Was ist eigentlich von sowas zu halten?
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Habe einige Platten die Jahrelang ohne Innenhülle rumstanden.
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Habe einige Platten die Jahrelang ohne Innenhülle rumstanden.
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Hier etwas ähnlichesWas ist eigentlich von sowas zu halten?
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Habe einige Platten die Jahrelang ohne Innenhülle rumstanden.
Das Original ist von Knosti.Was ist eigentlich von sowas zu halten?
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Habe einige Platten die Jahrelang ohne Innenhülle rumstanden.
Dann muss man sich eine ohne rostige Bürstenklemmung suchen.Beim Knosti spricht man von rostenden Bürsten.
Das wäre nicht so schön.
Wie @ad-mh schon schrob, stammt das Original von Knosti und stammt aus den späten 70ern oder ganz frühen 80ern und ist auch nicht die einzige Kopie. Bei den Kopien gibt es einen deutlichen Unterschied. Analogis Wash n Play und die originale Knosti und deren Derivat von Protected nutzen zwei austauschbare Ziegenhaarbürsten, die Spincare dagegen Samtstreifen und die Big Fudge Solche aus Microfasertuch.
Wie @ad-mh schon schrob, stammt das Original von Knosti und stammt aus den späten 70ern oder ganz frühen 80ern und ist auch nicht die einzige Kopie. Bei den Kopien gibt es einen deutlichen Unterschied. Analogis Wash n Play und die originale Knosti und deren Derivat von Protected nutzen zwei austauschbare Ziegenhaarbürsten, die Spincare dagegen Samtstreifen und die Big Fudge Solche aus Microfasertuch.
Preislich tun sich diese auch nicht die Welt. Je nach Händler und Plattform gibt es diese Maschinchen ab ca. €60.
Ich habe vor ganz vielen Jahren mit einer Knosti angefangen; die Reinigungsleistung ist gut und ausreichend. Zwischen den beiden Ziegenhaarbürsten hat der von der Reinigungsflüssigkeit gelöste Dreck keine Chance. Wie das bei den Varianten mit Samtstreifen oder Microfasertuch aussieht, kann ich nicht sagen. Samt ist aber bei der alkoholhaltigen Reinigungslösung garantiert nicht so lange haltbar, wie eine Ziegenhaarbürste. Insofern würde ich Dir auf jeden Fall zu einer Knosti raten, welche ja auch gebraucht sehr günstig zu bekommen ist
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/lp-waschgeraet-knosti/3271016224-78-6818
Die Verlinkte müsste sogar noch eine alte Version aus Ende 90er/ Anfang 2000er sein - ob die auch schon das beschriebene Rostproblem aufweist, weiß ich allerdings nicht.
Diese hier wäre mWn sogar noch älter.
Die Waschflüssigkeit kann man sich auch recht preisgünstig selbst anmischen - Isopropanol aus dem Kosmetikbedarf (<5€/ Liter) und destilliertes Wasser aus dem Baumarkt oder von Hofer/ Aldi (zuletzt 5L/ 1,79€) reichen eigentlich aus, weil Isopropanol ebenfalls die Oberflächenspannung des Wassers reduziert und wie ein Netztrennmittel fungiert - siehe Neil Antin´s Fibel/ Bibel zum Plattenwaschen.
Viele geben aber halt noch ein Netztrennmittel hinzu; das kann ein Tensid wie ganz normales Spüli sein oder eines de Mittelchen aus dem Fotobedarf wie die altbekannten Tetenal Mirasol oder Agfa Agepon; ich glaub die Mittelchen und auch die Hersteller heißen heute aber anders. Ich hab´ von beiden eigentlich noch einen Lebensvorrat; gefunden habe ich auf die Schnelle als modernen Ersatz ADOX Adolfo II und AMALOCO H 10.
Das Mischungsverhältnis ist dabei immer etwa 1:30 (also bis zu 30% Isopropanol) und kein oder aber wenn dann nur ganz wenige Tröpfchen Netztrennmittel.
Was mir bei der Knosti nicht gefallen hat, war die fehlende Absaugung. Je nach Verschmutzungsgrad und evtl. auch Zimmertemperatur bleib in der Rille doch was zurück und ergab dann beim Abspielen quasi einen langen sich aufkräuselnden weißen Faden, der von der Nadel aus der Rille "gezaubert" wurde. Auch fand sich dieser Schmodder an der Nadel wieder.
Dennoch ist die Knosti zumindest für kleine Plattensammlungen (<500 LPs) garantiert mit die preiswerteste Wahl. Eine Maschine mit Absaugung wie eine Okki Nokki lohnt halt imho eigentlich erst ab deutlich über 1000 LPs, eine Loricraft oder Keith Monks erst bei über 2000 LPs.
Danke Rolf, interessante Informationen. Habe zuhause nochmal nachgeschaut.Wenn ich das heute noch richtig erinnere, dann könnte das Grado wahlweise ein FTE+ oder F1+ sein. Das Erstere gab es mal in "dreckigem grau" und das Zweitere in einem etwas helleren grau, was aber eigentlich ein silber darstellen sollte. Beide weisen einen elliptischen Nadelschliff auf, wobei beim FTE+ dieser mit 0,3*0,7 mil und beim F1+ mit Grado Special type beschrieben ist - die sind aber mWn identisch. Beide Tonabnehmer von damals entsprechen ungefähr dem heutigen Prestige Silber.
Von der Nadelnachgiebigkeit liegen die damaligen Grados je nach Modell meiner Erinnerung nach zwischen 20 und 30, was auch zu den 7,5 Gramm effektiver Masse des TP-30 auf dem TD-115 passt.
Die Grados weisen übrigens unter den MI Systemen eine Sonderstellung auf. Deren Generatoren weisen (einerseits) eine sehr geringe Induktivität (je nach Modell und Baujahr zw. 45 und 55 mH) und auch einer recht kleinen Impedanz (zw. 475 und 700 Ohm) auf. Damit kommt die Hochtonresonanz bei den üblich erwartbaren 200 bis 250 pF Gesamtkapazität immer deutlich außerhalb des Hörspektrums zum Liegen (40 bis 50 kHz) und selbst höhere Kapazitäten haben deutlich weniger Auswirkungen auf die Linearität des Frequenzganges. Allerdings gibt es ein paar Dinge im Phonoverstärker, welche das Signal einbrechen lassen. Das sind insbesondere diese unsäglichen FTZ-"Schutzschaltungen" (eine Spule und ein Kondensator im Phono-Eingang des Verstärkers). Sowohl der Denon PMA-500V (Mitte 80er Jahre) als auch der spätere PMA-500AE (Anfang 2000er) weisen solche FTZ-"Schutzschaltungen" auf. Der negative Effekt wäre einerseits Lautstärke- und andererseits auch leichter Höhenverlust.
Andererseits und Du hattest vor einiger Zeit selbst das Thema Verhärtung des Dämpfungsgummis ins Siel gebracht, was ungefähr in die richtige Richtung gehen könnte. Bei den Grados ist es allerdings nicht das Dämpfungsgummi sondern die Dämpfungsmasse mit welcher der Generator zur Unterdrückung mechanischer Resonanzen gefüllt ist. Diese Masse härtet aus und damit nimmt dann leider das Rillenrauschen und die Laufgeräusche zu.
Der CD-Player Denon DCD-910 ist einer der frühen Vertreter mit Burr Brown D/A-Chip und wenn ich das noch richtig erinnere niedriger Ausgangsimpedanz, was ihn auf technischer Seite unempfindlicher für die Filterwirkung von Audiokabeln und im HiFi-Szene-Sprech zu einem frühen Vertreter der audiophilen CD-Player Garde macht; das war damals quasi Synonym für bassgewaltig mit viel Glanz obenrum.
P.S.: Die Ortofon 2M Serie ist übrigens verwandt mit der alten OM-Serie und eigentlich auch der noch viel älteren VMS-Serie. Im Vergleich zu den Grados (Vintage und Neuzeit) aber sind das Generatoren mit hoher Induktivität (700 mH für das Blue) und hoher Impedanz (1300 Ohm für das Blue), so dass hier die Hochtonresonanz bei 200 pF Gesamtkapazität bei ca. 14 kHz voll im hörbaren Bereich liegt. Das wird also in Deinem SetUp eher heller klingen. Auch wäre das Bronze der Best Buy aus der Serie und ich würde Dir zudem wenn es ein Ortofon werden soll dann eher zu OM-20 oder OM-30 (beide günstig über Thakker) mit dem OM-30 als best buy raten.
Nettes Spielzeug. Glückwunsch.Mein neues Spielzeug ist seit ein paar Tagen der Waxwing Phono DSP.
Es gibt keinen Standart für gebrauchte Platten .Die Waxwing Grade funktion
Aber: Wenn das wie beschrieben funktioniert - eindrucksvoll !
Danke Rolf, interessante Informationen. Habe zuhause nochmal nachgeschaut.
Der "neue" Denon ist ein PMA 520 AE
Der CD Spieler ein DCD 920
Und das Grado System ist blau, war wohl nichts besonderes beim Kauf vor langer Zeit.
VTA habe ich mit der Ortofon testplatte überprüft und tatsächlich war meine neue Sas/B etwas schief. Zum Glück habe ich ein Headshell von Sony das verdreht werden kann. Nach ein paar Versuchen konnte das ausgleichen.Nettes Spielzeug. Glückwunsch.
Vor etwas über 10 Jahren gab es mWn mal ein Projekt zur Archivierung von alten Schallacks, welches die Entzerrung ebenfalls nach AD-Wandlung per Software erledigte. Das war deshalb so verlockend, weil es bei Schellack und frühen Mono-LPs sehr viel mehr Schneidkennlinien als die immer wieder zitierten von Decca, London, Columbia und Co. gegeben hat. So gab es z.B. im Berlin der 20er Jahre über 500 Schallplattenproduzenten mit fast genauso vielen abweichenden Geschwindigkeiten (deshalb verwenden die Mono- und Schallack-Aficionados z.B. auch gerne Plattenspieler welche stufenlos einstellbar bis zu 90 U/min schaffen) und Schneidkennlinien.
Angefangen hat das Projekt mWn mit Einstellwerten für parametrische Equalizer und ob der Vielzahl von notwendigen Einstellungen wurde dann ein Software-Projekt daraus, welches in den Grundzügen genauso funktionierte wie es das im Waxwing tut - Eingangsstufe and AD-Wandlung, digitale Entzerrung und DA-Wandlung für den Ausgang aka DSP.
Im Waxwing wird hier zu 24bit/ 96 kHz gewandelt. Spannend, dass dieser Schritt in der Profi-Welt - also unter den Toningenieuren/ Mastering-Ingenieuren - aktuell ziemlich kontrovers diskutiert wird. Die Mehrheit sieht in DSD 192 ausreichende Auflösung zum Mastering für hochauflösende Audiofiles in Downloadportalen und für die Tonträger-Produktion. Bernie Grundman, langjähriger Chief Mastering Engineer in den A&M Studios und seit 1984 selbständiger Mastering-Ingenieur, welcher heute für z.B. di Blue Note Tone Poet und Classic Vinyl Re-Issues verantwortlich zeichnet dagegen, formulierte erst kürzlich, dass DSD 192 bei weitem (noch) nicht ausreiche, um bessere Mastering als bei Verwendung des analogen Bandmaterials von damals herzustellen.
Die eingebaute Gradingfunktion ist auch nett. Man darf nur nicht vergessen, dass sämtliche (technischen) Fehler des Setups (z.B. Fehljustage des TA, Nadelnachgiebigkeit-/ effektive Tonarmmasse-Missmatch, Fehlabschluss) in das Grading mit einfließen.
Ein Beispiel: Digital gemessen werden können Rauschen, Pos & Klicks aber auch das Verzerrungsspektrum. Steht nun die Nadel schief im Headshell, dann hat man im Eingangssignal höhere Verzerrungen und damit auch automatisch eine schlechtere Bewertung der Schallplatte. Ähnlich verhält es sich, wenn der Tonabnehmer nicht technisch korrekt abgeschlossen wurde und deshalb sich nicht ganz linear verhält. Auch das würde bei der Messung durch den DSP als Verzerrung eingestuft und würde dann zu einem schlechteren Grading der LP führen.
VTA habe ich mit der Ortofon testplatte überprüft und tatsächlich war meine neue Sas/B etwas schief. Zum Glück habe ich ein Headshell von Sony das verdreht werden kann.
Ja, der war und ist richtig gut. Vor Allem hat die Phono diese unsägliche FTZ-Schutzschaltung nicht, geht auf MOSFets im Eingang und gibt sogar auch etwas mehr Spielraum bei der Kabelkapazität obwohl die Eingangskapazität hier ebenfalls fix ist. Die Fisher Endstufe könnte allerdings für die Dynaudio Contour 1 etwas schwachbrüstig seinDer Hitachi kann aber einiges. Schönes Gerät.