 pound Antiskatingkraft sondern um die Kompensation der Skatingkraft geht. Ohne diese also zu kennen oder messen zu können, wäre selbst die Information, in welcher Stellung der Antiskating-Rändelschaube am Tonarm exakt diese 0,5 pound erreicht werden nicht sinnvoll nutzbar.

Wolltest Du dagegen messen, ob bei Abtastung der Rille die Antiskatingkraft in ausreichender Höhe aufgebracht wird, dann würden sich Skating- und Antiskatingkraft gegenseitig auslöschen; da ist also eigentlich Nichts, was Du (sinnvoll) messen könntest.

Du kannst aber sowohl die Reibkraft als auch die Skatingkraft ausrechnen, nur ist die eben nicht konstant und verändert sich über die Plattenseite. Du erhältst also Kurven und keinen statischen Wert.

Am Ehesten macht da noch eine Messung des Verzerrungsspektrums Sinn, zeigt aber dann nicht nur ob die Skatingkraft durch die Antiskating-Einstellung ausreichend kompensiert wurde sondern auch gleichzeitig die Auswirkungen von Tonabnehmerjustage (Überhang, Kröpfung, Azimuth, VTA/ SRA), Zustand der Plattenrille und Zustand der Nadel bzw. der Kontaktfläche der Nadel zur Rille und der Nadelaufhängung.
 
Imho ist der Nadelträger nicht austauschbar.
Dann würde ich den Rega TT nicht empfehlen.
Die von Dir genannten Technics TT bekommt man vielleicht bei einem Händler auch ohne
Tonabnehmer.
Dann den Audio Technica VM 95 ML drunter schrauben.
Den gibt es hier für 150Euro.
https://www.thakker.eu/tonabnehmer/audio-technica-at-vm95ml-moving-magnet-tonabnehmer/a-9540/



Ich würde auch mal behaupten, dass das für sich allein betrachtet keinen wirklichen Sinn macht.

Selbst wenn Du diese sinnvoll messen könntest, dann wäre der Informationsgehalt sehr gering, da es nicht um die Einstellung von exakt 0,5 pound Antiskatingkraft sondern um die Kompensation der Skatingkraft geht. Ohne diese also zu kennen oder messen zu können, wäre selbst die Information, in welcher Stellung der Antiskating-Rändelschaube am Tonarm exakt diese 0,5 pound erreicht werden nicht sinnvoll nutzbar.

Wolltest Du dagegen messen, ob bei Abtastung der Rille die Antiskatingkraft in ausreichender Höhe aufgebracht wird, dann würden sich Skating- und Antiskatingkraft gegenseitig auslöschen; da ist also eigentlich Nichts, was Du (sinnvoll) messen könntest.

Du kannst aber sowohl die Reibkraft als auch die Skatingkraft ausrechnen, nur ist die eben nicht konstant und verändert sich über die Plattenseite. Du erhältst also Kurven und keinen statischen Wert.

Am Ehesten macht da noch eine Messung des Verzerrungsspektrums Sinn, zeigt aber dann nicht nur ob die Skatingkraft durch die Antiskating-Einstellung ausreichend kompensiert wurde sondern auch gleichzeitig die Auswirkungen von Tonabnehmerjustage (Überhang, Kröpfung, Azimuth, VTA/ SRA), Zustand der Plattenrille und Zustand der Nadel bzw. der Kontaktfläche der Nadel zur Rille und der Nadelaufhängung.
Wie gesagt ich war nur neugierig ob die Federkraft zur Mitte hin zunimmt.
 
Ich würde auch mal behaupten, dass das für sich allein betrachtet keinen wirklichen Sinn macht.

Selbst wenn Du diese sinnvoll messen könntest, dann wäre der Informationsgehalt sehr gering, da es nicht um die Einstellung von exakt 0,5 pound Antiskatingkraft sondern um die Kompensation der Skatingkraft geht. Ohne diese also zu kennen oder messen zu können, wäre selbst die Information, in welcher Stellung der Antiskating-Rändelschaube am Tonarm exakt diese 0,5 pound erreicht werden nicht sinnvoll nutzbar.

Wolltest Du dagegen messen, ob bei Abtastung der Rille die Antiskatingkraft in ausreichender Höhe aufgebracht wird, dann würden sich Skating- und Antiskatingkraft gegenseitig auslöschen; da ist also eigentlich Nichts, was Du (sinnvoll) messen könntest.

Du kannst aber sowohl die Reibkraft als auch die Skatingkraft ausrechnen, nur ist die eben nicht konstant und verändert sich über die Plattenseite. Du erhältst also Kurven und keinen statischen Wert.

Am Ehesten macht da noch eine Messung des Verzerrungsspektrums Sinn, zeigt aber dann nicht nur ob die Skatingkraft durch die Antiskating-Einstellung ausreichend kompensiert wurde sondern auch gleichzeitig die Auswirkungen von Tonabnehmerjustage (Überhang, Kröpfung, Azimuth, VTA/ SRA), Zustand der Plattenrille und Zustand der Nadel bzw. der Kontaktfläche der Nadel zur Rille und der Nadelaufhängung.
Ich habe jetzt Messungen zur Antiskating gefunden.
Verrückt diese Messung zeigt eine niedrige Auflagekraft und hohe Antiskating ca.20% vom VTF bringt die besten Werte für Verzerrungen ca. 2%.
Diese Messungen sind neu und es wird dort bestimmt weiter Disskutiert und gemessen.
Was denkst du dazu?

https://www.audiosciencereview.com/...un-with-vinyl-measurements.20278/post-2485580
 
Man kauft eine Doppel-LP und auf einer Seite ist überhaupt nichts drauf.
Welche ist es?
Bitte ohne Suchmaschine... ;)
Allen Toussaint Collection (Name der Compilation kann anders sein, aber ich will ja nicht googeln). Sehr schöne 1/2-LP wenn man sich die sündhaft teuren Originalalben nicht leisten kann.
 
Ich habe jetzt Messungen zur Antiskating gefunden.
Eigentlich sind das Messungen zu den realistisch auftretenden Verzerrungen in Abhängigkeit von Zeit, Auflagekraft und eingestelltem Antiskating. Die Zeit gibt dabei ein wenig Auskunft über die Position auf der Schallplattenseite.

Genutzt wurde ziemlich hochwertiges Zeug - Tonarm SME V, Tonabnehmer AT OC-9 (vor dem Edit war erkennbar, dass es sich um das XML mit Micro Linear Schliff handelt). Allerdings zeigt bereits der erste Messchrieb

IMD vs Time left and right.jpg


ein Justageproblem zwischen rechtem und linken Kanal auf; ich tippe auf ein Problem mit der Lateralbalance durch falsche Geometrie bzw. einer Justage nicht nach SME-Standard.

Woran man das Justageproblem erkennt? Die Verzerrungen auf dem rechten Kanal sind ungleich höher als auf dem linken Kanal.

Was erkennt man noch?

Mit konstant aufgebrachter Antiskatingkraft steigen die Verzerrungen immer zuerst an und fallen dann wieder. Das ist der Nachweis dafür, dass die Skatingkraft über die Plattenseite eben nicht konstant ist.

Eigentlich haben wir aber ein klassisches Missmatch von Tonarm zu Tonabnehmer vorliegen. Das AT OC-9 ist für den SME V zu hart aufgehangen bzw. würde der SME V mit seiner effektiven Masse von 10 bis 11 gr (Herstellerangabe) in Kombination mit dem OC-9 XML (CU=16 bei 100 Hz = ~ 22,4 bei 10 Hz) eine Resonanzfrequenz von unter 8 Hz ergeben und somit bei der Abtastung unnötiger Weise Störgeräusche aus dem ansonsten unhörbaren niederfrequenten Bereich zusätzlich aufnehmen.

Gleichzeitig ist spannend, weshalb mit Auflagekräften unterhalb des herstellerseitig empfohlenen Bereiches experimentiert wird (Herstellerangabe 1,8 bis 2,2 gr mit Standard angeblich bei 2 gr zu 1,5 und 1,75 gr). Andererseits erklärt das auch gleich, weshalb bei 1,75 gr die Verzerrungen geringer ausfallen als bei 1,5 gr.

Somit ist aber auch die im Beitrag getätigte Vermutung dass eine Einstellung von 20% VTF für das Antiskating zu viel sein könnten, eher ziemlich fraglich. Vor Allem, wenn die erwähnten 2,5 als Einstellung für das VTF tatsächlich 2,5 gr entsprechen würden. Auch das läge nämlich fast näher an der Realität als die zuvor gewählten 1,5 gr Auflagekraft

Im Übrigen ist das Gemessene nichts Anderes als das
Am Ehesten macht da noch eine Messung des Verzerrungsspektrums Sinn, zeigt aber dann nicht nur ob die Skatingkraft durch die Antiskating-Einstellung ausreichend kompensiert wurde sondern auch gleichzeitig die Auswirkungen von Tonabnehmerjustage (Überhang, Kröpfung, Azimuth, VTA/ SRA), Zustand der Plattenrille und Zustand der Nadel bzw. der Kontaktfläche der Nadel zur Rille und der Nadelaufhängung.
 
Eigentlich sind das Messungen zu den realistisch auftretenden Verzerrungen in Abhängigkeit von Zeit, Auflagekraft und eingestelltem Antiskating. Die Zeit gibt dabei ein wenig Auskunft über die Position auf der Schallplattenseite.

Genutzt wurde ziemlich hochwertiges Zeug - Tonarm SME V, Tonabnehmer AT OC-9 (vor dem Edit war erkennbar, dass es sich um das XML mit Micro Linear Schliff handelt). Allerdings zeigt bereits der erste Messchrieb

Anhang anzeigen 1724715

ein Justageproblem zwischen rechtem und linken Kanal auf; ich tippe auf ein Problem mit der Lateralbalance durch falsche Geometrie bzw. einer Justage nicht nach SME-Standard.

Woran man das Justageproblem erkennt? Die Verzerrungen auf dem rechten Kanal sind ungleich höher als auf dem linken Kanal.

Was erkennt man noch?

Mit konstant aufgebrachter Antiskatingkraft steigen die Verzerrungen immer zuerst an und fallen dann wieder. Das ist der Nachweis dafür, dass die Skatingkraft über die Plattenseite eben nicht konstant ist.

Eigentlich haben wir aber ein klassisches Missmatch von Tonarm zu Tonabnehmer vorliegen. Das AT OC-9 ist für den SME V zu hart aufgehangen bzw. würde der SME V mit seiner effektiven Masse von 10 bis 11 gr (Herstellerangabe) in Kombination mit dem OC-9 XML (CU=16 bei 100 Hz = ~ 22,4 bei 10 Hz) eine Resonanzfrequenz von unter 8 Hz ergeben und somit bei der Abtastung unnötiger Weise Störgeräusche aus dem ansonsten unhörbaren niederfrequenten Bereich zusätzlich aufnehmen.

Gleichzeitig ist spannend, weshalb mit Auflagekräften unterhalb des herstellerseitig empfohlenen Bereiches experimentiert wird (Herstellerangabe 1,8 bis 2,2 gr mit Standard angeblich bei 2 gr zu 1,5 und 1,75 gr). Andererseits erklärt das auch gleich, weshalb bei 1,75 gr die Verzerrungen geringer ausfallen als bei 1,5 gr.

Somit ist aber auch die im Beitrag getätigte Vermutung dass eine Einstellung von 20% VTF für das Antiskating zu viel sein könnten, eher ziemlich fraglich. Vor Allem, wenn die erwähnten 2,5 als Einstellung für das VTF tatsächlich 2,5 gr entsprechen würden. Auch das läge nämlich fast näher an der Realität als die zuvor gewählten 1,5 gr Auflagekraft

Im Übrigen ist das Gemessene nichts Anderes als das

Danke.
Mal sehen wie es mit "Fun with vinyl measurements" bei
ASR weiter geht.

Die Test LP und die Software gibt es hier.

https://www.analogmagik.com/shop

Das sollte der Plattenspieler Sein.
Ob das Setup bzw. die Einstellungen ,wie von dir vermutet,
bei den Messungen fehlerhaft ist wird sich vielleicht bald klären.

https://www.audiosciencereview.com/...is-an-absolute-requirement.27123/post-1375691


Zu Antiskating siehe auch hier.
https://www.audiosciencereview.com/forum/index.php?threads/what-is-your.66743/
Foto von dort.
IMG_8916.jpeg
 
Ob das Setup bzw. die Einstellungen ,wie von dir vermutet,
bei den Messungen fehlerhaft ist wird sich vielleicht bald klären.

https://www.audiosciencereview.com/...is-an-absolute-requirement.27123/post-1375691

Das ältere OC-9 II ML weist eine Compliance von 9 bei 100 Hz auf. Damit liegt da kein Missmatch vor. Ob und inwieweit eine Resonanzfrequenz bei ca. 11 Hz für diese Art der Messungen aber praktikabel ist, lasse ich mal dahingestellt. Zumindest ist man weit genug von den Testfrequenzen entfernt.

Was man in den Verzerrungen übrigens auch sehen wird, sind die an sich nicht optimalen Gleichlaufwerte eines Riemenantriebes mit einer Steuerung, wie sie beim Michell eingesetzt wird - 0,04% wäre da schon eher ein Wunder. Für bessere Werte müsste es mindestens eine "Lichtschranke" und über 10 Messungen je Umdrehung des Plattentellers sowie eine aktive Geschwindigkeitsregelung geben.

Auch ein schlechter Gleichlauf sorgt für Verzerrungen, welche natürlich im Messergebnis enthalten sein werden.
 
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