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Ambition: Huez

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Erstmal danke danke danke für eure super Vorschläge und Hinweise.
Ich werd das aufjedenfall durchziehen. Bin jetzt schon ganz heiß, obwohl es noch etwas hin ist ;-)
Und ich möchte schon ganz nach oben hinauf, nicht Huez, sondern Alpe D'Huez, sorry.
Danke vorallem 25.5.2003 für deine alternativen Streckenempfehlungen in der Umgebung von grenoble. Eventuell gibts ja auch von meiner Hochschule dort aus irgendwelche Aktivitäten mit anderen Leuten, dass man da mal ein paar Kilometer in der Gegend abreißen kann zusammen.
Welche Übersetzung das Rad meines Vaters hat weiß ich nicht. Zur not leih ich mir dann da eins, wenn das einigermaßen günstig ist?

fast aufgegeben hätte - das lag allerdings am zu späten und zu wenigen Essen
Wie sieht das denn aus? Die Tage vorher ordentlich pasta reinhauen, sprich kohlenhydrate oder? Und während der Fahrt einfach alles was energie gibt?
 
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Wie sieht das denn aus? Die Tage vorher ordentlich pasta reinhauen, sprich kohlenhydrate oder? Und während der Fahrt einfach alles was energie gibt?

Während der Fahrt tun's ein paar Müsliriegel, eine belegte Semmel und zur Not auch ein Energie-Gel oder zwei. Wichtiger ist eigentlich, genug und rechtzeitig u trinken.

Musst einfach mal vorher üben, was Dein Magen während der Fahrt an Essen am besten verträgt. :)

Ich wünsch Dir schonmal viel Spass...das wird sicher ein Eye-Opener für Dich.
 
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[…]Wie sieht das denn aus? Die Tage vorher ordentlich pasta reinhauen, sprich kohlenhydrate oder? Und während der Fahrt einfach alles was energie gibt?
Nee, mittags in der Hitze losgefahren (war nach dem Start der Etappe Bourg d'Oisans-St. Etienne) und einfach zu wenig vorher gegessen, und das direkt vor dem Start. Das ist nicht gut für mich, aber das ist eine ziemlich individuelle Angelegenheit. Bei mir kommt noch Diabetes dazu, und ich war ziemlich unterzuckert. Nach einer Banane und zwei Müsliriegeln habe ich es auch noch hoch geschafft. Wie oceansize es sagt, das musst Du selbst ausprobieren, wie es Dir am besten passt. Eine wissenschaftlich ausgetüftelte Ernährung ist normalerweise nicht nötig :)

Ein bisschen was zur Umgebung findest Du auch auf meiner Website, auf meiner Frankreichtour letztes Jahr bin ich u. a. durch die Chartreuse und das Vercors gefahren, mit einem Ruhetag in Grenoble (siehe hier: http://www.montivagus.de/to0704.html, 18.4. - 22.4.). Das Vercors ist wirklich großartig. Wenn es da an der Hochschule nix gibt, dann ist die nix:D
 
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Kann mir jemand Strecken im nördlichen Schwarzwald (nähe karlsruhe) oder teutoburger wald (nähe osnabrück) empfehlen, die ich mal schön fahren könnte einfach um mich ein bisschen einschätzen zu können? Also sollten schon nen paar Anstiege drin sein. Aber nichts über 100 KM oder so.

Danke,

Jan
 
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alpe d huez ist nicht mythisch (gell hummel :-) )... da gibts ganz andere epische pässe
 
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.....und wenns dann doch zu heftich wird:
einfach absteigen und für nen augenblick die schöne aussicht geniessen.
ich nenn dat mal fotopause.
hauptsache du warst da und bist da rauf.
 
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Kann mir jemand Strecken im nördlichen Schwarzwald (nähe karlsruhe) empfehlen, die ich mal schön fahren könnte einfach um mich ein bisschen einschätzen zu können? Also sollten schon nen paar Anstiege drin sein. Aber nichts über 100 KM oder so.

Danke,

Jan

Sers Jan,

im Nordschwarzwald kann ich Dir zur Einstimmung den Anstieg von Hilpertsau zur Schwarzmiss empfehlen.

Ist mit 12,5 km, 800 HM und 6,4% durchschn. Steigung von der Charakteristik ähnlich wie Dein Vorhaben. Das einzige Problem bei dem Anstieg ist der Ortsausgang von Reichental, da geht's ein paar Kilometer mit bis zu 18% hoch, d.h. Du solltest, bevor Du Dich da ran wagst, schon ein paar Trainings-km in den Beinen haben.
 
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alpe d huez ist nicht mythisch (gell hummel :-) )... da gibts ganz andere epische pässe

Genau genommen ist es sogar einer der Anstiege, die man nicht unbedingt fahren muss: Eine sehr breite Fahrbahn, je nach Tageszeit relativ viel Verkehr und das Kaff Alpe-d'Huez ist ein wirklich hässlicher Retorten-Skiort ohne Flair. Wer unbedingt da hoch will kann hinter dem Ort Richtung Col de Sarenne (~1990 m über NN) weiterfahren, das ist eine ganz kleine schmale Straße die hinter dem Col wieder runter zum Abzweig zwischen Nationalstraße (N91 glaube ich) und der Straße nach Les Deux Alpes (das ist da wo ulle 98 die Tour versemmelt hat) führt. Die Straße ist in eher schlechtem Zustand aber dafür ist die Landschaft wirklich toll.
 
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Genau genommen ist es sogar einer der Anstiege, die man nicht unbedingt fahren muss: Eine sehr breite Fahrbahn, je nach Tageszeit relativ viel Verkehr und das Kaff Alpe-d'Huez ist ein wirklich hässlicher Retorten-Skiort ohne Flair. Wer unbedingt da hoch will kann hinter dem Ort Richtung Col de Sarenne (~1990 m über NN) weiterfahren, das ist eine ganz kleine schmale Straße die hinter dem Col wieder runter zum Abzweig zwischen Nationalstraße (N91 glaube ich) und der Straße nach Les Deux Alpes (das ist da wo ulle 98 die Tour versemmelt hat) führt. Die Straße ist in eher schlechtem Zustand aber dafür ist die Landschaft wirklich toll.

Da geb ich dir weitestgehend recht. Es gibt sicher schönere Auffahrten und definitiv schönere Orte als Alpe d'Huez. Die Sache lebt vom Namen und vom "Mythos". Und eben aus diesem Grund sollte man da mal hochgefahren sein. Macht schon Spaß. Zum Sarenne: landschaftlich wirklich toll, aber als Abfahrt eine mittlere Katastrophe (zumindest für mich). Schlechter Asphalt, Rollsplitt, Schlaglöcher und das alles bei bis zu 12% Gefälle haben bei mir zu Dauerbremsen geführt. Spaß sieht für mich anders aus. Dadurch hat für mich auch der Landschaftsgenuss etwas gelitten. Auch wenns hart ist, würd ich da das nächste mal eher hoch fahren. "Problem" bei der Geschichte ist, dass man auf einem Rundkurs nur einmal hoch und einmal runter kann, sprich entweder Alpe d'Huez, oder Col de Sarenne.
Zum eigentlichen Thema: Die Auffahrt nach Alpe d'Huez ist nicht besonders leicht, aber auch nicht unmenschlich schwer. Es wird vermutlich wehtun, aber du wirst oben ankommen. Und wie ein Bekannter von mir meinte, nachdem ich meinen ersten MTB-Marathon gefahren war: "Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!" ;)
 
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Noch ein Nachtrag: In den letzten Kehren vor Alpe-d'Huez stehen im Sommer meist einer oder mehere Fotografen. Im Vorbeifahren gibt es von denen einen Zettel mit der Nummer der Bilder, die man dann nachher im Internet bestellten kann (bei Foto Breton kann man die nach einer Stunde auch im Lagengeschäft in Alpe'-d'Huez abholen). Als Erinnerung an seine erste Auffahrt eine nette Sache!

@baldhead: Den Sarenne sollte man tatsächlich besser rauffahren!
 
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Ich habe 2003 mal eine Gepäcktour mit dem Rennrad in die Pyrenäen gemacht. Vorher keine Passerfahrung. Ich bin die 1-2 Jahre vorher immer planlos Rennrad gefahren. Nicht sonderlich viel. Einfach wie ich Lust hatte. Daneben hatte ich so wie Du Fußballtraining. Mehr nicht.
Wir sind vom Mittelmeer zum Atlantik gefahren. Wir wussten auch nicht wirklich was auf uns zukommen würde und am meisten Repekt hatten wir vor dem Col du Tourmalet. Unser Ziel war es diesen Berg überhaupt ohne absteigen passabel hochzukommen. (Ähnlich wie bei Dir Alpe d`Huez) Letztendlich sind wir fast alle großen Pässe in der Region gefahren und es hat Spaß gemacht.
Der Tourmalet war kein großes Problem (es war nicht leicht oder so, aber auch nicht die super Quälerei).
Genau so wird Alpe d´Huez dich nicht aus den Latschen hauen, wenn Du es richtig angehst. Es ist eine Sache der Übersetzung und man muß einfach ruhig bleiben und nicht überziehen als Anfänger.
Ich glaube, dass wenn Du den Anstieg bezwungen hast, dann wirst Du Blut geleckt haben und noch weitere Anstiege fahren wollen. Also Alpe d´Huez als Ziel, schön und gut, aber wer ein paar Monate in Grenoble lebt und ein Rennrad dabei hat, der wird am Ende wohl doch etwas mehr geleistet haben, als einmal Alpe d´Huez hochgefahren zu sein, auch als Anfänger.

Also fahr einfach Rennrad. Wenn du willst mit System, umso besser.
Für mich war das damals erst der Startschuss was Rennradfahren angeht.
Gruß
 
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