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Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel

Bisher nöööp.
Kein Volltreffer dabei.

Die Auflösung kommt später. Vermutlich morgen mittag.
 

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Re: Die Rennmaschinen bis 1990 Sammler haben auch gleich altes Hifi Geraffel
Fehlen tut soweit eigentlich gar nichts aber wenn ich lese was für Superanlagen andere hier haben werde ich etwas demütig. Habe die letzten Jahre kaum mehr was gehört auf der Anlage durch Umzug ist die Aufstellung ohnehin nicht mehr so optimal wie sie früher zur meiner Junggesellenzeit mal war weil die Frau ja auch mitreden möchte bei der Wohnzimmergestaltung.
Mit 66 und leichtem Dauertinnitus werde ich Feinheiten wohl auch nicht mehr so gut mitkriegen. Aber jetzt in der dunklen Jahrenzeit werden die alten Platten und CDs nochmal Schritt für Schritt durchgehört so ist der Plan.

Ein neuer Tonabnehmer wäre evtl was für Weihnachten Ortofon 2M Blue evtl...soll gut sein

Meine alte und teilmodernisierte Arme Leute Einsteigeranlage sieht aktuell so aus:

Als Plattenspieler immer noch den Stolz meiner Jugend Thorens TD 115 ( Ende 70er ) mit einem grauen Grado System das auch schon gut 30 Jahre alt ist jetzt.
Nachdem der bärenstarke Harman Verstärker ? PM 665vxi ? mich in den Wahnnsinn trieb mit kratzenden und aussetzenden Reglern kam ein günstig gebraucht erworbener Denon PMA ? 500 ? gerade recht er hat noch genug Power um die alten Dynaudio Contour 1 ( Mitte 80er gekauft ) anzutreiben. Dazu der später erworbene Tuner Denon TU 560 und ein Denon CD 910 wo demnächst mal der Schubladenriemen gewechselt werden muss. Läuft noch gut soweit.

Beileidsbekundungen dazu bitte hier in Schriftform ! ( Ironie! )

Bin heute bei den Eltern zu Besuch und kann für einige der Gerätebezeichnugen nicht mehr 100% garantieren.

Reste meiner allerersten Anlage sollte sich hier noch im Dachzimmer finden ein Hitachi HCA 8300 Vorverstärker und eine Endstufe Fisher 7000.
Wenn du bei den Tonabnehmern in diese Richtung unterwegs bist, dann schau dir auch mal das Angebot von Audio-Technica an. Die bieten da selbe wie Ortofon, nur für deutlich weniger Geld. Bzw. Im Umkehrschluss für das gleiche Geld bessere Preis/Leistung.
 
Da war doch noch was...
Die Second Winter war doch tatsächlich seine dritte Scheibe! 😅
Die Dritte heisst aber: John Dawson Winter III

dann hätte er ja alle angelogen...oder sich verzählt er hat ja einiges eingeschmissen....

ist ja auch egal....für mich war es die erste LP die ich gekauft habe überhaupt....
 
Warum das nicht wirklich funktioniert, darfst Du erklären.
Ich versuche mich gerne mal, das verständlich zu erklären.

Zwischen Rille und Nadel entsteht Reibung und diese führt dazu, dass sich die Nadel in Abhängigkeit von der Größe dieser Reibung quasi nach innen einzudrehen versucht. Deshalb wandert der Tonarm auch nach innen und das nennt man Skating. Dieses Skating will nun kompensiert werden und dafür muss die Reibung auf beiden Rillenflanken gleich groß ausfallen. Das ist erreicht, wenn die Nadel mittig in der Rille steht bzw. dadurch, dass man den Tonarm über eine Mechanik nach außen "zieht". Im einfachsten Fall ist das ein Hängegewicht

Ohne Rille also kein Skating - zumindest nicht in realistischer Größenordnung - und damit auch keine sinnvolle Überprüfung der Skatingkompensation.

Technisch zutreffender aber immer noch verallgemeinernd betrachtet, funktioniert die Herleitung über Kraftvektoren. Die Reibung zwischen Rille und Nadel erzeugt eine Reibungskraft und diese äußert sich in einem Vektor, welcher von der Nadelspitze ausgehend tangential zur Rillenflanke nach vorne weist. Diese Reibungskraft erzeugt eine Reaktionskraft als Gegenkraft und deren Vektor verläuft von der Nadelspitze nach hinten durch den Tonarmdrehpunkt. Die aus diesen beiden Vektoren resultierende Skatingkraft ist dann der Vektor, welcher ausgehend von der Nadelspitze rechtwinklig auf der Rillentangente sitzt und zur Plattenmitte zeigt.

Die zu kompensierende Skatingkraft ist über die Plattenseite hinweg nicht konstant, da abhängig von Rillenradius, Kröpfungswinkel und effektiver Tonarmlänge. Sie definiert sich vielmehr als eine parabelähnliche Kurve mit Maxima innen und außen sowie einem Minimum in der Mitte einer Plattenseite.

Sie ist zudem vom Nadelschliff und der Justage des Tonabnehmers aber auch der Höhe des Signalpegels abhängig und nicht korrekt eingestellte Skatingkompensation äußert sich immer über bzw. in Abtastverzerrungen (bis zu 25%).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich Stelle Die Anti-Skate-Kraft so ca. auf 12-13% von der Auflagekraft ein.
Das sind auf meiner Technics Skala Drehrad die 1,6.
1,25g Auflagekraft und ca 0,15g Antiskating Kraft.
Leider ist es sehr schwierig die genaue Antiskating Kraft am Tonarm zu messen.
Ich habe meinen Tonarm in schwebe gebracht und meine Digitalwaage
auf den Plattenteller hochkant gestellt sodas der Fingerbügel gegen die Waage drückt.
Eigentlich wollte ich nur überprüfen ob sich die Kraft erhöht wenn der Tonarm
zur Mitte läuft weil die Antiskating Kraft mit einer Feder ausgeübt wird.
Ergebniss die Kraft bleibt gleich.
Die Federkraft erhöht sich nicht messbar zu Plattenmitte.

Ich habe auch etwas mehr und weniger Antiskating Kraft eingestellt
+- 0,2 auf der Skala.
Testplatte: Bei 60µm keine hörbaren Verzerrungen.
Auslaufrille: Die Nadel folgt der Rille, aber überhohlt sie nicht.
CD glatte Oberfläche der Tonarm zieht langsam nach außen.

Man kann sich ,meiner Meinung nach,
auch einfach an die Herstellerempfehlungen halten.
 
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Und ich hatte nicht gegoogelt!
 
Apropos: Beabsichtige mir (ca. 40 Jahre nach der Anschaffung meines Dual CS630Q, den es aber schon lange nicht mehr gibt) mal wieder einen Plattenspieler zuzulegen und hatte den Rega P3 RS incl. passendem Vorverstärker (Fono MM) ins Auge gefasst. Meinungen dazu? 🤔😉
 
Anders herum wird ein Schuh draus.
Wenn ich ein dauerhaftes Problem bei ber Wiedergabe hören kann wie zB.
Verzerrungen , Kanaltrennung, Brummen,starkes Rauschen,
Balance ungleich L+R, Bass zu laut oder mitten zu leise etc.,
dann kann man das auch messen .
Ah ja, ich verstehe genau, was du meinst! 😅 Selbst wenn alles perfekt wirkt, kann schon das kleinste mechanische Detail zu hörbaren Mikrobewegungen führen. Dein Beispiel mit dem Aufkleber auf der Technics zeigt das gut: Man denkt, das ist egal, aber es reicht, um den Kontakt zwischen Platte und Matte zu verändern und den Tonarm zu beeinflussen.


Ich hatte ein ähnliches Problem mit einer zu dicken Vinyl-Matte – der Tonarm hüpfte bei sehr dünnen Platten, während es mit einer normalen Matte völlig problemlos lief. Manchmal helfen also auch keine supergenauen Einstellungen oder Messungen – man muss einfach beobachten und mit verschiedenen Platten und Setups testen, um das Problem wirklich zu verstehen.


Solche Details zeigen übrigens auch außerhalb von HiFi, wie wichtig Gefühl und Erfahrung sind – ähnlich wie bei feinen Schmuckstücken mit Herz, wo es oft die kleinen Nuancen sind, die den Unterschied machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
... hatte den Rega P3 RS incl. passendem Vorverstärker (Fono MM) ins Auge gefasst. Meinungen dazu? 🤔😉
Qualitativ ist es das Geld nicht wert. Gleichlauf und Rumpelfremdspannungsabstand erreichen noch nicht mal die Werte eines Einsteigerplattenspielers der 80er Jahre; das sog. Neo PSU ist Augenwischerei.

Ich würde eher einen Technics SL-40CBT oder SL-100c kaufen. Diese liefern eine technische Qualität, welche Du bei einem Riemenantrieb bis weit über €10k nicht finden wirst. Oder Du kaufst einen gebrauchten Technics SL-Q2, Hitachi HT-500, Philips 877 oder DUAL 630
 
Ah ja, ich verstehe genau, was du meinst! 😅 Selbst wenn alles perfekt wirkt, kann schon das kleinste mechanische Detail zu hörbaren Mikrobewegungen führen.
Nein, genau das war nicht gemeint. Der Aufkleber auf dem Plattenteller führt zu einer Unebenheit und diese dazu, dass die Schallplatte nicht plan aufliegt.

Grundsätzlich soll man immer die technischen Rahmenbedingungen berücksichtigen; gerade auch dann, wenn man auf Fehlersuche geht.

Lautet das Ergebnis dann (auf Rennradln übertragen) bei 1,2 bar Luftdruck schlägt der Reifen durch, bei 1,5 bar nicht, dann ist die Welt in Ordnung. Lautet das Ergebnis allerdings
... hörbaren Mikrobewegungen ...
oder bei 1,2 bar am Waldrand mit der linken Hand aufgepumpt schläg´s durch, bei 1,2 bar vor dem Stausee mit der rechten Hand aufgepumpt dagegen nicht, dann ist es Esoterik
 
Qualitativ ist es das Geld nicht wert. Gleichlauf und Rumpelfremdspannungsabstand erreichen noch nicht mal die Werte eines Einsteigerplattenspielers der 80er Jahre; das sog. Neo PSU ist Augenwischerei.

Ich würde eher einen Technics SL-40CBT oder SL-100c kaufen. Diese liefern eine technische Qualität, welche Du bei einem Riemenantrieb bis weit über €10k nicht finden wirst. Oder Du kaufst einen gebrauchten Technics SL-Q2, Hitachi HT-500, Philips 877 oder DUAL 630
Die Technixe haben im Gegensatz zu Rega auch den Vorteil, dass selbst bei Dielenboden das Plattenhören funktioniert.

@siuerlaenner
Tochter hatte zunächst übrigens den Technics SL-40CBT in weiß im Auge. Auch der Optik wegen.
 
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