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Ötztal Marathon

AW: Ötztal Marathon

Hallo Leute,

ich lese nun seit 3 Tagen Eure Beiträge und es ist ein Wechselbad der Gefühle. :-|

Einmal denke ich: "Puh, lass es sein! Da fahren nur Cracks mit. Man wird vor Erschöpfung sterben."
Ein anderes Mal lese ich wieder einen Beitrag wie von Racingralfi und fasse etwas Mut.
Dann frage ich mich wieder, wie man bei 5-6 Grad am Berg und erhöhter Regenwahrscheinlichkeit auch nur einigermaßen unbeschädigt einen Berg hoch und wieder runter kommen sollte.
Und wieder denke ich an all die Leute, die den Ötzi mit Leichtigkeit fahren würden und denen ich den Startplatz weggeschnappt habe - und fühle mich verplichtet.

Wie auch Racingralfi habe ich keine Bergflohstatur (1,90m, 89kg) und ein Leben neben dem Radsport - leider mit einem hohen Büroanteil.

Ein mittelschwerer Alpencross, ein Radrennen in Frankfurt und in Hamburg, kleinere und größere Touren im Voralpenland, ca. 1.800 km in diesem Jahr. Reicht das für 13 Stunden "Finisher"-Zeit?

Heute Abend werde ich mich entschieden haben... hoffe ich...

Viele Grüße, Franzl

P.S.: Sorry, merke gerade, dass der Beitrag keinerlei Relevanz für andere Menschen hat. Aber irgendwo musste ich ja mal mit meinen Gedanken hin, ohne wiederholt Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern in den Ohren zu liegen.
 
AW: Ötztal Marathon

Hallo Leute,

ich lese nun seit 3 Tagen Eure Beiträge und es ist ein Wechselbad der Gefühle. :-|

Einmal denke ich: "Puh, lass es sein! Da fahren nur Cracks mit. Man wird vor Erschöpfung sterben."
Ein anderes Mal lese ich wieder einen Beitrag wie von Racingralfi und fasse etwas Mut.
Dann frage ich mich wieder, wie man bei 5-6 Grad am Berg und erhöhter Regenwahrscheinlichkeit auch nur einigermaßen unbeschädigt einen Berg hoch und wieder runter kommen sollte.
Und wieder denke ich an all die Leute, die den Ötzi mit Leichtigkeit fahren würden und denen ich den Startplatz weggeschnappt habe - und fühle mich verplichtet.

Wie auch Racingralfi habe ich keine Bergflohstatur (1,90m, 89km) und ein Leben neben dem Radsport - leider mit einem hohen Büroanteil.

Ein mittelschwerer Alpencross, ein Radrennen in Frankfurt und in Hamburg, kleinere und größere Touren im Voralpenland, ca. 1.800 km in diesem Jahr. Reicht das für 13 Stunden "Finisher"-Zeit?

Heute Abend werde ich mich entschieden haben... hoffe ich...

Viele Grüße, Franzl

P.S.: Sorry, merke gerade, dass der Beitrag keinerlei Relevanz für andere Menschen hat. Aber irgendwo musste ich ja mal mit meinen Gedanken hin, ohne wiederholt Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern in den Ohren zu liegen.

Blödsinn,

hör nicht auf die Pseudoracer hier !
Deren Blick kennt nur deren Vorbau !!
Geh das Ding langsam an, und vor allem hab Spaß dabei.
Du mußt KEINEM was beweisen ausser dir !!
Eine Schinderei wird es schon werden, aber dessen warst dir ja vorher bewußt.
und wenns rum ist drinkst du ein Weizen und gut is

VIEL SPASS
 
AW: Ötztal Marathon

Hallo Leute,

ich lese nun seit 3 Tagen Eure Beiträge und es ist ein Wechselbad der Gefühle. :-|

Einmal denke ich: "Puh, lass es sein! Da fahren nur Cracks mit. Man wird vor Erschöpfung sterben."
Ein anderes Mal lese ich wieder einen Beitrag wie von Racingralfi und fasse etwas Mut.
Dann frage ich mich wieder, wie man bei 5-6 Grad am Berg und erhöhter Regenwahrscheinlichkeit auch nur einigermaßen unbeschädigt einen Berg hoch und wieder runter kommen sollte.
Und wieder denke ich an all die Leute, die den Ötzi mit Leichtigkeit fahren würden und denen ich den Startplatz weggeschnappt habe - und fühle mich verplichtet.

Wie auch Racingralfi habe ich keine Bergflohstatur (1,90m, 89km) und ein Leben neben dem Radsport - leider mit einem hohen Büroanteil.

Ein mittelschwerer Alpencross, ein Radrennen in Frankfurt und in Hamburg, kleinere und größere Touren im Voralpenland, ca. 1.800 km in diesem Jahr. Reicht das für 13 Stunden "Finisher"-Zeit?

Heute Abend werde ich mich entschieden haben... hoffe ich...

Viele Grüße, Franzl

P.S.: Sorry, merke gerade, dass der Beitrag keinerlei Relevanz für andere Menschen hat. Aber irgendwo musste ich ja mal mit meinen Gedanken hin, ohne wiederholt Freunden, Kollegen und Familienmitgliedern in den Ohren zu liegen.

Hey, lass dich nicht unterkriegen. Vor allem fühle dich nicht jemand anderen gegenüber verpflichtet. Es ist dein Startplatz, dein Ötzi und dein Traum ;)

Ob deine Vorbereitung für eine Zeit von 13 Stunden oder weniger reicht, wirst du nur erfahren, wenn du es am Sonntag versuchst. Als Notausstieg gibt es immer noch den Besenwagen, den ich auch in Anspruch nehmen würde, wenn es nicht mehr geht. Da ist falscher Stolz fehl am Platze. Der Adrenalinpegel hilft dir auf jeden Fall schon mal über's Kühtai. Den Rest machst du dann mit dir selbst aus.

Viel Glück und gute Beine, falls du mitfahren solltest.
 
AW: Ötztal Marathon

Genau daran habe ich auch gedacht....

Habe auch nie behaupt, daß man 8 Std. fahren muss, sondern daß gute Fahrer das schaffen. Ich selbst schätze mich als Durchschnitt ein, da ich eine Std. länger brauche. Wenn ich wüsste, daß andere Hobbyfahrer 2/3 meiner Zeit benötigen, würde ich nicht teilnehmen. Man muss sich ja nicht vorführen lassen. Wenn manche anderer Meinung ist, ist es deren gutes Recht. Gesteht mir bitte auch meine eigene Meinung zu.

Greetz,
Seth

wobei mein Post nicht auf deinen unmittelbar davor, sondern auf die weiter darüber gemünzt war, in denen sich darüber mokiert wurde, dass es Leute gibt, die wg dem Wetter nicht starten und dann noch die "Frechheit" besitzen das hier zu schreiben weil doch Andere, die kein Losglück hatten sich dann doppelt ärgern.

Mit deiner Ansicht, dass nur super trainierte dort starten sollten, und jmd der 12/13 Std braucht dort nix zu suchen hat ... sorry, da denk ich, wie so viele hier, anders.
Es soll Spaß machen und jeder sein Bestes aus sich rausholen ... bei dem einen sind das 8h bei dem anderen 13 ... what shalls ... jeder, der da finished kann stolz auf sich sein. Ich würd auch vor jmd der 15h braucht den Hut ziehn, einfach nur, weil ers geschafft hat sich durchzubeissen - weil ich selber die km/HM in absehbarer Zeit nicht schaffen werde - weil mir neben der notwendigen Kraft/Kondtion auch die Beißerqualitäten abgehen.

Nur bedingungslos bei jedem Wetter zu starten nur weil man Losglück hatte halte ich für Selbstüberschätzung und unverantwortlich.
 
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Einmal denke ich: "Puh, lass es sein! Da fahren nur Cracks mit. Man wird vor Erschöpfung sterben."
Ein anderes Mal lese ich wieder einen Beitrag wie von Racingralfi und fasse etwas Mut.
Dann frage ich mich wieder, wie man bei 5-6 Grad am Berg und erhöhter Regenwahrscheinlichkeit auch nur einigermaßen unbeschädigt einen Berg hoch und wieder runter kommen sollte.
Und wieder denke ich an all die Leute, die den Ötzi mit Leichtigkeit fahren würden und denen ich den Startplatz weggeschnappt habe - und fühle mich verplichtet.

Wie auch Racingralfi habe ich keine Bergflohstatur (1,90m, 89kg) und ein Leben neben dem Radsport - leider mit einem hohen Büroanteil.

Ein mittelschwerer Alpencross, ein Radrennen in Frankfurt und in Hamburg, kleinere und größere Touren im Voralpenland, ca. 1.800 km in diesem Jahr. Reicht das für 13 Stunden "Finisher"-Zeit?

Das wirst Du nur herausfinden, wenn Du an den Start gehst!!!

Die Quote von Aufgaben beim Ötzi ist in den meisten Jahren gar nicht so hoch (Ausnahme 2003). Letztes Jahr waren es IIRC weniger als 200, von fast 3800 Startern oder so. Da war die Quote von Aufgaben beim 150 km-Rennen beim Rad am Ring deutlich größer (ca. 150 von ~350 Startern).

Mal was grundsätzliches: Einige Beiträge hier in dem Fred sind echter Stuss. Die eine wollen keinen dabei haben der deutlich länger als 8h Stunden braucht, die anderen haben kein Verständnis für diejenigen, die dort Rennen fahrern wollen ... Über den eigenen Tellerrand hinausschauen ist hier offensichtlich nicht so populär. :rolleyes:
 
AW: Ötztal Marathon

Nur bedingungslos bei jedem Wetter zu starten nur weil man Losglück hatte halte ich für Selbstüberschätzung und unverantwortlich.

Was erwartet ihr eigentlich für Wetter, Schneefall bis in die Täler, Glatteis auf der Ötztaler Bundesstraße?

Vielleicht wird es irgendwo regnen und kalt sein (aber selbst das ist ja nicht sicher), dann wir man eben leiden - das gehört beim Radfahren dazu! Wer das nicht will kann ja Zuhause bleiben habe ich Verständnis für. Von einem nassen Hintern ist aber noch keiiner gestorben und in St. Leonhard ist es eh wieder warm, also was solls. :rolleyes:
 
AW: Ötztal Marathon

schmarrn.. und wenn doch, dann fahren wir halt im Regen ;)

Falls es wirklich sacke naß werden sollte sind alle Zeitvorstellungen oder sonst was Makulatur, dann zählt vor allen Dingen heil wieder in Sölden ankommen... ich werde im Regenfall mit Rucksack starten, die 3 kg sind dann auch schon wurscht...

wünsche allen gute Anreise nach Sölden und ein schönes, sturzfreies Erlebnis... werde mich morgen Mittag auf den Weg begeben :daumen:
 
AW: Ötztal Marathon

Junge, Junge, musste erst mal in Deckung gehen, nachdem hier alle auf mich einprügeln wollten. Im Großen und Ganzen ist meine Ansicht, die wohl nicht so viele teilen :rolleyes: angekommen. Bei einer Sache habe ich mich aber wohl falsch ausgedrückt. Ich wollte niemals das Starterfeld auf Fahrer mit max. 8h begrenzen. Schon deshalb nicht, weil ich dann auch nicht starten dürfte. :D

Finishern um die 12 Std. oder mehr rate ich deshalb von einer Teilnahme ab, weil sie Ihrer Gesundheit nichts Gutes tun. Es mag ja 12h-Finisher geben, die das Ding aus Jux und Dollerei im GA1-Bereich durchfahren, aber große Teile der 12 Stunden-Fahrer kommen in Sölden an und "wissen beinahe nicht mehr, wie sie heißen". Und bei diesen Fällen geht es dann um Gesundheitsschädigung wegen krankhaftem Ehrgeiz und maßloser Selbstüberschätzung.

Weil ich vorhin nach dem Job gefragt wurde: Bin im Medizinbereich tätig und habe es berufsbedingt oft mit Übertraining/-belastung zu tun.

Und weswegen Schieben gesundheitsschädlich ist: Wer schieben muss, hat sich zuvor überbeansprucht.

Ich persönlich würde bei einer vorrausichtlichen Finisherzeit von 12 Std. auch deshalb nicht teilnehmen, weil es für mich noch wichtigere Dinge gibt, als Radfahren. Ich will Spaß am Radfahren habe und im Gegensatz zu Udo Bölts ;) habe ich den dann, wenn ich "mithalten" kann. Mithalten heißt für mich aber nicht, um den Sieg mitzufahren, sondern nicht aus den Socken gefahren zu werden. Ich empfinde es grundsätzlich nicht als Demütigung, wenn andere schneller sind als ich. Für mich ist es eine Demütigung, wenn ich ans Limit gehe (was die meisten 12-Finisher tun) und dann immer noch 80 oder 90 % vor mir landen. Was habe ich mir damit bewiesen? Meiner Meinung nach doch nur, daß ich dort nichts verloren habe. Wie auch immer, wenn andere auf Biegen und Brechen durchkommen wollen, sollten Sie ihre Gesundheit dabei nicht vergessen.

A propos: Wenn es am Sonntag tatsächlich Regen und Temperaturen unter 10 Grad geben sollte, werde auch ich nicht am Start stehen. Es gibt wie gesagt Wichtigeres, als Radfahren => die Gesundheit!

Noch was zum Thema "Gute Leistungen" und "8h":
ca. 1/3 fährt unter 9.30 Std.,
ein weiteren Drittel liegt zwischen 9.30 und 11 Std.,
der Rest fährt über 11 Std. (siehe Datasport 2009)
Wenn man seine eigene Fahrleistung oder die von anderen bewertet, würde ich nach den nackten Zahlen gehen.
Ergo: Sub 9.30 ist überdurchschnittlich, über 11 Std. ist unterdurchschnittlich und die dazwischen sind Durchschnitt. Da auch die meisten Sub-9.30-Fahrer keine 10000 Jahreskilometer, dafür aber einen Job und ein Privatleben haben, kann man auch davon ausgehen, daß die Vorraussetzungen für alle gleich sind. Aus diesem Grund bin ich dafür, lieber die 8h-Fahrer zu loben, statt der 12-Std. Finisher.

Auf gutes Wetter am Sonntag....

Greetz,
Seth
 
AW: Ötztal Marathon

Ich finde die Vielseitigkeit der Gedanken jetzt sehr gut, nachdem es bisher doch ziemlich einseitig war.

Natürlich ist es wichtig, dass auch Leute dabei sind, die den Ötztaler sehr schnell fahren. Wobei ich damit die schnellen Hobbyfahrer meine, nicht diese ganzen B-Profis aus Italien, deren Stärke nicht alleine vom Training kommt, wie man weiß.

Für die Organisation ist es sogar besser, wenn das Feld außeinandergezogen ist. Was wäre denn an den "Laben" los, wenn nur 8 Stunden-Fahrer am Start wären? Ein riesiges Gedränge wäre die Folge. So kommen die Fahrer nacheinander, und das ist ideal! Auch am Vortag ist es schön, in der Freizeitarena und im Ort die ganzen verschiedenen Leute zu beobachten.

Der Ötztaler ist nur deshalb so beliebt und berüchtigt, weil er für viele immer noch ein echtes Abenteuer, und auch eine Quälerei ist. Würden die "schwachen Fahrer" wegbleiben, die weit jenseits der ominösen 8 Stunden Marke finishen, dann würde wahrscheinlich bald kaum noch jemand von ihm reden!

Der Ötztaler braucht sogar einen gewissen Prozentsatz an Leuten, die es nicht packen, sonst hat er seinen Nimbus schnell verloren!
 
AW: Ötztal Marathon

Finishern um die 12 Std. oder mehr rate ich deshalb von einer Teilnahme ab, weil sie Ihrer Gesundheit nichts Gutes tun. Es mag ja 12h-Finisher geben, die das Ding aus Jux und Dollerei im GA1-Bereich durchfahren, aber große Teile der 12 Stunden-Fahrer kommen in Sölden an und "wissen beinahe nicht mehr, wie sie heißen". Und bei diesen Fällen geht es dann um Gesundheitsschädigung wegen krankhaftem Ehrgeiz und maßloser Selbstüberschätzung.

Das ist einfach nur Quatsch zu behaupten, wer 12 Stunden braucht hat sich übernommen und seine Gesundheit geschädigt, und wer unter 11 Stunden bleibt, für den war alles ein Spaziergang.

Da ich schon mehrfach ins Ziel kam, und immer mit anderen Zeiten, hieße das ja im Umkehrschluss, wenn ich schneller war wars gesund, war ich langsamer, war es ungesund. Merkst Du nicht, was Du hier von Dir gibst? Auch wenn Du im Gesundheitsbereich tätig bist (Sachbearbeiter bei der AOK ? ), so eine Pauschalbehauptung ist völliger Unsinn.

Die Strapazen einer eintägigen extremen Anstrengung hat ein gesunder Mensch nach kurzer Zeit überwunden, und kranke Leute sollten sowieso nicht starten. Aus medizinischer Sicht, ist eine so lange Ausdauerleistung für keinen gesund, aber das ist auch schon bei 7 Stunden der Fall, und ändert sich nicht wesentlich, wenn es noch etwas länger geht. Das Immunsystem wird vorrübergehend geschwächt, aber gutes Essen, und viel Schlaf hinterher reparieren wieder alles.
 
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Bin vor 3 Stunden im Ötztal angekommen. Wetter ist Bombe, im Radio haben sie aber nen "Temperatursturz zum Wochenende" angesagt :(

Weil wir es Sonntag vielleicht nicht sehen können, im Anhang nen Foto von der schönen Sonne und von ner Dame, die mich als 12h-Finisher nicht durchlassen wollte :p
 

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Das ist einfach nur Quatsch zu behaupten, wer 12 Stunden braucht hat sich übernommen und seine Gesundheit geschädigt, und wer unter 11 Stunden bleibt, für den war alles ein Spaziergang.

Das habe ich auch nie behauptet. Vielmehr wollte ich sagen, daß viele 12- Stunden-Fahrer (und damit meine ich 12 Std. oder noch mehr) mit zitternden Knien, glasigen Augen und im Gesicht kreidebleich etc. im Zielbereich stehen. Soll man sowas gutheissen und noch als "tolle Leistung" loben? Natürlich sehen auch manche Sub10-Fahrer so aus, aber rechtfertigt es das, von vornherein auf die Überlegung zu verzichten, ob man der Sache überhaupt unter vernünftigen Maßstäben gewachsen ist?

Krass finde ich Dein Statement:
Der Ötztaler braucht sogar einen gewissen Prozentsatz an Leuten, die es nicht packen, sonst hat er seinen Nimbus schnell verloren!
"Bauernopfer" für den "Mythos Ötztaler", oder was?

Greetz,
Seth
 
AW: Ötztal Marathon

Krass finde ich Dein Statement, das solche "schwachen Fahrer" dem Event gut tun. "Bauernopfer" für den "Mythos Ötztaler", oder was?

Aber das mit dem "Mythos Ötztaler".... so unschön das sein mag.... es stimmt! Die Tour de France hat ihren "Mythos" sicherlich auch nicht weil es eine Kuschelveranstaltung bzw. ein Schaulaufen/-fahren der Werbeindustrie ist sondern wg der harten Bedingungen und der Tatsache dass Jahr für Jahr einige der Profis aus dem Zeitlimit fallen oder aus anderen Gründen aufgeben müssen. Sei es wg der großen Anstrengungen oder aufgrund von Sturzfolgen.
 
AW: Ötztal Marathon

Jetzt wird´s ganz heftig. Mir wirft man anmaßende Sprüche vor und hier wird nun öffentlich Kanonenfutter gefordert, weil es der Veranstaltung guttut.

Die Tour de France hat ihren "Mythos" sicherlich...

Und fangen wir jetzt an, uns mit TdF-Teilnehmern gleichzusetzen? Dass man im Profisport seine Gesundheit riskieren muss, um in der nächsten Saision noch einen Vertrag zu bekommen, mag wahr sein (Stichwort Doping) Aber wir sind Hobbyfahrer, die an einer Jedermannveranstaltung teilnehmen. Es gibt dort nix zu gewinnen, das es wert wäre, den Wert der eigenen Gesundheit zu vergessen.

Greetz,
Seth
 
AW: Ötztal Marathon

Und fangen wir jetzt an, uns mit TdF-Teilnehmern gleichzusetzen? Dass man im Profisport seine Gesundheit riskieren muss, um in der nächsten Saision noch einen Vertrag zu bekommen, mag wahr sein (Stichwort Doping) Aber wir sind Hobbyfahrer, die an einer Jedermannveranstaltung teilnehmen. Es gibt dort nix zu gewinnen, das es wert wäre, den Wert der eigenen Gesundheit zu vergessen.

Moment um das (vermutliche) Missverständnis auszuräumen... Ich finde es sicherlich nicht gut, dass es die Leute gibt die aufgeben müssen. Ich gönne/wünsche es jedem dass er ankommt und auch gut ankommt! Ich habe auch nirgends geschrieben, dass ich der Meinung bin, man solle seine Gesundheit aufs Spiel setzen. Mich mit Profis zu vergleichen, ja auf die Idee komme ich... aber was die Leistungen angeht mit einem für mich vernichtenden Urteil. Alles was ich ausdrücken wollte ist, dass der Tour-Mythos von der Härte des Rennens und den damit verbundenen Aufgaben und Leiden der Radprofis entstanden ist. Natürlich sollte es für einen Pro kein größeres Problem sein den Ötzi zu fahren. Aber für einen Hobbyfahrer kann der Ötzi sicherlich eine ähnliche Herausforderung darstellen wie für einen Pro die Tour de France. Und die Mystifizierung, die nicht zuletzt Ernst Lorenzi betreibt, kommt sicherlich nicht daher, dass jeder der antritt locker mal so eben in 5h den Ötzi "finisht" sondern einige richtig kämpfen müssen um überhaupt anzukommen und einige auch aufgeben müssen.

So long...
 
AW: Ötztal Marathon

Finishern um die 12 Std. oder mehr rate ich deshalb von einer Teilnahme ab, weil sie Ihrer Gesundheit nichts Gutes ....

Weil ich vorhin nach dem Job gefragt wurde: Bin im Medizinbereich tätig und habe es berufsbedingt oft mit Übertraining/-belastung zu tun.

Anscheinend aber nur in der Theorie ...
 
AW: Ötztal Marathon

Es haben schon immer Leute den Ötzi aufgegeben, aus den verschiedensten Gründen auch zum Teil renommierte Leute wie Gerrit Glomser letztes Jahr.
Hier wird wirklich teilweise ein Mist zusammengeschrieben, unfaßbar.
Jeder sollte für sich entscheiden, ob dieser Marathon für ihn das Richtige ist, wobei ggf. ein ärztliches Attest bei älteren Teilnehmern vielleicht sinnvoll wäre.
Für den einen reichen offensichtlich 1800 km Vorbereitung, ich habe immer ca. 5000km gebraucht, bin allerdings nicht der Jüngste und schon gar kein Bergfloh.
Ich wünsche jedenfalls allen Teilnehmern gutes Gelingen und trockenes Wetter.
 
AW: Ötztal Marathon

Hallöchen mir is des so scheißegal ob ich 10 11 12 stunden brauche mein Ziel ist es GESUND und SICHER im Ziel anzukommen und ich sehe den Ötzi als herausforderung für mich und als chance MIR etwas zu beweisen und mir meinen Traum zu erfüllen.
Ich quäle mich schon genug da muss ich mich net unötig verrückt machen und mir ne Zeit setzenobs 10 oder 11 Stunden sind da mach ich lieber eine Pause mehr und esse und Trinke in ruhe als mich so abzuhetzen und zum Schluss wird eh nimmer viel Kraft drinne sein. Ich habe vor jedem Finisher Respekt ob de rnun 7 8 9 oder 12 stunden gebrauch hat hauptsache im Ziel ;)

Also allen VIEL GLück viel Erfog gute Beine und gutes Wetter

lg Daniel ;)

:cool:
 
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