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Akku Leistung / Temperatur

lheom

Sturzttalent
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Hallo,

Ich habe folgendes Problem:
Ich benutze mein Xperia Go als Navi und Tracker auf meinen Touren. Tagsüber hängt es mit am Dynamo und wir mit Energie versorgt. Im Dunkeln muss der Akku herhalten. Soweit funktioniert das alles ganz gut.
ABER....
Bei Temperaturen unter 5°C verliert der Akku vom Handy viel zu schnell seine Ladung. Kam schon vor das nach anfänglicher 100% Ladung beim Start sich nach 30 Minuten das Gerät abschaltet. Das lustige ist wenn man es In die Tasche Steckt und es wieder etwas wärmer wird ist der Akku wieder bei über 50 %.

Hat von euch da jemand Erfahrung oder weiß Abhilfe?

Danke

Bei einem Outdoor Handy finde ich es doof Wenn man es nur bei 30°C und Sonnenschein Verwenden kann
 
Da ist im Consumer Bereich leider nicht viel zu machen, bzw. über Naturgesetze kann sich Mensch halt nicht hinwegsetzen.

Falls es genauer interessiert, hier wird das Thema kurz erläutert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

Michael

Hallo,

Ich habe folgendes Problem:
Bei Temperaturen unter 5°C verliert der Akku vom Handy viel zu schnell seine Ladung. Kam schon vor das nach anfänglicher 100% Ladung beim Start sich nach 30 Minuten das Gerät abschaltet. Das lustige ist wenn man es In die Tasche Steckt und es wieder etwas wärmer wird ist der Akku wieder bei über 50 %.

Bei einem Outdoor Handy finde ich es doof Wenn man es nur bei 30°C und Sonnenschein Verwenden kann
 
Trotzdem krasses Verhalten. Ich habe mein altes Go auch immer in der Satteltasche zum Livetracking. Ich konnte bei Temperaturen zwischen 2-7 Grad absolut keine Leistungseinbussen feststellen!
 
Du musst halt noch einen zusätzlichen externen Akku nehmen. Am besten eine Akku-Technik, der niedrige Temperaturen nicht so viel ausmachen.
 
Eneloop bringen bei einem Smartphone nichts. Auch als Powerbank in einem Gehäuse dann viel zu sperrig.
Dann besser eine kälteresistente Powerbank in LI Technik, am besten in Zylinderform, die lässt sich prima am Rahmen befestigen.
 
Kann dir da leider keinen speziellen Typ anbieten, musst in die Spezifikationen der Powerbanks schauen. Es gibt einige, die Minusgrade als Mindesttemperatur zulassen. Ich weiss das von einem Angler, der bei Wind und Wetter seine Würmer badet. Er hat an seiner Powerbank Handy und Musik hängen.
 
Meine Beleuchtungs-Eneloops hatten sich kürzlich auch eher schlecht geschlagen. Sind die schwarzen (mehr Kapazität/weniger Zyklen) da möglicherweise empfindlicher als die klassischen?

Zum Thema Powerbank: wenn man schon mit Verkabelung anfängt, könnte man auch gleich noch einen Schritt weitergehen und in den ganz kalten Nächten eine USB-Verlängerung vom körpernah getragenen Akkupack zum Lenker legen. Das wäre natürlich unhandlich, funktioniert aber auf jeden Fall. (und die Stylepolizei hockt bei solchen Gelegenheiten sowieso mit der Wolldecke auf dem Sofa und guckt sicht den Frühjahr/Sommer-Katalog vom Trikotversand an)

Auf irgendwelche Betriebstemperatur-Angaben vom Hersteller (bzw vom Importeur! Powerbanks kommen ja nicht von der Zellenfabrik sondern von langen Zwischenhändlerketten) würde ich wenig geben, denn da wird der Unterschied zwischen "wir wollen keinen Ärger und gehen auf Nummer sicher" und "solange der Konverter die Restspannung noch irgendwie auf 5V hochsteppen kann können wir draufschreiben was wir wollen" deutlich größer sein als der zwischen verschiedenen Zellenbaureihen der gleichen chemischen Grundlage.

Zur Angler-Anekdote: beim würmerbaden (schöner Begriff, danke :)) wird die Powerbank wahrscheinlich tendentiell eher in den Tiefen irgendeines Behälters versteckt sein, den Laien als "Picknickkorb" bezeichnen würden. Bezüglich Wärmeabfuhr ist das eine ganz andere Situation als ein Akkupack am Rennradrahmen.
 
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Zur Angler-Anekdote: beim würmerbaden (schöner Begriff, danke :)) wird die Powerbank wahrscheinlich tendentiell eher in den Tiefen irgendeines Behälters versteckt sein, den Laien als "Picknickkorb" bezeichnen würden. Bezüglich Wärmeabfuhr ist das eine ganz andere Situation als ein Akkupack am Rennradrahmen.
Also ich weiss, dass er das ganze Geraffel auf einem kleinen Tisch offen liegen hat, gibt sich nicht viel Mühe damit, erwartet nur, dass es funktioniert und das tut es.
Was die technischen Daten angeht, da muss man vorsichtig sein, denn da wird immer gelogen, dass sich die Balken biegen, selbst bei sogenannten Markenfirmen. Letztendlich kann man dann doch nur auf die praktischen Erfahrungen Anderer zurück greifen.
Aber wie oben bereits erwähnt, es gibt tatsächlich Powerbanks, die in den technischen Angaben auf Funktionalität bei Minusgraden verweisen.
 
Also ich weiss, dass er das ganze Geraffel auf einem kleinen Tisch offen liegen hat...[...]

Wir reden im allgemeinem von "Konvektion". Beim Rennrad von "erzwungender Konvektion", deswegen sind diese zustände nicht zu vergleichen.

Eine abwegige Möglichkeit wäre das Navi als "Kühlkörper" für die zu betreibende LED zu verwenden, wobei Kühlkörper nicht wirklich das richtige Wort ist. Eher wäre die LED der "Heizkörper" fürs Navi. Auch das Wort LED ist in diesem zusammenhang eigentlich eher unangebracht, wirklich Dampf machen die Zehnerdioden zur Gleichrichtung und Spannungsregelung, ergo kann man die Spannungsregelung gut zur Beheizung des Navis benutzen während die eigentliche Lampe an Ort und Stelle verweilt.
Das erfordert aber einigen Umbau und so wird dir als einfachste Möglichkeit wohl nur der Zusatzbleiakku(Alternativ NiCd oder noch teurer: NiFe) wirklich weiterhelfen.

Gruß,
 
Ich habe mir heute erstmal so Taschenwärmer gekauft die ich unter das Handy packen werde in der Hoffnung das der Akku sich etwas wohler fühlt.
 
wird als klein beschrieben ist aber zu gross. Wer wirklich extrem lange über viele Tage autark sein möchte super, aber um die Laufzeit einer Cam oder eines Navis zu verlängern gibt's kompaktere und billigere Lösungen in Form von Powerbbanks.
Am Treckingrad würde ich zudem eine Kraftwerk von B&M vorziehen, denn das macht von allem unabhängig.
 
Ich glaube nicht das eine Powerbank annähert die selbe Kapazität bietet.
Ist ähnlich wie bei den Elektroautos: Brauchen viel Platz für Akkus haben aber wenig Reichweite. Chemisch gespeicherte Energie ist immer noch am kompaktesten.
 
Ist doch eine Frage was du brauchst. Für die kleinen Verbraucher für 24 Stunden Betrieb reicht immer eine Powerbank!
Was soll ich mit am RR mit etwas belasten, was ich nicht brauche?
 
Ok, aber ich fahre Brevets da bin ich auch mal länger als 24 h unterwegs und da kommt es nicht auf die letzte 100 g an. Die habe sollte ich eher an meinen Hüften einspahren.
 
Ein kleiner 2200mA Powerbank verhilft dir zu ca 30 Stunden Betrieb, eine 5000mA Powerbank ist nicht sehr viel grösser und verdoppelt das nochmal. Ist alles immer noch besser unterzubringen als diese Brennstoffzelle.
Ist sowieso Zukunftsmusik, soll erst Ende 2015 auf den Markt kommen.....
 
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