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CX-Saison 2025/26

..., nachdem Fouquenet mal zeigen wollte, wie man nach einer überzogenen Runde explodiert.
So ein Versuch ist aber völlig okay: Alle anderen namhaften Fahrerinnen weit weg und zu Lucinda war ne kleine Lücke da - hopp oder top.
Hätte sie einfach "normal" weitergemacht, hätte Lucinda eben auch ihre Lucinda-Fahrt begonnen mit absehbarerem Ausgang.

Genau so Puck: Die hat später auch ordentlich Gas gegeben und war auf 11 Sekunden dran, musste dem dann aber Tribut zollen.

Nur wenn man nie etwas versucht, wird man auch nie etwas gewinnen.
 

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Re: CX-Saison 2025/26
Schau mal hier:
cx .

Aus "sportpsychologischen" Gründen sollte man sich - solang' man sich noch die Schuhe unterschnallt - nicht auf etwas ausruhen (dürfen). Er sagt ja auch selbst, dass es ihn wurmt, dass er noch nichts gewonnen hat, er ist nunmal sein eigener Maßstab. Dann lieber Pause und neu durchstarten, oder ganz aufhören, wenn er eh schon mit dem Gedanken spielt. Leider ist es so, dass nicht nur die Zuschauer, sondern auch man selbst, sich zuerst an die "schlechten" Ergebnisse seines Radsportherbstes erinnert. Sagan lässt grüßen, zuletzt auch ein Schatten seiner selbst.
 
Nun ja...das ist natürlich eine Bulls..t Aussage.
Lass man die besten Rennradfahrer auf einem Crossrennen starten, dann schauen wir mal, ob die alle vorne landen.
Vielleicht schaut man sich dafür einfach mal das Belastungsprofil Cross an und vergleicht das mit dem von Straßenrennen. Das ist dann doch ein etwas anderes und wenn man dafür ein besonderes Talent hat, dann bleibt man dabei, zumal auch das ein Vollzeitjob ist, mit dem man Brötchen verdienen muss.
In der Tat! Es braucht Technik, aber v.a. eine ganz spezielle Kraftausdauer - im Laufsport wäre das vergleichbarste Profil wohl das eines 400m Hürdensprinters - eigentlich "zu lang" für anaerober Sprinter, und "zu kurz" für echte Ausdauersportler. Ständige kurzes brutales Heizen, dann wieder technische Herausforderungen... dazu die Laufpassagen - ich habe ein zeitlang mal Triathlon trainiert, und ein guter ehemaliger Rennradbuddy wollte mitmachen - der konnte nach einigen Kilometern Radfahren überhaupt nicht mehr Laufen, da wird vielen die Muskulatur so hart, daß dann gar nichts mehr geht.
Es ist ja eher umgekehrt - WvA wie auch MvdP sind so extrem gute CXler, daß sie eben auch im Straßenradsport - MvdP auch noch im XC-MTB - ganz weit vorne mitfahren! Umso deprimierender für die Spezialisten, wenn die dann nach einer langen Straßensaison trotzdem ganz vorne fahren
:cool:
 
Aus "sportpsychologischen" Gründen sollte man sich - solang' man sich noch die Schuhe unterschnallt - nicht auf etwas ausruhen (dürfen). Er sagt ja auch selbst, dass es ihn wurmt, dass er noch nichts gewonnen hat, er ist nunmal sein eigener Maßstab. Dann lieber Pause und neu durchstarten, oder ganz aufhören, wenn er eh schon mit dem Gedanken spielt. Leider ist es so, dass nicht nur die Zuschauer, sondern auch man selbst, sich zuerst an die "schlechten" Ergebnisse seines Radsportherbstes erinnert. Sagan lässt grüßen, zuletzt auch ein Schatten seiner selbst.

Da gebe ich dir in weiten Teilen recht. Ich bin mir sicher, van Aert hatte an sich selbst den Anspruch zumindest Nummer 2 hinter van der Poel zu sein. Im Grunde fährt er ja auch so, heute, in Zolder und auch in den Rennen davor.
Bei den schnellen Rennen, bei denen eine gute Kurventechnik nötig ist, scheint er zumindest die Restkonkurrenten nicht nach Belieben distanzieren zu können. Ich vermute, dass er sich selbst das völlig anders vorgestellt hat. Klingt in den Interviews danach ja auch durch. Er hat ja auch die belgischen Meisterschaften gemeldet, das macht er sicherlich nicht, um Zweiter oder schlechter zu werden.

Bei Modder sähe das vermutlich anders aus. Aber es ist halt momentan trocken und da positionieren sich andere besser, fahren schneller durch die Kurven und, Küchenpsychologie, glauben jederzeit ihn schlagen zu können.

Ich denke, van Aert braucht Rennhärte, im Feld und auf der Straße. Dann ist er am besten m. E. Das reicht vermutlich nicht, um gegen Pogacar und van der Poel im Frühjahr anzukommen, aber wer weiß.
Vielleicht macht van Aert die Cross-WM mit, es ist moddrig ohne Ende und er gewinnt. Er hat van der Poel schon mal bei einer Heim-WM Ruhm und Ehre genommen.

Ein Abgesang halte ich insgesamt für verfrüht.
 
MvdP hat aber ja auch nicht immer die Szene dominiert. Immerhin wurde WvA in 2016 / 17 / 18 CX-Weltmeister.
Natürlich gibt es einzelne Rennen, in denen er nicht der beste war und auch gelitten hat.

Aber ein Blick auf pcs verrät:

Saison 2015/16:
21 Rennen gefahren, 11 davon gewonnen.

Saison 2016/17:
33 Rennen gefahren, 22 davon gewonnen.

Saison 2017/18:
38 Rennen gefahren, 31 davon gewonnen

Das sind die von dir genannten Jahre, also die, in denen er nicht Weltmeister wurde. Aber wenn man die 2015/16 ca. Hälfte, 2016/17 zwei Drittel und 2017/18 ca. 80% der Rennen, bei denen man gestartet ist, gewinnt, ist es nicht so verkehrt zu sagen, dass er die Saisons dominiert hat.
 
Natürlich gibt es einzelne Rennen, in denen er nicht der beste war und auch gelitten hat.

Aber ein Blick auf pcs verrät:

Saison 2015/16:
21 Rennen gefahren, 11 davon gewonnen.

Saison 2016/17:
33 Rennen gefahren, 22 davon gewonnen.

Saison 2017/18:
38 Rennen gefahren, 31 davon gewonnen

Das sind die von dir genannten Jahre, also die, in denen er nicht Weltmeister wurde. Aber wenn man die 2015/16 ca. Hälfte, 2016/17 zwei Drittel und 2017/18 ca. 80% der Rennen, bei denen man gestartet ist, gewinnt, ist es nicht so verkehrt zu sagen, dass er die Saisons dominiert hat.
Ist ja schon gut...bevor mich jetzt noch einer ans Kreuz nagelt.
Ich relativiere meine Aussage mit "...DERARTIG dominiert..." und damit meine ich JEDES Rennen, bei dem er antritt zu gewinnen. Die Definition von Dominanz ist für jeden nicht ganz gleichbedeutend.
 
Sieh an - Dendermonde in trocken ist richtig schön anzuschauen😎 Kein Vergleich zur Kneipp-Meisterschaft der letzten Jahre.

Nys und del Grosso machen Laune dieses Jahr! Kann gern so weitergehen.

Schade dass van der Haar den Rückwärtsgang drin hat - ich hab es nicht bewusst mitbekommen, hatte er einen schlimmeren Sturz?
 
[...]

Ich denke, van Aert braucht Rennhärte, im Feld und auf der Straße. Dann ist er am besten m. E. Das reicht vermutlich nicht, um gegen Pogacar und van der Poel im Frühjahr anzukommen, aber wer weiß.
Vielleicht macht van Aert die Cross-WM mit, es ist moddrig ohne Ende und er gewinnt. Er hat van der Poel schon mal bei einer Heim-WM Ruhm und Ehre genommen.

Ein Abgesang halte ich insgesamt für verfrüht.
Ich finde deine Ausführungen schlüssig und gut; würde auch gern an den wiedererstarkten Wout glauben ...

Ich habe aber irgendwie das dumme Gefühl, dass wir aufgrund "jüngerer" Beispiele, die immer wieder das Gegenteil zeigten, ihn nicht mehr da sehen werden, wo wir ihn gern hätten. 😏 ... Andere Verletzungen, aber Froome oder Bernal ... wann haben sie "danach" noch mal richtig was gerissen? (Ja, war wohl schwerwiegender).

Die Pleitephase von Wout fing wohl an als die 3 Jumbo-Jungs EF im Frühjahr auf der Straße gewinnen ließen. Das Beispiel Sagan kam bereits. Wouts letzter wirklich großer und auch in meinen Augen mega Erfolg war wohl der Sieg bei der TdF auf der letzten Etappe. Ich kann mir bei ihm aktuell weder einen Sieg beim CX vor MvdP noch einen auf der Straße bei einem der Klassiker vorstellen. Ich glaube, den größten Gefallen würde er sich tun, nach der kommenden Saison Schluss zu machen und da noch mal auf das eine oder andere mittkarätig besetzte Rennen zu schielen. Mist ist halt, dass seine großen Fans und Kritiker sowie die Medien zu Hause ihn insbesondere mit den Frühj.Klassikern extrem unter Druck setzen - damit geht er am Ende noch bravorös um.

Ich wünsche ihm auf jeden Fall das beste!
 
...Wouts letzter wirklich großer und auch in meinen Augen mega Erfolg war wohl der Sieg bei der TdF auf der letzten Etappe. I....
Aber der (Sieg) ist ja auch rennsportmäßig eben auch nicht so lange her. Klar fährt Wout weniger Siege ein als früher, aber gerade die Tour und Giro Etappe sowie den Königsmacher-Move beim Giro sollten nach den ganzen Verletzungen doch eher Zufriedenheit denn Enttäuschung provozieren. Selbst wenn jetzt kein einzelner Sieg mehr folgt, ist der Mann Legende!
 
Nun ja...das ist natürlich eine Bulls..t Aussage.
Lass man die besten Rennradfahrer auf einem Crossrennen starten, dann schauen wir mal, ob die alle vorne landen.
Vielleicht schaut man sich dafür einfach mal das Belastungsprofil Cross an und vergleicht das mit dem von Straßenrennen. Das ist dann doch ein etwas anderes und wenn man dafür ein besonderes Talent hat, dann bleibt man dabei, zumal auch das ein Vollzeitjob ist, mit dem man Brötchen verdienen muss.
Komisch. Die aussage dass jeder straßenfahrer vorne bei cx reinkommt wurde gar nicht getätigt.

Umgekehrt, die besten CXer wechseln irgendwann auf die Straße und wer nicht wechselt gehört in der regel nicht zu den besten CXern.

Deshalb ist es eben nicht verwunderlich, dass die "Spezialisten" geschlagen werden, weil merkmal der Spezialisten ja gerade ist, nicht die besten in ihrer spezialdisziplin zu sein
 
Aber der (Sieg) ist ja auch rennsportmäßig eben auch nicht so lange her. Klar fährt Wout weniger Siege ein als früher, aber gerade die Tour und Giro Etappe sowie den Königsmacher-Move beim Giro sollten nach den ganzen Verletzungen doch eher Zufriedenheit denn Enttäuschung provozieren. Selbst wenn jetzt kein einzelner Sieg mehr folgt, ist der Mann Legende!
Ist er, eine Legende, ja, ... aber die Frauen und Mannen im schönen Belgien schmieren ihm dennoch den fehlenden Sieg bei einem der großen Monumente aufs Brot. Ob er sich das Leben also leichter macht, wage ich aktuell zu bezweifeln. ... Ja, auch ich hoffe noch auf einen (letzten) "großen Paukenschlag".
 
Komisch. Die aussage dass jeder straßenfahrer vorne bei cx reinkommt wurde gar nicht getätigt.

Umgekehrt, die besten CXer wechseln irgendwann auf die Straße und wer nicht wechselt gehört in der regel nicht zu den besten CXern.

Deshalb ist es eben nicht verwunderlich, dass die "Spezialisten" geschlagen werden, weil merkmal der Spezialisten ja gerade ist, nicht die besten in ihrer spezialdisziplin zu sein
Dir ist aber schon klar, dass WVA und MVDP BEVOR sie AUCH auf die Straße gingen zu den Besten der Crosser zählten?
Sven Nys gehörte zu den besten CX- ist nicht auf die Straße gewechselt...
Ein Bart Wellens auch nicht...
Letztlich muss ein Fahrer auch andere Talente mitbringen um auf der Straße erfolgreich zu sein, das Anspruchsprofil ist beim Cross eben ein anderes, als auf der Straße.
Ein Alaphilippe gehörte nicht zu den besten CX in der Elite Klasse auf der Straße war er da deutlich erfolgreicher- was sagt Dir das?
Die meisten erfolgreichen Straßenfahrer haben als Junioren oder spätestens in der U23 aufgehört mit Cross, weil auch die Jahresplanung eine andere ist.
Tadey Pogacar war auch nur 2ter in Slowenien (wo die Leistungsdichte deutlich geringer ist, als im Benelux- Raum), gewinnt jetzt aber doch das eine oder andere Rennen.
Man muss nicht zu den besten Crossern gehören um auf der Straße gut zu sein.
Timo Kiellich gehörte zu den schlechteren Crossern international gesehen, fährt jetzt aber trotzdem bei Alpecin.
Gianni Vermeersch hat es auch nicht wirklich ganz nach oben geschafft im Cross- fährt auch bei Alpecin.
Und da gibt es noch einige mehr, die es als Crosser nicht wirklich geschafft haben, aber trotzdem gut genug für ein erstklassiges Straßenteam sind.
Deine letztes Aussage ist auch völliger Nonsens. Spezialisten werden eben NICHT von Nicht Spezialisten geschlagen. Und WVA und MVDP waren zuallererst Cross Spezialisten und wurden erst deutlich später Straßenfahrer, die kannst Du mal getrost aus Deiner Konstruktion ausklammern.
 
Komisch. Die aussage dass jeder straßenfahrer vorne bei cx reinkommt wurde gar nicht getätigt.

Umgekehrt, die besten CXer wechseln irgendwann auf die Straße und wer nicht wechselt gehört in der regel nicht zu den besten CXern.

Deshalb ist es eben nicht verwunderlich, dass die "Spezialisten" geschlagen werden, weil merkmal der Spezialisten ja gerade ist, nicht die besten in ihrer spezialdisziplin zu sein

Das stimmt nicht. In Belgien und den Niederlanden durchlaufen fast alle Jugendlichen von Anbeginn eine Crossausbildung. Daher gehen die alle mit ihren Kisten so gut um. Die Spezialisierungen erfolgen dann im späteren Jugendlichen/ Erwachsenen Alter. Das hat rein gar nichts damit zu tun, ob die besten Crosser auf die Straße wechseln. Die Aussage ist auch schlichtweg falsch. Und die bleiben deswegen beim Cross, weil es da gutes Geld zu verdienen gibt. Das sind auch die tatsächlichen Gründe warum MvdP und WvA und früher ein Stybar zurückkommen. MvdP und WvA haben nun echt alles im Cross erreicht, die müssten aus sportlicher Sicht nicht mehr mitfahren.
 
Dir ist aber schon klar, dass WVA und MVDP BEVOR sie AUCH auf die Straße gingen zu den Besten der Crosser zählten?
Sven Nys gehörte zu den besten CX- ist nicht auf die Straße gewechselt...
Ein Bart Wellens auch nicht...
Letztlich muss ein Fahrer auch andere Talente mitbringen um auf der Straße erfolgreich zu sein, das Anspruchsprofil ist beim Cross eben ein anderes, als auf der Straße.
Ein Alaphilippe gehörte nicht zu den besten CX in der Elite Klasse auf der Straße war er da deutlich erfolgreicher- was sagt Dir das?
Die meisten erfolgreichen Straßenfahrer haben als Junioren oder spätestens in der U23 aufgehört mit Cross, weil auch die Jahresplanung eine andere ist.
Tadey Pogacar war auch nur 2ter in Slowenien (wo die Leistungsdichte deutlich geringer ist, als im Benelux- Raum), gewinnt jetzt aber doch das eine oder andere Rennen.
Man muss nicht zu den besten Crossern gehören um auf der Straße gut zu sein.
Timo Kiellich gehörte zu den schlechteren Crossern international gesehen, fährt jetzt aber trotzdem bei Alpecin.
Gianni Vermeersch hat es auch nicht wirklich ganz nach oben geschafft im Cross- fährt auch bei Alpecin.
Und da gibt es noch einige mehr, die es als Crosser nicht wirklich geschafft haben, aber trotzdem gut genug für ein erstklassiges Straßenteam sind.
Deine letztes Aussage ist auch völliger Nonsens. Spezialisten werden eben NICHT von Nicht Spezialisten geschlagen. Und WVA und MVDP waren zuallererst Cross Spezialisten und wurden erst deutlich später Straßenfahrer, die kannst Du mal getrost aus Deiner Konstruktion ausklammern.
Es ist nicht nur Alaphilippe...Gilbert, Boonen, Tepstra, Devolder...nur um ein paar der bekanntesten Namen zusenden. Haben die im Cross was gewonnen? Nix.
 
Aber der (Sieg) ist ja auch rennsportmäßig eben auch nicht so lange her. Klar fährt Wout weniger Siege ein als früher, aber gerade die Tour und Giro Etappe sowie den Königsmacher-Move beim Giro sollten nach den ganzen Verletzungen doch eher Zufriedenheit denn Enttäuschung provozieren. Selbst wenn jetzt kein einzelner Sieg mehr folgt, ist der Mann Legende!
Ist er, eine Legende, ja, ... aber die Frauen und Mannen im schönen Belgien schmieren ihm dennoch den fehlenden Sieg bei einem der großen Monumente aufs Brot. Ob er sich das Leben also leichter macht, wage ich aktuell zu bezweifeln. ... Ja, auch ich hoffe noch auf einen (letzten) "großen Paukenschlag".
Ich frage mich immer was gewesen wäre, wenn er z.B. zu Quickstep gewechselt wäre, anstatt zu Visma.

Der Paukenschlag wird hoffentlich noch kommen, aber ich glaube nicht dran und er wird als der Unvollendete in die Geschichtsbücher eingehen - keine Siege bei der Flanderrundfahrt und bei Paris Roubaix.

Sad but rue.
 
Ich finde deine Ausführungen schlüssig und gut; würde auch gern an den wiedererstarkten Wout glauben ...

Ich habe aber irgendwie das dumme Gefühl, dass wir aufgrund "jüngerer" Beispiele, die immer wieder das Gegenteil zeigten, ihn nicht mehr da sehen werden, wo wir ihn gern hätten. 😏 ... Andere Verletzungen, aber Froome oder Bernal ... wann haben sie "danach" noch mal richtig was gerissen? (Ja, war wohl schwerwiegender).

Die Pleitephase von Wout fing wohl an als die 3 Jumbo-Jungs EF im Frühjahr auf der Straße gewinnen ließen. Das Beispiel Sagan kam bereits. Wouts letzter wirklich großer und auch in meinen Augen mega Erfolg war wohl der Sieg bei der TdF auf der letzten Etappe. Ich kann mir bei ihm aktuell weder einen Sieg beim CX vor MvdP noch einen auf der Straße bei einem der Klassiker vorstellen. Ich glaube, den größten Gefallen würde er sich tun, nach der kommenden Saison Schluss zu machen und da noch mal auf das eine oder andere mittkarätig besetzte Rennen zu schielen. Mist ist halt, dass seine großen Fans und Kritiker sowie die Medien zu Hause ihn insbesondere mit den Frühj.Klassikern extrem unter Druck setzen - damit geht er am Ende noch bravorös um.

Ich wünsche ihm auf jeden Fall das beste!
Man darf halt nicht vergessen, dass Wout sich bei seinen zahlreichen Stürzen das Knke vollständig zerstückelt hat. Er kam auch immer zu früh zurück und wollte zu viel. Wout hat im Cross nicht die saubere Technik eines MvdP, was aber ein Wout früher hatte, war es die extrem hohen Wattwerte über einen langen Zeitraum halten zu können. Das kompensierte seinen Nachteil in der Technik ggü. MvdP und auf der Straße war er bis zu seiner Verletzungsseerie in Summe der vollständigste Radprofi. Daher auch die Massensiege, wobei er aus meiner Sicht noch mehr hätte gewinnen müssen, das Feld aber enger war als heute. Nach seinen Verletzungen fehlt ihm schlichtweg diese Kraft. Man sieht es auch gut in Sprints. Vor 3 Jahren hätte del Grosso im 2er Sprint doch gegen Wout kein Land gesehen. Ich befürchte, dass Wout auf der Straße oder Cross noch Rennen gewinnen wird, deren Anzahl sehr übersichtlich sein wird.
 
Ist er, eine Legende, ja, ... aber die Frauen und Mannen im schönen Belgien schmieren ihm dennoch den fehlenden Sieg bei einem der großen Monumente aufs Brot. Ob er sich das Leben also leichter macht, wage ich aktuell zu bezweifeln. ... Ja, auch ich hoffe noch auf einen (letzten) "großen Paukenschlag".
Ich glaube als Belgier muss man da grundlegend ein extra dickes Fell haben was Fans & Medien angeht - das gelingt auch den besten nicht immer (ich denke die Koks-Affäre von Boonen z.B. kann man in diesem Zusammenhang sehen).

Wout macht auf mich den Eindruck dass ihm die Medien-Erwartung mittlerweile sonst wo vorbeigeht, und er wenn nur noch mit seiner eigenen Erwartungshaltung zu tun hat (die gewiss auch nicht zu gering ist). Ich glaube er weiß was er bereits geleistet hat und steht auch Dank Familie mit beiden Füßen auf dem Boden.

Auch dass er an MVDP ergebnismäßig in diesem Leben nicht mehr kratzen wird ist glaube ich abgehakt.
Ist ja nicht so dass er nicht im Gegenzug andere Erfolge hatte, die ein MVDP nie erreichen wird.

Glaube der ist mittlerweile fein damit so wie es ist. Ein ganz großes Ding abzuschießen wäre natürlich das Sahnehäubchen und ist sicher ein Antrieb, aber kein unbedingtes Muss mehr. Ich wünsche ihm dass ich mit der Einschätzung richtig liege.
 
Ich frage mich immer was gewesen wäre, wenn er z.B. zu Quickstep gewechselt wäre, anstatt zu Visma.

Der Paukenschlag wird hoffentlich noch kommen, aber ich glaube nicht dran und er wird als der Unvollendete in die Geschichtsbücher eingehen - keine Siege bei der Flanderrundfahrt und bei Paris Roubaix.

Sad but rue.
Naja bei seinem Palmares von unvollendet zu sprechen. 99% der Radsportler erreichen sowas nie. Ein Cancellara hat Jahrzehnte lang nach dem WM-Titel auf der Straße gejagt, diesen ke gewonnen. Ist er deswegen unvollendet und ein Pedersen vollendet, der wohl nie Roubaix oder Flandern gewinnen wird...
 
Ich frage mich immer was gewesen wäre, wenn er z.B. zu Quickstep gewechselt wäre, anstatt zu Visma.
Einen Kotzbrocken wie Lefevre vor der Nase zu haben hilft auch nicht jedem… dann hat man den belgischen Medien-Terror noch zusätzlich in den eigenen Reihen wenn was nicht so läuft wie es soll….

Und Remco hätte sich ja auch nicht in Luft aufgelöst.

Kann schon sein dass seine Klassiker-Karriere vielleicht anders gelaufen wäre; maßgeblich an mehreren GT-Siegen beteiligt gewesen zu sein könnte er sich dann jedenfalls sicher nicht auf die Fahne schreiben.
 
Einen Kotzbrocken wie Lefevre vor der Nase zu haben hilft auch nicht jedem… dann hat man den belgischen Medien-Terror noch zusätzlich in den eigenen Reihen wenn was nicht so läuft wie es soll….

Und Remco hätte sich ja auch nicht in Luft aufgelöst.

Kann schon sein dass seine Klassiker-Karriere vielleicht anders gelaufen wäre; maßgeblich an mehreren GT-Siegen beteiligt gewesen zu sein könnte er sich dann jedenfalls sicher nicht auf die Fahne schreiben.
Ich verstehe nicht, was diese Quickstep Keule immer soll. Mal davon abgesehen, daß Wout mehrfach das Grüne Trikot gewann, was absolut nicht Selbstverständlich ost und eine MvdP sabern lässt, weil er es wiederum nie erreicht, weil er schlicht weder Klettern noch Zeitfahren kann und im Sprint unz1ureichend schnell ist, hat Visma für Wout bei den Klassikern kein schlechtes Team aufgestellt. Er war ja sehr oft sehr nah dran. Ob es bei Quickstep besser gelaufen wäre...Quickstep ist nicht mehr die Mannschaft um Boonen, Tepstra, Gilbert, Devolder mehr, sondern sehr überschaubar...

Zudem stimmt es auch nicht, dass Wout kein Monument gewonnen hat. Er hat MSR gewonnen. Dazu die Halbklassiker wie Gen-Wevelgem, Omloop, E3, Amstel, Strade, Kuurne...einige davon mehrfach, also bitte. Das ist ein starkes Palmares. Und wenn man das Wort Monument mal streicht und nur von Klassikern spricht, sieht es nicht schlechter als bei vdP aus.
 
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